Artikel zum Schlagwort Sprache

AfD-Antrag abgelehnt

Eine Bedrohung der deutschen Sprache ist in Sachsen nicht wirklich zu erkennen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMan kann alles Mögliche mit der deutschen Sprache machen. Man kann sie auch unter Schutz stellen als sei sie vom Aussterben bedroht. Einen Antrag zur Änderung der sächsischen Verfassung dahingehend hatte die AfD-Fraktion im Landtag gestellt. Der wurde auch ganz ernsthaft behandelt – mit Sachverständigenanhörung, Diskussion, Abstimmung im Ausschuss. Weiterlesen.

Sprache ist kein heiliger Schrein

Lauter 10-Minuten-Dinger, die Kinder zum Denken, Fabulieren und Ausprobieren anregen

Foto: Ralf Julke

Wenn Bücher sich gut verkaufen, dann machen sich Verlage irgendwann Gedanken, ob es die Titel dann auch mal in etwas preiswerteren Paperbacks gibt. Sogar Kinderbuchverlage. Einen Erfolgstitel aus dem Jahr 2013 hat jetzt auch der Klett Kinderbuchverlag als Paperback aufgelegt. Für Jungen und Mädchen, die so eine Ahnung haben, dass das Leben vor allem aus lauter guten Geschichten besteht. Anmelden und weiterlesen.

Die komische Sache mit der deutschen Sprache und ihren Schutzpolizisten

Sachsens AfD will die deutsche Sprache unbedingt als Kulturgut schützen lassen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Landtag beschäftigt sich derzeit mit einem Antrag auf Verfassungsänderung, mit dem die AfD den Schutz der deutschen Sprache verankern will. Dazu wurden am Mittwoch, 1. März, diverse Experten angehört. Die CDU-Fraktion sprach ganz verschämt von „einer Oppositionspartei“. Dabei war es eindeutig die AfD, die den Antrag gestellt hat. Muss man das unterschlagen? Eigentlich nicht. Es gehört zur Sache. Weiterlesen.

Ein neuer beklemmender Zukunftsroman von Viktor Martinowitsch

Die geheimnisvolle Droge Mova und das Menschbleiben in Zeiten eisiger Autokraten

Foto: Ralf Julke

2014 brachte Voland & Quist das Kunststück fertig, Viktor Martinowitschs Roman „Paranoia“ auf den deutschen Markt zu bringen und damit einen Autoren bekannt zu machen, der mehr erzählt als nur über die seltsamen Verhältnisse in seinem Geburtsland Belarus. Dort ist „Paranoia“ seit 2014 inoffiziell verboten. Und auch „Mova“ erzählt von diesem Land. Aber auch von einer Sprache, die eine Droge sein kann. Anmelden und weiterlesen.

Neues Forschungsergebnis aus dem Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Wie unsere Gehirnstrukturen erst wachsen müssen, damit wir kompliziertere Sachverhalte verstehen

Foto: MPI CBS

Irgendwie war ja nun schon seit Längerem bekannt, wie die Sprache in unseren Kopf kommt. Dass sie etwas für den Menschen Einzigartiges ist, das wissen wir auch schon. Dass man Sprache überhaupt lernen kann, hat mit einem besonderen Hirnareal, dem linken Schläfenlappen zu tun. Der besitzt quasi die Fähigkeit, schon von Anfang an Sprache zu erkennen und zu verarbeiten. Auch wenn es erst einmal ganz einfach anfängt: mit Ma und Pa. Und dann? Anmelden und weiterlesen.

Tagung befasst sich mit „Leichter Sprache“

Durch die aktuelle Debatte um Inklusion wächst die Bedeutung von „Leichter Sprache“ in der Praxis. Immer mehr Online- und Printpublikationen von insbesondere Behörden, Bildungsinstitutionen, Sozial- und Betroffenenverbänden und politischen Parteien werden in leichter Sprache veröffentlicht. Vom 13. bis 15. April 2016 befasst sich die Tagung „’Leichte Sprache’ im Spiegel theoretischer und angewandter Forschung“ mit diesem Thema. Dazu eingeladen hat das Institut für Germanistik der Universität Leipzig. Etwa 90 Wissenschaftler und Praktiker aus Deutschland, Schweden, Finnland, Österreich und der Schweiz kommen zusammen, um aus interdisziplinärer Perspektive über diese Fragen zu diskutieren. Weiterlesen.

Steve Ittershagen (CDU): „Sprache und Wertevermittlung sind die Basis für Integration“

Für eine Integration ist neben dem Spracherwerb auch eine Wertevermittlung dringend nötig. Schulen spielen dabei eine Schlüsselrolle, weil sie alle Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund erreicht. Deshalb beschloss heute der Landtag die schulische Integration zu verstärken. Weiterlesen.

In Zeiten der zunehmenden Hysterie in Regierungsämtern

Nicht „Mein Kampf“ ist das Buch der Zeit, sondern Klemperers „LTI“

Foto: Ralf Julke

Irgendwie passt das scheinbar: Das Hitlersche Gefängnisgedöns "Mein Kampf" darf wieder veröffentlicht werden. Und auf den Straßen treiben sich Leute herum, denen man zutraut, dass sie das Gedöns auch lesen. Verstehen müssen sie es ja nicht. Dazu war es nie da. Wer es nicht glaubt, kann es ja versuchen, darf sich aber nicht wundern, wenn er in einer regelrecht esoterischen Suppe versinkt. Anmelden und weiterlesen.

„Alles erklärt sich von selbst“

Straßenfest an der Flüchtlingsunterkunft in der Torgauer Straße

Foto: Alexander Böhm

„Interaction Leipzig“ möchte auf Augenhöhe gemeinsam mit Flüchtlingen zusammenarbeiten, Projekte gestalten und dies nicht im Sinne von einer einfachen Hilfestellung. Einen Vorgeschmack bekamen die Besucher des Penckstraßenfests am vergangenen Freitag. An der Gestaltung wirkten ebenfalls viele Flüchtlinge mit, unter anderem aus der angrenzenden Asylunterkunft in der Torgauer Straße 290. Anmelden und weiterlesen.