Eine 6. Auflage, überarbeitet und stark angereichert: Carl Friedrich Gauß

Es lag durchaus im Bereich des Möglichen. 1810 hätte Carl Friedrich Gauß durchaus seine Koffer packen können und nach Leipzig kommen können. Der Briefwechsel zwischen ihm und der sächsischen Regierung war durchaus ernsthaft. Man hätte den begnadeten Mathematiker gern als Leiter der Leipziger Sternwarte gewonnen.
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Man war sogar bereit, das Gehalt für den Posten deutlich aufzustocken und auch in die überalterte Sternwarte zu investieren. Denn das war der Hauptmakel, den der 1777 geborene Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker sah: die wesentlich miserableren Arbeitsvoraussetzungen im Vergleich zu Göttingen, wo er 1807 seine Astronomie-Professur angetreten hatte und Direktor der wesentlich besser ausgestatteten Sternwarte war. Dazu kam: Leipzig war zu dieser Zeit von den Franzosen besetzt. So viele Spielräume hatte man nicht wirklich, um den genialen Kopf abzuwerben. Gleichzeitig warb auch Berlin erfolglos um Gauß, der zu diesem Zeitpunkt schon mit mehreren bahnbrechenden Veröffentlichungen zur Mathematik und mit wegweisenden Bahnberechnungen für Planetoiden hervorgetreten war.

Wie weit er seiner Zeit als Mathematiker voraus war, würde erst ein halbes Jahrhundert später sein Nachlass zeigen. Und nicht nur in der Mathematik setzte er Meilensteine. In der Mechanik beschäftigt er sich mit den Grundlagen der Erforschung der Kapillarität. Wegweisend sind seine Forschungen zum Erdmagnetismus – die auch in die erste fast punktgenaue Vorausberechnung der magnetischen Erdpole mündet. Und mit der Konstruktion des ersten elektromagnetischen Telegrafen zusammen mit Wilhelm Weber eröffnet er 1833 das Zeitalter der modernen Kommunikation.

In dieser hier vorliegenden opulenten Form ist Wußings Gauß-Biographie neu. Die Ur-Ausgabe erschien schon 1974, damals in wesentlich schmalerer Form im Leipziger Teubner Verlag. Bis 1989 erlebte das Buch fünf Auflagen. Jetzt hat es Wußing, selbst Mathematiker und Physiker und mittlerweile stolze 84 Jahre alt – noch einmal überarbeitet und noch um einen umfangreichen Anhang mit Dokumenten und Quellen ergänzt.
In den zitierten Dokumenten kommen zum Beispiel die Originaläußerungen seiner Zeitgenossen zum Tragen – die seiner Söhne, seiner engsten Mitarbeiter, der großen Forscher, mit denen er engsten Kontakt pflegte. Dazu kommen etliche Fotografien, abgelichtete Urkunden und ein ganzer Teil, der sich mit den Veröffentlichungen von Gauß vor allem in Leipzig und insbesondere bei Teubner beschäftigt. Als kleine Erinnerung gibt es auch noch eine kleine Sammlung von Briefmarken und Geldscheinen, die Gauß würdigen. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass einen vom 10-Mark-Schein das Gesicht von Gauß anschaute.

Auch mit den politischen Positionen des Göttinger Professors beschäftigt sich Wußing, immerhin geschah die Geschichte der „Göttinger Sieben“ direkt vor der Nase des berühmten Mathematikers und mit dem Orientalisten Georg Heinrich August Ewald war immerhin auch der Schwiegersohn von Gauß von der fürstlichen Entlassung betroffen. Ewald ging dann nach Tübingen. Gauß protestierte nicht öffentlich. Die Entlassung der „Göttinger Sieben“ beschädigte den Ruf der seinerzeit führenden Göttinger Universität nachhaltig. Natürlich kann man da fragen: Wie muss sich da ein hochkarätiger Forscher verhalten? Gibt es dafür einen Richtig/Falsch-Maßstab? Wußing geht an der Stelle etwas ausführlicher auf das Weltbild des Gelehrten ein, der zeitlebens tiefgläubig war, sich Gott aber als „als eine Art Weltenlenker vorstellte, der die Natur nach mathematisch-physikalischen Gesetzen regiert“. Von Gauß stammt auch der Ausspruch, den Einstein später variierte: „Gott rechnet.“

Da liegt es natürlich nahe, auch das Funktionieren von menschlichen Gesellschaften solchen Gesetzen unterworfen zu sehen und einen richtigen Abscheu gegen die sogenannte deutsche Naturphilosophie zu entwickeln, die zu seiner Zeit im Schwange war. Hauptvertreter war Schelling. „Gauß war für das empirisch Überprüfbare, für Experiment und Nachweis im Bereich der natürlichen Umwelt“, schreibt Wußing.

Wenn das auch für die Gesellschaft gilt, braucht es einen Staat mit einem klugen, gebildeten Kopf an der Spitze. Die teilweise chaotischen Erscheinungsformen der 1848er Revolution, der Nationalversammlung und der folgenden Niederschlagung hat Gauß denn auch als solche empfunden.

Was vielleicht sogar eine recht logische Erklärung dafür ist, warum man Wissenschaftler selten an der Spitze revolutionärer oder anderer politischer Bewegungen findet. Ihre Art, die Weltverbesserung voranzutreiben, wird von Experiment und Nachweis geprägt. Das könnte einer ganzen Reihe von vorlauten Politikern durchaus auch helfen bei ihrer Arbeit. Denn einige von ihnen verteufeln zwar bei jeder Wahl das Experiment, experimentieren aber nach dem Wahlsieg selber drauflos – unterlassen aber in heiliger Scheu vor den Fakten dann den Nachweis dessen, was ihr Experimentieren tatsächlich bewirkt hat.

Deswegen würde einer wie Gauß die Politikwissenschaften wohl auch niemals als Wissenschaften akzeptieren. Vielleicht werden sie es einmal, wenn sich auch in politischen Fraktionen die Einsicht durchsetzt, dass auch auf ihrem Gebiet der alte wissenschaftliche Ansatz von „trial and error“ gilt. Und dass man den „error“ einfach auch mal akzeptieren muss. Und nicht aller vier, fünf Jahr behaupten darf, die Erde sei dennoch eine Scheibe.

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Carl Friedrich Gauß
Hans Wußing, Edition am Gutenbergplatz Leipzig 2011, 26,50 Euro

Gerade das kritische Betrachten des Nicht-Politikers Gauß macht ihn an diesem Punkt regelrecht sympathisch.

Hans Wußing „Carl Friedrich Gauß“, Edition am Gutenbergplatz Leipzig, Leipzig 2011, 26,50 Euro.


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