Die Veranstaltungshinweise bestehen vorwiegend aus redaktionell nicht bearbeiteten Informationen von verschiedenen Organisatoren sowie Veranstaltern aus der Stadt und dem Großraum Leipzig und werden von der Terminredaktion der L-IZ.de frei ausgewählt. Für die Richtigkeit der Informationen sind die Veranstalter und Organisatoren verantwortlich. Ihre Nachricht an die Terminredaktion.

Artikel aus der Rubrik Ausstellungen

Vernissage zur Ausstellung „GELENK“ am 5. Januar

Foto: Vitiko Schell

Am Donnerstag, den 5. Januar 2017, 18:00 Uhr lädt Claudia Maicher, kulturpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion zur Vernissage der Ausstellung »GELENK« ein. Die Leipziger Nachwuchskünstlerin Vitiko Schell (*1994 in Stuttgart) studiert an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. In der Ausstellung „GELENK“ zeichnet sie in Variationen desselben Motivs eine künstlerische Forschung über Bewegung, Erotik und Zugehörigkeit. Im Blick: ein spezielles Körperteil, das für Nähe, Wärme und Geborgenheit ebenso, wie für Entblößung, Scham und Verborgenheit steht. Weiterlesen.

Ausstellung in der Bibliotheca Albertina: Weihnachten mit Gutenberg und Luther

UBL: Libri.Sep.A.1503

„Es begab sich aber zu der zeyt“ – so heißt es bei Luther zu Beginn der Weihnachtsgeschichte. Die Übersetzung Luthers ist derzeit und noch bis zum 29. Januar in der Bibliotheca Albertina zu sehen. Auch die Gutenbergbibel ist auf derselben Seite aufgeschlagen, allerdings ist dort der Text Lateinisch. Beide Bücher sind die Stars in einer auch sonst prominent besetzten Bücherschau mit Werken aus der Frühzeit des Drucks. Weiterlesen.

Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

Ausstellungseröffnung am 13. November: Leibnix – das Universalgenie im Mosaik

Foto: MOSAIK – Die Abrafaxe 2016

Am Vorabend des 300. Todestages von Gottfried Wilhelm Leibniz eröffnet das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek eine Kabinettausstellung, die sich dem großen Gelehrten in seiner Rolle als Hauptfigur im ältesten und auflagenstärksten deutschen Comic-Magazin „Mosaik“ widmet. Der 1646 in Leipzig geborene und 1716 in Hannover gestorbene Mathematiker, Philosoph, Erfinder und Historiker Gottfried Wilhelm Leibniz gilt als einer der großen europäischen Universalgelehrten. Mit seinen Ideen war er – seinem Motto „theoria cum praxi“ folgend – seiner Zeit weit voraus. Aber nicht nur in den Wissenschaften ist sein Erbe präsent, er inspirierte mit seinen Erkenntnissen und Erfindungen auch zahlreiche Anmelden und weiterlesen.

Ausstellungsführung am 30. Oktober: Textkünste. Die Erfindung der Druckseite um 1500 Rundgang mit Prof. Ulrich Johannes Schneider

Heute sprechen wir von „Seiten“ im Internet. Wie ist es dazu gekommen? Die Ausstellung der Universitätsbibliothek vermittelt Einblicke in die Frühzeit der europäischen Buchdruckgeschichte und führt uns auf die Spur der Druckseitengestaltung. Frühe Drucke in der Epoche nach Gutenberg versuchen, eine Seite zu gestalten. Denn Gutenberg hat mit seiner Technik noch keine neue Ästhetik geschaffen. Parallel zur Ausstellung in der Bibliotheca Albertina wird eine entsprechende Ausstellung in der Bibliothèque municipale in Leipzigs Partnerstadt Lyon gezeigt. Anmelden und weiterlesen.

Grassi Museum für Völkerkunde

Eröffnung & Vortrag am 19. Oktober: Gesichter auf Glas. Frühe Südsee-Fotografien aus dem Museum Godeffroy

Andrew Garrett: Dreizehnjähriges Mädchen, Name unbekannt, Tahiti, 1863-1869

In der Fotosammlung im Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig befindet sich seit 1885 eine fotografische Besonderheit: 45 Porträts auf Glas von Menschen aus Tahiti, Fidschi und Hawai‘i. Diese sogenannten Ambrotypien, entstanden zwischen 1860 und 1880. Sie geben nicht nur Einblick in die frühe Medienhistorie, sondern erzählen auch vom ambivalenten Verhältnis zwischen Fotografie und Ethnologie. Diese Unikate wurden jüngst restauriert; die Ergebnisse werden nun vom 20.10.2016 bis zum 15.01.2017 in der Dauerausstellung präsentiert. Anmelden und weiterlesen.

Ein Abend voller Lichtzauber und Holzskulpturen

Am 5. November: Doppelausstellung im Leipziger Westwerk

Foto: privat

In einer gemeinsamen Präsentation zeigen die Thüringer Künstler ELWIDA und Tristan Zimmermann eine Auswahl ihrer Werke am 5. November im Westwerk. Der Zauber des Lichts ist das Leitmotiv in den Werken der Suhler Malerin ELWIDA. Durch das Spiel mit unterschiedlichen Blickwinkeln und Sehgewohnheiten verzaubert und verunsichert die Künstlerin die Betrachter und führt sie durch phantastische Farbspektren zu tieferen Sinnschichten. In der Tradition der Op-Art, der optischen Kunst, verändert ELWIDA durch unterschiedliche Lichtstimmungen den Raum und erzeugt so das Gefühl von Bewegung und Veränderung in ihren Bildern. Anmelden und weiterlesen.

Ausstellungseröffnung am 8. September

Gerhard Hopf: Bilder aus einer Buch-Stadt. Leipzig 1971-1991

Foto: Lehmstedt Verlag

Der Fotograf Gerhard Hopf hat mehr als zwanzig Jahre lang die Arbeit der Leipziger Büchermenschen in den Verlagen, Buchhandlungen, Druckereien und Bibliotheken der späten DDR-Zeit verfolgt. Mit seiner Kamera hat er die „Geburt“ der Bücher in den graphischen Betriebsstätten erlebt, die Mühen der Verteilung verfolgt und den „Run“ der Leser auf die heiß begehrten Lesestoffe dokumentiert. Seine legendär gewordenen Fotos aus dem ehemaligen Graphischen Viertel von Leipzig scheinen aus heutiger Sicht wie aus der Zeit gefallen zu sein, und doch schlug hier das Herz der Buchstadt Leipzig. Anmelden und weiterlesen.

„Bekenntnisse – Kirchliches Leben in der DDR“

Fotografien von Harald Kirschner in der Gnadenkirche Wahren

Fotografien des Leipziger Künstlers Harald Kirschner sind ab 9. September 2016, in der Gnadenkirche Wahren, Opferweg 2, zu sehen. Zur Eröffnung der Ausstellung „Bekenntnisse – Kirchliches Leben in der DDR“ am kommenden Freitag, 19:30 Uhr, lädt der Förderverein Gemeindeaufbau herzlich ein. Anmelden und weiterlesen.

Ausstellungseröffnung am 4. September im Saal des Ariowitsch-Hauses

Tür an Tür – Geschichte und Geschichten jüdischer Nachbarn in Leipzig

Foto: S. Spencer, Katalog Jüdische Woche

Mit jüdischem Leben in Leipzig verbindet man am ehesten das Zentrum und Waldstraßenviertel, aber nicht einen Stadtteil wie Schleußig. Ein dreiköpfiges Projektteam hat sich im Auftrag der MASLATON Rechtsanwaltsgesellschaft mbH eben dieser Geschichte gewidmet und portraitiert in einer Wanderausstellung dort ehemals lebende jüdische Familien. Geschichte und Geschichten aus dem Alltags- und Erwerbsleben erlauben einen Einblick in die Zeit zwischen 1900 bis zum Beginn der Verfolgung und Vertreibung und schlagen die Brücke bis in unsere Zeit. Anmelden und weiterlesen.

Eröffnung am 9. September im Westwerk: Dilemma. Eine begehbare Zwickmühle

Ab dem 9. September wird im Westwerk in Leipzig Plagwitz eine besondere Installation ihre Heimat finden. Dilemma. ist angelehnt an des Konzept der „Escape Rooms“, geht aber über das Lösen von Rätseln hinaus: In Kleingruppen von 4 bis 8 Leuten begibt man sich in die sogenannte begehbare Zwickmühle, ein Raum zwischen Ausstellung und Kuriositätenkabinett. Die kommenden 60 Minuten gilt es, als Gruppe moralische und philosophische Dilemmata zu diskutieren. Der Haken an der Sache ist, dass die Gruppe nur eine gemeinsame Antwort geben darf und die Uhr tickt. Dilemma. ist nutzt das mittlerweile auch in Deutschland beliebte Format des „Locked Anmelden und weiterlesen.

Sonderausstellung GRASSI invites #2: dazwischen /in/ between

Foto: Sandra Neuhaus

Vom 17. Juni bis 16.10.2016 ist die Sonderausstellung „GRASSI invites #2: dazwischen /in/ between“ im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig geöffnet. Dazwischen sein: (Er)Leben zwischen einem Hier und einem Dort, zwischen Orten, zwischen verschiedenen Systemen von Werten und Normen, zwischen Sprachen und Zeiten… Dazwischen ist: gehen und stehen, reisen und fliehen, aufbrechen und verabschieden, ankommen und neu anfangen. Wie fühlt es sich an, in so einem Zwischenraum zu sein? Weiterlesen.

Vom 25. – 28. Mai: 1,67 km lange Künstlerbibel erstmals auf dem Katholikentag

Foto: Wiedmann Media AG

Sie ist eines der größten Werke, das ein Künstler bislang hervorgebracht hat: DIE WIEDMANN BIBEL. Die bislang einzig bekannte Version der Heiligen Schrift, die das komplette Alte und Neue Testament in 3.333 Bildern wiedergibt. Gemalt wurde dieses einmalige Werk von dem Stuttgarter Künstler Willy Wiedmann im Stil der Polykonmalerei, den er Mitte der sechziger Jahre entwickelte. Weiterlesen.

25. – 29. Mai: Ausstellung „established 1892“ – Jugendliche erforschen Anfänge katholischer Jugendarbeit

Jugendliche aus Leipzig haben Recherchen zu den Anfängen angestellt, historische Dokumente in Archiven gefunden und daraus eine lebendige Ausstellung gestaltet. In der Ausstellung „established 1892“ werden die wechselhaften Epochen kirchlicher Jugendarbeit anhand von Fotos und Plakaten, Auszügen aus Tagebüchern und Broschüren während des Katholikentags (25.-29.5.) präsentiert. Weiterlesen.

Der etwas andere Opernführer

Am 25. Mai: Vernissage zu „Mein lieber Schwan!“ in der Musikalienhandlung M. Oelsner

Am 25. Mai 2016 eröffnen Hans-Gunther Hoche und Martin Petzold bei freiem Eintritt die Ausstellung ausgesuchter Karikaturen aus dem Buch „Mein lieber Schwan!“ um 19:30 Uhr in der Musikalienhandlung M. Oelsner. Im Buch vereinen sich die hervorragende Zeilen aus der Feder Hoches und die Zeichnungen des Leipziger Sängers Petzold auf kongeniale Weise. Für die Ausstellung haben sich die Urheber auf zehn Motive beschränkt. Weiterlesen.

Internationaler Museumstag

Am 22. Mai: Sonderführung in Ausstellung „Kunst – Geschichte – Psychiatrie“

Aus Anlass des Internationalen Museumstags laden das Sächsische Psychiatriemuseum und die durch blick galerie zu einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Kunst – Geschichte – Psychiatrie“ von Anne-Katrin Störmer in Anwesenheit der Künstlerin ein. Um 15 Uhr gibt Thomas R. Müller, Leiter des Sächsischen Psychiatriemuseums eine Einführung. Weiterlesen.

„Unheimliche Nähe. Menschenaffen als europäische Sensation“

Am 15. Mai: Monkey Business – Vortrag in der Bibliotheca Albertina

Foto: Universitätsbibliothek Leipzig

Zum Selbstbewusstsein des Menschen gehört, dass er kein Tier mehr ist. Doch die Affen halten uns den Spiegel vor - unserer Schlauheit und Trägheit, unserer Gerissenheit und Dummheit, unserer Überheblichkeit und Erbärmlichkeit. Die Literatur freut sich darüber und lässt Affen als Gelehrte, Modegecks und Mörder auftreten. Der seltsame Fall eines Doppelmordes in Paris steht am Anfang des Vortrages von Prof. Elmar Schenkel am 15. Mai in der Bibliotheca Albertina und er endet mit der Frage: was ist eigentlich der Mensch, wenn er kein Primat ist? Weiterlesen.

Urpferdchen, Krokodile und Riesenvögel

Sonderausstellung am Naturkundemuseum zeigt weltberühmte Fossilien aus dem Geiseltal bei Merseburg

Foto: M. Scholz, Archiv Geiseltalsammlung/ZNS, Halle (Saale)

Die Geiseltalsammlung des Zentralmagazins Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist wegen ihrer zahlreichen gut erhaltenen Fossilien, die alle in Kohle entstanden sind, weltweit einmalig. Die tourende Sonderausstellung „Aus der Morgendämmerung: Pferdejagende Krokodile und Riesenvögel“ zeigt nun ab dem 20. April 2016 am Naturkundemuseum Leipzig die neuesten Forschungsergebnisse. Weiterlesen.