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Schwarwels Fenster zur Welt: Vorerst

Von Text: Ilse Schnickenfittich / Sekretariat

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    Umwege erhöhen ja bekanntlich die Ortskenntnis. Und so manches Ziel zerbrach am langen Weg, um der Taktik zu weichen. Beides Tatsachen, die der anbei gemeinte Politazubi gerade noch lernt. Mit 40 Jahren eigentlich höchste Zeit, wenn man im Leben noch nicht einmal mit den eigenen Händen gearbeitet hat.

    So ist denn „von Schnöseltrööt“ vom Urwillen eines jeden Kastenaufsteigers zurückgetreten und will das Bundestagsmandat dann doch lieber nicht mehr haben. Vorerst versteht sich, ebenso wie die für ihn erreichbare nächste deutsche Wahl natürlich sicher gewesen wäre. Wirklich?

    Vielleicht hätten ihm ja selbst die einheimischen Wähler 2013 die Faust, statt den „Gefällt-Mir“ – Daumen gezeigt. Und dann wär’s endgültig vorbei mit dem wichtigsten deutschen Zögling der transatlantischen Wirtschaftslobby und das neue Kaschperl viel zu früh verbrannt.

    Und so muss er jetzt vorgeben, dann doch etwas gelernt zu haben. Die Zeit der wirklichen öffentlichen Reue hat begonnen. Nach erneuter Schwachmatenlyrik in Buchform inklusive gesammelter Deppenfragen von Ex-Journalist Di Lorenzo ist nun die Zeit der weiten Wege angebrochen.

    Einer dieser scheint für den ewigen „der-wird-nochmal-Kanzler“ der kompetenzlose Liebesdienst für eine begeisterte EU-Dame im Dienste der Freiheit und parallel die Anerkennung von abweichenden Überlegungen fern seiner eigenen zu sein. Eine davon, dass er – welch Glück möchte man sagen – zum angerosteten Eisen gehört und damit einige neue Optionen hat.

    Diese sind hier aufgezeichnet. Mit einer 1-Prozent-Chance auf Wiederkehr ins Rennen um höhere Weihen. Denn wo Wulff das Niveau in den Keller treibt, da sitzt mindestens noch ein Guttenberg da unten im Dunkel bereit. Und wenn schon neuer Zar, dann vorher wenigstens mal ein paar Jahre Zimmermann. Oder Koch, letztlich egal womit man sich ehrlich seine Miete verdient.

    Obwohl, bei den Händen? Da ist der Holzsplitter im Daumen wohl tödlich, die umfallende Schaufel ein Frontalangriff. Und hierbei ist zu Gauß noch nicht einmal ein Wort gesprochen. Dazu mehr, wenn der Baron endgültig im Keller bleiben will. Das war’s dann zu ihm – vorerst!

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