Artikel zum Schlagwort Strompreis

2017: Das ändert sich für Energieverbraucher

Neues Jahr, neue Regeln – auch 2017 ändert sich für Energieverbraucher einiges

Foto: Ralf Julke

Rainer Flegel, Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen, fasst zusammen, was für private Haushalte wichtig wird. Strompreise: Künftig werden es vor allem die Netzentgelte sein, die den Strompreis der Privatverbraucher steigen lassen. Die Ökostrom-Umlage steigt 2017 nur noch schwach, um 0,35 Cent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Viele Anbieter werden aus diesen Gründen die Strompreise anheben. Allerdings sind die Verbraucher nicht wehrlos: Rainer Flegel rät, bei Preiserhöhungen durch den Versorger einen Tarif- oder Anbieterwechsel zu prüfen. Bei jeder Preiserhöhung haben Verbraucher nämlich ein Sonderkündigungsrecht. Wer Hilfe beim Wechsel benötigt, kann sich an einen Energieberater der Verbraucherzentrale wenden, in Rechtsfragen an einen Weiterlesen.

Ausgebremste Energiewende

2016 sinken bei den Stadtwerken Leipzig Gas- und Fernwärmepreise, dafür macht der Staat den Strom teurer

Foto: Ralf Julke

Energiepreise sinken, verkündeten die Leipziger Stadtwerke am Montag, 7. November. Gleichzeitig aber steigen auch die Strompreise. Nicht weil Strom teurer geworden ist, sondern weil der Umbau der Stromnetze klemmt. Das Festklammern der deutschen Politik an fossilen Energieanlagen macht den Strom in Deutschland immer teurer. Was heißt das für Leipzig konkret? Anmelden und weiterlesen.

Neue Studie zu den versteckten Kosten der alten Energieerzeugung

Kohle, Atom und Gas kommen den Steuerzahler anderthalb mal teurer als die EEG-Umlage

Foto: Marko Hofmann

Wenn es um die tatsächlichen Kosten unserer Lebensweise geht, dann wird getrickst und geschwindelt, dass die Schwarte knackt. Bestes Beispiel: unsere Energieversorgung. Mit voller Breitseite schießen die Verfechter der alten Energien gegen die erneuerbaren und die verteufelten Umlagen auf den Strompreis. Greenpeace Energy hat sich jetzt einfach mal ausrechnen lassen, was die „Alten“ uns kosten. Teuer sind sie, gar keine Frage. Anmelden und weiterlesen.

Billige Kohle, billiger Strom

Die Kohlesparte von Vattenfall arbeitet schon seit einem Jahr an der Rentabilitätsgrenze

Foto: Marko Hofmann

Manchmal muss man einige Daten noch nachliefern, weil sie zeitnah nicht unterzubringen waren. Am 27. Oktober hat ja der schwedische Energiekonzern seine Quartalszahlen für die ersten drei Quartale 2015 vorgelegt, einen Tag, nachdem man voller Freude verkündet hat, dass man zwei Kraftwerksblöcke in Jänschwalde in die deutsche "Kapazitätsreserve" verschieben wird. Anmelden und weiterlesen.

Stadtwerke Leipzig halten Strom- und Gaspreise in der Grundversorgung 2016 stabil

Niedriger Strompreis an der Börse stabilisiert auch den Strompreis für die Leipziger Haushalte

Foto: Ralf Julke

Die Überschrift müsste eigentlich lauten: Die Strompreise in Leipzig steigen trotzdem nicht. Trotz der drohenden Umlagen durch die hohen Erstattungen für stillgelegte Kohlekraftwerke ("Kapazitätsreserve") und trotz der im Osten deutlich höheren Netzentgelte, die durch neue alternative Stromeinspeisungen weiter steigen. Denn zumindest die Stadtwerke Leipzig können das durch preiswertere Stromeinkäufe an der Börse kompensieren. Anmelden und weiterlesen.

Niedrige Inflationsrate oder nur ein Warenkorb für Autofahrer?

Otto Normalverbraucher zahlt auch im Oktober für Obst, Gemüse und ÖPNV ordentlich drauf

Foto: Matthias Weidemann

Im September haben Sachsens Statistiker schon von einer Inflationsrate von Null fabuliert, weil augenscheinlich das schweinebillige Öl dazu führte, dass Autofahren und Ölheizen richtig preiswert wurden. Dumm nur, wenn man weder einen VW Diesel hat noch ein Eigenheim mit Ölheizung. Für die unmotorisierten Sachsen gab es im September die übliche, keineswegs harmlose Inflationsrate von 1,4 Prozent. Und im Oktober geht der Preisauftrieb munter weiter. Anmelden und weiterlesen.

Netzentgelte klaffen immer weiter auseinander

Sachsens Ministerpräsident Tillich fordert eine Harmonisierung der Netzentgelte in Deutschland

Foto: Ralf Julke

Seit Donnerstag, 22. Oktober, sorgt eine Studie der TU Dresden für Aufregung in der politischen Landschaft. Erstmals wurde mit wissenschaftlicher Akribie zusammengestellt, wie sehr der Osten bei den Netzentgelten zur Kasse gebeten wird. Im Schnitt zahlen Ostdeutsche doppelt so hohe Netzentgelte wie Bürger der westlichen Bundesländer. Anmelden und weiterlesen.

Ohne Strom in Leipzig

Stromausfall im Zentrum West: Schwarz wie die Nacht dunkel

Foto: L-IZ.de

Für Menschen in urbanen Ballungsräumen nur noch schwer vorstellbar. Aber seit 22:50 Uhr Realität. Im Leipziger Zentrum West geistern noch ein paar Autos durch die Nacht, Nachbarn winken sich mit Handylampen gegenseitig zu, die Kerzen werden gerade angezündet. Was den Ausfall bewirkt hat, weiß derzeit niemand, man sitzt einfach im Dunkel. An der Jahnallee ist nirgends mehr ein Licht, das Waldstraßenviertel und auch alles rings um die Elsterstraße bis zum Ring liegt in tiefer Ruh. Anmelden und weiterlesen.

Linke-Abgeordnete fragt mal nach den Rückstellungen von Vattenfall und Mibrag

Reichen die Rückstellungen der sächsischen Bergbaubetreiber überhaupt aus für die Tagebausanierung?

Foto: Matthias Weidemann

So langsam werden einige Akteure in der sächsischen Braunkohlepolitik nervös. Zumindest ganz unten in der Rede-Hierarchie, da, wo man sofort spürt, wenn etwas nicht stimmt - in den Kommunen. Es sind zuerst die Kommunen in der Lausitz, die Alarm melden, denn die Gewerbesteuereinnahmen gehen drastisch zurück. Grund ist das schlechte Geschäftsergebnis des wichtigsten Steuerzahlers: Vattenfall. Anmelden und weiterlesen.

Politischer Murks macht Energiewende teuer

Weil die Stromtrassen nach Bayern fehlen, zahlen ostdeutsche Stromkunden bei Netzentgelten 2015 richtig drauf

Foto: Ralf Julke

Wahrscheinlich sollten sich die ostdeutschen Bundesländer in nächster Zeit einfach mal zusammentun und den Bayern eine gepfefferte Rechnung schicken. Erst mal über den schönen Betrag von 25 Millionen Euro. Denn so viel kostet die schlichte Tatsache, dass im heißen Sommer 2015 die großen Gleichstromtrassen in den deutschen Süden noch immer nicht existieren. Anmelden und weiterlesen.

Nach dem Aus für Nochten II

Vattenfall selbst benennt die niedrigen Börsenpreise für Strom als eigentliches Problem der Kraftwerksbetreiber

Foto: Matthias Weidemann

Am liebsten hätte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Freitag, 26. Juni, wohl nur gehört, was er hören wollte: Das Problem für Vattenfall sei eben nur die Gabrielsche Klimaabgabe. Wenn die deutsche Energiepolitik wieder im alten Fahrwasser ist, ist alles gut. Dabei stellt selbst Vattenfall fest, dass das bestenfalls ein Nebenkriegsschauplatz ist. Anmelden und weiterlesen.

Vom volatilen Strommarkt und vom Wetter gebeutelt

Stadtwerke Leipzig schaffen nur 54 Millionen Euro Gewinn und müssen zum modernen Energiedienstleister werden

Foto: Ralf Julke

Sind die Leipziger Stadtwerke ein Sorgenkind? Aus eigener Schuld ganz gewiss nicht. Aber der Energiemarkt ist mittlerweile derart unter Druck geraten, dass sich auch die Stadtwerke Leipzig der Entwicklung nicht mehr entziehen können. Das zweitwärmste Jahr der jüngeren Leipziger Geschichte hat zusätzlich ins Kontor gehauen und den Absatz von Gas und Fernwärme zusätzlich gedrückt. Am Ende stand dann noch ein Überschuss von 54,7 Millionen Euro, über 12 Millionen weniger als im Vorjahr. Anmelden und weiterlesen.

Wie weiter mit der Lausitz?

Sachsens Ministerpräsident gibt im LVZ-Interview in Sachen Braunkohle den Ahnungslosen

Repro: L-IZ

Eigentlich war's so eine Art 1.000-Jahre-Interview, das die LVZ mit Sachsens Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) führte und am Freitag, 29. Mai, veröffentlichte. Aber besonders knackig fand man dann Tillichs Aussage "Sachsen opfert keine Arbeitsplätze für Klimaziele". Man hatte so nebenbei auch zur bedrohten Kohlewirtschaft in der Lausitz gefragt. Aber Tillich hat davon augenscheinlich wenig Ahnung. Die Grünen fassen sich nur noch an den Kopf. Anmelden und weiterlesen.

Erneuerbare Energien im Gebiet der Mitnetz Strom

Mitteldeutschland produziert mehr alternativen Strom, als die Haushalte im Gebiet selbst verbrauchen können

Foto: www.mitnetz-strom.de

Wie gestaltet man eigentlich eine Energiewende unter föderalen Strukturen? Die einen geben Gas, die anderen bremsen, die dritten mauern. Selbst Bundesenergieminister Sigmar Gabriel (SPD) tanzt im Kreis, weil der Netzausbau nicht vorankommt und die Bayern nun auf einmal die wichtigste neue Stromtrasse gar nicht haben wollen. Und dabei steigt die Produktion von Öko-Strom unaufhaltsam. Sachsen ist auch Öko-Strom-Exporteur. Anmelden und weiterlesen.

Gutachten zu Strompreisen: Grüne-Ost-Landtagsfraktionen fordern gerechte Verteilung der Kosten für den Netzausbau

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag setzt sich dafür ein, das derzeit regional differenzierte, im Strompreis enthaltene Netzentgelt für den Bau und den Betrieb der Stromnetze bundesweit zu vereinheitlichen. Grundlage dafür ist ein Gutachten zu Strompreisunterschieden des Leipziger Instituts für Energie im Auftrag der fünf ostdeutschen Landtagsfraktionen und der bayrischen Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Anmelden und weiterlesen.

Überlastungen im mitteldeutschen Stromnetz: „Mitnetz Strom“ musste Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien 2013 schon 159 Mal drosseln

"Die Netze bleiben das Nadelöhr der Energiewende in Ostdeutschland", meint der enviaM-Netzbetreiber "Mitnetz Strom", der die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in seinem Netzgebiet immer häufiger drosseln muss. Die Übertragungsnetze haben mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie-Kapazitäten nicht Schritt gehalten. Anmelden und weiterlesen.

Aus grün mach braun: Kohle schlägt umweltfreundliche Energien – Mibrag mit über 10 Prozent Umsatzplus

Was hat man alles gefaselt von Energiewende, erneuerbaren Energien, umweltfreundlichen Stromquellen, Biodiesel und so weiter. Dabei lautet die Zauberformel der Energiewirtschaft schlicht und einfach: Aus grün mach braun. Der Atomausstieg war der Einstieg in die schmutzigste Form der Energiegewinnung. Satte fünf Prozent legte der Gewinn aus Braunkohlestrom im letzten Jahr zu. Anmelden und weiterlesen.