Artikel zum Schlagwort Vattenfall

Nach EU-Genehmigung für Verkauf der Vattenfall-Kohlesparte

Linke fordert Sachsens Wirtschaftsminister auf, jetzt konkrete Sicherheitsleistungen von EPH zu fordern

Foto: Matthias Weidemann

Kurz und knapp hielt Vattenfall am Donnerstag, 22. September, die Nachricht: „Die EU-Kommission hat diesen Donnerstag, 22.09.2016, den Verkauf der deutschen Braunkohlesparte von Vattenfall an den tschechischen Energiekonzern EPH und dessen Finanzpartner PPF Investments genehmigt.“ Der sächsische Wirtschaftsminister freute sich postwendend. Anmelden und weiterlesen.

Greenpeace-Schwarzbuch zum Tagebaubetreiber EPH

Sachsens Regierung unterschätzt das Risiko beim Verkauf der Vattenfall-Kohlesparte an EPH völlig

Cover: Greenpeace

Noch wiegen sich die Regierungen in Dresden und Potsdam in Unbesorgtheit, freuen sich geradezu darauf, dass der schwedische Staatskonzern Vattenfall seine ostdeutsche Braunkohlesparte an das tschechische Konsortium EPH verkauft. Oder sollte man besser sagen: verschleudert? verschenkt? Und einhellig beschwören die Gutgläubigen, dass die Kohlesparte nun wieder sicher sei. Davon aber kann keine Rede sein, stellt ein „Schwarzbuch“ von Greenpeace zu EPH fest. Anmelden und weiterlesen.

Verzögerung beim Verkaufsabschluss der Vattenfall-Braunkohlesparte

EU-Kartellbehörde bremst den Vattenfall-EPH-Deal und das Wörtchen Beihilfe fällt

Foto: Marko Hofmann

Es gibt einige Traumtänzer in der sächsischen Regierung, die eifrig beschwören, mit dem Verkauf der Braunkohlesparte von Vattenfall an das tschechische Konsortium EPH sei die Braunkohleverstromung in Sachsen wieder gesichert. Das Gegenteil ist der Fall. Seit dem 5. August ist bekannt, dass der Deal möglicherweise sogar gegen europäisches Kartellrecht verstößt. Anmelden und weiterlesen.

Gefährliche Kraftwerksabfälle im Grundwasser?

Landtagsabgeordneter stellt in Leipzig Strafanzeige wegen illegaer Entsorgung von Kraftwerksasche

Foto: Matthias Weidemann

Wenn Dr. Gerd Lippold im Landtag Fragen stellt zu Kraftwerken, Tagebauen und Kraftwerksaschen, dann will er ans Eingemachte. Dann will er wissen, was hinter der schönen Kulisse zu finden ist. Oder einfach verbuddelt wurde im Land. In letzter Zeit hat er mehrfach wissen wollen, was eigentlich mit der Asche aus den sächsischen Kohlekraftwerken passiert. Am 25. Juli hat er bei der Staatsanwaltschaft in Leipzig Strafanzeige gestellt. Anmelden und weiterlesen.

Dringende Mahnungen an einen viel zu sicheren Wirtschaftsminister

Sachsen muss dringend die Rücklagen aus dem Kohlebergbau sichern

Foto: Matthias Weidemann

Da hat sich Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) keinen Gefallen getan, als er am 2. Juli staatsmännisch vermelden ließ, die Lausitz habe nun endlich wieder Sicherheit, nachdem die schwedische Regierung dem Verkauf der Braunkohlesparte von Vattenfall an die tschechische Investorengruppe EPH zugestimmt hatte. Tatsächlich hat sich Schweden damit einfach aus der Verantwortung gestohlen. Anmelden und weiterlesen.

Grüne zur Zustimmung der schwedischen Regierung zum Verkauf der Vattenfall-Braunkohlensparte

Zur Zustimmung der schwedischen Regierung zum Verkauf der Vattenfall-Braunkohlesparte erklärt Dr. Gerd Lippold, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Wer den modernsten Braunkohlenkraftwerkspark Europas und immense Brennstoffreserven unbedingt zu einem Zeitpunkt abstoßen will, an dem der Wert wegen enormer Risiken und kaum sichtbarer Chancen tief im negativen Bereich ist, setzt damit ein überdeutliches Signal. Die schwedische Regierung tut dies, weil Vattenfall-Experten mit einer sich weiter verschlechternden wirtschaftlichen Zukunftsperspektive der Braunkohle rechnen. Für diesen Notverkauf nimmt sie sogar nachhaltigen Reputationsverlust in Kauf, nachdem es in Schweden und weit darüber hinaus breitesten, auch prominenten Widerstand dagegen gab, sich aus der Weiterlesen.

Schwedische Regierung verpatzt Chance zum Klimaschutz

Ende Gelände kritisiert Zustimmung zum Vattenfall-Deal

Das Aktionsbündnis Ende Gelände kritisiert die Zustimmung der schwedischen Regierung zum Verkauf von Vattenfalls Braunkohlesparte an den tschechischen Investor EPH. Mit dieser Entscheidung setzt sich die rot-grüne Regierung über weltweite Proteste von Klimabewegung und namhaften Wissenschaftler*innen hinweg. Weiterlesen.

Schwedens Regierung stimmt Verkauf der Vattenfall-Braunkohlesparte an EPH zu

Ist die Lausitz jetzt in Sicherheit oder freuen sich da ein paar Minister zu früh?

Foto: Marko Hofmann

Wenn sich Martin Dulig da mal nicht gewaltig geirrt hat, als er sich am Samstag, 2. Juli, über den angekündigten Verkauf der Braunkohlesparte von Vattenfall an die tschechische EPH freute wie ein Schneekönig. Noch am 24. Juni hatte die schwedische Regierung gezögert, dem Verkauf zuzustimmen. Doch am 2. Juli meldeten nun diverse Medien, dass die Regierung dem Deal nun doch zugestimmt hat. Anmelden und weiterlesen.

Zahlt am Ende wieder der Steuerzahler für die Braunkohle-Folgekosten in Sachsen?

Grüne fordern dringend einen Stresstest für die in Sachsen tätigen Kohlekonzerne

Foto: Matthias Weidemann

In Sachen Braunkohle sind die Regierungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg wie Schlafwandler. Sie kämpfen für den Weiterbetrieb von Tagebauen und Kraftwerken noch auf Jahrzehnte, verlassen sich dabei darauf, dass die Kohlekonzerne schon genug Rücklagen gebildet haben, um die Bergbaufolgen zu beseitigen. Dabei ist gar nichts gesichert und Milliarden-Kosten könnten auf die drei Bundesländer zurollen. Anmelden und weiterlesen.

Kohle-Verkauf in der Lausitz

Linksfraktion unterstützt Campact-Petiton für einen Stresstest für Kohle-Käufer EPH

Foto: Marko Hofmann

Der Energiekonzern EPH sei ein Konzern mit Verflechtungen in Steueroasen und undurchsichtigen Firmenstrukturen, und der „will Vattenfalls Braunkohlesparte in der Lausitz kaufen. Für das Land Sachsen wäre das ein hochriskantes Geschäft“, schreibt Sabine Kunze auf der Petitionsplattform WeAct in einer Petition an Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) und fordert ihn auf, den tschechischen Kohlekonzern EPH einem Stresstest zu unterziehen. EPH ist der einzige Bieter für das Kohlegeschäft von Vattenfall. Anmelden und weiterlesen.

Straftaten im Lausitzer Revier

Vattenfall macht Protestbündnis für Anschläge verantwortlich, CDU sucht Schuld bei Grünen und Linken

Foto: Ende Gelände

Sachsens CDU kennt auch in der Lausitz nur einen Gegner: Grüne und Linke. In beiden Landtagen will sie die politischen Gegner festnageln für die Ausschreitungen, zu denen es beim Anti-Kohle-Protest in der Lausitz am Wochenende gekommen ist. Es ist wohl wie so oft: Einige mitreisende Akteure haben augenscheinlich die Chance ergriffen, wieder möglichst viel Schaden anzurichten. Anmelden und weiterlesen.

Vattenfall-Rückforderungen machen Städten in der Lausitz zu schaffen

Linke fordert Sachsens Staatsregierung auf, den Kommunen in der Lausitz unter die Arme zu greifen

Foto: Marko Hofmann

Es ist ein Hasardspiel, das Sachsens Regierung da in der Lausitz betreibt. Nicht nur, weil mit dem sturen Beharren auf dem Erhalt der Kohleverstromung noch auf Jahrzehnte eine Technologie verteidigt wird, die umweltschädlich ist. Schon jetzt leiden die Kommunen in den Braunkohlerevieren unter dem Gewinneinbruch der Konzerne. Und damit kommt auch die Finanzierung der Kommunalhaushalte ins Rutschen. Anmelden und weiterlesen.

Nach Ende der Aktion Ende Gelände in der Lausitz

Vattenfall ärgert sich über Schwarze-Pumpe-Vorfall, CDU greift zum Holzhammer, Linke und Grüne fordern endlich ein Ausstiegsprogramm

Foto: Ende Gelände

Es war der bislang stärkste Protest gegen den Braunkohlebergbau in der Lausitz, der am Wochenende stattfand. Und auch wohl ein Protest, den selbst der schwedische Energiekonzern so nicht erwartet hätte. Entsprechend dünnhäutig reagierte der Konzern, der noch im Vorfeld versucht hatte, den Protest mit ruhiger Eigenberichterstattung zu begleiten. Und dann zeigte auch noch die sächsische CDU, dass sie gar nichts begriffen hat. Anmelden und weiterlesen.

Kasek: „Wir brauchen einen Fahrplan zum Kohleausstieg“

Grüne: Zeitnahes Ende der Braunkohle erkämpfen – Unterstützung für vielfältigen, friedlichen Protest in der Lausitz

Der Landesverband von Bündnis 90/Die Grünen in Sachsen ruft zur Teilnahme an den Kohleprotesten in der Lausitz am Pfingstwochenende auf. Im Mittelpunkt stehen dabei die Demonstration am Sonnabend den 14.05. um 13 Uhr in Welzow und das Klimacamp. Dazu hat der Landesvorstand einen Beschluss unter dem Titel „Zeitnahes Ende der Braunkohle erkämpfen – Unterstützung für vielfältigen, friedlichen Protest in der Lausitz!“ gefasst. Weiterlesen.

Mehrere tausend TeilnehmerInnen an Pfingsten zur Aktion Ende Gelände in der Lausitz erwartet

Proteste in Schweden gegen Verkauf der Vattenfall-Braunkohlesparte an EPH

Heute Vormittag haben KlimaschützerInnen in Stockholm anlässlich der Jahreshauptversammlung von Vattenfall mit einer Demonstration und einem „Die-In“ gegen den geplanten Verkauf der Lausitzer Braunkohlesparte an die tschechische Energetický a Průmyslový Holding (EPH) demonstriert. Sie fordern die Regierung auf, die geplante Übernahme durch EPH zu stoppen. Die AktivistInnen kritisieren, der Verkauf werde zu neuen Investitionen in die Braunkohleförderung führen und dadurch die Nutzung des klimaschädlichen Energieträgers auf Jahrzehnte hinaus zementieren. Weiterlesen.

Linke-Abgeordnete zum Vattenfall-Verkauf: Sorbische Dörfer erhalten – Strukturwandel durchsetzen – Staat muss Verkauf prüfen

Zum Verkauf der Vattenfall-Braunkohlesparte erklärt der Sprecher für Angelegenheiten des sorbischen Volkes der Fraktion Die Linke, Heiko Kosel: „EPH muss auf die geplante Abbaggerung sorbischer Dörfer verzichten. Das ist bei einem auch von tschechischer Seite anerkannten Abschluss der Braunkohleverstromung bis 2040 problemlos möglich. Anders als in Schweden gibt es in der tschechischen Bevölkerung traditionell ein tief verwurzeltes Interesse am Schicksal des sorbischen Volkes, wechselseitige Sympathie und Solidarität.“ Weiterlesen.

CDU-Fraktion zum Verkauf der Braunkohlesparte Vattenfalls an die EPH-Gruppe

Gestern verkündete der Energiekonzern Vattenfall, dass er seine Braunkohlesparte an die tschechische EPH-Gruppe und deren Finanzpartner PPF verkaufen will. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Frank Heidan, sagt: „Der Verkauf ist eine Chance für die 8000 bisher vom Energiekonzern beschäftigten Mitarbeiter. Er gibt Politik und Zulieferwirtschaft eine Planungssicherheit. Diese Entscheidung ist Grundvoraussetzung, den Menschen in der Lausitz weiterhin gute berufliche und gesellschaftliche Perspektiven offenzuhalten.“ Weiterlesen.

Arbeitsplatzsicherheit und Strukturwandel müssen im Vordergrund stehen

Thomas Baum (SPD): Wirtschaftsregion Lausitz kann aufatmen

„Was lange währt, wird hoffentlich gut. Endlich sind nun die Unklarheiten um den Verkauf der Lausitzer Braunkohle und der Kraftwerke beseitigt. Ich bin sehr erleichtert, dass der schwedische Staatskonzern Vattenfall einen Käufer gefunden hat und der Verkaufsprozess nun abgeschlossen wird“, erklärt Thomas Baum, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Weiterlesen.

Vattenfall vor dem Verkauf der Braunkohlesparte

Auch mit EPH ändert sich nichts an der zunehmenden Unsicherheit der Kohlezukunft in der Lausitz

Foto: Marko Hofmann

So langsam kommt in der Lausitz die Stunde der Wahrheit. Am Montag, 18. April, gab der schwedische Energiekonzern Vattenfall bekannt, man habe an diesem Tag eine Vereinbarung zum Verkauf seiner Braunkohlesparte an den tschechischen Energiekonzern EPH und seinen Finanzpartner PPF Investments unterzeichnet. Was Sachsens Wirtschaftsminister gleich mal als Ende einer Hängepartie bezeichnete, obwohl die Zukunft der Lausitzer Kraftwerke damit ganz und gar nicht geklärt ist. Anmelden und weiterlesen.

Mutmaßungen um den Verkauf der Kohlesparte von Vattenfall

Sachsens Regierung hat noch immer kein Konzept zum Strukturwandel in der Lausitz

Foto: Marko Hofmann

Am 8. April waberten ja schon die ersten Gerüchte durch den Medienwald: „Tschechen sichern sich ostdeutsches Braunkohlegeschäft“, meinte etwa das „Handelsblatt“ selbstgewiss. Im Text relativierte man dann: „Das ostdeutsche Braunkohle-Geschäft von Vattenfall geht aller Voraussicht nach an den tschechischen Versorger EPH.“ Eine offizielle Meldung von Vattenfall gibt es noch nicht. Aber jede Menge Ratlosigkeit in Sachsen. Anmelden und weiterlesen.