Artikel zum Schlagwort Stadtgeschichte

Die Schicksale dreier jüdischer Familien aus Schleußig

Eine reich illustrierte Spurensuche in der Leipziger Wirtschaftsgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts

Foto: Ralf Julke

Noch ist das große Buch über die jüdische Kultur in Leipzig bis 1933 nicht geschrieben. Mit Bernd-Lutz Langes Büchern ist das Thema vor Jahren ja überhaupt erst einmal wieder öffentlich geworden. Und seitdem ist Vieles emsige Nachhol-Arbeit. Denn aus dem Leipziger Stadtbild sind die einstigen jüdischen Nachbarn fast völlig verschwunden. Jane Wegewitz und Tom Pürschel waren in Schleußig auf Spurensuche. Anmelden und weiterlesen.

„Über sieben Brücken kannst Du gehen“

Am 17. Juni: Spaziergang entlang Leipziger Brücken – mit alten und neuen Stadtgeschichten

Foto: Ralf Julke

Der Förderverein am städtischen Umweltinformationszentrum lädt am Sonnabend, den 17. Juni 2017 von 10 bis 12 Uhr zu einem Spaziergang ein mit Stadtgeschichten von gestern und heute, entlang Leipziger Brücken und gemeinsam mit Annette Körner, langjähriger Stadträtin und Umweltpädagogin. Dies ist ein kostenfreies Angebot im Rahmen der Sächsischen Frühlingsspaziergänge und Leipziger Umwelttage. Weiterlesen.

Eine City zwischen Ruinen, Abriss und sozialistischer Moderne

Klaus Liebichs Fotos aus dem Leipzig der 1960er Jahre in einer eindrucksvollen Studio-Ausstellung

Foto: Klaus Liebich

Wer ab heute, 6. Mai, ins Stadtgeschichtliche Museum ins Böttchergäßchen pilgert und dort die Treppe ins kleine Studio hinuntersteigt, der taucht auch gleichzeitig ein halbes Jahrhundert in die Leipziger Vergangenheit ab. In jene Zeit, in der die schlimmsten Ruinen der Kriegszeit verschwanden und stattdessen eine Art sozialistisches Leipzig hingebaut wurde. Eine Umbauepoche, die keiner so brillant in Farbe festgehalten hat wie Klaus Liebich. Anmelden und weiterlesen.

Das kleine Wörtchen extra und seine Implikationen

Wie klein war eigentlich das Leipzig vor 1217?

Archivfoto: Ralf Julke

Es gibt Momente, da stolpert man über ein Wort. Und ein Rätsel, das auch Enno Bünz beschäftigt hat, als er über die frühe Stadtentstehung Leipzigs im Band 2 der großen Leipziger Stadtgeschichte schrieb: Wie sah eigentlich die Stadt im Jahr 1216 aus? Als Markgraf Dietrich die Leipziger zwang, ihre Stadtmauer niederzureißen? Anmelden und weiterlesen.

Falls jemand das Jubiläum einer verschwundenen Burg feiern möchte

Als Leipzig vor 800 Jahren einmal kurz im Mittelpunkt der deutschen Reichsgeschichte stand

Foto: Ralf Julke

Ach, hätten sie doch nur alles aufgeschrieben, auf schönem haltbarem Pergament, in sauberer Kanzleischrift. Aber sie haben nicht. Deswegen geistern diese Jahre 1215 und 1216 seltsam diffus durch die Leipziger Geschichte. Auch als Jubiläum. 800 Jahre Errichtung der Pleißenburg könnte man doch in diesem Jahr feiern, schlägt die LTM vor. Denn 1217 ließ Markgraf Dietrich drei Burgen bauen. Mitten in der Stadt Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

Mit Manfred Rudersdorf auf Denkmalsuche

Wie Leipzigs Bürgertum sich im 19. Jahrhundert seinen Klassiker-Kanon im Stadtbild schuf

Foto: Ralf Julke

Band 3 der „Schriften des Leipziger Geschichtsvereins“ ist schmal und voller Fotos. In einer Rede zum Tag der Stadtgeschichte im November 2015 hat sich Manfred Rudersdorf mal auf den Weg gemacht und die Leipziger Innenstadt besichtigt, genauer: ihre Denkmäler. Die stehen ja nicht ohne Grund da. Die Leipziger wollten mit ihnen auch nicht nur ein Zeichen setzen, sie erinnern auch an wichtige Männer. Anmelden und weiterlesen.

Band 2 der großen Leipziger Stadtgeschichte

Über ein Leipzig, das sich in 300 Jahren zur modernen Stadt mauserte

Foto: Ralf Julke

Und, was schenken wir unseren Lieben zu Weihnachten? Eigentlich ist es unmöglich, dass einem nichts einfällt. Schon gar in der Buchstadt Leipzig, die 2015 das 1.000. Jahr ihrer Ersterwähnung feierte. Was dann auch in ein Projekt mündete, wie es sich Menschen, die auf Geschichte neugierig sind, wünschen: vier dicke Bände Stadtgeschichte. Der zweite liegt jetzt vor. Anmelden und weiterlesen.

Dreibändige Stadtgeschichte

Jetzt gibt es auch ein Register fürs tausendjährige Leipzig

Foto: Ralf Julke

Zusammen sind sie 1.780 Seiten dick, die drei Bände „Das tausendjährige Leipzig“, die der Markkleeberger Peter Schwarz in einer jahrelangen Fleißarbeit geschrieben hat– und die dann auch noch pünktlich alle da waren zum Jubiläum der 1.000-jährigen Ersterwähnung Leipzigs. Vollgestopft mit Namen, Daten und Ereignissen. Was interessierte Leser schon einmal zur Verzweiflung bringen kann. Anmelden und weiterlesen.

Lästerliche Plaudereien mit Marktfrau Marlene

Am 3. Dezember: Kabarettistische Museumsführung in sächsischer Mundart mit Angelika Pönitz

Foto: Stadtgeschichtliches Museum

Mit einer großen Portion Humor und einer ordentlichen Brise sächsischer Mundart führt die Ur-Leipzigerin Angelika Pönitz am Samstag, dem 3. Dezember, 13 Uhr durch das Alte Rathaus. Die mächtigen alten Herren, die dort noch immer an den Wänden hängen, kommen dabei nicht gut weg - das Publikum aber garantiert auf seine Kosten. Denn Marktfrau Marlene, in deren Rolle Angelika Pönitz mit Leichtigkeit und Leidenschaft hineinschlüpft, nimmt kein Blatt vor den Mund. Weiterlesen.

Leipzig im Nationalsozialismus – Buchvorstellung am 1. Dezember in der Stadtbibliothek

Cover: Leipziger Universitätsverlag

Zwangsarbeit, Verfolgung und Widerstand in der NS-Zeit thematisiert eine Neuerscheinung zur Leipziger Stadtgeschichte, die am Donnerstag, 1. Dezember, 18:00 Uhr, in der Stadtbibliothek am Wilhelm-Leuschner-Platz (4. Etage, Veranstaltungsraum „Huldreich Groß“) vorgestellt wird. Als nunmehr bereits dreizehnter Band erscheint das Buch in der Reihe „Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Leipzig“. Weiterlesen.

Ein ganzes Buch über Leipzigs berühmtes Zuchthaus am Brühl

Wie Leipzig im Georgenhaus versuchte, seine armen Sünder zu korrigieren

Foto: Ralf Julke

Erst war es eine Bachelorarbeit im Geschichtsstudium an der Uni Leipzig, dann kam noch eine Masterarbeit obendrauf. Und dann fand Prof. Enno Bünz, dass die Geschichte eigentlich als Buch in die Reihe „Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Leipzig“ gehört. So ist es geschehen: Wer wissen will, was das Leipziger Georgenhaus mal war, kann jetzt zum Buch greifen. Anmelden und weiterlesen.

Der „Kaiser aus Sizilien“ kommt nach Leipzig: Vortrag in der Alten Börse am 26. Oktober

Der erste Besuch eines deutschen Monarchen in Leipzig ist Thema eines Vortrags, den der Leipziger Historiker Prof. Dr. Enno Bünz am 26. Oktober, 18 Uhr, in der Alten Börse hält. Genau vor achthundert Jahren, am 26. Oktober 1216, hatte sich Friedrich II., der „Kaiser aus Sizilien“, in der Stadt an der Pleiße aufgehalten. Unter dem Motto „datum apud Lipizk“ ‒ „gegeben zu Leipzig“ ‒ beleuchtet er die näheren Umstände dieses Aufenthaltes. Anmelden und weiterlesen.

Widerspruch, Protest und Widerstand in Leipzigs Stadtgeschichte – Vortrag und Diskussion zum Band im Zeitgeschichtlichen Forum

Am Mittwoch, 19. Oktober, 18 Uhr, wird der bereits zwölfte Band der Reihe „Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Leipzig“ vorgestellt. Im Rahmen eines Vortrags mit anschließender Podiumsdiskussion präsentieren die Herausgeber Prof. Dr. Ulrich Brieler (Referat Wissenspolitik der Stadt Leipzig) und Prof. Rainer Eckert (ehemals Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums) im Zeitgeschichtlichen Forum (Grimmaische Str. 6) Geschichte und Geschichten von Widerspruch, Protest und Widerstand. Anmelden und weiterlesen.

Ein Leipzig-Kalender für Liebhaber der Stadtgeschichte

Mit Goethe in den Kohlgärten, mit den Schweden an der Pleißenburg und in berühmten Grünanlagen unterwegs, die alle verschwunden sind

Foto: Ralf Julke

Es ist wieder Kalenderzeit. Und wohin reist man am liebsten, wenn draußen die Welt ungemütlich ist? Natürlich in heimische Gefilde. Am liebsten auch ganz weit zurück, in die Geschichte. Ein historischer Kalender muss her. Oder zwei? Hat Leipzigs Vergangenheit da was zu bieten? Man darf staunen: Es gibt auch weiterhin Bilder einer Stadt, die man so noch nicht oder nicht mehr kennt. Anmelden und weiterlesen.

800 Jahre Widerständigkeit in Leipzig

23 Kapitel zu einer Stadt zwischen Demo, Aufstand und gedrucktem Widerspruch

Foto: Ralf Julke

Das hier ist sozusagen ein Wunschbuch. Oder der Anfang davon: Ein Buch über das mehr oder weniger rebellische Leipzig. Denn zumindest für die vergangenen 200 Jahre gilt: Leipzig war eine rebellische Stadt. Das hat Gründe. Und 2014 wurde das von mehreren klugen Köpfen im Rahmen des Tages der Stadtgeschichte thematisiert. Anmelden und weiterlesen.

Historischer Leipzig-Kalender für 2017

Eine Moderne Stadt schwelgt schon um 1900 in Gastlichkeit und Lebensart

Foto: Ralf Julke

Der August ist ein schrecklicher Monat. Bei sommerlichen Temperaturen wird man daran erinnert, dass auch dieses Jahr einmal zu Ende geht, dass Winter wird und Weihnachten kommt. Der erste Bote des nahenden Unheils ist immer der Leipzig-Kalender, den LTM und Stadtgeschichtliches Museum gemeinsam herausgeben. Anmelden und weiterlesen.

Mit Carl Friedrich Dauthe am Schwanenteich

Der Mann, der dem klassizistischen Leipzig ein Gesicht gab

Foto: Ralf Julke

Na gut, es war kein runder Geburtstag, der sich da am 13. Juli 2016 zum 200. Mal jährte, nur ein Todestag. Aber in diesem Fall bekamen wir den kleinen Erinnerungsanstoß aus dem Rathaus: Da war doch was! Natürlich. Und es wäre eigentlich auch in diesem Jahr eine kleine Jubiläumsausstellung wert gewesen. Denn kein anderer prägte das klassizistische Leipzig so stark wie der Stadtbaudirektor Johann Carl Friedrich Dauthe. Anmelden und weiterlesen.

Jahrbuch 2015 stopft wieder Löcher in der Leipziger Geschichte

Capestrano, Nordischer Krieg, der Name Rabet und der Leipziger Stadtbankskandal

Foto: Ralf Julke

Für Einige ist das 1.000-jährige Jubiläum Leipzigs Geschichte, Geschichte also mal wieder was fürs Vergessen. Aber nicht für jene Unentwegten, die richtig froh waren, dass Stadtgeschichte mit dem Jubiläum endlich mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen hat. Auch weil sie in vielen Teilen immer noch Löcher und Leerstellen hat. Ein paar Löchlein stopft jetzt das neue Jahrbuch des Geschichtsvereins. Anmelden und weiterlesen.

Zwischen Gedenken und Neubeginn

Passage-Verlag hat „Jüdische Spuren in Leipzig“ auf den neuesten Stand gebracht

Foto: Ralf Julke

Ein Klassiker ist wieder da. Mit „Jüdische Spuren in Leipzig“ hat Bernd-Lutz Lange natürlich einen Klassiker geschrieben und 1993 im Forum Verlag Leipzig veröffentlicht. Mit seiner Spurensuche zur jüdischen Vergangenheit hat er das Thema wieder ins Bewusstsein der Stadt zurückgeholt. Der aufgefrischte Titel passt natürlich gut ins Programm des Passage-Verlages. Anmelden und weiterlesen.