Artikel zum Schlagwort Südvorstadt

Proteste gegen Naziaufmarsch

Ein Jahr nach Krawallen in der Südvorstadt: Zwei Drittel aller Verfahren noch nicht abgeschlossen

Foto: L-IZ.de

Am 12. Dezember 2015 demonstrierte die „Offensive für Deutschland“ in der Südvorstadt. Rund um den Neonazi-Aufmarsch erlebte die Messestadt die schwersten Krawalle seit Jahren. Die Bilanz der Strafverfolger fällt ein Jahr danach äußerst durchwachsen aus. Anmelden und weiterlesen.

Legidas Erben

Nazipartei „Die Rechte“ plant Aufmarsch in Connewitz

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserZu früh gefreut: Nachdem am Montagabend eine Welle der Erleichterung durch Leipzig rollte, weil Legida seine regelmäßigen Demonstrationen für beendet erklärt hatte, will nun offenbar die neonazistische Kleinpartei „Die Rechte“ das Kommando übernehmen. Wie das Ordnungsamt bestätigte, möchten die Neonazis am 4. oder 18. März durch Connewitz laufen. Die Landtagsabgeordnete Juliane Nagel ruft dazu auf, dies zu verhindern. Weiterlesen.

Effektiver und umweltschonender Einstau von Regenwasser

Leipziger Wasserwerke bauen für 5,7 Millionen Euro neue Entlastungsbauwerke in der Südvorstadt

Die Leipziger Wasserwerke beginnen am kommenden Montag, dem 12. September 2016, mit einer komplexen Maßnahme im Bereich Richard-Lehmann-Straße/Wundtstraße. Bis November 2017 werden parallel zur B2 ein Entlastungskanal und ein Entlastungsbauwerk neu gebaut sowie der anschließende Pleißemühlgrabendüker saniert. Der neue Entlastungskanal löst den bisherigen, schadhaften Kanal damit ab. Anmelden und weiterlesen.

Ein Stück sozialistischer Stadtgestaltung

Leipzigs Stadtplaner wollen 2017 die denkmalgeschützte Grünfläche an der Karl-Liebknecht-Straße 27 bis 33 sanieren

Foto: Ralf Julke

Eigentlich denkt man, wenn man zwischen Shakespearestraße und Paul-Gruner-Straße durch die KarLi fährt, gar nicht, dass die Grünfläche mit der Bronzeplastik irgendwie denkmalgeschützt sein könnte. Aber erstaunlich viele Zeugnisse der sozialistischen Stadtbaukunst in Leipzig stehen mittlerweile unter Denkmalschutz. Und das Planungsdezernat will die Grünanlage jetzt denkmalgerecht sanieren. Anmelden und weiterlesen.

Spätstart mit Container

Im August soll endlich die Sanierung der ehemaligen 3. Schule beschlossen werden

Foto: Ralf Julke

Noch wird das Gebäude der ehemaligen 3. Schule in der Bernhard-Göring-Straße 107 in der Südvorstadt als Unterkunft für Asylbewerber genutzt. Aber ab 2017 soll der alte Plattenbau, der ursprünglich sogar abgerissen werden sollte, endlich saniert werden. Die Stadt ist schon längst im Verzug. Denn in der Südvorstadt laufen den Planern die Bevölkerungszahlen davon. Anmelden und weiterlesen.

Ermittlungsverfahren dauern an

Randale in der Südvorstadt am 12. Dezember: 130 Ermittlungsverfahren gegen Linke, Rechte, Polizisten

Foto: L-IZ

Mehrfach haben wir an dieser Stelle nach den Liveberichten vom Tag selbst über das Demonstrationsgeschehen am 12. Dezember in der Südvorstadt und Connewitz berichtet, das am Nachmittag völlig ausartete. Übrigens mit Ansage. Denn wenn 200 Rechtsradikale eine Demonstration in ein linksalternatives Viertel wie Connewitz ankündigen, dann ist das eine beabsichtigte Provokation. Eine, die deutschlandweit genau für die Mobilisierung sorgt, die die Veranstaltungsanmelder beabsichtigten. Anmelden und weiterlesen.

Wohnen in Südvorstadt und Connewitz

LWB will Gebäudeensemble an der Brandvorwerkstraße ab 2017 möglichst mieterverträglich sanieren

Foto: Ralf Julke

Natürlich gehen Ängste um, wenn jetzt in Leipzig auch Wohnungsbestände saniert werden, die in den vergangenen 25 Jahren gar nicht oder nur teilsaniert wurden. In der Regel steigen dann die Mieten, die in solchen Wohnobjekten oft noch deutlich unterm Leipziger Durchschnitt von 5,38 Euro liegen. Selbst 5 Euro pro Quadratmeter sind für viele Leipziger ja deutlich zu viel. Müssen sie nun raus? Aus der Südvorstadt zum Beispiel? Anmelden und weiterlesen.

Von Nonnenkloster bis Kneipenmeile

Jetzt gibt es auch die Südvorstadt in 350 Stichworten bunt und kompakt

Foto: Ralf Julke

In Stötteritz war es 2014 noch eine Verlegenheitslösung. Die Stötteritzer hatten emsig Material für ihre Ortsteilgeschichte gesammelt - aber es fehlte der einheitliche Guss. Aber da alle wesentlichen Stichworte bearbeitet waren, lag die Idee nahe: Machen wir doch ein Ortsteillexikon draus. Die Idee hat so gezündet, dass Pro Leipzig jetzt für weitere Leipziger Ortsteile nachlegt. Jetzt gibt es auch die Südvorstadt in 350 Stichworten. Anmelden und weiterlesen.

Von der Steinstraße direkt zur Alten Messe

Fachausschuss diskutiert jetzt über neue Brücke von der Media City zum Kohlrabizirkus

Foto: Ralf Julke

Fast hätte man gedacht, nun ist im Gelände des ehemaligen Bayrischen Bahnhofs alles eingeschlafen. 2012 hatte es hier die große Bürgerbeteiligung gegeben. Da glaubte Leipzigs Stadtverwaltung noch, das kostbare Baugelände würde in städtisches Eigentum wechseln. Damals entstanden auch die wesentlichsten Visionen für das Gelände. Darunter auch eine neue Wege-Brücken-Beziehung nahe an der Media City. Anmelden und weiterlesen.

Dubiose Vorgänge um den 12. Dezember 2015 in der Leipziger Südvorstadt

Nazidemo als „rechtspopulistisch“ eingestuft, abgelaufene Tränengaskartuschen und 130 Polizisten in Zivil

Foto: L-IZ.de

Was passiert eigentlich, wenn die Polizei radikalisierte Demonstrationen falsch einschätzt und verharmlost und gleichzeitig mit untauglichen Mitteln anrückt? Ungefähr das, was am 12. Dezember in Leipzig passierte. Dann kippen Einschätzungen, werden Entwicklungen verharmlost und ein wohl doch irgendwie erwarteter autonomer Gewaltauftritt wird gleich mal zum Testfeld für überlagerte Tränengas-Bestände. Anmelden und weiterlesen.

Eine "Weihnachtsfeier" in der Südvorstadt und die Folgen

Zum LZ-Beitrag „Revolution, Revolte? Randale“: Das Interview mit der Leipziger Polizei zum 12. Dezember

Foto: Titel LZ Januar 2016

Für Menschen mit radikalisierten Positionen war nach dem 12. Dezember 2015 alles klar. Die einen riefen „Sieg“ und feierten die massiven Steinattacken gegen die eingesetzte Polizei. Andere riefen Sieg und meinten den des Beweises, wer nun also schlimmer sei – die Linksextremisten demnach vor den Rechtsextremisten. Die meisten hatten gar nichts zu rufen und waren eher entsetzt über das Ausmaß der Gewalt auf der Karl-Liebknecht-Straße. Darunter auch die Leipziger Polizei. Anmelden und weiterlesen.

Silvester am Kreuz - Ein Kommentar

Versammlungsverbot in Connewitz: Polizei Leipzig verweist allein aufs Ordnungsamt

Foto: Alexander Böhm

Die offizielle Begründung der Stadt Leipzig zum silvesterlichen Versammlungsverbot in einem weiträumigen Gebiet rings ums Connewitzer Kreuz liest sich irgendwie dünn. Angesichts der durchaus fundamentalen Rechteeinschränkung, welche das Verbot beinhaltet, noch zu dünn und wenig konkret. Seit am heutigen Mittwoch, 30. Dezember, bekannt wurde, dass die Stadt und damit das Ordnungsamt mit Bürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) an der Spitze eine Allgemeinverfügung über jedwede Versammlung im Leipziger Süden erlassen hat, stapeln sich die Fragen. Die Polizeidirektion Leipzig antwortete am schnellsten. Anmelden und weiterlesen.

Kleine Antwort aus der Stadtratssitzung

Bernhard-Göring-Straße soll verkehrsberuhigt werden mit Radspuren in beide Richtungen

Foto Ralf Julke

Im November sorgte die Demontage der Schilder, die die Bernhard-Göring-Straße zwei Jahre lange zu einer Alternative für Radfahrer gemacht hatten, für Aufregung. Die Straße war Ausweichstrecke gewesen für die Karl-Liebknecht-Straße, deren Nordteil von 2013 bis 2015 umgebaut wurde. Aber warum wurde der alte Zustand in der Bernhard-Göring-Straße so schnell wieder hergestellt, wollten die Grünen wissen. Anmelden und weiterlesen.

Neonazis auf verkürzter Route – 1.000 Menschen bei antirassistischer Vorabenddemo

Der kleine Rest einer großen Provokation

Foto: Alexander Böhm

Seit Wochen wird zu einem großen Ereignis nach Leipzig mobilisiert. Mehrere Neonazi-Aufmärsche sollten nach dem Willen der Anmelder in der Nähe und teilweise durch den linksgeprägten Stadtteil Connewitz verlaufen. Doch mehrere Veranstaltungen am Tag veranlassten die Stadtverwaltung dazu, die Aufzüge weit vom ursprünglichen Ort weg zu verlegen. Derweil zeigen sich Polizei und Nazi-Gegner schon aktiv. Anmelden und weiterlesen.

Schließung, Neustart, Lesefutter

In der Karl-Liebknecht-Straße 126 werden wieder Bücher verkauft – sogar signierte

Foto: Buchhandlung Südvorstadt

Um Buchhandlungen muss man kämpfen. Sie sind zu wichtig, um sie einfach verschwinden zu lassen. Im Sommer haben wir an dieser Stelle über das Ende zweier Buchhandlungen auf der Karl-Liebknecht-Straße berichtet. Eine hat am 29. Oktober wieder aufgemacht: unter neuem Namen, mit neuem Mut. Am 2. Juni hatte an der Ecke Karl-Liebknecht-Straße (Richard-Lehmann-Straße) "Kü’s Buchhandlung" geschlossen. Anmelden und weiterlesen.

ADFC Leipzig ist enttäuscht

Leipzigs Verwaltung stellt alte Zustände in der Bernhard-Göring-Straße wieder her und verschiebt den Umbau hinters Jahr 2020

Foto: Ralf Julke

Chance versiebt, stellt der ADFC Leipzig fest. Am Montag, 16. November, wurde die neu gestaltete "KarLi" wieder für den Kraftverkehr freigegeben. Zwei Jahre Bauzeit waren damit offiziell beendet, auch wenn in Randbereichen noch gewerkelt wird. Aber die zwei Jahre wurden nicht genutzt, um die Frage zu klären: Wie weiter mit der Bernhard-Göring-Straße? - Der ADFC Leipzig ist sauer. Anmelden und weiterlesen.

Nach der KarLi-Eröffnung

Ökolöwe fordert Tempo-30-Zone für die Bernhard-Göring-Straße

Foto Ralf Julke

Nach zweijähriger Bauzeit wurde die Karl-Liebknecht-Straße am Montag, 16. November, wieder für den Verkehr freigegeben. Damit kommt ein Projekt wieder auf die Prioritätenliste, das während der Bauzeit ein bisschen schlafen durfte: die Umwidmung der Bernhard-Göring-Straße. Tempo 30 fordert der Ökolöwe jetzt für diese Straße in der Leipziger Südvorstadt. Anmelden und weiterlesen.

Alter Plattenbau wird wieder Grundschule

Container sollen Interim für Plattenbauschule in der Leipziger Südvorstadt werden

Foto: Ralf Julke

Ursprünglich sollte das alte Gebäude der 3. Grundschule in der Südvorstadt bis zum Schuljahr 2016 / 2017 wieder fit gemacht werden für 7,2 Millionen Euro. Doch die Sanierung kann erst 2026 beginnen. Das Gebäude steht erst 2018 zur Verfügung. Deshalb werden ein paar Container länger gebraucht. Und ein paar mehr. Anmelden und weiterlesen.

Mitmachen bei der Suche nach den gefährlichsten Punkten

Gefahrenstelle Nr. 29 im Leipziger Radnetz: XY ungelöst in der Südvorstadt

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserFür die ganzen Radwegebeziehungen in der Leipziger Südvorstadt müsste man eigentlich eine eigene Serie aufmachen. Beginnend mit der Bernhard-Göring-Straße, die ja im nördlichen Teil zwischen der Kurt-Eisner-Straße und der Hohen Straße für die Zeit der Umbaumaßnahmen in der "KarLi" provisorisch zur Radumgehungsstraße gemacht wurde. Weiterlesen.