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Bildung·Bücher

Ein Buch würdigt den Leipziger Geburtshelfer der Kopernikanischen Wende: Rheticus zum 500. Geburtstag

Natürlich kommt dieser Mann auch in der Leipziger Universitätsgeschichte vor - im Band 1 hat ihm Manfred Rudersdorf einen Absatz gewidmet. Ansonsten ging er unter im großen Trubel um das Universitätsjubiläum 2009. Dabei hat Leipzig mit Georg Joachim von Lauchen, genannt Rheticus (oder Rhaeticus), eine der schillerndsten Forschergestalten des 16. Jahrhunderts, in seinen Mauern beherbergt. Am 16. Februar wäre Rheticus 500 Jahre alt geworden.

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Ein Lesebuch zu Gellerts 300. Geburtstag: Geben Sie Frieden, Sire!

Er wird ein kleiner Star im Jahr 2015. Vielleicht bekommt er ja eine Kuschelecke, wenn Leipzig den großen 1.000-Jahre-Klamauk feiert: der Dichter Christian Fürchtegott Gellert, geboren am 4. Juli 1715. Zu seiner Zeit war er eine Berühmtheit. Und er war der einzige Dichter, den der Preußenkönig Friedrich II. überhaupt für einladenswert hielt. Hier ist das erste Buch zum kommenden Gellert-Jubiläum.

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Unterwegs mit Carl Philipp Emanuel Bach: Das Leben des C. P. E.s in sechs Stadtbesuchen und vielen bunten Abstechern

Das Bach-Museum, die Thomaskirche, vielleicht noch die Fassade von Königshaus und Nikolaikirche, das Alte Rathaus, das ungefähr ist das, was vom Leipzig des Carl Philipp Emanuel Bach noch zu sehen ist, wenn man es jetzt besuchen will: handlicher Stadtführer in der Hand, Musik im Ohr, neugierig auf den berühmtesten Sohn Johann Sebastians, der am 8. März 300 Jahre alt geworden wäre.

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Angelika Manns Autobiografie: Die “Lütte” wird tatsächlich schon 65

So fix kann's gehen. Eben noch stand die Lütte mit Lacky unterm Traumzauberbaum - und schon schreibt sie ihre Autobiografie. Es gibt einfach Heldinnen unserer Zeit, die bleiben jung. Und sie müssen einen schon sehr freundlich daran erinnern, dass sie 2014 schon 65 Jahre alt werden. Kinder, wie die Zeit vergeht!

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Eine kompakte Zeitreise in zehn lebendigen Vorträgen: 800 Jahre St. Thomas

Leipzig und seine Jubiläen - es vergeht kaum noch ein Jahr, in dem nicht ein großes rundes Ereignis mit überregionaler Ausstrahlung gefeiert wird. 2013 waren es Wagner-Geburtstag und Völkerschlacht-Erinnerung. Und davor, 2012, dominierte der Reigen um 800 Jahre Thomana den Festkalender. Ein wenig war das auch schon ein Vorgriff auf 2015, wenn 1.000 Jahre Ersterwähnung und 850 Jahre Stadtrecht gefeiert werden.

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Frech, fromm, frei: Die kämpferischen Texte und Predigten Christian Führers aus 25 Jahren

Es gibt nicht viele Pfarrer, die so ein Lebenswerk vorzuweisen haben, wie der emeritierte Leipziger Nikolaipfarrer Christian Führer, 1943 geboren, seit 1980 Pfarrer an der Leipziger Stadtkirche St. Nikolai und 1989 eine der prägenden Gestalten jenes Herbstes, den die Leipziger als Friedliche Revolution feiern. Was zusammen gehört. Aus einer friedlichen (Kirchen-)Reformation wurde eine Bewegung, die ein ganzes Land umwälzte.

Thomas Persdorf: Entlang des Großen Krieges. Foto: Ralf Julke
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Entlang des Großen Krieges: Die Lieben und die Ratlosigkeit des Studienabbrechers Quintus Schneefahl

Thomas Persdorf ist geborener Leipziger, seine Geburt fiel mitten in den letzten großen Krieg. Sein Pflegevater war Bäckermeister. "Kleinkapitalistische Verhältnisse" nennt es Persdorf scherzhaft. Mit 18 Jahren flüchtete er in den Westen, wurde Tierarzt, lebt in Mainz und debütierte 2007 auch noch als Autor. Im Engelsdorfer Verlag erschien schon sein kenntnisreicher Schiller-Roman "Caroline und der 53. Gast". Nun also geht es um Krieg.

Fünf Jahre meiner Jugend. Otto Meißners Tagebuch. Foto: Ralf Julke
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Otto Meißners Tagebuch aus dem Ersten Weltkrieg: Fünf Jahre meiner Jugend

Wie konnte vor 100 Jahren ein ganzer Kontinent in einen Krieg taumeln, der alles bis dahin Vorstellbare übertraf? - Die Bücher, die sich mit der Frage auseinandersetzen, schwemmen derzeit den Markt. Aber auch die anderen Bücher kündigen sich an. Einige sind schon da: Jene, die die Zeitzeugen zu Wort kommen lassen. Otto Meißner ist so einer. Er hat sogar ein Tagebuch geschrieben. Oder zwei.

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Gewitter: Der preisgekrönte Roman einer Amour fou im vom Krieg gebrannten Belgrad

Unter der Flut der Preise, die jedes Jahr zur Leipziger Buchmesse vergeben werden, gibt es seit 2004 auch einen mit dem schönen Namen "Prix des Lycées allemands". Anfangs beteiligten sich 200 deutsche Gymnasien an der Auswahl neuester französischer Jugendromane, mittlerweile machen weit über 300 mit. 2010 gab es eine Überraschungssiegerin: Die jungen Leser kürten den Roman "Orage" der in Belgrad geborenen Autorin Sonia Ristic.

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Der gekränkte Mensch: Eine Buchbesprechung zum zweiten Teil in zwei Teilen (2)

Schon in Band 1 von "Der gekränkte Mensch" ging Große auf die überall sichtbaren Folgen dieses "Erfolges" ein, den die bürgerliche Gesellschaft da mit ihrem in den letzten 200 Jahren herangereiften Triumph eingefahren hat. Er sieht es beim Fahren mit der U-Bahn, auf den Straßen, aber auch im Internet tobt es sich aus, in der zunehmenden Wahlabstinenz, in einer in Arroganz versunkenen Politik.

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Der gekränkte Mensch: Eine Buchbesprechung zum zweiten Teil in zwei Teilen (1)

Der Berliner Philosoph und Historiker Jürgen Große leistet sich einen Luxus, den sich heute kaum noch jemand leistet: Er lässt seine Gedanken schweifen. Und ist darin konsequent. Was ihm da einfällt, versucht er weder einer der üblichen Denkschulen anzupassen, noch dem, was man so Zeitgeist nennen könnte. Gäb's sowas überhaupt noch. Denn dazu gehört Geist. Aber auch das hat mit Großes erstaunlicher Analyse zu tun.

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Der Geschmack von Asche: Die nicht ganz surrealen Geschichten eines Erzählers aus Georgien

Das Jahr 2013 war ja wieder voller Berichte über Revolutionen und Proteste überall in der Welt. Fast hat man ja schon das Gefühl, seit jenem Herbst 1989 wären alle Völker in der Welt nur noch bemüht, durch allerlei bunte Revolutionen die finsteren Mächte der Vergangenheit zu stürzen. Aber wer entscheidet eigentlich darüber, was eine Revolution ist? Die Medien? - Beispiel Georgien.

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Hinter der Membran: Sechs Novellen über die Verstörungen der Bewohner einer befremdlichen Gegenwart

Mit seiner Buchästhetik schafft der Leipziger Literaturverlag immer wieder auch kleine Widersprüche zu Stoff, der in den Büchern zu finden ist. Als wolle der Layouter austesten, wie sehr man den Leser verwirren kann. Mal ganz abgesehen davon, dass sich die Geschichten von Uwe Salzbrenner anfühlen, als müssten sie wie die Bücher Andrea de Carlos in der Ästhetik eines Diogenes-Taschenbuches erscheinen. Das Thema ist eigentlich dasselbe.

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