Artikel zum Schlagwort Strukturwandel

Die Lausitz ist nur die erste Region in Sachsen, die einen Strukturwandel braucht

Grüne fordern Attraktivitätsoffensive und Schlüsselprojekte für die Lausitz

Foto: Michael Freitag

Derzeit fokussiert sich die Diskussion, wenn es um den angehenden Strukturwandel geht, auf die Lausitz. Dort werden in wenigen Jahren die Tagebaue beendet und die Kohlekraftwerke abgeschaltet. Und das Beklemmende an der Situation: Die Regierenden in Dresden und Potsdam tun so, als ginge sie das nichts an. Da haben die Sachsen und Brandenburger Regierungen gewählt, die unfähig sind, Zukunft zu denken. Anmelden und weiterlesen.

Vattenfall-Rückforderungen machen Städten in der Lausitz zu schaffen

Linke fordert Sachsens Staatsregierung auf, den Kommunen in der Lausitz unter die Arme zu greifen

Foto: Marko Hofmann

Es ist ein Hasardspiel, das Sachsens Regierung da in der Lausitz betreibt. Nicht nur, weil mit dem sturen Beharren auf dem Erhalt der Kohleverstromung noch auf Jahrzehnte eine Technologie verteidigt wird, die umweltschädlich ist. Schon jetzt leiden die Kommunen in den Braunkohlerevieren unter dem Gewinneinbruch der Konzerne. Und damit kommt auch die Finanzierung der Kommunalhaushalte ins Rutschen. Anmelden und weiterlesen.

Gespräch mit Bundeswirtschaftsminister Gabriel zum Strukturwandel des Mitteldeutschen Braunkohlereviers

Foto: Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH

Am Mittwoch, den 11. Mai 2016, fand im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin ein Treffen zwischen Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Götz Ulrich, Landrat des Burgenlandkreises und Jörn-Heinrich Tobaben, Geschäftsführer Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH, statt. Zusammen mit Professor Dr. Andreas Berkner, Leiter der Planungsstelle des Regionalen Planungsverbandes Leipzig-Westsachsen, sowie dem sachsen-anhaltinischen Landtagsabgeordneten Rüdiger Erben befassten sie sich mit dem Strukturwandel des Mitteldeutschen Braunkohlenreviers. Weiterlesen.

Strukturwandel ohne Kohle

Jana Pinka (Linke): Mit Abschied von Siemens in Freiberg ist die chemische Nutzung der Braunkohle gestorben

Zur Schließung des Siemens-Standortes Freiberg erklärt Dr. Jana Pinka, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag aus Freiberg: Eine Ära geht zu Ende. Die Vision der künftigen chemischen Verwertung der Braunkohle wird durch den Abschied von Siemens zur Illusion. Die Staatsregierung sollte aufhören, der Bevölkerung in der Lausitz vorzugaukeln, hier eröffne sich eine langfristige Zukunft für die Braunkohleindustrie. Weiterlesen.

Drift in die Großstädte geht weiter

Leipzig, Chemnitz und Dresden sorgen auch im Juni 2015 für ein Bevölkerungswachstum in Sachsen

Foto: Ralf Julke

Und Sachsen wuchs auch 2015 weiter. Zwar liegen noch keine Zahlen für das Jahresende 2015 vor. Die wird es wohl erst im Sommer geben. Aber die Juni-Zahlen gibt es jetzt, und die belegen den nächsten Anstieg. Möglicherweise hat er eine Menge mit der gestiegenen Zahl von Flüchtlingen zu tun. Und mit einer weiteren Verschiebung innerhalb Sachsens. Anmelden und weiterlesen.

Leichter Knick in der Bevölkerungsentwicklung

März-Zahlen 2015 machen sichtbar, wie wichtig die Hochschulen und Großstädte für Sachsens Entwicklung sind

Foto: Ralf Julke

Muss man sich um Dresden Sorgen machen? Immerhin meldet das Statistische Landesamt am 12. November erstmals einen Bevölkerungsrückgang für die sächsische Landeshauptstadt von Dezember 2014 zum März 2015 um 323 Personen. Fliehen die Dresdner jetzt aus der Hauptstadt der Pegidisten? Anmelden und weiterlesen.

Raus aus der Kohle

Sächsische Grüne legen Konzept für den Strukturwandel in der Lausitz vor

Foto: Marko Hofmann

Und wie nun weiter in der Lausitz? Das war auch Thema auf dem Landesparteitag der Grünen, die an diesem Wochenende in Großenhain beisammen saßen, während die SPD in Görlitz diskutierte. Mittlerweile ist auch klar, dass auch zwei Blöcke des Vattenfall-Kraftwerks Jänschwalde in den Jahren 2017/2018 vom Netz sollen, auch wenn es dann wohl keine Vattenfall-Blöcke mehr sind, denn Vattenfall will ja verkaufen. Anmelden und weiterlesen.

Eine Zukunftsstiftung für die Lausitz

Grüne aus Sachsen und Brandenburg fordern Vorsorge für das Ende der Kohleverstromung

Foto: Marko Hofmann

Wie weiter in der Lausitz? Eigentlich eine brennende Frage. Nur hat die Lausitz Pech: In Potsdam und Dresden sitzen Regierungen, die vor lauter Kohle die Zukunft nicht sehen. Und auch nicht die Gefahren, die ein abrupter Strukturbruch mit sich bringt. Die Grünen fordern jetzt die Einrichtung einer Zukunftsstiftung. Anmelden und weiterlesen.