Artikel zum Schlagwort ZVNL

Video-Reisezentrum in Markkleeberg eröffnet

Foto: ZVNL

Deutsche Bahn (DB), Stadt Markkleeberg und Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) haben am Freitag (16.06.) das erste Video-Reisezentrum Mitteldeutschlands eröffnet. Es befindet sich im Bahnhof Markkleeberg am Übergang zum neuen Schwimmbad. „In der behindertengerechten Kabine können sich Fahrgäste über Bildschirm, Mikrofon und Lautsprecher von einem Servicemitarbeiter persönlich beraten und informieren lassen und natürlich auch Tickets kaufen. Technische Vorkenntnisse werden dafür nicht benötigt“, so Frank Bretzger, Produktmanager bei der DB Regio AG. Weiterlesen.

Mitteldeutsches S-Bahn-Netz

Zwei-Minuten-Takt im City-Tunnel-Leipzig wäre schön, ist so aber nicht geplant

Foto: Ralf Julke

Wie weiter im Mitteldeutschen S-Bahn-Netz? Neue Bahnen kaufen und damit die Engpässe beseitigen, die immer wieder Sorgen machen? So eine Idee geisterte mal wieder durch den Raum. Aber so einfach geht das nicht. Und muss auch nicht sein, teilt der ZNVL auf Nachfrage mit. Der Verband ist ja für die Bestellung der Zugleistungen im S-Bahn-Netz verantwortlich. Noch hat man Spielräume. Anmelden und weiterlesen.

Wichtige Korrektur im Haushaltsentwurf der sächsischen Regierung

Regionalisierungsmittel für den Nahverkehrsraum Leipzig werden 2017/2018 um jeweils 5 Millionen Euro erhöht

Foto: Ralf Julke

Manchmal lassen die Mitglieder der Regierungskoalition so einen Zipfel gucken von dem, was sonst nur hinter verschlossenen Türen verhandelt wird. Noch am 3. November gab es ja von den Grünen heftige Kritik für den geplanten Umgang mit den zusätzlichen Regionalisierungsmitteln vom Bund. Davon hätten die Zweckverbände in Sachsen praktisch nichts bekommen. Doch SPD und CDU haben nachverhandelt. Das meldet die SPD. Anmelden und weiterlesen.

Modellprojekt „Muldental in Fahrt“ fährt tatsächlich los

Die ersten beiden neuen Buslinien im Muldental fahren schon ab 11. Dezember

Foto: Pressestelle Landkreis Leipzig

Es geht tatsächlich los. Der Landkreis Leipzig wagt es. Am Mittwoch, 28. September, hat der Kreistag des Landkreises Leipzig den einstimmigen Beschluss zur Umsetzung des Modellvorhabens „Muldental in Fahrt“ gefasst, mit dem die ÖPNV-Strukturen im Muldental neu gedacht werden. Die Idee ist dabei so simpel: Wenn Busse wieder regelmäßig und verlässlich fahren, wird ÖPNV wieder zur Alternative. Anmelden und weiterlesen.

Umfangreiche Baumaßnahmen im Nahverkehr

Gegenwärtig kommt es im mitteldeutschen Nahverkehr zu einigen Einschränkungen für die Fahrgäste. Der Grund dafür sind umfangreiche Baumaßnahmen zur Erneuerung der Infrastruktur. Bahnhöfe werden modernisiert, Schienen- und Straßenbahnanlagen ertüchtigt, ein Teil der Haltestellen barrierefrei ausgebaut und ganze Straßen erneuert. In den Stadtverkehren werden die verkehrsärmeren Sommerferien für die gebündelten Bauarbeiten genutzt. Auch wenn es zu temporären Einschränkungen kommt, sollen künftig alle Fahrgäste von den Neuerungen profitieren. Weiterlesen.

Graffitimobil für saubere Bahnhöfe in Leipzig und der Region unterwegs

DB und ZVNL gemeinsam gegen Vandalismus und Graffiti

Seit vielen Jahren setzen sich die Deutsche Bahn (DB) und der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) für ein attraktives Umfeld im Öffentlichen Nahverkehr ein. Zahlreiche Stationen werden aber regelmäßig Ziel von Vandalismus und Graffiti. Der Deutschen Bahn AG entstehen durch Graffiti- und Vandalismusschäden an Fahrzeugen und Bahnanlagen bundesweit jährlich Kosten in Höhe von rund 30 Millionen Euro. Anmelden und weiterlesen.

Mit der S-Bahn ins Muldental?

Sachsens Verkehrsminister macht keine Hoffnung auf eine zeitnahe Elektrifizierung der Strecke nach Grimma

Foto: Marko Hofmann

Zu Weihnachten darf man auch träumen. Auch von Dingen, die eigentlich auf der Hand liegen und mit genügend Geld auch angepackt werden könnten. Dazu gehört auch die Einbindung weiterer Städte ins Mitteldeutsche S-Bahn-Netz. Ein wichtiger Kandidat wäre für den Grünen-Landtagsabgeordneten Wolfram Günther auf jeden Fall die einstige Kreisstadt Grimma. Aber da fehlt es irgendwie an der Elektrik. Anmelden und weiterlesen.

ZVNL: Chaos wegen Knotenumbau Halle muss ein Ende haben

Das Chaos auf der Schiene im Großraum Leipzig wegen den Bauarbeiten im Eisenbahnknoten Halle muss schnellstens beseitigt werden. Diese Forderung hat der Geschäftsführer des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig, Oliver Mietzsch, aus Anlass der zunehmenden Beschwerden von Fahrgästen erhoben. Seit Sonntag, 13.12.2015, wird im Hauptbahnhof in Halle massiv gebaut. Das ist seit zwei Jahren bekannt, die Fahrpläne der Eisenbahnverkehrsunternehmen sind längst darauf abgestimmt. Umso unverständlicher ist daher das Chaos, das sich seit Sonntag auf der Schiene im Großraum Leipzig zeigt. Weiterlesen.

Unterfinanzierter ÖPNV in Sachsen

Sachsens Schienennahverkehr war 2012 Stiefkind der Landespolitik – aber wo sind eigentlich die Zahlen für 2015?

Foto: Ralf Julke

Im Kern hat Katja Meier, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag, natürlich Recht, wenn sie die Regierung für ihre Einfalls- und Konzeptlosigkeit im ÖPNV kritisiert. Aber eigentlich kann sie die Regierungstruppe auch für ihre Faulheit kritisieren. Denn wer im Jahr 2015 nur Zahlen für 2012 parat hat, der ist einfach nur zu faul zum Anrufen. Anmelden und weiterlesen.

Schäuble hängt den Osten ab

Der Kieler Schlüssel wird den sächsischen Regionalverkehr spätestens 2020 in Finanzierungsprobleme stürzen

Foto: Ralf Julke

Wie bekommt man die gewünschten Veränderungen, wenn man sie sachlich nicht begründen kann? Man baut eine Drohkulisse auf, macht denen, denen man ordentlich Geld wegnehmen will, gehörig Angst, indem man das ganze System infrage stellt und so lange pokert, bis die Betroffenen im Moment der Entscheidung auch noch dem wildesten Kompromiss zustimmen. So passiert am 24. September, als die ostdeutschen Bundesländer mal wieder richtig über den Löffel balbiert wurden. Anmelden und weiterlesen.

Grüne kritisieren falschen Lösungsansatz

Ein Fahrrad-Ticket in der Leipziger S-Bahn wäre ein klassisches Eigentor

Foto: Ralf Julke

Immer wieder geriet die Mitteldeutsche S-Bahn in letzter Zeit in die Schlagzeilen, weil die Kapazitäten insbesondere auf der stark genutzten Strecke Halle-Leipzig nicht ausreichen. Am Mittwoch erst musste eine S3 geräumt werden, weil zu viele Fahrräder den Gang versperrten. Und weil die Bahn mit einem Triebwagen zu wenig unterwegs war. Nun prasseln aber auch gleich die Lösungsvorschläge in die Welt. Anmelden und weiterlesen.

Fehlende Triebwagen im Mitteldeutschen S-Bahn-Netz

2008 wurde schon bei der Bestellung der Wagen der Bedarf im Netz um Leipzig völlig unterschätzt

Foto: Ralf Julke

Nach der Räumung einer S‐Bahn mitten im Berufsverkehr ist die „Rote Linie“ überschritten worden. Jetzt muss gehandelt werden. Pro Bahn fordert alle Verantwortlichen ausdrücklich auf, den unhaltbaren Überfüllungszuständen im Sinne der Fahrgäste abzuhelfen. Bereits vor mehreren Wochen hat der Fahrgastverband Pro Bahn die Überfüllungen im Berufsverkehr scharf kritisiert. Statt Verbesserungen kamen leider nur Ausreden. Anmelden und weiterlesen.

Ökolöwe fordert 30-Minuten-Takt nach Halle

Mitteldeutsches S-Bahn-Netz ist gar nicht auf Fahrgastzuwachs angelegt

Foto: Ralf Julke

Zum Feiern haben die Verantwortlichen im Dezember 2013 das ganz große Rad gedreht. Der Leipziger City-Tunnel ging in Betrieb. Die Leipziger durften das Ingenieur-Kunstwerk durchfahren und dabei das Gefühl haben, als hätte man ihnen nach 100 Jahren endlich ihre gewünschte U-Bahn geschenkt. Dass es die ganze Zeit um ein modernes S-Bahn-Netz für die Region ging, das verkniffen sich die Jubilanten zu betonen. Als hätten sie es selbst nicht begriffen. Anmelden und weiterlesen.

Aus der Bahn geworfen

Fuhrpark im Mitteldeutschen S-Bahn-Netz reicht schon im Jahr 2 der Eröffnung nicht aus

Foto: Ralf Julke

Da wurde nun über zehn Jahre darüber diskutiert, ob der Leipziger City-Tunnel vielleicht zu teuer wird und ob gar noch ICE durchfahren. Dabei haben aber augenscheinlich die wichtigsten Akteure vollkommen aus dem Blick verloren, dass der Tunnel das Herzstück eines modernen S-Bahn-Netzes werden sollte. Und dass das Ding wahrscheinlich sogar funktionieren würde. Besser als geplant. Chaos absehbar. Wie am Mittwoch, 10. Juni, zu erleben war. Anmelden und weiterlesen.

Mitteldeutsches S-Bahn-Netz

Für die S3 sind keine 10-Minuten-Takte geplant

Foto: Ralf Julke

Wenn es um Visionen für den ÖPNV geht, dann schießen manchmal die Träume ins Kraut, manchmal kommt man auch ein bisschen durcheinander. So muss es auch am 13. Mai in Markkleeberg gewesen sein, als die verschiedenen Varianten der künftigen ÖPNV-Organisation vorgestellt wurden. Das Herzstück immer: die S-Bahn-Verbindung nach Leipzig. Und da kommt immerhin der Star nach Markkleeberg: die S3. Anmelden und weiterlesen.

ZVNL verwahrt sich gegen Kritik des Fahrgastverbandes Pro Bahn

Fürs Mitteldeutsche S-Bahn-Netz wurden nicht zu wenige Fahrzeuge bestellt

Foto: Ralf Julke

Als "Gegendarstellung" hat der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) seine Stellungnahme zu einer Forderung des Fahrgastverbandes Pro Bahn betitelt, der just zum 1. Mai mehr Fahrzeuge fürs Mitteldeutsche S-Bahn-Netz gefordert hatte. Tatsächlich aber stellt der ZVNL die Analyse des Fahrgastverbandes gar nicht in Frage. Nur irgendwie ist die Realität in Mitteldeutschland nicht so, dass eine schnelle Lösung zu erwarten ist. Anmelden und weiterlesen.

Nach Antwort des Verkehrsministers

Grüne fordern 90 Prozent der Regionalisierungsmittel für einen Nahverkehr, der wirklich zukunftsfähig ist

Foto: Michael Freitag

Über die mehr als verhaltene Auskunft des sächsischen Verkehrsministers Martin Dulig (SPD) zu den Austeilungen der Regionalisierungsmittel an die Verkehrszweckverbände in Sachsen haben wir an dieser Stelle schon berichtet. Im Jahr 1 seiner Amtszeit als Verkehrsminister ist Dulig augenscheinlich noch nicht bereit, das Konzept seines Amtsvorgängers Sven Morlok (FDP) zu ändern. Obwohl Sachverständige eine deutliche Änderung fordern, kritisieren jetzt die Grünen. Anmelden und weiterlesen.

Noch keine Revolution im regionalen Zugverkehr

Sachsens Verkehrszweckverbände bekommen 2015 ein paar Milliönchen mehr

Foto: Ralf Julke

So richtig teilt Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) die Sorgen der Grünen nicht, der Öffentliche Personennahverkehr in Sachsen könnte nicht ausreichend finanziert sein. Fünf dicke Fragen hatte Eva Jähnigen, Verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Landtag, dem Minister gestellt. Beantwortet hat er eigentlich nur eine. Anmelden und weiterlesen.

Verschiebebahnhof Regionalisierungsmittel

Grüne fordern 60 Millionen Euro mehr für den regionalen Schienenverkehr in Sachsen

Foto: Ralf Julke

So langsam werden es ungemütliche Zeiten für den neuen sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Damit, dass er die Politik seines Amtsvorgängers Sven Morlok (FDP) nur ein klein wenig korrigiert, sammelt er keine Punkte beim Wähler. Längst ist im ganzen Land spürbar, was es bedeutet, wenn der ÖPNV auf Sparflamme gekürzt wurde. Und wo 90 Millionen Euro fehlen, sind 19 Millionen Euro mehr geradezu ein Witz. Anmelden und weiterlesen.