Artikel zum Schlagwort Wölfe

Spiel mir das Lied vom bösen Wolf

Ablenken von einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Agrarpolitik

Cover: Freistaat Sachsen

Leben wir in einer seltsamen Zeit? Mit seltsamen Menschen? Sieht ganz so aus. Man nehme ein paar Wölfe, ein paar Agrarminister, die zwar Traktor fahren können, von Biodiversität aber keine Ahnung haben, und heraus kommt eine wilde Wolfsjagd. Nicht nur in Sachsen. Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) hat sich auch schon eingemischt und nachgedacht, mit welcher hübschen Begründung man Wölfe schießen dürfte. Anmelden und weiterlesen.

Wolfram Günther (Grüne): Von gesunden Wölfen geht keinerlei Gefahr für Menschen aus

Foto: Juliane Mostertz

„Die Debatte zum Wolf im Sächsischen Landtag heute hat gezeigt, dass immer wieder Aufklärung nottut“, ist sich Wolfram Günther, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, sicher. „Tatsache ist, dass − entgegen immer wieder vorgebrachter falscher Behauptungen − von gesunden Wölfen keinerlei Gefahr für Menschen ausgeht. Für verhaltensauffällige Wölfe stehen bereits heute ausreichende Maßnahmen bis hin zum Abschuss zur Verfügung.“ Weiterlesen.

Landtag beschließt Koalitionsantrag zum Umgang mit dem Wolf

Jan Hippold (CDU): „Wolfsmanagement der steigenden Population anpassen!“

Heute beschloss der Sächsische Landtag auf Antrag der Regierungsfraktionen, dass der Freistaat beim Wolfsmanagement nachsteuern soll. Dazu sagt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jan Hippold: „Mit der gestiegenen Populationszahl der Wölfe nehmen Konflikte ständig zu. Insbesondere betrifft dies Weidetierhalter, die bislang keine Schutzmaßnahmen treffen mussten, nun aber durch die Rückkehr des Wolfes vor großen Herausforderungen stehen. Die Zahl der Wolfsrisse hat sich um ein vielfaches erhöht. Waren es 2006 nur 40 Tiere, so sind es in diesem Jahr schon 205 Tiere, die dem Wolf zum Opfer gefallen sind.“ Weiterlesen.

Verbesserung des Schadensausgleiches für Schäfer wichtig

Kathrin Kagelmann: Linke für Versachlichung der „Wolfsdebatte“

Foto: DiG/trialon

Zur aktuellen „Wolfsdebatte“ in Sachsen und zum Antrag der Koalition „Akzeptanz der Rückkehr und Ansiedlung von Wölfen im Freistaat Sachsen erhalten – Wolfsmanagement nachsteuern“ (Parlaments-Drucksache 6/7236), dem die Linksfraktion zustimmt, erklärt die Lausitzer Abgeordnete der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Kathrin Kagelmann: Wir wissen und können sehr genau nachweisen, dass Nutztiere nur einen Anteil von unter einem Prozent im breiten Nahrungsspektrum eines Wolfes einnehmen. Weiterlesen.

Koalitionsantrag „Akzeptanz der Rückkehr und Ansiedlung von Wölfen im Freistaat Sachsen erhalten – Wolfsmanagement nachsteuern“

Volkmar Winkler (SPD): Debatte um Wiederansiedlung des Wolfes versachlichen

Foto: Götz Schleser

Die Debatte über den Schutz des Wolfes muss nach Ansicht von Volkmar Winker versachlicht werden. „Natürlich bringt die Wiederansiedlung des Wolfes verschiedene Konflikte mit sich“, sagte Winkler, Sprecher für Land-und Forstwirtschaft der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, und ging auf Ängste und Vorbehalte in der Bevölkerung sowie die Probleme von Weidetierhaltern ein. Weiterlesen.

Sachlich über Wolf diskutieren – Konflikte mit Nutztierhaltern weiter verringern

Foto: SMUL/Foto-Atelier-Klemm

Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt, hat sich im Landtag für eine sachliche Diskussion über das Thema Wolf ausgesprochen, die auf der Basis von wissenschaftlichen Fakten geführt werden müsse. Die Frage, wie viele Wölfe in einer so traditionellen Kulturlandschaft wie Sachsen leben können, sei legitim. Weiterlesen.

Grüne mahnen trotz Zunahme der Schadensfälle eine rationale Debatte an − Ja zur Weidehaltung und ja zum Wolf!

Foto: Juliane Mostertz

Die Kontroverse über die Ausbreitung des Wolfs in Sachsen reißt nicht ab. Wolfram Günther, umweltpolitischer Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion, plädiert trotz der Zunahme der Schadensfälle für eine rationale Auseinandersetzung. „Die Debatte um den Wolf nimmt teilweise bizarre Züge an. Man hat mitunter den Eindruck, die Schafe stünden in Sachsen zum Streicheln auf der Wiese und würden nicht als Nutztiere gehalten.“ Weiterlesen.

Dresdner Erklärung mit Halali

Umweltpolitiker der Union wollen den Wolf wieder bejagen, nennen es aber Regulierung

Cover: Freistaat Sachsen

Mit dem ganz großen Gewehr preschten am Dienstag, 15. November, die Umweltpolitischen Sprecher der CDU in Sachsen und Brandenburg in die Heide. In Dresden hatten sie mit ihren schießgewaltigen Kollegen aus den anderen CDU/CSU-Fraktionen getagt. Da haben sie eine Resolution verabschiedet, die den Wolf jetzt wieder zum Anschuss bringen will. Dabei schreckten sie auch vor Panikmache nicht zurück. Anmelden und weiterlesen.

Grüne: Keine Ängste vor dem Wolf schüren

Bündnis 90/Die Grünen Sachsen und der Grüne Kreisverband Bautzen kritisieren die Äußerung und den entsprechenden Antrag von Landrat Michael Harig, ein Wolfsrudel im Landkreis Bautzen erschießen zu lassen. „Landrat Michael Harig verbreitet mit seinen Äußerungen Panikmache und macht deutlich, welche Wertschätzung er Arten- und Naturschutz entgegenbringt. Seine getroffenen Äußerungen sind billiger Populismus und schüren Ängste gegenüber Wölfen“, kritisiert Jürgen Kasek, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen. Anmelden und weiterlesen.