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Hemmanns dritter Roman um Fedor und Anatolji: Kriegsverbrecherjagd im idyllische Zadar

Eigentlich wäre Tino Hemmann ein Autor, der auch in größeren Verlagen, die sich auf Thriller und action-geladene Bücher spezialisiert haben, sein Plätzchen finden könnte. Aber konsequent veröffentlicht er seine Romane im eigenen - dem Engelsdorfer - Verlag. Krimis, Science Fiction, Jugendbücher. Und nun auch schon den dritten Band in der Reihe "Auf Wiedersehen, Bastard!".

Brigitte Richter: Frauen um Felix Mendelssohn Bartholdy. Foto: Ralf Julke

Ein Kosmos wie ein Blumenstrauß: Brigitte Richter porträtiert 29 Frauen aus dem kurzen, reichen Leben Felix Mendelssohn Bartholdys

1997 hat die Leipziger Musikwissenschaftlerin Brigitte Richter das bezaubernde Insel-Bändchen Nr. 1178 "Frauen um Felix Mendelssohn Bartholdy" vorgelegt. Aber naturgemäß passt in so ein Insel-Bändchen nicht allzu viel hinein. Was kann man da machen, wenn es noch viel mehr zu erzählen gibt über die Frauen im Leben dieses Musikers? Mindestens 29 sind wichtig, stellt Brigitte Richter fest.

Ein Tag in Hameln: Rattenfänger, RATS und kein Hamelner Loch mehr

Ratten gab es in der alten Mühlenstadt Hameln an der Weser schon immer. Dass Ratten in der wichtigsten Stadtlegende die Hauptrolle spielen, lag also irgendwie in der Luft. Aber wie kamen die Kinder hinein? Darüber rätseln die Forscher noch immer. Es scheint also was Wahres dran zu sein an den alten Geschichten.

Zwischen Schlammhausen-Erinnerung und Holgagrafie: Antje Stumpes preisgekrönter Grünau-Bildband von 2011

Zum 30. Geburtstag von Grünau hat Pro Leipzig ein Fotolesebuch von Maya Kristin Schönfelder und Harald Kirschner veröffentlicht, zum 35. erschien Antje Stumpes "Paradise lost?" Das war 2011. Und bestimmt gibt's 2016 auch wieder was. Und 2021. Und so weiter. Mit wechselnder Beleuchtung und natürlichen Verschiebungen. Das war 2011 schon spürbar, als Antje Stumpe ihr Buch "Paradise lost?" veröffentlichte, für das sie jetzt den Rössing-Preis bekommt.

Ahne: Zwiegespräche mit Gott. Das vierte Buch. Cover: Voland & Quist

Der vierte Streich der Ahne-Besuche in der Choriner 61

Gott wohnt noch immer in der Choriner Straße 61, mitten auf dem Prenzlauer Berg. Zwischen Band 3 und 4 ist er nicht wieder umgezogen, auch wenn ihn ältere Ahne-Kenner noch aus der Choriner 63 kennen. Man ist ja in Berlin-Mitte nie sicher, was morgen aus dem Haus wird. Ob's eine Luxussanierung für Zugewanderte gibt oder aus den Wohnungen hübsche Urlaubsappartements werden und die alten Bewohner wieder weichen müssen,

Wo Johann Wolfgang für Lottchen schwärmte: Ein Tag in Wetzlar an der Lahn

Warum fährt man eigentlich nach Wetzlar? Lohnt sich das überhaupt noch 240 Jahre nach Goethe? Und auch der Bursche fuhr ja eigentlich nur zum Praktikum hin. Eigentlich. So, wie er eigentlich nach Leipzig gekommen war, um Jura zu studieren. Bei Goethe ist immer alles ein bisschen anders. Und auf der Suche nach der großen Liebe war er auch immer. Auch in Wetzlar. Daraus wurde ja dann der erste deutsche Bestseller.

Überwacht und ausgespäht: Wie Internet-Nutzer heute schon bis ins Private ausgespäht werden (1)

Seit dem Sommer 2013 beschäftigt ein Name die Weltöffentlichkeit: Edward Snowden. Die von ihm gesammelten Informationen aus dem Intimbereich der National Security Agency (NSA), dem US-amerikanischen Auslandsgeheimdienst, haben etwas sichtbar werden lassen, worüber selbst Experten zuvor oft nur gespottet haben: Wie käme ein Geheimdienst dazu, alles, was an Kommunikation passiert, zu sammeln und zu speichern? Haben wir denn "1984"? - Es ist noch viel schlimmer, stellt Svea Eckert fest.

Waldesrausch und Silberglanz: Jan Hübler zeigt, dass Erzgebirge mehr ist als nur Räuchermännel

Nieder mit den Vorurteilen. Sie verkleben unsere Welt. Sie verkleben auch das Bild vom südlichen Sachsen, das mit "Erzgebirge" nur sehr allgemein umschrieben ist. Auch wenn das Gebirge und seine Bergbautradition natürlich nicht zu vermeiden sind, wenn man die Landschaft von Altenberg bis Zwickau, von Dresden bis Rittersgrün erkunden möchte. Aber was klebt man vorne drauf, fragte sich der Gmeiner Verlag?

Sieben neue Geschichten aus der Arbeit von Kriminalhauptkommissar Starke: Ich musste sie töten

33 Jahre lang war Kriminalhauptkommissar Gerhard Starke bei der Mordkommission Koblenz tätig. Da erlebt man was, selbst im eher beschaulichen Rheinland-Pfalz, wo der Rhein so ruhig fließt und die Weinberge zum Spazieren einladen. Naja. Hin und wieder trifft man halt auf eine Leiche. Die schöne Landschaft ändert nichts daran, dass ein gewisser Prozentsatz der Mitmenschen in höchstem Grade gefährlich ist für Leib und Leben aller.

Das größte aller Rätsel entschlüsselt: Wer wohnt denn da in Mamas Bauch?

Kinderkriegen ist ein Abenteuer. Und ein Mysterium. Da tun sich zwei zusammen, bringen ganz seltsame Prozesse in Gang und auf einmal beginnt sich auch für die Kinder etwas zu verändern. Was ist da los? Warum isst Mama auf einmal seltsame Sachen? Warum reagiert sie manchmal so komisch? Und was ist mit ihrem Bauch? - Etwas Unheimliches passiert.

Die Reformation und die Fürsten: Auch Dresden macht die Reformation in Sachsen erlebbar

Man kommt nicht unbedingt auf den Gedanken, dass Dresden etwas mit der Reformation zu tun haben könnte, die vor 500 Jahren die Welt umkrempelte. Da denkt man eher an Wittenberg, Eisenach, Augsburg. Aber die großformatige Reihe, die die Evangelische Verlagsanstalt 2011 mit dem Band "Nürnberg" begonnen hat, erschließt dem Leser eine Landschaft, die weit über den Wittenberger Kreis hinaus reicht.

Die kleine, verstörende Distanz zur forschen Wirklichkeit: Aufzeichnungen eines albernen Menschen

Es gibt alberne Menschen. Und es gibt alberne Menschen. Am albernsten sind die, die glauben, sie seien es nicht. Am glücklichsten sind die, die es sich eingestehen und danach leben. Naja, und dann gibt es die vielen dazwischen, die es sich manchmal eingestehen, es öffentlich aber mit aller Vehemenz abstreiten würden. Oder so tun, als würden sie eifrig daran arbeiten, den "Fehler" abzustellen.

Hans Joachim Köhler: Blickkontakte mit Robert Schumann. Foto: Ralf Julke

Ein Spaziergang auf musikalischen Spuren: Blickkontakte mit Robert Schumann

Vielleicht sollte Leipzig ganz einfach dazu übergehen, seine großen Komponisten in einem Jahresreigen zu feiern. Auf Bach folgt Mendelssohn, auf Mendelssohn Wagner, auf Wagner Schumann, auf Schumann Schumann. Ist jetzt kein Verschreiber: 2019 ist das große Jubiläum für Clara Schumann dran. Aber dieses Buch hier widmet sich ihrem Ehemann, dem Robert.

Oma Kata-Marka und die Streithähne: Ein furioses Bilderbuch nach einer Geschichte von Jurij Koch

Vielleicht muss man ein bisschen suchen im Kinderbuchregal. Aber die Suche lohnt sich. Es gibt wieder Kinderbücher aus Leipzig. Schon eine ganze Weile. So hat die "Kleine Hexe Toscanella" von Gunter Preuß im Lychatz Verlag ein Zuhause gefunden. Und vor zwei Jahren taten sich erstmals ein beliebter Autor aus der Lausitz und ein begnadeter Illustrator aus Halle zusammen: Jurij Koch und Thomas Leibe.

Leichentuch: In diesem Dresden-Krimi wird die Ermittlerin selbst zur Gejagten

Da dachte man, der Kerl ist weggesperrt und die Welt ist ein bisschen sicherer, da bricht er einfach aus der JVA Bautzen aus, dieser Witkowski, den Andreas M. Sturm in seinen Dresden-Krimis zum absoluten Bösewicht gemacht hat: Serienkiller, eiskalter Pate im Netz der organisierten Kriminalität. Ein Wort, das sich leicht hinsagt. Aber was passiert, wenn die Korruption auch Staat und Polizei unterwandert? Dann wird es brandgefährlich. Auch für Hauptkommissarin Karin Wolf.

Wie sag ich Wunder: Wenn fünf beschwingte Dresdner mit Nora Gomringer Gedichte zu Liedern machen

Gedichte sind Musik. Manchmal merkt man es, wenn sich begnadete Künstler trauen, aus Gedichten Lieder zu machen. Dann merken auch Leute, die für gewöhnlich keine Gedichte lesen, dass Sprache Musik ist. Und dichte Sprache ganz dichte Musik. Eine Gruppe junger Dresdner Musiker hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gedichte ihrer Lieblingsdichter in Musik zu verwandeln. Im Oktober 2013 haben sie es mit einer der sinnlichsten Lyrikerinnen der Gegenwart getan: mit Nora Gomringer.

Ein Buch über eine recht durchwachsene Nachbarschaft: Preußen – Sachsen – Brandenburg

In diesem Jahr lohnt sich eine Fahrt nach Brandenburg. Gar nicht weit, praktisch gleich hinter der Landesgrenze auf Schloss Doberlug in Doberlug-Kirchhain findet in diesem Jahr die Brandenburgische Landesausstellung statt unter dem bemerkenswerten Titel "Preußen und Sachsen - Szenen einer Nachbarschaft". In diesem Jahr haben es die Brandenburger mit den Sachsen. Das "Kulturland Brandenburg" präsentiert sich gleichzeitig unter dem Jahresmotto "Preußen - Sachsen - Brandenburg. Nachbarschaften im Wandel".

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