Leipzig, Weihnachten 1914: Verluste und Vermarktung, Hindenburg und Helden

Traurige Nachrichten am Fest der Liebe inklusive. Foto: Stadtarchiv

Traurige Nachrichten am Fest der Liebe inklusive: Wieder sind 16 Mann aus Leipzig und Umgebung gefallen. Das Kaufhaus Eulitz hat sich derweil auf den Krieg eingestellt und von Hindenburgs großer Schlacht von Tannenberg soll auch in Leipzig ein Vortrag künden. Der Eintritt ist teurer als manch Weihnachtsbaum. Weiterlesen

Leipzig, Weihnachten 1914: Eine Stadt im Krieg

Weihnachten 1914 - Eine Stadt im Krieg. Foto: Stadtarchiv

Leipzig Weihnachten 1914 ist ein Schatten seiner selbst. 788 haben bereits nach fast fünf Monaten ihr Leben im Krieg gelassen. Das "Augusterlebnis" inklusive einer Rückkehr bis Weihnachten hat sich in hässliche Todesanzeigen in den Leipziger Tageszeitungen verwandelt. Selbst Weihnachten sind die Zeitungen voll damit. Die Stadt ist auf Krieg eingestellt, die Große Leipziger Straßenbahn musste alleine 1.279 Angestellte zum Kaiser schicken. Weiterlesen

Leipzig im Jahr 1914: Eine Stadt stellt sich auf Krieg ein

Am 1. August 1914 ist es soweit - Der Kriegszustand wird verhängt. Foto: Stadtarchiv

In Leipzig ist es merklich kühler geworden. Eine gesamte Stadt scheint sich auf Krieg einzustellen. Eine Versicherung wirbt mit einem Kriegs-Angebot, das Café Imperator wirbt damit, dass Kriegsdepeschen schnellstmöglich vorgelesen werden und das Telegrafenamt kommt mit den Nachrichten Richtung Österreich-Ungarn, Balkan und Russland nicht mehr hinterher. Die Zeit dreht sich immer schneller, der Krieg ist bald da. Weiterlesen

Leipzig im Jahr 1914: Die Kaffeehäuser spielen Nationallieder – aber nicht für Serben

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Österreich-Ungarn hält die serbische Antwort auf das gestellte Ultimatum für ungenügend und bricht am 25. Juli die diplomatischen Beziehungen ab. In Leipzig wird das frenetisch gefeiert. Kaffeehäuser passen ihr Musikrepertoire der Situation an. Für "die Söhne des Balkans" wird es in Leipzig plötzlich ungemütlich. Immerhin: Die Rosen-Ausstellung im Palmengarten läuft ganz gut. Weiterlesen

Leipzig im Jahr 1914: Rekordflieger in Leipzig-Lindenthal, neue Öffnungszeiten beim Friseur, Peitschen für Bengel

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Die Schulferien beginnen. Zeit für ausgiebige Besuche im Freibad. Aber Vorsicht: Langfinger sind unterwegs. Heinrich Oelerich versucht derweil, mit seinem Flugzeug die Wolken vom Himmel zu holen. Der Weltbund zur Bekämpfung des Verbrechertums wird gegründet und die Königliche Amthauptmannschaft Leipzig verpflichtet die Totenbettmeistersche Ehefrau Alwine Emilie Herfurth als Leichenfrau. Weiterlesen

Leipziger Stadtpolitik anno 1914: Wo Reclam, Esche, Dittrich und Dufour sich treffen

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Leipzig 1914 bedeutet Entwicklung. Die Stadt ist zu einer der größten Industriestädte Deutschlands aufgestiegen. Über 620.000 Menschen wohnen in der Handelsstadt, die an immer mehr Gemeinden heranwächst. Nicht nur Schönefeld und Paunsdorf hoffen auf Einverleibung. Die Aufgaben der Stadtverantwortlichen sind vielfältig: Es braucht vor allem neue Schulen, eine bessere Infrastruktur und genügend Wohnungen. Eine Zeitreise in die Stadtpolitik des Jahres 1914. Weiterlesen

Leipzig im Juli 1914: Leiden und Leben in einer Stadt der verwässerten Milch

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Die Milch ist vor 100 Jahren, im Juli 1914, nicht mehr das, was sie mal war. Ein Vortragsredner versucht derweil mit angeblichem gesundheitlichem Hokuspokus Blechbadewannen zu verkaufen, beim Bau der Leipziger Untergrundbahn wird ein Arbeiter verschüttet und ein Arbeitsbursche investiert das Portogeld seiner Firma lieber in Brot statt in Briefmarken - und landet vor Gericht. Weiterlesen

Leipzig im Jahr 1914: Ein Attentat und die nicht mehr heile Welt des 29. Juni

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Die Leipziger sind zum Preis-Angeln oder schauen den Rosenkavalier im Neuen Theater, als im 950 Kilometer entfernten Sarajewo die Welt ins Wanken gerät. Doch zunächst dreht sie sich weiter - auch in Leipzig, wo Diskussionen über die Milchversorgung, zahlreiche Selbstmorde und die rege Bautätigkeit den Alltag der von Oberbürgermeister Rudolf Dittrich regierten Stadt prägen. Weiterlesen