Artikel zum Schlagwort Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Sodann: Analyse kann nur mit externer Expertise gelingen

Linke begrüßen Evaluation der Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Foto: DiG/trialon

Der Stiftungsrat der Stiftung Sächsische Gedenkstätten hat beschlossen, dass die Stiftungsarbeit durch Sachverständige evaluiert werden soll. Anlass dazu geben unter anderem Kritik an der Schwerpunktsetzung der Stiftungstätigkeit, in der die Aufarbeitung der NS-Diktatur unterrepräsentiert sei, sowie der Führungsstil von Gedenkstättenchef Siegfried Reiprich. Weiterlesen.

Sodann: Stiftungsarbeit endlich prüfen!

Vereinigung Opfer der NS-Militärjustiz beendet Projektarbeit mit Gedenkstättenstiftung

Foto: DiG/trialon

Die Bundesvereinigung (BV) Opfer der NS-Militärjustiz hat ihre Mitarbeit am Ausstellungsprojekt „Spuren des Unrechts“ in Torgau, das die Stiftung Sächsische Gedenkstätten anbietet, eingestellt. Der BV-Vorsitzende Ludwig Baumann sowie Dr. Rolf Surmann, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der BV und zugleich Mitglied im Beirat der Gedenkstättenstiftung, verweisen mit Blick auf die Schwerpunktsetzung der Ausstellung auf eine „skandalöse Haltung gegenüber den Opfern der NS-Militärjustiz, deren zunächst generelle Diskriminierung nach 1945 in Sachsen offensichtlich bis auf den heutigen Tag fortexistiert“, auf „erinnerungspolitisches Versagen und mangelnde Wertschätzung der von uns repräsentierten NS-Opfer“. Weiterlesen.

Kurth: Denkstätten schaffen Erinnerungen und stärken unsere Demokratie

Politische Bildung: Kostenfreie Klassenfahrten zur Gedenkstätte Zeithain

Kultusministerin Brunhild Kurth hat heute (22. September 2016) Schulen dazu aufgerufen, das Angebot der kostenfreien Klassenfahrt zur Gedenkstätte Zeithain zu nutzen. „Die für Schüler lang zurückliegende Geschichte wird an den Gedenkstätten greifbarer. Die Eindrücke vor Ort schaffen Erinnerungen und machen den Jugendlichen deutlich, Demokratie ist nicht selbstverständlich. Jeder muss sich für Toleranz und gegen Extremismus stark machen, damit sich die Gräueltaten der Vergangenheit nicht wiederholen.“ Anmelden und weiterlesen.

Ministerin Stange: Abläufe und Struktur der Stiftung müssen auf neue Herausforderungen eingestellt werden

Arbeit der Stiftung Sächsische Gedenkstätten wird evaluiert

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten wird sich demnächst einer externen Organisationsuntersuchung unterziehen, die die Qualität der Arbeit der Stiftung und ihrer Gremien untersucht und Empfehlungen ausspricht, wie der Stiftungszweck besser erfüllt werden kann. „Der Stiftungsrat wird sich auf seiner Sitzung im Mai damit befassen, ob, wie und durch wen die Evaluation durchgeführt wird“, erklärte Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, heute im Sächsischen Landtag in der Debatte zum entsprechenden Antrag der Fraktion Die Linke. Die Ergebnisse der Evaluation sollen dem Stiftungsrat als Planungs- und Entscheidungshilfe dienen und Handlungsalternativen aufzeigen. Weiterlesen.

Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Ist die Leitung der sächsischen Gedenkstättenstiftung beim Thema NS-Zeit überfordert?

Foto: Ralf Julke

Seit Herbst 2015 steht der Leiter der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Siegfried Reiprich, unter Beschuss. Autoritärer Führungsstil wird ihm vorgeworfen. Prof. Manfred Wilke, Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte Bautzen, nennt den 2009 zum Geschäftsführer Gewählten „nicht mehr tragbar“. Und die Förderpolitik der Stiftung scheint derzeit völlig aus dem Lot, wie die Grünen erfuhren. Anmelden und weiterlesen.