Die Corona-Pandemie hat auch die wichtigste Tagung zur Biologischen Vielfalt in China ausgebremst

Für alle LeserDer 22. Mai ist der Internationale Tag der Biodiversität. Ein Tag, der seit 2001 daran erinnert, dass die biologische Vielfalt auf unserem Planeten in höchstem Maße bedroht ist. Und 2020 war von der Forschergemeinschaft eigentlich zum politischen „Superjahr“ ernannt worden. Im Oktober sollte die Vertragsstaatenkonferenz der UN-Konvention zur Biologischen Vielfalt (CBD), die COP-15, in China die Weichen für den internationalen Naturschutz der kommenden zehn Jahre stellen. Doch die Corona-Pandemie hat auch beim sogenannten Post-2020-Prozess die Pausetaste gedrückt.
Anzeige

COP-15 wurde bis auf weiteres verschoben. Die Pandemie macht aber auch deutlich, welch wichtige Rolle natürliche Ökosysteme für die menschliche Gesundheit spielen – als Quelle für Krankheitserreger, aber auch als Teil der Lösung. Das betont Prof. Dr. Henrique Miguel Pereira am diesjährigen Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai mit dem Motto „Unsere Lösungen liegen in der Natur“.

Pereira ist Leiter der Forschungsgruppe Biodiversität und Naturschutz am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Er ist Vorsitzender des Biodiversity Observation Network GEO BON und engagiert sich in mehreren Foren mit politischen Entscheidungsträgern, darunter der Weltbiodiversitätsrat IPBES und die CBD.

Corona-Pandemie mahnt uns, Natur zu schützen

Ein Kommentar von Prof. Dr. Henrique Pereira

2020 markiert das Ende der Dekade der Vereinten Nationen zur biologischen Vielfalt. Die Weichen dafür wurden 2010 gestellt, als sich rund zweihundert Länder in der japanischen Stadt Aichi unter der Schirmherrschaft des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) trafen. Die Staatenvertreter legten damals 20 Ziele zur Verringerung des Verlusts der biologischen Vielfalt fest, die sie bis 2020 erreichen wollten.

Im vergangenen Jahr zeigte der Globale Bericht des Weltbiodiversitätsrates (IPBES), dass die von den Ländern in diesem Jahrzehnt unternommenen Anstrengungen nicht ausreichen, um die meisten der Aichi-Ziele zu erreichen. Daher wurde erwartet, dass 2020 das Jahr sein würde, in dem sich die Länder auf eine neue Reihe ehrgeiziger Ziele für das nächste Jahrzehnt einigen würden, das die Vereinten Nationen bereits zur Dekade der Wiederherstellung von Ökosystemen ernannt haben.

Bessere Überwachung und besserer Schutz der biologischen Vielfalt kann helfen, weitere Pandemien zu verhindern

Die COVID-19-Pandemie hat die Welt zum Stillstand gebracht und auch die Erarbeitung der neuen UN-Biodiversitätsziele verlangsamt. In gewisser Weise passt die Pandemie aber auch zum Thema dieses Superjahres. Die ursprünglichen Wirte des Corona-Virus‘ waren wahrscheinlich Fledermäuse, die wohl auf chinesischen Wildtiermärkten, sogenannten „Wet Markets“, ihren Weg zum Menschen fanden. Wir zerstören allerdings auch immer mehr Waldlebensräume und dringen immer weiter in bisher unberührte Naturräume vor.

Dies erhöht die Übertragungswahrscheinlichkeit neuer Infektionskrankheiten, was, wie sich gerade zeigt, in einer globalisierten Welt leicht zu Pandemien führen kann. Ein besserer Schutz der Lebensräume in den artenreichsten Regionen der Welt und eine bessere Überwachung der biologischen Vielfalt und ihrer Krankheitserreger können dazu beitragen, weitere Pandemien zu verhindern.

Prof. Dr. Henrique Pereira. Foto: Silvio Bürger / iDiV

Prof. Dr. Henrique Pereira. Foto: Silvio Bürger / iDiV

Die COVID-19-Pandemie hat uns für einen Moment auch gezeigt, was passiert, wenn der Mensch sich zurückzieht und der Natur mehr Raum lässt. Weltweit berichten Menschen, wie wildlebende Tiere in die Städte und andere vom Menschen dominierte Lebensräume zurückkehren von Meeresschildkröten an den Stränden Thailands bis hin zu Wild in europäischen Stadtgebieten. Dies liefert uns einen Eindruck davon, was wir durch die Wiederherstellung unserer Ökosysteme erreichen könnten. Ich hoffe, dass wir uns dessen erinnern, wenn wir zum normalen Leben zurückkehren und die UN-Dekade der Wiederherstellung planen.

2020 ist kein verlorenes Jahr für den Schutz unserer Lebensgrundlage

Trotz COVID-19 wird 2020 weiterhin ein Schlüsseljahr für die biologische Vielfalt sein. Vielleicht jetzt sogar noch mehr. Die EU-Kommission hat heute eine neue Biodiversitätsstrategie vorgestellt, eine Verpflichtung im Rahmen des Europäischen Grünen Deals, um die Welt beim Übergang zu einer nachhaltigeren Lebensweise anzuführen. Die Verhandlungen über die neuen globalen Ziele bis 2030 sind in der Open Ended Working Group der CBD in vollem Gange. Die CBD-Vertragsstaaten sollten sich Anfang 2021 treffen, um diese neuen Zielvorgaben für den Post-2020-Rahmenvertrag zu verabschieden.

Und im Juli wird die „Group on Earth Observations Biodiversity Observation Network“ (GEO BON) ihre vierjährliche Sitzung abhalten, die diesmal dem Monitoring der biologischen Vielfalt im Rahmen des Post-2020-Rahmens gewidmet ist. Es bleibt zu hoffen, dass das Jahr 2020 die Welt auf einen Weg bringen wird, auf dem sich die CBD-Vision eines „Lebens in Harmonie mit der Natur“ erfüllen kann. In diesem Sinne: Lasst uns den Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt 2020 feiern.

Neue Methode ermöglicht Vorhersagen: Ein Blick in die Zukunft der Tropenwälder

Hinweis der Redaktion in eigener Sache

Natürlich werden auch die L-IZ.de und die LEIPZIGER ZEITUNG in den kommenden Tagen und Wochen von den anstehenden Entwicklungen nicht unberührt bleiben. Ausfälle wegen Erkrankungen, Werbekunden, die keine Anzeigen mehr schalten, allgemeine Unsicherheiten bis hin zu Steuerlasten bei zurückgehenden Einnahmen sind auch bei unseren Zeitungen L-IZ.de und LZ zu befürchten.

Doch Aufgeben oder Bangemachen gilt nicht ;-) Selbstverständlich werden wir weiter für Sie berichten. Und wir haben bereits vor Tagen unser gesamtes Archiv für alle Leser geöffnet – es gibt also derzeit auch für Nichtabonnenten unter anderem alle Artikel der LEIPZIGER ZEITUNG aus den letzten Jahren zusätzlich auf L-IZ.de ganz ohne Paywall zu entdecken.

Unterstützen Sie lokalen/regionalen Journalismus und so unsere selbstverständlich weitergehende Arbeit vor Ort in Leipzig. Mit dem Abschluss eines Freikäufer-Abonnements (zur Abonnentenseite) sichern Sie den täglichen, frei verfügbaren Zugang zu wichtigen Informationen in Leipzig und unsere Arbeit für Sie.

Vielen Dank dafür.

 

BiodiversitätBiodiversitätsforschungszentrum iDiv
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

These #24: Das politische Motto unserer Zeit ist: „Es muss etwas geschehen – aber es darf nix passieren“.
Kalender-These #24 – November 2020. Foto: MJA Leipzig e.V.

Foto: MJA Leipzig e.V.

Für alle LeserSo ist es unter anderem unbestritten, dass unser Bildungssystem in einer sozialen Schieflage ist – und trotzdem fehlt die politische Motivation für tiefgreifende Veränderungsprozesse.
Absage der euro-scene Leipzig : Einen Tag vor der geplanten Festivaleröffnung schließen die Theater
„Alles nicht wahr“ („It simply ain’t so“) mit Nikolaus Habjan. Foto: Schauspielhaus Zürich / euro-scene Leipzig

Foto: Schauspielhaus Zürich / euro-scene Leipzig

Für alle LeserAuch die Leipziger euro-scene hat die Verhängung des Lockdown Light ab Montag, 2. November, kalt erwischt. Denn das bedeutet eben auch für vier Wochen: kein Theater, keine Aufführungen. Die ganze Organisationsarbeit eines Jahres – für die Katz. Am Freitagabend meldete die euro-scene die Absage des Theater- und Tanzfestivals.
Vor der US-Wahl: Statistiker zählen die Amerikaner in Leipzig – völlig unterschiedlich
Zu Fotografieren gibt es in Leipzig immer was. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZumindest schrumpft Leipzig nicht, auch wenn die Corona-Pandemie seit März das Bevölkerungswachstum erst einmal komplett ausgebremst hat. Wenn Menschen nicht umziehen, weil das Studium noch nicht beginnt oder eine neue Arbeitsstelle nicht zu finden ist, stockt die Wanderungsbewegung erst einmal. Und Leipzig lebt nun einmal vom Zuzug aus allen Himmelsrichtungen.
Semperoper Dresden: Premiere „Die Zauberflöte“ mit verändertem Saalplan
Semperoper. Foto: Marcus Fischer

Foto: Marcus Fischer

Aufgrund der aktuellen Situation gelangt die Premiere der unter Berücksichtigung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln von Josef E. Köpplinger erarbeitete Neuinszenierung „Die Zauberflöte“ ohne Pause vor maximal 331 Gästen leicht gekürzt zur Aufführung. Die ebenfalls für den 1. November 2020 in Semper Zwei angesetzte Wiederaufnahme von „Schneewitte“ in der Sparte Junge Szene entfällt.
Premiere am 31. November: Walk of Shame
Das „Ost-Passage-Theater“. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

I blush. Meine Beine zittern. Die Stimme steckt mir im Hals und meine Hände schwitzen. Striche im Kopf. Was wollte ich sagen? Wer wollte ich nochmal sein? Das tiefsitzende Gefühl etwas falsch gemacht zu haben. Nicht genug zu sein. Sorry?
Premiere Lohengrin wird vorgezogen auf den 1. November 2020
Leipzigs Opernhaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Keine Kulturveranstaltungen im November, doch der 1.11. ist ein letzter Tag, um zusammen eine lang ersehnte Premiere zu erleben: Spontan zieht Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer die ursprünglich erst für den 7. November 2020 angekündigte Premiere von „Lohengrin“ vor.
Freibeuter-Fraktion beantragt die Aufhebung der Waffenverbotszone auf der Eisenbahnstraße
Die Eisenbahnstraße im Leipziger Osten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs war ein massiver Eingriff in die Bürgerrechte, als Sachsens Polizei 2018 rund um die Eisenbahnstraße eine Waffenverbotszone einrichtete. Und es wurde geradezu peinlich, als Innenminister Roland Wöller 2019 erklärte, dass eine unabhängige Prüfung von Sinn und Erfolg dieser Sonderzone gar nicht beabsichtigt sei. Die Polizei soll sich hier quasi selbst evaluieren. Das findet selbst FDP-Stadtrat Sven Morlok völlig am Thema vorbei.
Fünf Stadtratsfraktionen appellieren an die Leipziger/-innen: Helfen Sie mit, die Corona-Maßnahmen einzuhalten
Galt schon im Frühjahr: Plakat der Stadt auf der Sachsenbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs wird nicht leicht, sondern richtig hart, was ab Montag, 2. November mit den nun wieder verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auch auf die Leipziger/-innen zukommt. Viele sind ja des ganzen Auf und Ab tatsächlich müde. Doch mit diesem Virus lässt sich leider nicht spaßen. Deshalb appellieren jetzt fünf Ratsfraktionen gemeinsam an die Leipzigerinnen und Leipziger: „Bitte helfen Sie mit, die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen!“
Ein paar kleine Korrekturen zu ein paar großen Zahlen aus einem Leser-Kommentar
Plakat aus der Frühzeit von Corona in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZu unserem am 20. September veröffentlichten Beitrag „Petition freundlich abgelehnt: Es ist noch nicht Zeit für ein Renaissance-Stadtfest aus Dank zur Errettung vor der großen Corona-Seuche“ gab es im Nachhinein eine kleine Diskussion, in der vor allem Leser „Igor“ sehr emotional wurde und auch einige Zahlen ins Gespräch brachte, mit denen er die Auswirkungen des Coronavirus versuchte einzuordnen oder zu relativieren. Ganz so klar wurde das nicht.
Fratelli tutti: Warum wir endlich wieder Politiker brauchen, die begriffen haben, was Geschwisterlichkeit ist
Papst Franziskus: Fratelli tutti. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDrei Enzykliken hat Papst Franziskus mittlerweile veröffentlicht, die dritte am 3. Oktober. Enzyklika kann man als Rundschreiben übersetzen. Aber was Franziskus da macht, ist eigentlich mehr, fast schon eine Streitschrift, mit der der seit 2013 amtierende Papst einer ganzen Gesellschaftsordnung ins Gewissen redet. Einer Gesellschaft, die die selbst verkündete Brüderlichkeit dem Wettbewerb und dem Egoismus geopfert hat. Corona hat eigentlich nur offengelegt, wie wenig von den so gern zitierten europäischen Idealen tatsächlich gelebt wird.
Freitag, der 30. Oktober 2020: Schutzverordnung regelt den „Lockdown light“ in Sachsen
Petra Köpping (SPD), Sozialministerin Sachsens. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie neue Corona-Schutzverordnung für Sachsen ist da und sie enthält all das, was zuvor angekündigt wurde. Viele Einrichtungen müssen bis Ende November schließen und die Zahl der sozialen Kontakte soll sich deutlich reduzieren. Außerdem: ein Stromausfall im Leipziger Osten und eine Auszeichnung für Susanne Köhler. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 30. Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
In der neuen Dingwelt: Rückblick in eine Kindheit zur Zeit der Wende

© Jwaller

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelIm Sommer 2019 habe ich die Interviewreihe „Wendegespräche“ begründet. In der Folge durfte ich mit insgesamt zehn Menschen unterschiedlichen Alters und sozialer Herkunft sprechen. So beispielsweise mit einem Dozenten, einer Choreographin, einem Versicherungsvertreter und einer Näherin – mit Menschen, die in der DDR sozialisiert waren, aber auch mit einer Teilnehmerin aus den alten Bundesländern, die über ihre persönlichen Erfahrungen vor, während und nach der Wende berichteten. In dieser Ausgabe schließe ich die „Wendegespräche“ mit einem persönlichen Blick auf meine Erinnerungen während dieser Zeit ab.
Grüne beantragen: Leipzigs Verwaltung soll bis 2022 einen Integrierten Gewässerentwicklungsplan vorlegen
Weiße Elster bei Stahmeln. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Noten 4 und 5 bekommen Leipzigs Flüsse für ihre Wasserqualität. Das liegt nicht nur daran, dass die Anrainer am Oberlauf allerlei Zeug hineinlaufen lassen, das da nicht hineingehört. Es liegt auch daran, dass die Flüsse von ihrer natürlichen Aue völlig abgeschottet sind und deshalb auch der Artenreichtum nicht gedeihen kann. Das im Juni beschlossene Auenentwicklungskonzept kann nur der Beginn sein, den Missstand aufzulösen. Leipzig braucht aber auch endlich ein Konzept, die Wasserrahmenrichtlinie umzusetzen, beantragen die Grünen.
Nach 2022 könnte die Sanierung der alten Theaterspielstätte Gottschedstraße 16 beginnen
Das Haus Gottschedstraße 16. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserErst wollte die Stadt das Haus verkaufen, um mit dem Erlös die neue Spielstätte des Schauspiels zu bezahlen. Dann stellte sich schnell heraus, dass das so nicht funktionierte und verschiedene Leipziger Vereine legten neue Nutzungskonzepte für das Haus Gottschedstraße 16 vor. 2018 beschloss der Stadtrat einen Verkaufsstopp für das Haus Gottschedstraße 16. Im Mai 2020 beschloss er dann, den Weg freizumachen für ein „Haus des Festivals“. Der Planungsbeschluss liegt jetzt vor, muss aber noch beschlossen werden.
Er gibt nicht auf: Ein Mörder kämpft weiter um mildere Strafe
Hofft weiter auf eine mildere Strafe: Dovchin D. (heute 41, rechts), hier im Januar 2019 neben seinem Anwalt Dr. Stefan Wirth beim ersten Prozess nach der Revision. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle Leser2016 brachte er zwei Frauen in Leipzig um und zerteilte ihre Leichen. Dafür wurde er zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Nach einer erfolgreichen Revision der Verteidigung und einem neuen Prozess bestätigte das Landgericht 2019 die Strafe - doch die Entscheidung wurde wiederum gekippt. Am kommenden Freitag steht der heute 41-jährige Dovchin D. deswegen vor dem Richter. Zum dritten Mal.