Artikel zum Schlagwort USA

Gastkommentar von Christian Wolff: Für Trump ein Fremdwort – Verantwortung

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserGroßartig: Da bringt es der Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump fertig, eine Stunde in zusammenhängenden Sätzen vor dem Kongress zu reden – und schon beeilen sich viele, die zunächst fassungslos auf die ersten vier Wochen Amtszeit geblickt haben, mit erleichtertem Unterton zu kommentieren, Trump habe sich in seiner Rede versöhnlich gegeben und zu seiner Rolle als Präsident gefunden. Haben sich damit Trumps Frontalangriffe gegen Journalisten, Medien und die Justiz erledigt? Mitnichten. Denn die Rede hat alles bestätigt, was Trump bis jetzt an Programmatik an den Tag gelegt hat: Er will die Demokratie in den USA Weiterlesen.

Anja Klotzbücher (Linke): Rüstungsexport-Verbot schafft mehr Sicherheit als eine europäische Armee

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker betont, dass Europa unabhängig von der US-Präsidentschaftswahl für seine Sicherheit selbst zuständig ist. Deshalb müsse es einen neuen Anlauf in Sachen europäischer Verteidigungspolitik bis hin zu einer europäischen Armee geben. Wie das konkret vonstatten gehen soll, ließ er offen. Anmelden und weiterlesen.

US-Präsidentenwahl − Grüne: Das Ergebnis dieser Wahl sollten wir als Herausforderung annehmen

Zum Ausgang der Präsidentenwahl in den Vereinigten Staaten erklärt Volkmar Zschocke, Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: „Das Ergebnis dieser Wahl sollten wir als Herausforderung annehmen. Die Wahlkampagne von Donald Trump hat auf Spaltung der Gesellschaft, auf Frauenfeindlichkeit und auf die Unzufriedenheit weißer Männer gesetzt. Ressentiments und Vorurteile wurden verstärkt. Wir kennen das aus Europa und Sachsen. Differenzierte Diskussionen und Kompromisse werden schwieriger, Parolen und Populismus haben Konjunktur.“ Anmelden und weiterlesen.

Unsere Antwort auf Populisten darf nicht mehr Populismus sein

SPD: Dulig zum Ausgang der US-Wahl

Martin Dulig, Landesvorsitzender der SPD Sachsen, zur Ausgang der US-Wahl und den Konsequenzen: „Donald Trump steht für vieles, was wir ablehnen. Aber er ist demokratisch zum Präsidenten der USA gewählt. Ich hoffe, dass in den USA nach der Schlammschlacht nun wieder Ernsthaftigkeit und Verantwortung in die Auseinandersetzung zurückkehrt. Wir erwarten die konkreten Vorschläge der Trump-Administration in außen- und wirtschaftspolitischen Fragen.“ Anmelden und weiterlesen.

Die Katastrophe

Gastkommentar von Christian Wolff: „Mit Donald Trump wird ein lupenreiner Rassist neuer Präsident der Vereinigten Staaten“

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserZuerst eine Ironie der Geschichte: Am Tag des Mauerfalls vor 27 Jahren wird ein erklärter Mauerbauer zum Präsidenten der USA gewählt. Am Tag des Gedenkens an die Reichspogromnacht 1938 kann ein Mann die meisten Wahlmänner und -frauen auf sich vereinigen, der im Wahlkampf systematisch blanken Hass gegen den Islam geschürt und die Schließung der Grenzen für alle Menschen muslimischen Glaubens angekündigt hat. Weiterlesen.

Unser Maßstab: Frieden und sozialer Ausgleich

Rico Gebhardt (Linke): Trump-Wahl politisches Erdbeben – Establishment ohne Vertrauen

Zur Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten erklärt Rico Gebhardt, Fraktions- und Landesvorsitzender der Linken in Sachsen: Der Ausgang der US-Präsidentenwahl ist ein politisches Erdbeben. Seine Erschütterungen werden uns auch erreichen. Zugleich müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass das herrschende politische Establishment dramatisch an Glaubwürdigkeit eingebüßt hat. Trump konnte nur gewinnen, weil die Masse der arbeitenden Bevölkerung sich schon lange sozial an den Rand gedrückt fühlt. Anmelden und weiterlesen.

Noam Chomsky: Der Terror von heute ist das Ergebnis von US-Politik der vergangenen Jahrzehnte

Wer beherrscht die Welt? Teil 2 der Besprechung

Foto: Ralf Julke

Hat Noam Chomsky wenigstens die Hoffnung, dass eine der beiden großen Parteien in den USA die Lage retten und das Steuer herumreißen kann? Nein. Auch die Demokraten sind längst verfangen in der engen Verquickung mit den mächtigen Kapitalgebern, die ihre Wahlkämpfe finanzieren. Auch wenn sie scheinbar nicht ganz so unberechenbar wie die Republikaner sind, die sich die Feinde schon mal erfinden, wenn sie welche brauchen. Anmelden und weiterlesen.

Noam Chomsky untersucht, wie das Wirtschaftsverständnis der USA die Welt in Krieg und Terror gestürzt hat

Wer beherrscht die Welt? Teil 1 der Besprechung

Foto: Ralf Julke

Europa diskutiert über TTIP und CETA, mit riesigen Kanonen schießen die Verteidiger dieser Investorenschutzverträge auf den breit gestreuten Protest, als gelte es, sich zwischen „Rette sich wer kann!“ und Niedergang zu entscheiden. Doch das Spiel, das da läuft, ist ein völlig anderes. Aber um das zu sehen, darf man die Welt nicht mit der üblichen Brille betrachten. Da muss man einen Schritt zur Seite gehen und genau die Frage stellen, die Noam Chomsky stellt. Anmelden und weiterlesen.

Bienen über Brooklyn und die Hälfte des Mondes

Ralph Grünebergers Amerika-Gedichte als Hörbuch für Kopfreisende und Freunde des freudigen Verweilens

Foto: Ralf Julke

Man kann Amerika lieben und trotzdem seine eigene Sicht auf das Land der unbegrenzten Möglichkeiten haben. Beobachter bleiben, Gast, Passant in einem großen Gewimmel. Und alle Stimmungen und Eindrücke wirken lassen. O ja, auch ganz kritische. Ob das diese narzisstischen Amerika-Versteher verstehen? Und die Amerikaner? Für die gibt’s die Extras natürlich auf Amerikanisch. Anmelden und weiterlesen.

Vor dem Amerikanischen Konsulat

Demonstration für die Rechte von Gefängnisinsassen

Foto: René Loch

Etwa 50 Menschen haben am Freitagnachmittag vor dem Amerikanischen Konsulat für die Rechte von Gefängnisinsassen demonstriert. Sie solidarisierten sich auf diesem Weg unter anderem mit Gefangenen in den USA, die für heute zu einem landesweiten Streik aufgerufen haben. Anmelden und weiterlesen.

Gedanken über Terror und Angst, Teil 2

Wer macht eigentlich den großen Reibach im „Krieg gegen den Terror“?

Foto: Ralf Julke

Terror ist ein Geschäft. Es waren keine politischen Visionäre, die 2001 die Kriegsmaschine gegen Afghanistan und wenig später den Irak in Gang setzten, sondern knallharte Vertreter des Big Business. Wer die Bush-Regierung vor dem 9. September 2001 erlebte, der sah sie hektisch nach einem Grund suchen, gegen einen der Staaten aus der „Achse des Bösen“ einen Krieg vom Zaun zu brechen. Da kam der Terroranschlag auf das World Trade Center wie gerufen. Anmelden und weiterlesen.

Michael D'Antonios Buch über Donald Trump, Teil 2 der Besprechung

Warum Donald Trump vom modernen Jahrmarkt der Eitelkeiten so gefeiert wird

Foto: Ralf Julke

Natürlich fragt D’Antonio in seinem detailreichen Buch nach, ob Donald Trump denn nun nachdenkt, wenn er spricht. Mehrfach ist er schon mit wehenden Haaren in Skandale hineingeschlittert, weil er vor der Kamera oder im Internet herumgepöbelt hat, Frauen und Minderheiten beleidigt hat, Vorschläge gemacht hat, die das Land in eine von Mauern abgeschottete Diktatur machen würden, wenn diese Art Gängelei tatsächlich Politik werden würde. Anmelden und weiterlesen.

Michael D'Antonios Buch über Donald Trump, Teil 1 der Besprechung

Wie ein Narzisst Präsident der USA werden möchte

Foto: Ralf Julke

Da hat er nun gerade seinen 70. Geburtstag gefeiert am 14. Juni, und schon zeigen sich die ersten Risse in der Fassade des Donald Trump, bislang Sieger in den Vorwahlen der Republikaner. Aber es sieht ganz so aus, als würde den Egomanen nun auch im Wahlkampf einholen, was sein ganzes Leben ausgemacht hat: Ein Großteil von dem, was er behauptet, ist Übertreibung und heiße Luft. Michael D’Antonio hat den Mann unter die Lupe genommen. Anmelden und weiterlesen.

Konrad-Adenauer-Stiftung und US-Generalkonsulat laden ein

Am 2. Juni: Wie wählt Amerika? Über den US-Präsidentschaftswahlkampf

In Amerika steht das wichtigste Amt des Landes zur Wahl - eine Personalie, die nicht nur innen-, sondern auch außenpolitisch Tragweite besitzt. Mehr und mehr wird auch der Bundestagswahlkampf von US-amerikanischen Kampagnentrends beeinflusst. Umso interessanter ist es also, sich etwas genauer mit dem aktuellen Wahlkampf und der bevorstehenden Entscheidung zu beschäftigen. Weiterlesen.

Bewerbungsphase für Austauschprogramm hat begonnen

Mit dem Parlamentarischen Patenschaftsprogramm für ein Jahr in die USA

Für ein Jahr in die USA: Diese Möglichkeit bietet das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP), ein Austauschprogramm des Deutschen Bundestages und des US-Congress, Schülern und jungen Berufstätigen. Der Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU) unterstützt das PPP seit Jahren als Pate und hofft auch für den nächsten Austausch auf zahlreiche Bewerbungen. Weiterlesen.

Nachgelesen bei Gerstäcker

Die Flußpiraten des Mississippi und die Menschen mit den eisernen Herzen

Foto: Ralf Julke

Am morgigen Dienstag, 10. Mai, ist Friedrich-Gerstäcker-Day. Bislang nur in Arkansas. Aber warum nicht auch in Leipzig, wo Friedrich Gerstäcker 1846 seinen berühmten Roman „Die Regulatoren von Arkansas“ veröffentlichte? Und 1848 „Die Flußpiraten des Mississippi“? Der ideale Tag, mal wieder einen der dicken Abenteuerromane aus dem Regal zu holen. Anmelden und weiterlesen.

US-Botschafter besucht Leipzig und spricht mit Studenten über Klimaschutz in den USA

Der Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika John B. Emerson besucht am Mittwoch, dem 3. Februar 2016, Leipzig. Am Vormittag hält er auf Einladung der Rektorin der Universität Leipzig, Prof. Dr. Beate Schücking, unter dem Titel "#ActOnClimate: More Than Just a Hashtag" einen Vortrag in der Universitätsbibliothek. Nachdem die USA und Deutschland gemeinsam mit 194 Staaten bei der Klimakonferenz in Paris im November 2015 ein Abkommen zur Begrenzung des globalen Klimawandels unterzeichnet haben, spricht Botschafter Emerson mit Studenten der Universität über die Umweltpolitik der Obama-Regierung und das Umweltbewusstsein der Amerikaner im Alltag. Weiterlesen.

Können hier überhaupt Menschen leben?

Die trostlosen Landschaften des amerikanischen Westens in den unbarmherzigen Fotos des Owen Gump

Foto: Ralf Julke

Ist das nun trostlos? Deprimierend? Oder einfach nur eine Sammlung starker Bilder dafür, wie sehr die heutige Art des menschlichen Wirtschaftens unsere Welt verwüstet und in etwas verwandelt, was nicht mehr lebenswert ist? Ab heute ist die Fotoausstellung "El Nino" mit Arbeiten von Owen Gump im Museum der bildenden Künste zu sehen. Und einen Katalog mit den beeindruckenden Fotos gibt es auch. Anmelden und weiterlesen.