Artikel zum Schlagwort Universitätsbibliothek

Auf 101 Jahre relegiert

Vortrag am 3. Mai: Der erste Kopernikaner Georg Joachim Rheticus und die Universität Leipzig

Foto: Richard-Wagner-Verband Leipzig

Am 6. Mai 1551 klagte der Kaufmann Hans Meusel den Mathematikprofessor Georg Joachim Rheticus vor dem Universitätsgericht an, seinen Sohn betrunken gemacht und missbraucht zu haben. Nach einem fast ein Jahr dauernden Verfahren wurde Rheticus auf 101 Jahre, also für immer, von der Universität Leipzig verwiesen. Wie konnte es dazu kommen? Weiterlesen.

Rundgang mit Thomas Thibault Döring, Kurator der Ausstellung

Ausstellungsführung am 19. März: „Bildwechsel. Buchillustration in der Reformationszeit“

Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Mit der durch Martin Luther angestoßenen Reformation veränderte sich nicht nur das Bild der Welt, sondern auch die Art und Weise, wie die Welt abgebildet wurde. Das zeigt sich in Büchern, die in der Reformationszeit gedruckt wurden und die reiches Anschauungsmaterial bieten. 27 Drucke aus der Zeit sind derzeit in der Albertina aufgeschlagen. Zu sehen sind in acht Bildergalerien Buchillustrationen, die belehren, erzählen, erbauen und ermahnen, bekennen, Visionen zeigen, verspotten und vieles mehr. Weiterlesen.

Neue Ausstellung in der Bibliotheca Albertina ab 10. März

Wie Buchillustrationen die Weltwahrnehmung in der Reformationszeit veränderten

Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Natürlich kann man in der Buchstadt Leipzig kein Lutherjahr begehen, ohne auf die Rolle des Buches in Luthers Wirken einzugehen. Und genau das tut ab Freitag, 10. März, eine Bibliothek, wo man weiß, worum es geht und über die richtigen Bestände dazu verfügt. Die Universitätsbibliothek lädt ein zur Ausstellungseröffnung „Bildwechsel. Buchillustration in der Reformationszeit“. Anmelden und weiterlesen.

Am 25. September: Finissage der Ausstellung „Unheimliche Nähe. Menschenaffen als europäische Sensation“

Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Tausende Menschen drängten sich vor den Käfigen, bestaunten und bewunderten die Orang-Utans Max und Moritz 1893/94 in Brüssel und Paris. Die Vermarktung lief auf Hochtouren, den Ausstellungsmarathon überlebten die beiden Affen nicht. Geblieben sind Berichterstattungen in Zeitungen und ihre kolorierten Porträts. Max und Moritz hat der Zeichner Adolphe Philippe Millot nie gesehen, er nutzte für seine Abbildungen Beobachtungen Dritter, Fotografien der toten Körper und Moulagen. Anmelden und weiterlesen.

Am 21. August: Führung durch die Ausstellung „Unheimliche Nähe. Menschenaffen als europäische Sensation“

Menschenaffen waren schon in der frühen Neuzeit in Europa bekannt. Jahrhunderte hindurch verstörten und interessierten sie alle, die sie in ihrer natürlichen Umgebung sahen, aber auch diejenigen, die sie jagten, transportierten und als Sensation ausstellten. Texte und Bilder aus dem Zeitraum von 1500 bis 1900 belegen die Faszination der Europäer. Porträts der Affen Max und Moritz sind in der Ausstellung in der Bibliotheca Albertina zu sehen. Anmelden und weiterlesen.

„Werner Tübke. Vom Abenteuer der Bilderfindung“

Welttheater eines großen Meisters: Universitätsbibliothek und Tübke Stiftung Leipzig laden ein

„Werner Tübke. Vom Abenteuer der Bilderfindung“, der Dokumentarfilm, der am 30. Juli, 16 Uhr in der Bibliotheca Albertina gezeigt wird, ist mehr als nur eine Biographie. Der Regisseur Reiner E. Moritz besuchte 1991 den Künstler in seinem Atelier und begleitete ihn während der Arbeit an seinem monumentalen Hauptwerk, dem Panoramagemälde in Bad Frankenhausen. Der Film würdigt den Mitbegründer der Leipziger Schule und stellt seine figurativ-phantastischen Bildwelten vor, in denen die Kunst der Moderne, der Alten Meister der Renaissance und des Manierismus miteinander verschmelzen. Weiterlesen.

Am 12. Juni: Tag der offenen Tür in der Bibliotheca Albertina

Am Sonntag, den 12. Juni 2016, lädt die Universitätsbibliothek zu einem Tag der offenen Tür in die Bibliotheca Albertina, Beethovenstr. 6, ein. Von 10–18 Uhr kann die Bibliotheca Albertina erkundet werden. Seit der feierlichen Eröffnung der Bibliothek am 24. Oktober 1891 sind 125 Jahre vergangen. Die wechselvolle Geschichte mit ihren Höhen und Tiefen lässt sich auch am Gebäude ablesen. Nach Abschluss des Wiederaufbaus, 2002, verbindet das Bibliotheksgebäude die alte Pracht mit erhöhter Funktionalität. Am Tag der offenen Tür ermöglicht ein vielfältiges Angebot einen Blick hinter die Kulissen, sonst verschlossene Türen werden geöffnet. Weiterlesen.

„Unheimliche Nähe. Menschenaffen als europäische Sensation“

Am 15. Mai: Monkey Business – Vortrag in der Bibliotheca Albertina

Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Zum Selbstbewusstsein des Menschen gehört, dass er kein Tier mehr ist. Doch die Affen halten uns den Spiegel vor - unserer Schlauheit und Trägheit, unserer Gerissenheit und Dummheit, unserer Überheblichkeit und Erbärmlichkeit. Die Literatur freut sich darüber und lässt Affen als Gelehrte, Modegecks und Mörder auftreten. Der seltsame Fall eines Doppelmordes in Paris steht am Anfang des Vortrages von Prof. Elmar Schenkel am 15. Mai in der Bibliotheca Albertina und er endet mit der Frage: was ist eigentlich der Mensch, wenn er kein Primat ist? Weiterlesen.

400 Jahre Faszination und Annäherung

Die Universitätsbibliothek Leipzig zeigt den faszinierten Blick der Europäer auf unsere nächsten Verwandten, die Menschenaffen

Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Manchmal verbergen sich Schätze in der Bibliothek, von denen nicht einmal der Bibliotheksdirektor weiß. Was ja vorkommen kann bei über 5 Millionen Büchern, wie in der Universitätsbibliothek. Da kann dann auch mal ein Historiker und Buchautor wie Mustafa Haikal anklopfen mit der Botschaft: Sie haben da einen kleinen Schatz im Bestand, Herr Schneider. Anmelden und weiterlesen.

Am 14. Februar

Highlights der Buchmalerei des 15. Jahrhunderts entdecken bei der Führung durch die Ausstellung „Blätterleuchten“

Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Zwei außerordentlich kostbare und schöne Handschriften mit Buchmalerei des 15. Jahrhunderts sind in der Ausstellung „Blätterleuchten: Mitteleuropäische Buchmalerei des 15. Jahrhunderts in Leipziger Handschriften"“ in der Bibliotheca Albertina neu zu entdecken. Sie ersetzen bisher gezeigte Bücher. Ebenfalls aus konservatorischen Gründen wurde in den Werken geblättert und andere reich verzierte Seiten aufgeschlagen. Weiterlesen.

Am 11. Februar in der Universitätsbibliothek

Alibi-Gespräche: Leipziger Medienköpfe im Kreuzverhör

Zu Gast im Café Alibi in der Bibliotheca Albertina am 11. Februar, 20 Uhr, sind die Macherinnen des Leipziger Onlinemagazins Viertelrausch. Sandra Hofmann und Katharina Gleß werden im Gespräch mit Ulrich Johannes Schneider, Universitätsbibliothek, und Charmaine Voigt, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft Leipzig, über Begegnungen mit Bürgern der Stadt berichten und erzählen, wie die Idee zum Leipzig-Blog entstanden ist. Weiterlesen.

Ein Stück Religionsgeschichte auf tausendjährigem Papier

Universitätsbibliothek hat das „Buch des Schmucks“ aus der Frühzeit der schiitischen Ismailiten aufwendig restauriert

Foto: UB Leipzig

Es gibt so manches Sammelstück in der Leipziger Universitätsbibliothek, das erst bei näherer Untersuchung seine ganze Geschichte preisgibt. Oder zumindest einen Teil davon. Denn ein ordentliches Impressum, wie es heute in jedem Buch steht, hatte das "Buch des Schmucks" (Kitab az-Zina) aus dem 10. Jahrhundert natürlich nicht. Und auch die Abschrift aus dem 11. Jahrhundert hat keine. Dafür ist sie jetzt schmuck restauriert. Anmelden und weiterlesen.

Universitätsbibliothek zeigt mittelalterliche Buchmalerei des 15. Jahrhunderts in Leipziger Handschriften

Die Farbenpracht der Bücher kurz vorm Zeitalter des Buchdrucks in Leipzig

Foto: UB Leipzig

Da bahnt sich etwas an, nämlich noch eine Ausstellung, die den Leipzigern im 1.000. Jahr der Ersterwähnung einen Einblick gibt in ein Stück Stadtgeschichte - in diesem Fall farbenprächtig und ein richtiger Hingucker. Denn die Universitätsbibliothek zeigt ab Freitag ein paar Schätze aus ihrem mittelalterlichen Handschriftenbestand. Anmelden und weiterlesen.