Artikel zum Schlagwort Theater

Theater als Forum gesellschaftlicher Bewegungen

Zum Welttag des Theaters am 27. März

Foto: Swen Reichhold/Universität Leipzig

Das Theater soll als Forum gesellschaftlicher Bewegungen auch am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig sichtbar werden. Es sei immer schon ein Resonanzraum für gesellschaftliche Prozesse gewesen, sagt Prof. Dr. Patrick Primavesi vom Institut für Theaterwissenschaft kurz vor dem Welttag des Theaters am 27. März, der vom Internationalen Theaterinstitut angeregt wurde. „Theater ist daher auch nicht nur eine Kunstform, sondern zugleich ein Labor und Austragungsort für kulturelle Veränderungen“, betont der Theaterwissenschaftler, der seine Professur am Institut seit 2008 innehat. Weiterlesen.

Öffentliche Ausschreibung

Theaterprojekt der „Südknechts“ sucht Partnerklasse

Die Theatergruppe „Adolf Südknecht“ hat sich seit mehreren Jahren in Leipzig einen Namen mit ihrer Improshow über die Familie Südknecht in der ehemaligen Weinstube HORNS ERBEN gemacht. Ihr Konzept ist, mit der Aufarbeitung historischer Ereignisse und deren Folgen auf persönliche Schicksale Geschichte sinnlich erfahrbar zu machen und so eine Brücke in die Gegenwart zu bauen. Weiterlesen.

Kosten deutlich gesenkt

Neue Spielstätte fürs Schauspiel Leipzig soll bis Herbst 2017 fertig sein

Foto: Ralf Julke

Gut Ding will Weile haben. Da muss gerechnet werden, manchmal mit sehr spitzem Stift, wie bei der neuen Spielstätte für das Schauspiel Leipzig, die in die Räume der bis 2011 dort betriebenen Diskothek „Schauhaus“ eingebaut werden soll. Seit 2014 sind die Kostenkalkulationen für das Projekt drastisch zusammengeschrumpft. Jetzt soll der Stadtrat das Projekt endgültig beschließen. Anmelden und weiterlesen.

Kultur des Zuhörens. Kunst des Verstehens.

Ex-Leipziger Ralph Jung spielt den Nathan im Theater Erlangen

Foto: Jochen Quast / Theater Erlangen

Ränge wie im antiken Theater stehen dem Zuschauerraum gegenüber, oder wie im Hörsaal, mit Brüstungen zwischen den Reihen. Ein imposanter Raum-Klassiker für Gotthold Ephraim Lessings Theater-Klassiker „Nathan der Weise.“ Fünf Etagen, fünf Status-Symbole, absturzgefährliche Treppenstufen zu beiden Seiten an der Bühnenkante. Anmelden und weiterlesen.

„Man darf sich Strukturveränderungen nicht gänzlich verschließen“

Debatte um Theaterreform: Skadi Jennicke (Linke) bekennt sich zur Qualität der großen Häuser

Foto: DiG/trialon

LeserclubDie Leipziger CDU möchte Oper, Schauspiel und "Theater der Jungen Welt" zu dem kommunalen Eigenbetrieb "Städtische Bühnen der Stadt Leipzig" fusionieren lassen. Die kulturpolitische Sprecherin der Leipziger Linken, Skadi Jennicke, betrachtet die Initiative kritisch. Die Dramaturgin fürchtet im Falle einer Theaterfusion um die künstlerische Qualität der großen Häuser. Ein Interview. Anmelden und weiterlesen.

"Wieso dürfen die und wir nicht"

Schauspiel Leipzig startet mit Shakespeare und Jelinek in die Spielzeit 2015/16

Foto: Rolf Arnold

Das Schauspiel Leipzig möchte politischer werden. Die Spielzeit 2015/16, die Intendant Enrico Lübbe am Mittwoch bei einer Pressekonferenz vorstellte, steht unter dem Motto "Wieso dürfen die und wir nicht". Das Zitat ist Elfriede Jelinkes Stück "Die Schutzbefohlenen" entnommen, das ab Oktober auf dem Spielplan stehen wird. Anmelden und weiterlesen.

Herbert Fritschs „Ohne Titel Nr. 1“

Gastspiel der Berliner Volksbühne: Ohne Titel und mit allerhand Aus- und Mitlachen im Schauspiel Leipzig

Foto: Thomas Aurin / Schauspiel Leipzig

Na, das ist doch was: Ein Stück Berliner Theatertreffen 2014, ein Gastspiel der Berliner Volksbühne in Leipzig. Herbert Fritschs „Ohne Titel Nr. 1“. Eine Oper ist versprochen, oder das was man nun dafür hält. „Viel Glück“ wünscht der Mann im Foyer, der erklärt, dass es in der Volksbühne nie Programmhefte gäbe und einen Zettel herüberreicht. Da stehen dann doch die 14 Namen der Mitwirkenden drauf und es ist von Regisseur Herbert Fritsch ausführlich die Rede, von einer kollektiven Stückentwicklung ist nichts geschrieben. Anmelden und weiterlesen.

Linke und Grüne machen Druck

Wann geht Leipzigs Verwaltung auf die Suche nach einem Nutzer für die Gottschedstraße 16?

Foto: Ralf Julke

Wenn Leipzigs Stadtratsfraktionen anders wollen als die Verwaltung, dann können sie schon. Dann können sie es sogar wie der Oberbürgermeister machen: Sie suchen sich Gleichgesinnte und verfolgen Projekte gemeinsam. So wie es Linke und Grüne im Fall der Neuen Szene/Skala des Schauspielhauses getan haben. Im Februar haben sie ihren Antrag im Stadtrat durchgekriegt. Anmelden und weiterlesen.

Gastspiel in München

Schauspiel Leipzig zum Festival „radikal jung“ eingeladen

Foto: Rolf Arnold

Der junge Regisseur Gordon Kämmerer ist mit seiner Leipziger Uraufführungsinszenierung von „Das Tierreich“ des Autorenduos Nolte/ Decar zum diesjährigen Festival „radikal jung“ nach München eingeladen worden. Das Festival, das seit 2005 jährlich vom Münchener Volkstheater veranstaltet wird, hat sich zur Aufgabe gemacht, jungen NachwuchsregisseurInnen ein Forum und eine Bühne zu bieten. Weiterlesen.

Leipziger Ballett

Mario Schröder kreiert Uraufführung frei nach Shakespeare

Foto: Ida Zenna

Mario Schröder hat für das Leipziger Ballett Shakespeares "Othello" choreografiert. Was verführt einen Menschen dazu, die Frau zu ermorden, die er am meisten liebt? Diese Frage steht über der Choreografie, die zu Kompositionen von Purcell, Pärt, Händel und Schostakowitsch zu sehen ist. Anmelden und weiterlesen.