Dorotheenhof/Jacobi-Palais: Leipziger Stadtbau AG nimmt sich das nächste Projekt in der Innenstadt vor

Mit der Leipziger Stadtbau AG hat sich in Leipzig mittlerweile ein Unternehmen etabliert, das sich nachhaltig um die Sanierung und Revitalisierung historischer Bausubstanz in- und außerhalb der Leipziger City kümmert. Jedem Projekt liegt eine Nutzungsvision zu Grunde. So ist es auch bei der jüngsten Neuerwerbung: dem Jacobi-Palais. Das eigentlich nicht so heißt.

Den ganzen Beitrag lesen und Kommentare schreiben? Hier anmelden:

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Gastmanns Kolumne: Valentinstag – Eine Danksagung an Verliebte
Auszug Buchcover „Bilderbuch für Verliebte“. Foto: Verlag d. Nation

Foto: Verlag d. Nation

Erinnern Sie sich noch? Letztes Jahr zum Valentinstag ging es den Baumärkten richtig gut. „50 Shades of Grey“ kam gerade in die Kinos und traf selbst den bodenständigsten einheimischen Heimwerker im Innersten. In Deutschland wurde plötzlich reihenhausweise geknüpft, gebunden, getackert. „Er klammert ein bisschen“ war plötzlich keine Beschwerde mehr in Unter-vier-Augen-Frauengesprächen. Ein Marketingmysterium!
Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig hat seine Ausstellung zur Medienpolitik der DDR online gestellt
Einstiegsseite in die virtuelle Ausstellung „Rotstift“. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Seit der vergangenen Woche ist eine Website online, an der der Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. 2014 und 2015 fleißig gearbeitet hat: die virtuelle Ausstellung „Rotstift. Medienmacht, Zensur und Öffentlichkeit in der DDR.“ Eigentlich ist es eine Wanderausstellung, die im April 2015 erstmals in Leipzig zu sehen war. Erstaunlicherweise bei der LVZ. Aber das Thema ist auch ein Jahr später noch hochaktuell.
Wenn Sachsens Verfassungsschützer nichts wissen, posaunen sie es laut in die Welt
Weißte, wer's war? - Muss die Antifa gewesen sein. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Schon genug für heute mit den Denkbeulen des Sächsischen Verfassungsschutzes? Einen haben wir heute noch. Es schwebt ja da der bis heute nicht aufgeklärte Fall des Anschlags auf die Leipziger Wohnung des sächsischen Justizministers Sebastian Gemkow (CDU) im Raum. Bis heute hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt. Nur der Sächsische Verfassungsschutz posaunte schon mal raus, wer's gewesen sein soll: die Antifa natürlich.
Was stand nun wirklich in den Lageeinschätzungen des sächsischen Verfassungsschutzes zu den Vorgängen am 11. Januar in Leipzig?
Großeinsatz der Polizei am 11. Januar in Connewitz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Fragste zu den Linken, erfährste was zu den Rechten. So ungefähr wird es Valentin Lippmann durch den Kopf schießen, wenn er die Antworten von Innenminister Markus Ulbig (CDU) zu seiner Kleinen Anfrage „Beobachtung des Aktionsnetzwerks ‚Leipzig nimmt Platz’ durch das Landesamt für Verfassungsschutz“ liest. Die L-IZ hatte noch am 11. Januar über die seltsame Lageeinschätzung des Sächsischen Verfassungsschutzes berichtet.
Bürgerinitiative fordert dringend Radwege für Kleinzschocher
In der Dieskaustraße ist die Fahrbahn von Radfahrern schon lange nicht mehr nutzbar. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Leipzig kleckert um Jahre hinterher. Auch im Straßenbauprogramm. Das hat auch etwas mit dem Radwegenetz zu tun. Denn normalerweise gehen ja die Verkehrsplaner davon aus, dass (Auto-)Straßen auch von Radfahrern genutzt werden. Aber was macht man in Ortsteilen, in denen selbst die Hauptstraßen für Radfahrer unbenutzbar sind? Kleinzschocher zum Beispiel.
Sachsens Innenminister will zum Regierungshandeln beim sozialen Wohnungsbau erst mal gar nichts sagen
Ein Baukran in Leipzig - aber noch nicht für sozialen Wohnungsbau. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am 28. Januar hat sich Sachsens Innenminister noch ganz von seiner alten Seite gezeigt. Das war der Tag, an dem der Sächsische Verfassungsgerichtshof drei linken Landtagsabgeordneten in ihren Klagen gegen die Staatsregierung Recht gab: Die Regierung habe Auskunft zu geben, wenn die Abgeordneten fragen. In allen drei Fällen hatte sich Innenminister Markus Ulbig (CDU) in die Nesseln gesetzt. Aber am selben Tag zeigte er auch den Grünen, was eine Nicht-Antwort ist.
Ein Berliner entdeckt mit der Kamera die Gelassenheit der Riesenstadt New York
Mathias Bertram: 9 1/2 Tage New York. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Es gibt keine Stadt, die mit Bildern weltweit so präsent ist wie New York. Daran haben amerikanische Filme ihren Anteil, die immer wieder eine Ecke dieser Millionenmetropole als Kulisse wählen. Und so war auch Mathias Bertram schon in New York, noch ehe er sich in den Flieger setzte, um selbst einmal neuneinhalb Tage durch die Stadt zu streifen.
MoGoNo-Hallensportfest: Höhenrekorde mit und ohne Stab
Glücks-Fall: Maria Mahlo (MoGoNo) hat 3,80 Meter lang Zeit, um ihren Erfolg zu genießen. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Beim 14. Hallensportfest der SG Motor Gohlis-Nord ging es am Samstag ganz besonders hoch hinaus. Sowohl beim Hochsprung als auch beim Stabhochsprung purzelten die Meetingrekorde. Aus Leipziger Sicht besonders reizvoll war das U20-Stabi-Duell zwischen der bisherigen Rekord-Inhaberin Julia Tschernikl und der frisch gebackenen Sachsen-Rekordlerin Maria Mahlo, beide von der gastgebenden SG MoGoNo.
Gastkommentar von Christian Wolff: Dahergerede – oder: Wo bleibt die sprachlose Mitte?
Wie gehen wir mit den Menschsen um? Christian Wolff sehr nachdenklich. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

„Dahergerede“ nennt der Politikwissenschaftler Herfried Münkler in einem Artikel in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ die Einlassungen von Rüdiger Safranski und Peter Sloterdijk zur Flüchtlingsfrage. Beide Philosophen stimmten in der ihnen eigenen Diktion in den Chor derer ein, die die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel als „Staatsversagen“ kritisieren und die sofortige Sicherung der nationalen Grenzen gegen den Übertritt der aus Kriegs- und Notgebieten Geflüchteten auf deutsches Territorium fordern: „Die deutsche Regierung hat sich in einem Akt des Souveränitätsverzichts der Überrollung preisgegeben.“ (Peter Sloterdijk) und „Es herrscht in der Politik eine moralistische Infantilisierung.“ (Safranski)
Wem gehören denn nun die Leipziger Amtsblatt-Adressen im Internet?
Webauftritt des Leipziger Amtsblattes. Screenshot: L-IZ

Screenshot: L-IZ

Manchmal wäre es doch eigentlich ganz einfach. Die Verwaltung nimmt einen Wunsch aus dem Stadtrat oder der Bürgerschaft auf, setzt ihn einfach um, wenn er kein großes Geld kostet und nicht zu viel Arbeit macht, und meldet dann irgendwie für alle hörbar Vollzug. Das würde die Betroffenen freuen, die Bürger trösten: Es passiert ja doch was in unserer Stadt. - Aber wenn keiner Vollzug meldet, muss man wieder nachfragen. Stichwort: Amtsblatt.
In Koppelkamms Fotos werden Stadträume als (un-)menschliche Konstruktionen sichtbar
Hauptverwaltung IV, Berlin, Potsdamer Platz (2007). Foto: Stefan Koppelkamm

Foto: Stefan Koppelkamm

Geboren wurde Stefan Koppelkamm 1952 in Saarbrücken, könnte also irgendwie noch den Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik 1959 erlebt haben. Hat der Beitritt der neuen Bundesländer im Osten den Fotografen animiert, nun einen ähnlichen Vorgang mit der Kamera zu begleiten? Manchmal hat ja Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt so seine Vermutungen. Aber stimmen sie auch?
Via Lewandowskys kultivierte Missverständnisse, die man sich nicht entgehen lassen darf
Hans-Werner Schmidt, Via Lewandowsky und Frédéric Bußmann. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am heutigen Samstag, 13. Februar, um 18 Uhr wird im Museum der bildenden Künste die erste Doppelaustellung des Jahres eröffnet. Nicht nur im Untergeschoss, wo sich die Ausstellungen von Via Lewandowsky („Hokuspokus“) und Stefan Koppelkamm („Häuser Räume Stimmen“) begegnen. Aber was haben die beiden eigentlich miteinander zu tun, außer dass sie mal in Berlin Ateliernachbarn waren?
Topf & Quirl: Norwegische Lefse
Norwegische Lefse. Foto: Maike Klose

Foto: Maike Klose

Dass die skandinavische Küche mehr kulinarische Schätze als Fischklöpschen und Zimtschnecken zu bieten hat, ist vermutlich jedem klar. Sicherlich findet der ein oder andere den Hang zu Fischgerichten etwas unappetitlich oder empfindet Elchfleisch als wahrgewordenen Albtraum, aber auch diese Kandidaten werden im nordischen Essensrepertoire ganz sicher fündig werden. Zur Not greift man einfach wieder in die Kiste mit feinen Süßigkeiten, denn klebriges Gebäck und norwegische Lefse findet sicherlich jedermann richtig lecker.
Regionalforen Leipzig und Halle wollen sich einfach nicht von der Kohle trennen
Am Horizont grüßen die Kühltürme des Kraftwerks Lippendorf. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Braunkohledämmerung in Mitteldeutschland. Nicht nur in der Lausitz merken jetzt auch diverse Lokalpolitiker, dass die Regierungen in den beiden Ländern Brandenburg und Sachsen etwas falsch gemacht haben müssen. Auch im Raum Leipzig/Halle geht die Besorgnis um, dass das regierungsamtliche Kohle-Versprechen auf Sand gebaut ist. Jetzt sahen sich gleich zwei Regionalforen zu einer Erklärung genötigt.
Vize-Weltmeister Matthias Schlitte im Audio-Kurzinterview
Norman Landgraf hatte einige Fragen an Matthias Schlitte (re.). Foto: privat

Foto: privat

Zur Aufzeichnung einer Fernsehsendung des MDR hatte der deutsche Profi-Armwrestler Matthias Schlitte der Messestadt am Freitag einen Besuch abgestattet. Der in Sachsen-Anhalt lebende 28-Jährige mit dem Kampfnamen "Hellboy" ist mehrfacher Deutscher Meister sowie Vizeweltmeister. Heimspiel-Fanmagazin Moderator Norman Landgraf traf Schlitte zu einem kurzen Interview.