Frech, Frivol & Freizügig

Premiere in der Muko: Zwanziger Jahre Revue „Capriolen“

In Lindenau kommt es am Samstag, 11. Juni, 19 Uhr zur Premiere der Palast-Revue „Capriolen“. Die Musikalische Komödie lässt hier die Goldenen Zwanziger Jahre wieder aufleben – eine Zeit frivoler Freizügigkeit und unbändiger Lebenslust. Mit fliegenden Beinen, atemberaubender Artistik und schwungvollen Melodien von den Comedian Harmonists bis zu Claire Waldoff beschwört „Capriolen“ den Glanz der Zwanzigerjahre herauf und blickt zurück auf die Ursprünge des Showbusiness, in die Zeit schillernder Stars wie Marlene Dietrich oder Josephine Baker.

Tobias Engeli lässt als musikalischer Leiter mit bekannten Melodien und Gassenhauern den Klang der Zwanziger Jahre aufleben. Die Inszenierung übernimmt Patrick Rohbeck, der nicht nur als Ensemblemitglied mit Partien wie Albin/Zaza in „La Cage aux Folles“ zu sehen war, sondern auch zahlreiche Moderationen für das Operetten- und Musicalhaus übernahm. Gemeinsam mit seinem Ausstattungsteam verwandelt er das Lindenauer Operetten- und Musicalhaus in einen Revue-Palast, in dem Künstler wie der Artist Monsieur Chapeau oder Zauberer Sebastian Nicolas, Vizeweltmeister auf dem Weltkongress der Magier, für faszinierende Showeinlagen sorgen. Zudem ist das Publikum eingeladen, bereits 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn mit Live-Musik und Attraktionen im Foyer des Hauses in die Atmosphäre der Goldenen Zwanziger einzutauchen.

In „Capriolen“ träumt die hübsche Gitta (Mirjam Neururer) davon, vom Tiller-Girl aus der letzten Reihe zum gefeierten Revue-Star aufzusteigen, und der musikbegeisterte Rezeptionist Paul (Fabian Egli) probt im Keller des Grand Hotel Berlin gemeinsam mit seinen Freunden heimlich den großen Hit, der ihnen den Durchbruch bringen soll. Die Wege der beiden kreuzen sich, als ausgerechnet Revue-König und Theaterdirektor Herman Haller (Milko Milev) im Grand Hotel absteigt, um dort ein Vorsingen für seine nächste Show im Admiralspalast zu veranstalten. Doch weder Gitta noch Paul ahnen, welche Verwicklungen auf dem Weg ins Rampenlicht noch auf sie zukommen werden.

Karten für die Premiere und für die Aufführungen am 12., 18., 19., 21. und 24. Juni sowie am 1. Und 2. Juli gibt es an der Kasse im Opernhaus, unter Tel: 0341 – 12 61 261 (Mo – Sa 10:00 – 19:00), per E-Mail: service@oper-leipzig.de oder im Internet unter http://www.oper-leipzig.de.

Musikalische KomödieMelder
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Verkehrseinschränkungen rund um das Konzert von Depeche Mode
Am 29. Mai in der Buchhandlung SeitenBlick: Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution
Polizeibericht, 23. Mai: Lange Finger im Fahrradkorb, Fieser Trickbetrüger, Fahrradanhänger fort
Schwerpunktkontrollen der Wasserschutzpolizei
Benefizkonzert der Schola Cantorum erbringt 1.000 Euro für Unicef
Chorkonzert des Thüringischen Akademischen Singkreises
Am 25. Mai in der Peterskirche: Lortzings „Himmelfahrt Jesu Christi“ mit der Musikalischen Komödie
Gedenken an Sprengung der Universitätskirche am 30. Mai 1968
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Am 29. Mai in der Buchhandlung SeitenBlick: Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution
Peter Wensierski: Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am Ende waren es Zehntausende, gar Hunderttausende, die im Herbst 1989 über den Leipziger Ring zogen, um für Veränderungen in der DDR zu demonstrieren. In seinem Buch erzählt Peter Wensierski nun die Geschichte derer, die knapp 2 Jahre zuvor den politischen Kampf gegen erstarrte und unterdrückende Verhältnisse aufgenommen hatten. Anhand vieler eingearbeiteter Dokumente und Zeugnisse wird sehr konkret und lebensnah geschildert, wie die überwiegend jungen Menschen von ihren Basis-, Arbeits- und Initiativgruppen aus immer selbstbewusster, erfinderischer und entschiedener operierten.
Das Fahrradland Sachsen kommt über eine lustlose 4 nicht hinaus
Radfahrer und Fahrräder am Johannisplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am 19. Mai hatte der ADFC die Ergebnisse des jüngsten Fahrradklimatests für die Städte in der Bundesrepublik vorgestellt. Sächsische Städte landeten dort bestenfalls mal im besseren Mittelfeld. Und das hat direkt mit der sächsischen Verkehrspolitik zu tun. Am Dienstag, 23. Mai, gab es nun auch die Ergebnisse für den Freistaat Sachsen. Echte Sitzenbleiber-Ergebnisse.
Polizeiposten Connewitz hat keinerlei Einfluss auf die Kriminalitätsentwicklung im Ortsteil
Polizeiposten in der Wiedebach Passage. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Manchmal reichen zwei, drei kleine Anfragen, und alle Märchen, die Sachsens Innenminister zur Einrichtung eines Polizeipostens in Connewitz erzählt hat, lösen sich in Luft auf. Seit drei Jahren gibt es diesen Polizeiposten in der Wiedebach-Passage, anfangs heftig bekriegt von Connewitzer Autonomen. Mittlerweile eher ignoriert. Der einst behauptete Zweck hat sich regelrecht in Luft aufgelöst.
Die PARTEI will am 27. Mai für die Umbenennung des Martin-Luther-Rings demonstrieren
Martin-Luther-Ring. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserBei der Partei DIE PARTEI weiß man nie wirklich: Ist das, was sie nun vorhat, ernst gemeint? Oder bitterernst? Oder nur ein bitterer Spaß? Am 24. März startete die kleine Partei mit dem großen Namen eine Petition. Ziel: die Umbenennung des Martin-Luther-Ringes. Und das ausgerechnet im 500. Jahr nach Luthers Thesenanschlag und direkt im Vorfeld des „Kirchentags auf dem Weg“, der ja bekanntlich auch in Leipzig stattfindet.
Die Sehnsucht nach einer Welt, in der Gut und Böse noch leicht zu erkennen sind
Dieter Döhrel: Shane Calhoun. Der kalten Freiheit ausgeliefert. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Schon beim Lesen des ersten Bandes von „Shane Calhoun“ war die Frage im Hinterkopf immer da: Warum schreibt ein Senior mit dem Geburtsjahr 1938 einen Western? Mehrbändig, denn mit dem jungen Shane Calhoun hat Döhrel ja einen Helden geschaffen, mit dem er jetzt durch den ganzen wilden Nordwesten der USA reitet und Ganoven erledigt. Literarische Vorbilder sind allgegenwärtig.
Erfolgreiche Wiederentdeckung: Gounod-Oper „Cinq-Mars“ nach über 100 Jahren wieder auf der Bühne
Cinq-Mars in der Oper Leipzig. Foto: Tom Schulze

Foto: Tom Schulze

Die Oper Leipzig beschreitet neue Wege. Am Samstag hob sich zum ersten Mal während der Intendanz Ulf Schirmers der Vorhang für eine Wiederentdeckung. Charles Gounods Oper „Cinq-Mars“ verschwand nach der Premiere 1877 schnell in der Versenkung. Die Leipziger Wiederentdeckung wurde vom Publikum frenetisch bejubelt.
Zahlreiche Anmeldungen für den 1. Mai 2018: Massiver Protest gegen Naziaufmarsch geplant
Nationaler Widerstand und FCK Antifa Die Rechte und ihre Feindbilder. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserNur wenige Tage nachdem das Ordnungsamt die Anmeldung einer Demonstration der Neonazipartei „Die Rechte“ für den 1. Mai 2018 bestätigt hat, kündigt sich bereits massiver Protest an. Aktuell liegen der Versammlungsbehörde elf weitere Anmeldungen in der Nähe der geplanten Naziroute vor, darunter fünf Aufzüge.
3. Schiller-Kolloquium des Stadtgeschichtlichen Museums in der Alten Handelsbörse
Skadi Jennicke betont in ihrem Grußwort die Notwendigkeit von Kunstvielfalt und lobt das Engagement der Leipziger Bürgergesellschaft. Foto: Jens-Uwe Jopp

Foto: Jens-Uwe Jopp

15 Uhr und Kolloquium. Ist wahrlich nicht die beste „Sendezeit“ für schwere wissenschaftliche Kost. Dazu noch am Samstagnachmittag. Umso bemerkenswerter, wenn sich Menschen aufmachen, um sich über die Vielseitigkeit eines innerweltlichen Einzelgängers – und das war Schiller zeit seines Lebens, trotz Heirat und 4 Kinder – ein neues, um Aspekte reicheres Bild zu machen. Das ist der Anspruch, wenn es alljährlich und nun schon zum dritten Mal im Mai, dem Sterbemonat des zeitweiligen Sommergastes in Gohlis (1785), heißt: „Schiller aktuell – Leipziger Gespräche zu Friedrich Schiller in Europa heute“.
Chorkonzert des Thüringischen Akademischen Singkreises
Foto: Olaf Konopik

Foto: Olaf Konopik

Am Donnerstag, den 25. Mai um 17 Uhr wird der Kammerchor TASK (Thüringischer Akademischer Singkreis) zu Gast im Ariowitsch-Haus sein. Zu hören sind unter dem Titel „Drum schließ ich mich in deine Hände“ geistliche Werke des ehemaligen Kreuzkantors Gottfried August Homilius, sowie Michael Prätorius „Peccavi fateor“ und Johann Sebastian Bachs Motette „Komm, Jesu, komm“, die im Zentrum des Programmes steht. Den Abschluss bilden drei sechs-stimmige Chöre aus Max Regers „Opus 39“. Der Eintritt ist für Kirchentage-Besucher frei.
Eine norwegische Fotografin bannt Orte der Routinen und der Unfreiheiten ins Bild
Aus der Serie „Sone“. Foto: Verena Winckelmann

Foto: Verena Winckelmann

Für alle LeserGanz norwegisch wird es ab Freitag, 26. Mai, in der Galerie b2 im Gebäude 20 der Spinnerei. Dann eröffnet die Ausstellung „Sone“ von Verena Winkelmann. Die junge Fotografin, die von 1998 bis 2003 an der HGB Leipzig studiert hat, ist tatsächlich gebürtige Norwegerin. Und auch ihr Leitmotiv „Sone“ kommt aus dem Norwegischen.
Fehlt Leipzigs Verwaltung tatsächlich der Vergleich bei den Kitabauinvestitionen?
Steffen Wehmann (Die Linke) in der Ratsversammlung. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Der Linke-Stadtrat Steffen Wehmann wollte es doch genauer wissen, wie die Stadt Leipzig Grundstücke für weitere Kita-Bauten zur Verfügung stellen will. Oder muss. Denn das war bei seiner letzten Stadtratsanfrage offengeblieben: Ist die Stadt nicht sogar verpflichtet, nach § 8 (1) Sächsisches Kitagesetz Grundstücke für Kita-Bauten bereitzustellen?
Verhandlungen der Stadt mit den Krankenkassen stecken fest und Sachsens Staatsregierung mauert
Die Gesundheitskarte würde auch in Sachsen eine Menge Bürokratie abbauen helfen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Eigentlich könnte die Einführung der Gesundheitskarte für Asylbewerber in Leipzig ganz einfach sein. Acht Krankenkassen hatten in Verhandlungen mit der Stadt Leipzig ihr klares Interesse bekundet. Und dann scheiterten die Verhandlungen trotzdem, weil der Bund augenscheinlich mit dem Asylbewerberleistungsgesetz unüberwindliche bürokratische Hürden gebaut hat. Linke-Stadträtin Juliane Nagel zeigt sich gründlich verwundert.
Verfolgt das Leipziger Ordnungsamt Ordnungswidrigkeiten nach Parteibuch?
Die Sitz-Blockade am 2. Mai 2016 auf dem Leipziger Ring. Legida wurde auf eine Ausweichroute gelenkt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

„Stadt auf dem rechten Auge blind“, benutzen die Grünen in ihrer Stellungnahme zu einer Antwort aus dem Ordnungsdezernat eine nun mittlerweile ziemlich abgelatschte Floskel. Sie würde suggerieren, dass Leipzigs Ordnungsamt aus lauter Blindheit so agiert, wie es gegen Demonstranten in Leipzig agiert. Aber ein Verdacht liegt in der Luft: Vielleicht agiert es nach Parteiausrichtung – und verfolgt lieber Linke als Rechte.
Eine Demokratie braucht engagierte Bürger, die gelernt haben, Konflikte friedlich zu lösen
Die Gebäude der Universität am Augustusplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Bevor die Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung der sächsischen Regierung attestierte, dass es im sächsischen Bildungssystem auch mit der politischen Bildung nicht weit her ist, hatte die in Leipzig heimische Theodor-Litt-Gesellschaft im Oktober 2016 zur Tagung „Masse und Demokratie. Politische Bildung in einer multikulturellen Gesellschaft. Ein notwendiger Paradigmenwechsel“ eingeladen. Jetzt hat sie eine „Leipziger Erklärung“ zur politischen Bildung nachgereicht.
Das lange Polizei-Interview (Teil 4): Leipzigs Untergang?
Mit dem wirtschaftlichen Erfolg Leipzigs kommen auch die Probleme. Panorama Zentrum, Blick Richtung Süd-Ost. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserLeipzig ist dem Untergang geweiht – könnte man meinen, wenn man so manchen Artikel der vergangenen Wochen mal revue passieren lässt. Platz 2 hinter Berlin, das angebliche Sodom hat sein kleines Gomorrha offenbar in der Messestadt gefunden. Doch wie kam es zu dem ungewöhnlichen Schub in den Einbruchs- und Diebstahlszahlen? Vom Himmel sind sie jedenfalls nicht gefallen und göttliche Fügung war ebenfalls nicht im Spiel. Im vierten und letzten Teil sprechen wir mit Andreas Loepki über die aktuellen Informationen und die Bewertungen dazu.