Das gewichtige Buch zu einer gewichtigen Comic-Serie: Das „Mosaik-Handbuch“

Als sich Johannes Hegenbarth alias Hannes Hegen 2009 entschloss, sein umfangreiches Archiv dem Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig zu überlassen, taten sich für die Forschung ungeahnte Welten auf. Für die Gemeinde der "Mosaik"-Freunde sowieso. Der Comic, der 1955 das Licht der Welt erblickte, ist zur Legende geworden.
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Woran Hannes Hegen durchaus seinen Anteil hat, wie Mark Lehmstedt in seinem Buch „Die geheime Geschichte der Digedags“ detailgenau aufgearbeitet hat. Da aber Hegen sich mit öffentlichen Äußerungen zum Thema fast immer zurückgehalten hat, tappte die wachsende Schar der „Mosaik“-Liebhaber Jahrzehnte lang im Dunkel, musste sich mit Gerüchten begnügen und mit der Trauer um eine 1974 abrupt beendete Serie, in der noch der Treibstoff für Jahrzehnte voller Abenteuer zu stecken schien.

Dass die Mosaik-Macher um Lothar Dräger, Lona Rietschel und Horst Boche dann binnen eines Jahres die Nachfolgeserie mit den Abrafaxen auf die Beine stellten, zeigt zumindest, dass dieses Potenzial da war und vom „Mosaik-Kollektiv“ auch noch weitere Jahrzehnte recht erfolgreich umgesetzt werden konnte. Bis heute eigentlich, wo die Abrafaxe selbst zu Werbeträgern für ganze PR-Aktionen werden konnten – wie aktuell für den 100jährigen Geburtstag des Leipziger Völkerschlachtdenkmals.Überfordert oder gar personell ausgeblutet war die Truppe also nicht, als Hannes Hegen 1974 auf eine Halbierung der Heftproduktion hin pokerte, wohl wissend, dass das „Mosaik“ nicht nur für ihn einträglich war, sondern auch für die FDJ, der der Trägerverlag „Junge Welt“ gehörte. Nach 1990 versuchte Hegenbarth die Abrafaxe vom Markt zu klagen – erfolglos. Die Freunde der Digedags nahmen ihm das nicht übel. Im Gegenteil, sie badeten jetzt in einer Flut von Reprints und Buchauflagen, in denen die Abenteuer der drei von Hannes Hegen entwickelten Helden wieder zugänglich wurden. Denn für viele Freunde dieses unverwechselbaren Comics aus der DDR, den man tatsächlich nicht „DDR-Comic“ nennen darf, gab es jahrelang keinen Zugang zu ganzen Serien. Sie waren vergriffen, wurden von den Sammlern gebunkert, geliebt und gestreichelt. Und vor allem: unter Verschluss gehalten. Denn die Hefte waren ja – da auf dem üblichen billigen Papier der DDR gedruckt – nicht lichtbeständig.

In den letzten Jahren haben diverse Sammler und Liebhaber die Geschichte der Hefte so weit es ging recherchiert und auch schon in einzelnen Veröffentlichungen der „Mosaik“-Gemeinde zugänglich gemacht. Aber auch da hilft jetzt das Sammlungskonvolut im Zeitgeschichtlichen Museum. Die Editionsgeschichte des Heftes lässt sich mittlerweile ohne größere Lücken darstellen. Die wenigen verbliebenen Lücken – etwa einzelne Exporthefte betreffend – sind deutlicher sichtbar.

Systematisch haben Grünberg und Hebestreit, beide seit längerem mit Publikationen zum „Mosaik“ aktiv, in diesem Handbuch eine Übersicht über die bekannten „Mosaik“-Editionen vorgelegt. Über die komplette zwischen 1955 und 1974 erschienene Serie mit den Digedags und ihren nur kurzzeitig durch politische Einflussnahme politisch gewordenen Abenteuer (auf dem Planeten Neon) über die frühen Bucheditionen, die in der DDR natürlich genauso vergriffen waren wie die Hefte, bis hin zu den mittlerweile richtig opulenten Editionen seit 1990, die auch jüngeren Generationen den Digedag-Kosmos erschlossen haben.

Das Handbuch ist zweigeteilt. Der größere erste Teil vereint diese umfassende Editions-Übersicht und wird natürlich alle Sammler ansprechen, die gern wissen wollen, wie groß und vollständig ihr Sammelgebiet ist. Und wie marginal ihre Chancen, einige Lücken zu schließen – etwa mit bekannten Fehldrucken oder Exportproduktionen für Ungarn, Finnland, die Niederlande.Angehängt ist dem ein umfassender „Materialien“-Teil, in dem unter anderem das einzige öffentliche Interview von Hannes Hegen aus dem Jahr 1990 zu finden ist (das wohl nie als solches stattgefunden hat). Zu finden ist hier auch ein eindrucksvoll spielerischer Text von „Mosaik“-Autor Lothar Dräger, der die Digedags in der Hegenschen Villa in Karlshorst noch einmal auferstehen und in der Nacht durchs Haus stromern lässt – der Leser lernt so den Ort kennen, an dem das Heft bis 1974 in kollektiver Arbeit entstand, er erfährt auch die genauere Rollenverteilung der Mitarbeiter und bekommt so eine Ahnung davon, dass so ein Heft nur in Teamwork entstehen konnte und jeder einzelne in der Mannschaft ein Profi sein musste. Man bekommt auch so eine Ahnung, wie wichtig auch Hegens Anleitung und Organisation dieses Mini-Betriebes war, um eine Truppe zu formen, die sich 1974 durchaus in der Lage sah, eine eigene Serienidee umzusetzen.

Vielleicht ist genau das die große Tragik von Hannes Hegen, dass er die Qualität dessen, was er da selbst organisiert hatte, nicht sah und sich in dieser Situation für unersetzbar hielt. Das ist zutiefst menschlich. Und so liest sich Drägers Mitternachtsgeschichte auch ein wenig wie eine Verteidigung Hegens gegen sich selbst.

Mark Lehmstedt schildert noch einmal in einem kurzen Beitrag, wie aus dem 1925 in Böhmisch Kamnitz geborenen Johann Hegenbarth erst der bekannte Karikaturist wurde, der unter anderem beim „Frischen Wind“ (dem späteren „Eulenspiegel“) zu einem der wichtigsten Zeichner wurde und dann 1955 mit der richtigen Idee zum richtigen Zeitpunkt zum Vater der Digedags wurde. In Kurzporträts werden aber auch fast alle Mitarbeiter gewürdigt, die zwischen 1955 und 1974 gemeinsam mit Hegen arbeiteten. Ein Beitrag von Reiner Grünberg widmet sich der legendären Hausdruckerei des „Mosaik“ – C. G. Röder in Leipzig. Und er erzählt auch von ersten Forschungsergebnissen über die Quelle für die Amerika-Serie. Oder genauer: die Bilderquelle. Denn dass einige der Ideen aus den Lieblingsbüchern vieler Jungen stammten, war ja unübersehbar – Mark Twains Mississippi-Bücher genauso wie der in der DDR lange Zeit verpönte Karl May (der über die westdeutschen Verfilmungen trotzdem wieder in die Wohnzimmer schwappte).

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MOSAIK-Handbuch
Reiner Grünberg; Michael Hebestreit, Lehmstedt Verlag 2012, 24,90 Euro

Das Handbuch gibt jetzt, pünktlich zur Eröffnung der großen „Mosaik“-Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum, eine umfassende Übersicht über den aktuellen Kenntnisstand zu dieser Comic-Legende, reich bebildert, großformatig. Ein Buch, das sich sehen lassen kann, zu einer Comic-Serie, die bleibenden Eindruck hinterlassen hat.


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