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Wendezeit: In faktenreicher Kompaktheit erzählt Kristina Spohr, wie sich 1989 bis 1992 die Welt veränderte

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    Der Titel „Wendezeit“, den die DVA der deutschen Ausgabe des Buches gegeben hat, trügt und trifft doch den Nagel auf den Kopf. Er trügt, weil er den Fokus auf die Veränderungen in Ostdeutschland 1989/1990 legt. Diese ostdeutsche Wendezeit kommt natürlich auch drin vor in Kristina Spohrs opulenter Analyse der Jahre 1989 bis 1992. Aber nicht nur im winzigen deutschen Osten veränderte sich alles. Das ist vielen Deutschen überhaupt nicht bewusst. Auch Ostdeutschen nicht.

    In der englischen Originalausgabe, die in diesem Jahr bei William Collins in London erschien, lautet der Buchtitel „Post Wall, Post Square. Rebuilding the World after 1989“. Schon in diesem Titel wird die völlig andere Sichtweise der Briten und Amerikaner auf das sichtbar, was 1989 geschah. Und auf die seltsame Zeit danach, für die die Historiker immer noch einen griffigen Namen suchen.

    Die Zeit nach dem Mauerfall (post Wall), der aus westlicher Sicht der Fall des kompletten Eisernen Vorhangs war, überlappt sich mit der Zeit nach den blutigen Ereignissen auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking (post Square).

    Das eine leitete das Ende des Kalten Krieges ein, sodass manch Autor die Zeit auch gern mit Post Cold War bezeichnet, das andere leitet die westliche Enttäuschung darüber ein, dass ein tief verinnerlichter Glaubenssatz nicht (mehr) stimmt, dass nämlich die Einführung der (freien) Marktwirtschaft auch die Einführung von Demokratie und Menschenrechten mit sich bringt. Das 900 Seiten dicke Buch ist das Buch einer riesigen Ent-Täuschung.

    Fast hätte ich geschrieben: Ernüchterung. Aber dazu sind auch die Menschen in den westlichen Gesellschaften nicht wirklich bereit. Sie lieben Mythen, Glaubenssätze und Heldengeschichten. Und sie halten an falschen Selbstbildern fest, wo immer es geht. Und egal, was für eine Politik am Ende daraus entsteht. Den meisten Wählern ist überhaupt nicht bewusst, dass Politik tatsächlich Ergebnis ihrer Entscheidungen, Bequemlichkeiten und Selbsttäuschungen ist. Sie bekommen genau die Politik, die sie verdient haben.

    So deutlich sagt es die Dozentin für Internationale Geschichte an der London School of Economics zwar nicht. Aber im Epilog erwähnt Kristina Spohr wenigstens einen gewissen Donald Trump, dessen Politikstil tatsächlich für all das steht – Bequemlichkeit, Unfähigkeit zum Kompromiss, Selbstgerechtigkeit, Rücksichtslosigkeit, Unberechenbarkeit und tiefsitzende Faulheit, die Motivationen und Zwänge anderer Menschen und ganzer Regierungen überhaupt verstehen zu wollen.

    Das breitärschige, selbstgefällige Ego des „Dealmakers“, dem alles andere egal ist. Nur sein eigener Vorteil zählt. Was eigentlich völlig erklärt, warum diese Type bei den Wählern so beliebt ist.

    Schritte zur Entspannung

    Und damit unterscheidet er sich gründlich von jenen Politikern, die 1989 an der Regierung waren. Politiker, die allesamt noch in jener Zeit ihre politische Laufbahn begannen, als die Welt in zwei Blöcke geteilt war, die sich – bis an die Zähne bewaffnet – gegenüberstanden und die in 40 Jahren Konfrontation gelernt hatten, vorsichtig und mit Samthandschuhen miteinander umzugehen.

    Es war die Zeit der martialischen Abschreckung, die in der Politik auch dadurch gezähmt war, dass jede Seite mit einem atomaren Erstschlag drohen konnte. Die Bewohner dieser Welt und auch die politisch Handelnden hatten sich daran gewöhnt, dass kleinste Schritte zur Entspannung stets mit einem unendlich langen Vorlauf und jahrelangen zähen Verhandlungen erreicht werden mussten.

    Das alles lief so zäh ab, dass nicht nur die Bürger der DDR oder der anderen Ostblockstaaten 1989 überrascht waren davon, mit welchem Tempo sich auf einmal all das seit Jahrzehnten Erstarrte veränderte. Die Bewohner der westlichen Hemisphäre waren genauso überrascht, haben aber nie darüber nachgedacht. Manche glauben noch heute, dass sich für sie 1989 überhaupt nichts geändert hat. Und die meisten von ihnen glauben ebenso, dass 1989 „der Westen gewonnen“ hat. Auch Politiker.

    So gesehen war Kristina Spohrs immense Fleißarbeit überfällig. Sie hat die Originaldokumente gelesen, also all die Reden, Verträge, Abkommen und Protokolle, die damals aufgezeichnet wurden in Washington, Moskau, Paris, London und Peking, in Tokio, Warschau, Budapest, Bonn und (Ost-)Berlin.

    Sie kann die ganze Geschichte aus der Sicht der Handelnden erzählen, der Präsidenten, Außenminister, Generalsekretäre, Ministerpräsidenten, Kanzler und Sonderbeauftragten, von denen einige die vergangenen 30 Jahre ja genutzt haben, auch ihre Biografien., Erinnerungen und Tagebücher zu veröffentlichen, sodass sich ein regelrechtes Panorama der Sichtweisen auf das ergibt, was die Menschen zwischen 1989 und 1992 in einem zuletzt geradezu zermürbendem Galopp erlebten.

    Denn nicht nur der amerikanische Präsident George Bush war zuletzt am Ende seiner Kräfte. Er hatte drei Jahre einer praktisch pausenlosen Gipfeldiplomatie hinter sich, mit der er den Einfluss der USA zu nutzen versuchte, dass diese gewaltigen Veränderungen im Osten nicht zur Destabilisierung der Welt führten.

    Denn darum ging es ja eigentlich. Als die Deutschen noch über Mauerfall und Einheit jubelten, musste der, der das alles erst in Gang gebracht hatte, in Moskau feststellen, dass ihm die Zügel aus der Hand geglitten waren und er nicht mehr Herr der eigenen Perestroika war. Fast kläglich wirkt Michael Gorbatschow in den letzten Tagen, als die UdSSR sich vor aller Augen in Luft auflöste und in lauter Einzelstaaten zerfiel.

    Etwas, was aus westlicher Sicht so tragisch ja nicht aussah. Denn eines der zentralen Versprechen, die Gorbatschow in die sowjetische Politik eingeführt hatte, war ja die Zusicherung der nationalen Selbstbestimmung. Allein in fünf großen Reden betonte er diese Abkehr von der alten Breshnew-Doktrin, auf deren Grundlage sich Moskau immer das Recht vorbehalten hatte, in seinen Satellitenstaaten mit Gewalt eingreifen zu können, wenn die Ereignisse dort aus Moskauer Sicht aus dem Ruder liefen.

    Eine Botschaft, die zuallererst die Ungarn vollumfänglich begriffen, auch wenn sie ihren Grenzzaun zu Österreich vor allem deshalb demontierten, weil sie das Geld nicht mehr hatten, die alten, rostigen Grenzanlagen zu erneuern. Was noch einen zweiten Aspekt ins Spiel bringt, denn der zwang nicht nur Gorbatschow, das Sowjetreich wirtschaftlich zu öffnen: Die Staaten des Ostblocks waren sämtlich überschuldet (und einige rutschten tief in eine echte Versorgungskrise).

    Eigentlich mit aus heutiger Sicht lächerlichen Beträgen von um die 40 Milliarden Mark (so wie die DDR, Polen und Ungarn), doch sie konnten, da ihre Wirtschaft völlig überaltert war, nicht einmal mehr die Kredite bedienen. Die zentrale Kommandowirtschaft hatte sich überall, wo sie jahrzehntelang praktiziert wurde, als katastrophal erwiesen.

    Gorbatschow reagierte im Grunde von Anfang an aus einer Position der Schwäche. In Wirklichkeit fehlten ihm die Mittel und das Konzept, die Wirtschaft seines Riesenlandes tatsächlich kontrolliert umzubauen und weltmarktfähig zu machen. Und er scheute – wohl zu Recht – den Schritt, den die chinesische Regierung unter dem Reformer Deng Xiaoping am 3. und 4. Juni 1989 ging, als sie die Demonstrationen auf dem Tian’anmen mit Gewalt niederschlug.

    Post Square

    Der Topos „post Square“ hat im Grunde erst in den letzten Jahrzehnten seine eigentliche Bedeutung gezeigt, denn damit begann China einen Weg, in dem das Land sich (kontrolliert) der Marktwirtschaft öffnete und binnen weniger Jahrzehnte zu einer ökonomischen Großmacht wurde, den gerade zaghaft begonnenen Demokratiesierungsprozess aber gnadenlos abwürgte und die Einparteienherrschaft mit Militär- und Polizeigewalt zementierte.

    Und so nebenbei auch zeigte, dass das ganze amerikanische Gerede von Freiheit und Demokratie Bullshit ist, wenn es um die Errichtung einer kapitalistischen Wirtschaft geht. Beides hat nichts miteinander zu tun, auch wenn es historisch immer nebeneinander erschien. Denn eine demokratische Gesellschaft mit freien Bürgern ist natürlich die beste Ausgangsbasis für Unternehmertum und freien Wettbewerb.

    Aber wer genau hinschaut sieht auch, dass auch und gerade um ihren Wohlstand, ihre Gewinne und ihre Macht „besorgte“ Bürger nur zu bereit sind, demokratische Errungenschaften zu opfern, wenn sie meinen, dass diese Besitzstände bedroht sind.

    Und dass China den brutalen Weg ging, hat auch mit dem zu tun, was schon vor dem Ungarn-Sommer 1989 in den Randstaaten der Sowjetunion zu sehen war. In Polen und Ungarn war längst die Machtfrage gestellt. Und in beiden Ländern war die kommunistische Regierungspartei bereit, auf ihre absolute Macht zu verzichten. Notgedrungen, wie in Polen, aber auch aus dem Wunsch heraus, die Zügel des Handelns noch in der Hand zu behalten, wie in Ungarn, wo es die regierenden Kommunisten waren, die das Land gen Westen öffneten.

    Man merkt mit Kristina Spohr schnell, dass man zwar allein über den Fall DDR ein dickes fettes Buch schreiben könnte, über die allein hier schon spürbaren Triebkräfte der Veränderung, die (im Unterschied zu Polen und Ungarn) aber auf eine völlig handlungsunwillige Staatsregierung prallten, die ja bekanntlich noch am 9. Oktober eine „chinesische Lösung“ ins Auge fasste.

    Was mit dem verpassten Generationenwechsel im ZK der SED zu tun hatte. Erst im Oktober 1989 wagte die etwas jüngere Mannschaft um Egon Krenz den Putsch. Viel zu spät, um überhaupt noch einmal das Heft des Handelns in die Hand zu bekommen. Was übrigens auch ein Grund dafür war, dass es im Herbst ’89 dann so schnell ging.

    Denn die tragende Rolle eines Helmut Kohl ab November 1989 resultiert – wenn man genau hinschaut – daraus, dass die nun immer schneller wechselnden DDR-Regierungen (Honecker, Krenz, Modrow) nicht mehr in der Lage waren, die Auflösungsprozesse in den Griff zu bekommen. So sieht man die Staats- und Parteichefs denn geradezu hilflos herumreisen nach Moskau und Bonn, um Hilfe zu erbitten, damit die DDR-Wirtschaft nicht gleich völlig zusammenbrach.

    Fahrten, die umso hilfloser wirken, wenn man mit Kristina Spohr dabei ist, parallel auch Helmut Kohl, Michail Gorbatschow, Hans-Dietrich Genscher, George Bush und François Mitterand zuzuschauen, wie sie in Gesprächen und Telefonaten versuchen, diese überall gleichzeitig aufbrechenden Veränderungen irgendwie zu kanalisieren und chaotische Zustände zu verhindern.

    Es sieht wie lauter parallel laufende Feuerwehraktionen aus, die ja nicht die einzigen Probleme dieser Politiker waren. Gorbatschow hatte tatsächlich mit einer echten Wirtschaftskrise zu tun, Bush steckte in einer Wirtschaftsflaute, Kohl hatte mit einem CDU-internen Machtkampf zu kämpfen und die Franzosen Mitterand und Jaques Delors versuchten aus der alten Europäischen Gemeinschaft (EG) eine neue EU zu schmieden, die endlich auch zum politischen Akteur werden sollte (was uns übrigens im Gegenzug die Gemeinschaftswährung, den Euro, einbrachte).

    Und spätestens mit dem Mauerfall stand die Deutsche Einheit auf der Tagesordnung, eine Jahrhundertchance, die auch hätte versemmelt werden können. Man mag Kohls Weg zur Lösung kritisieren, aber auch Kohl war ein Getriebener und hatte alle Hände voll zu tun, die vier Besatzungsmächte ins Boot zu holen und eine politische Lösung für das wiedervereinte Deutschland auf internationaler Ebene zu finden (und die Gelder zu beschaffen, damit der Osten nicht kollabierte).

    Neue europäische Sicherheitsarchitektur

    Warum dann die EU und die NATO zu Stabilitätsgaranten wurden, schildert Spohr sehr ausführlich, denn das war logischerweise ein zentraler Bestandteil der neuen europäischen Sicherheitsarchitektur.

    Während die internationale Sicherheitsarchitektur vor ganz anderen Problemen stand, nachdem die Sowjetunion als zweiter stabilisierender Pol ausgefallen war. Amerikanische Kommentatoren phantasierten ja schon von einer unipolaren Welt, in der allein noch die USA zur militärischen Interventionen fähigen Supermacht wurden.

    Aber hier werden die vielen Kapitel der Beziehungen der Bush-Regierung zu China wichtig, denn auch wenn George Bush noch nicht ahnen konnte, welchen wirtschaftlichen Aufstieg China ab Mitte der 1990er Jahre nehmen würde, war ihm sehr wohl bewusst, dass man ein Land wie China nicht ignorieren konnte.

    Die Kräfteverhältnisse änderten sich vor aller Augen. Und am Pazifik war das unübersehbar. Die neue Welt würde mehrere Pole der Macht haben, selbst wenn die USA lange Zeit noch die einzige Macht blieben, die wirklich überall auf der Welt militärisch wirkungsvoll eingreifen konnte. Was auch eine Herausforderung war.

    Und das merkte auch George Bush schnell, denn das neue Zeitalter stellte sofort die ersten ganz und gar nicht friedlichen Aufgaben – angefangen vom Überfall des Irak auf Kuwait über die Entwicklung Somalias zum „failed state“ bis zum Zerfall Jugoslawiens, der zur völligen Ausnahme im europäischen Ostblock wurde, wo sich selbst die Mitglieder der Sowjetunion am Ende friedlich vom russischen Bären lösten – allen voran die baltischen Staaten.

    Die neue Post-Cold-War-Welt entpuppte sich schon in dieser Phase als viel komplizierter und vertrackter als die scheinbar stabile Welt der zwei großen Blöcke. Und im Grunde sind viele Fragen, die gerade den reisefreudigen George Bush damals beschäftigten, bis heute offen.

    Die großen Institutionen, die sich die Menschheit geschaffen hat, um die weltweiten Konflikte friedlich zu lösen – von KSZE bis UNO – erwiesen sich als eher hilflose Gebilde, auch wenn einige Entscheidungen im UNO-Sicherheitsrat in diesen frühen Jahren Hoffnung machten, dass sich die Großen und Mächtigen hier endlich auf gemeinsame Lösungen für eine friedliche Welt einigen könnten.

    Logisch, dass sich die Historiker bis heute schwertun, diese neue Epoche mit einem griffigen Wort zu fassen. Eher scheint aus einer einfachen bipolaren Erzählung etwas unheimlich Widersprüchliches geworden zu sein, das sogar neue Zersplitterungen mit sich bringt.

    Und noch etwas scheint verloren gegangen zu sein: das Format der damaligen Politiker, die ganz eindeutig noch so etwas wie eine Vision hatten, die Vision einer erneuerten UdSSR (Gorbatschow), die einer neuen Friedensordnung (George Bush) oder die eines neuen, politischen Europas (Mitterand, Delors, Kohl). Das Buch schaut also auch aus den empfundenen Defiziten der Gegenwart zurück auf das, was vor 30 Jahren geschah und die Welt tatsächlich veränderte.

    Die Jahre 1989 bis 1992 bilden tatsächlich eine ganz markante Wendezeit, die ihre gefeierten Höhepunkte freilich alle zu Beginn hatte – 1989 und 1990, auch wenn man die START-Verträge, die Gorbatschow und Jelzin unterschrieben, noch zu den ganz großen Erfolgen zählen muss. Aber irgendwie fehlen nach 1992 die Bemühungen, die nächsten Schritte zu gehen und eine wirklich neue, wirksame Sicherheitsarchitektur für die Welt zu finden.

    Stattdessen sind die Kräfte erstarkt, die sogar die funktionierenden Architekturen infrage stellen – EU, NATO und auch die START-Verträge. Russland hat sich, da es in den neuen Strukturen keinen Platz fand (und auch bei den G7 nur am Katzentisch sitzt) wieder eigene Wege gesucht und ist zum alten, imperialen Selbstverständnis zurückgekehrt.

    Was auch mit fehlenden Visionären zu tun hat – auf beiden Seiten. Kristina Spohrs Buch, das so sehr von den ganz persönlichen Äußerungen der damals prägenden Politiker getragen ist, macht diese Fehlstelle eigentlich sichtbar. Da ist etwas Unabgegoltenes und Unbewältigtes, als hätten sich nach 1992 ganze Generationen von Politikern einlullen lassen vom (falsch verstandenen) Zitat des Politikwissenschaftlers Francis Fukuyama vom „Ende der Geschichte“.

    Denn tatsächlich geht es um ein Ende der Geschichte, wie sie bis dahin erzählbar war. Für das, was folgte, ist überhaupt noch keine Großerzählung gefunden worden. Die Politik ist ins nationale Kleinklein abgetaucht, und das betrifft nicht nur die überall aus dem Boden sprießenden nationalistischen Parteien.

    Es betrifft auch den ganzen Kürbiskuchen der sogenannten bürgerlichen und auch der linken Parteien, denen allen eine Idee fehlt, wie sich die Weltgeschichte in den nächsten Jahren strukturieren soll, wer mit wem vorangeht und Pfade absteckt. Selbst wenn es wieder genauso zäh und mühsam wird wie damals, als Ost und West sich mit grimmiger Miene gegenüberstanden und zutiefst misstrauten.

    Kristina Spohr Wendezeit, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2019, 42 Euro.

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