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Tunnelblick – Schlaglichter auf ein Milliarden-Projekt (2): Dreihundert Jahre modern

Noch sind sie verhüllt, die Papierkörbe auf der unterirdischen Station Wilhelm-Leuschner-Platz im City-Tunnel. Und noch ist eine Kunststofffolie über die Schaukästen gezogen, in denen später die Fahrplanaushänge Platz finden sollen. Aber grundsätzlich ist der Haltepunkt unter den Gleisen der LVB, deren Tatra-Straßenbahnen zwanzig Meter unter dem Straßenprofil deutlich zu hören sind, fertig.

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Interview mit Britta Taddiken, Pfarrerin der Thomaskirchgemeinde (1)
Pfarrerin Britta Taddiken Foto: Thomaskirchgemeinde

Foto: Thomaskirchgemeinde

Britta Taddiken ist Pfarrerin der Thomaskirchgemeinde in Leipzig. Sie ist Nachfolgerin von Christian Wolff. Mit ihr sprach ich über die die geplanten Aktivitäten zum großen Reformationsjubiläum 2017, den Katholikentag 2016, das Paulinum und die Rolle der Gemeinde bei den letzten Demonstrationen für ein weltoffenes Leipzig. Ein Rückblick auf die friedliche Revolution rundete das Gespräch ab.
Kommentar: Du sollst Deinen Kirchentag selbst finanzieren?
Turm der neuen Propstei vor dem Neuen Rathaus Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Münster ist Sitz eines katholischen Bischofs. Die Mehrheit der Bevölkerung ist katholisch. Der Stadtrat lehnt es ab, den Katholikentag zu finanzieren - zumindest nicht direkt ... über Sachzuwendungen wird noch gesprochen. Leipzig ist nicht Sitz eines katholischen Bischofs. Die Mehrheit ist nicht kirchlich gebunden. Doch die Stadt sieht die Chancen. Der Stadtrat stimmte zu. Denn es geht um ein Forum für alle Leipziger und viele Gäste, nicht um eine Party .
Markkleeberg wächst und freut sich – und ist gar nicht so allein
Die Markkleeberger Rathausstraße, Stellfläche für den Wochenmarkt. Foto: Patrick Kulow

Foto: Patrick Kulow

Markkleeberg ist happy. Wieder ist das kleine Städtchen im Leipziger Süden gewachsen an Bevölkerung. Wieder gegen den Trend der sächsischen Landkreise. Auch gegen den Trend des Landkreises Leipzig, der auch im ersten Halbjahr 2014 wieder ein bisschen Bevölkerung verlor: 140 Bewohner, um genau zu sein. Aber Markkleeberg wächst ja. Irgendwie.
Wiederaufnahme der Bauarbeiten an der Pleiße im August ist sportlich gedacht
Fahrgastboot auf der Pleiße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

LeserclubIm Januar teilte das Kommunale Forum Südraum Leipzig mit, dass die Bauarbeiten an der Pleiße bis August eingestellt werden. Die hatten im Dezember begonnen. In drei Bauabschnitten sollten die Störstellen in der Pleiße beseitigt werden. Doch dann sorgte der Ökolöwe für ein Stopp der Arbeiten, denn das artenschutzrechtliche Gutachten fehlte. Wie es jetzt weiter geht mit dem Projekt, dazu haben wir Dr. Steffi Raatzsch gefragt, sie ist Geschäftsführerin des Kommunalen Forums Südraum Leipzig.
Crystal-Markt und Beschaffungskriminalität machen einer unterbesetzten Polizei immer mehr zu schaffen
Falsche Weichenstellung: Während der Innenminister die Polizei heruntersparte, stieg die Zahl der Straftaten. Grafik: SMI / Landeskriminalamt

Grafik: SMI / Landeskriminalamt

Am Mittwoch, 25. März, hat Sachsens Innenminister Markus Ulbig dem Kabinett die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2014 vorgestellt. Wäre das ein Gremium, in dem Berichterstatter auch Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen müssten, hätte Ulbig am Mittwoch seine Demission einreichen müssen. Denn die 2014er Statistik ist die Bilanz seiner Arbeit in den vergangenen fünf Jahren.
LVV, LVB und Solaris haben Vertrag über Kauf der ersten fünf Traminos aus Poznan unterschrieben
Unterschrift am 26. März: Ulf Middelberg, Solange Olszewska, Zbigniew Palenica und Ronald Juhrs (von links). Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am Ende hat der Preis darüber entschieden, wer die nächsten Straßenbahnen für Leipzig bauen darf. Den Zuschlag erhielt am Ende eines zum Teil turbulenten Ausschreibungsverfahrens die polnische Solaris Bus & Coach S. A. Den Leipzigern ist Solaris schon ein Begriff: Die LVB fahren seit geraumer Zeit schon mit Solaris-Bussen. Aber Straßenbahnen? Auch das ist bei Solaris nicht ganz neu: Seut 2009 baut man welche.
Zwei Geologen zeigen jetzt auch den faszinierenden Nordteil des mitteldeutschen Seenlandes
Lothar Eißmann, Frank W. Junge: Das Mitteldeutsche Seenland. Der Norden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Sie lieben das Leipziger Neuseenland. Und sie lieben es auf eine besondere Art: Lothar Eißmann und Frank W. Junge sind Geologen. Und Geologen kommen immer da ins Schwärmen, wo sie einen Einblick in die Geheimnisse der Erde bekommen. Geheimnisvoll hat noch keiner das Neuseenland genannt. Aber man sollte es endlich tun. Dafür gibt es schon zwei dicke schöne Argumente.
Tanners Interview mit Kneipenlyrik-Mitorganisatora Sara Fromm
Kneipenlyrik-Mitorganisatora Sara Fromm. Foto: Volly Tanner

Foto: Volly Tanner

Vor vielen, vielen Jahren saß Volly Tanner in der Pfeffermühlenkneipe auf einem Hocker und las Gedichte vor. Die Veranstaltung nannte sich Kneipenlyrik und wurde von Sara Fromm und Annett Wagner gemanagt, wobei gemanagt ein schlechtes Wort ist dafür, was die beiden jungen Damen da machten. Sie liebten und lieben. Gedichte, Lieder - und ihre Veranstaltungsreihe. Im Casablanca-Salon traf Tanner nun unlängst auf Sara, kurz bevor er sich den härteren Getränken im Helheim stellte - und fragte gleich mal nach dem Stand der Dinge.
“Als Maradona 80.000 lockte”: Gottfried Weises “kapitaler Schuss” in die DDR-Sportgeschichte
"Als Maradona 80.000 lockte". Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Wo ist eigentlich das literarische Denkmal für die DDR-Clubs, die im Fußball-Europapokal ihr Land vertreten haben? Gottfried Weise hat es ihnen gesetzt. Der Vorzeige-Live-Kommentator und Sportjournalist der DDR hat in seinem Erstlingswerk "Als Maradona 80.000 lockte" auf 207 Seiten alle Spiele, alle Tore und vor allem fast alle Geschichten rund um die internationalen Auftritte aller DDR-Klubmannschaften brillant zusammengefügt.
Wohnungseinbrecher muss sich vor Landgericht verantworten
Angeklagter Kourosh R. und Rechtsanwalt Sven Kuhne

Foto: Alexander Böhm

Kourosh R. soll im Sommer 2013 Stefan W. in seiner Wohnung zusammen mit zwei Mittätern einen unschönen Besuch abgestattet haben. Die Gruppe wollte mit Schlägen und Drohungen Geld erpressen. Am Mittwoch erinnerte sich der Überfallene vor dem Landgericht Leipzig allerdings nur noch an sehr wenige Details. Der Angeklagte schwieg zu den Vorwürfen.
Bischöflicher Besuch für “Weltoffenes Gohlis”
Bischof Heiner Koch zu Gast bei der Initiative Weltoffenes Gohlis Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Die katholische Gemeinde St. Georg, Gohlis unterstützt gemeinsam mit den evangelischen Nachbargemeinden die Initiative "Weltoffenes Gohlis". Dabei hat die Gemeinde auch die Rückendeckung ihres Bischofs aus Dresden, Dr. Heiner Koch. Der war am Mittwoch zum Kaffee in den Räumen des Bürgervereins Gohlis. Die Initiative "Weltoffenes Gohlis" stand im Vordergrund. Gesprochen wurde aber auch über den interreligiösen Dialog im Stadtteil.
Kinderporno-Prozess: Pädophiler soll mehrere Jahre in Haft – Revision eingelegt
Marko O. auf der Anklagebank neben Strafverteidigerin Annette Clement-Sternberger. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Marko O. absolviert einen Marsch durch die Instanzen. Der 31-Jährige war wiederholt mit kinderpornographischen Inhalten erwischt worden. Das Leipziger Amtsgericht hatte den Pädophilen im Februar zu 18 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Das Landgericht verwarf Mitte März O.'s Berufung, verhängte unter Einbeziehung weiterer Delikte insgesamt zwei Jahre und neun Monate Haft. Jetzt hat Marko O. Revision eingelegt.
Grünauer SPD schreibt Brandbrief zum Zustand der Schulgebäude in Grünau
Wie weiter mit der 100. Grundschule in Grünau? Foto: Heiko Bär

Foto: Heiko Bär

Grünau wächst wieder. Der Satelliten-Stadtteil im Leipziger Westen profitiert vom Bevölkerungswachstum der Gesamtstadt. Damit rückt aber auch wieder in den Fokus, wie sehr die Substanz in Schulen und Kindertagesstätten in den letzten Jahren auf Verschleiß gefahren wurde. Jetzt schreiben sogar schon die SPD-Genossen einen Brandbrief an SPD-OBM Burkhard Jung.
Noch bis Sonntag können Leipzigs Jugendliche online oder im Wahllokal ihre Kandidaten wählen
Karte mit den Wahllokalen für das Leipziger Jugendparlament. Screenshot: L-IZ

Screenshot: L-IZ

Lang hat's gedauert. Aber jetzt ist es möglich: Die jungen Leipziger können seit Montag, 23. März, ihr eigenes Jugendparlament wählen. Bis zum 29. März haben alle Wahlberechtigten, also alle jungen Menschen zwischen 14 und 21 Jahren, die ihren Hauptwohnsitz in Leipzig haben, die Möglichkeit, ihre Kandidaten und Kandidatinnen in das Jugendparlament zu wählen.
Linke und Grüne wollen Untersuchungsausschuss „Neonazistische Terrornetzwerke in Sachsen“ neu einsetzen lassen
Auch die Frage nach dem Aktenmaterial des Sächsischen Verfassungsschutzes ist noch nicht geklärt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am Ende war die Legislaturperiode zu kurz - der NSU-Untersuchungsausschuss wurde mit seinem Berg von Aufgaben bis zum Ablauf der Wahlperiode 2014 nicht fertig. 2012 war der Ausschuss auf Antrag der Opposition eingesetzt worden, nachdem das Bekanntwerden der rechtsextremen Terrorzelle "NSU" 2011 für mehr als nur Erschrecken auch in Sachsen gesorgt hatte. Denn hier waren die drei Jenaer Neonazis 13 Jahre lang unbehelligt untergeschlüpft.