Artikel zum Schlagwort Schulabschluss

Gymnasium als Normalschule und die Folgen

Zahl der Studienberechtigten in Sachsen steigt, dafür sinkt die Quote

Grafik: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Für alle LeserMan kann die Studienberechtigtenquote in Sachsen auf unterschiedliche Weise interpretieren. Aber so, wie es die vergangenen sächsischen Regierungen getan haben, war es reineweg Quatsch. Bekanntlich versuchten sie durch immer neue Verschärfungen etwa bei der Bildungsempfehlung die Schüler auf die ungeliebte Mittel(Ober-)Schule umzulenken. Und damit bewiesen diese Bildungsexperten, dass sie von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Vom Leben wohl auch nicht. Weiterlesen.

76 Prozent abschlussgefährdeter Schüler bestehen Prüfung

Schüler schaffen Abschluss durch Produktives Lernen

76 Schüler der 9. Klasse haben ihren Hauptschulabschluss mit dem Projekt „Produktives Lernen“ erreicht. Damit liegt die Bestehensquote ähnlich wie in den vergangenen Jahren bei 76 Prozent. 12 Schüler konnten sogar einen qualifizierten Hauptschulabschluss erreichen und können nun den Realschulabschluss ansteuern. „Wir tun etwas, um die Zahl der Schüler ohne Abschluss zu senken“, so Kultusministerin Brunhild Kurth. „Für uns zählt jeder Schüler und genau diese Philosophie steckt im Produktiven Lernen drin. Lehrer und Unternehmer kümmern sich intensiv um die Schüler, die aufgrund ihrer schwierigen Bildungsbiographie sonst auf der Strecke bleiben würden.“ Anmelden und weiterlesen.

Leipzigs Sozialreport 2015

Kluft zwischen Arm und Reich ist in Leipzig weiter gewachsen und Integration wird zur Generationenaufgabe

Cover: Stadt Leipzig

Manchmal braucht es erst wieder so einen Sozialreport, wie ihn Leipzig regelmäßig vorlegt, damit man sieht, wo Leipzig eigentlich seine Probleme hat. Denn alles Wachstum und alle wirtschaftliche Entwicklung nutzen nichts, wenn die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird. Denn auch in Leipzig reißt die Kluft immer weiter auf. Anmelden und weiterlesen.

Um jeden Preis aufs Gymnasium

Mit 48 Prozent erreichte die Studienberechtigtenquote in Sachsen 2015 einen neuen Rekordwert

Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Die Welt ändert sich. Und eigentlich müsste sich auch das Bildungssystem ändern, moderner werden, flexibler, poly-technischer. Aber als Sachsen 1990 das westdeutsche Bildungssystem aus den 1970er Jahren übernahm, sorgte es auch dafür, dass Bildungsentscheidungen alternativloser wurden und die Regelschule dramatisch an Qualität und Akzeptanz verlor. Anmelden und weiterlesen.

Der sächsische Ausbildungsmarkt verschärft sich + Schau rein 2016

Halbierte Ausbildungsjahrgänge machen Sachsens Ausbildungsbetrieben immer stärker zu schaffen

Grafik: Sächsische Arbeitsagentur

So deutlich wie lange nicht hat jetzt noch kurz vor Jahresschluss die Sächsische Arbeitsagentur daran erinnert, dass Sachsen ein Problem hat. Und das Problem heißt simpel: Sachsen hat nicht genug Ausbildungsnachwuchs für die Wirtschaft. Seit 2010 haben sich die Ausbildungsjahrgänge halbiert und die sächsischen Unternehmen müssen endlich umdenken bei der Suche nach dem Fachkräftenachwuchs. Anmelden und weiterlesen.

Arbeitslosenstatistik November 2015

Sind 8,7 Prozent Arbeitslosigkeit für Leipzig ein Rekord oder doch eher ein blinkendes Warnsignal?

Foto: Ralf Julke

"8,7 Prozent - niedrigste Arbeitslosenquote in Leipzig seit 1991", jubelt auch die Arbeitsagentur Leipzig jetzt mit den neuesten Novemberzahlen zum Arbeitsmarkt. "Das Weihnachtsgeschäft wirkt zusätzlich positiv auf einen insgesamt sich sehr gut entwickelnden Leipziger Arbeitsmarkt", freut sich Reinhilde Willems, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

Ausbildungsbefragung der IHK zu Leipzig

Ausbildungsbetriebe können freie Lehrstellen immer schwerer besetzen und bieten schon 650 freie Ausbildungsplätze für 2016 an

Foto: Ralf Julke

Wird am Ende doch noch alles gut? Die Unternehmer in der Region Leipzig jedenfalls scheinen ganz zuversichtlich zu sein, was den ausbildungsfähigen Nachwuchs betrifft. Zumindest, wenn er da ist und auch da bleibt. Aber wie das so ist bei halbierten Ausbildungsjahrgängen: Wirklich sicher ist da für die ausbildenden Unternehmen gar nichts mehr. Anmelden und weiterlesen.

Da graut es selbst den Schülern

Die Lobhudelei des Bildungsmonitors der INSM kommt nur bei der Regierungskoalition noch gut an

Grafik: INSM / Bildungsmonitor

Sachsen wird nicht regiert. Sachsen wird nur noch verwaltet. Was in den vergangenen Jahren als "Reform" angepriesen wurde, war nie mehr als ein Sparprogramm. Die wichtigsten Themen, die über die Zukunftsfähigkeit des Landes und seiner Regionen entscheiden, bleiben liegen, werden politisch einfach verweigert - der Strukturwandel in der Lausitz genauso wie der soziale Wohnungsbau oder die Bildungsstruktur. Anmelden und weiterlesen.

Das neue Ranking der INSM zur Bildungslandschaft in Deutschland

Sachsen stagniert nicht nur, es versagt bei den Themen Integration und Förderung

Grafik: INSM / Bildungsmonitor

Wer seine Reserven vertilgt, nur noch auf Sparflamme fährt und auch keine echten Reformen hinbekommt, der hat bald ein Bildungssystem, an dem nur noch die Zierleisten glänzen, während der Motor stottert und das Getriebe streikt. "Länder-Ranking: Wirtschaftslobby kürt Sachsen zum Bildungsmusterland", tönte der "Spiegel" am Donnerstag, 3. September. Doch selbst die INSM stellt fest: Der Osten stagniert, auch Sachsen. Anmelden und weiterlesen.

Bildungsmisere in Leipzig, Teil 9 und Schluss

Gymnasium als Zielschule und jeder vierte Leipziger Schulabgänger mit miserablen Berufsaussichten

Foto: Marko Hofmann

Natürlich ist bei diesem Thema an dieser Stelle noch nicht Schluss. Aber die Leipziger Ratsfraktion der Linken und die Landtagsfraktion der Linken haben erst einmal nur zwei "Grünauer Schriften" zur Leipziger Bildung fertig - eine zur frühkindlichen Bildung, eine zu Allgemeinbildenden Schulen. Und Broschüre Nr. 2 endet mit dem Schulabschluss. Anmelden und weiterlesen.

Leipzigs Sozialreport 2014

Armutsgefährdung steigt wieder und soziale Misere wird immer noch zur Bildungsmisere

Grafik: Stadt Leipzig, Sozialreport 2014

Es ist ein kleines Jubiläum: Seit zehn Jahren legt Leipzigs Sozialbürgermeister Thomas Fabian einen "Sozialreport" für die Stadt vor, in dem die wichtigsten Zahlen zum sozialen Zustand Leipzigs zu finden sind. Von Bildung bis Wohnen, von Armut bis Alter. Wer mag, kann sich dabei über das schöne Wachstum der Stadt freuen. Das mindert auch die Probleme etwas. Anmelden und weiterlesen.

Was tun gegen die Bildungsmisere in Leipzig?

Grüne fordern einen Maßnahmekatalog zur Verbesserung der Bildungschancen in Leipziger Schulen

Foto: Marko Hofmann

Wer ist schuld? Das ist nun seit Jahren Thema in der Bildungsdiskussion in Leipzig. Jedes Jahr verlassen 12 bis 15 Prozent der Schulabgänger die Schule ohne Abschluss. Und der jüngste, im Februar vorgelegte Bildungsreport der Stadt formulierte drastische Warnungen. Schön und gut, fanden jetzt die Grünen. Aber warum gibt es dann keinen jährlich abzurechnenden Maßnahmenkatalog? Anmelden und weiterlesen.

Eine nur halb durchdachte Caritas-Studie

Zahl der Schüler ohne Hauptschulabschluss in Sachsen ist 2013 wieder gestiegen

Screenshot: L-IZ

Irgendwann reicht es einfach nicht mehr, eine Misere einfach nur zu verwalten und sich auszuruhen auf dem Titel PISA-Meister. Wenn die Grundprobleme des sächsischen Bildungssystems nicht angegangen werden, steigen auch wieder die Zahlen der Schulabgänger ohne Abschlusszeugnis. So schon 2013 in Sachsen passiert, wie die Caritas nun feststellt. Anmelden und weiterlesen.

Wenn Schulerfolg am fehlenden Geld der Eltern scheitert

Grüne fordern Maßnahmen für mehr Chancengerechtigkeit in Leipzigs Schulen

Foto: Ralf Julke

Was kann eigentlich eine Stadt wie Leipzig tun, wenn das für die Schulinhalte zuständige Bundesland knausert, sich verweigert und so tut, als könne man die zusätzlichen Aufgaben im frühen schulischen Bereich einfach ignorieren? Die enormen Quoten von Schulabgängern ohne Abschluss kommen ja nicht von ungefähr. Sie haben mit der ganz besonderen Struktur einer Stadt wie Leipzig zu tun. Anmelden und weiterlesen.

Schulabschlüsse zeigen den Flickenteppich des sächsischen Bildungssystems

Jungen und Kinder aus bildungsfernen Familien sind die Gelackmeierten im sächsischen Schulwesen

Foto: Ralf Julke

Von einem flächenmäßig gut ausgebauten Schulsystem kann in Sachsen schon lange keine Rede mehr sein. Und es ist nicht nur die demografische Entwicklung daran schuld, dass der Wohn- und Schulort am Ende darüber entscheidet, welchen Schulabschluss Jugendliche bekommen können. Oder ob sie überhaupt einen bekommen. Auch die "Schulabbrecher"-Quote erzählt von einem mangelnden Korrekturwillen des Kultusministeriums. Anmelden und weiterlesen.

Gymnasium ist die sächsische Regelschule

Anteil der Abiturienten erreichte 2014 fast 46 Prozent des entsprechenden Jahrgangs

Foto: Ralf Julke

Da kann die Wirtschaft eigentlich nicht meckern: Die Zahl der Studienberechtigten in Sachsen steigt zwar. Und das hat gute Gründe. Aber nur jeder vierte Abiturient beginnt auch ein Studium. Die klugen Köpfe gehen der Wirtschaft also gar nicht verloren. Aber wer in Sachsen nicht ganz doof ist, der geht aufs Gymnasium. Die Oberschule in der derzeitigen Form ist als Regelschule nicht attraktiv. Anmelden und weiterlesen.

Bildungsgerechtigkeit geht anders

Sachsens Grüne fordern eine Bildungsempfehlung, die Kindern wirklich Bildungswege öffnet

Foto: Marko Hofmann

Nicht nur in Leipzig gibt es gewaltige Unterschiede zwischen den einzelnen Grundschulen im Stadtgebiet, was die Bildungsempfehlung für Gymnasium oder Oberschule betrifft. Selbst innerhalb Sachsens gibt es unerklärliche Unterschiede. Und die Grünen-Abgeordnete Petra Zais fragt sich, ob das Land auf diese Weise einfach die Schulbelegungen steuert. Anmelden und weiterlesen.

Chancengleichheit im sächsischen Schulsystem

Ein CDU-Abgeordneter interessiert sich für Schulabschlüsse und Chancen für den Arbeitsmarkt

Foto: Ralf Julke

Beim Thema Bildung gerät die sächsische CDU gern in einen Feiermodus. Wie am 21. März. Da hatte sie in Radebeul zu ihrem 7. Schulpolitischen Forum geladen. Eigentlich vor dem Hintergrund eines wachsenden Nachwuchsproblems in der sächsischen Wirtschaft. Aber am Ende war wieder alles eiapopeia. Anmelden und weiterlesen.

Wie "Bildungskarrieren" in Leipzig frühzeitig scheitern

Leipzigs Bildungsreport 2014 formuliert diesmal einen eindringlichen Alarmruf an eine reformresistente Landesregierung

Cover: Stadt Leipzig

Eigentlich ist es ein Alarmruf, den Leipzigs Sozialbürgermeister Thomas Fabian jetzt veröffentlicht hat. Denn der "Bildungsreport 2014" hat es in sich. Er zeigt eine Stadt, die zunehmend echte Integrationsprobleme bekommt, weil vor allem an der Schule in Sachsen gespart wird. Nicht ohne Grund ziert die entsprechende Website das Kennedy-Zitat: "Es gibt nur eine Sache auf der Welt, die noch teurer ist als Bildung: Keine Bildung." Anmelden und weiterlesen.

Saisonbelebung auf dem Leipziger Arbeitsmarkt

Leipziger Februar-Aufschwung: Langzeitarbeitslose und Jugendliche haben nichts davon

Foto: Ralf Julke

Mittlerweile hat man es selbst bei der "Süddeutschen" gemerkt, dass der deutsche Arbeitsmarkt so geteilt ist, wie er es 2005 auch schon war. Wer damals keine Chancen hatte, einen richtigen Job zu bekommen, hat 2015 auch keine. Und das wird selbst im Februar sichtbar. Während Bund und Land sinkende Arbeitslosenzahlen feiern, gab's in Leipzig wieder einen Anstieg. Was für eine Überraschung. Anmelden und weiterlesen.