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Forschung

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Genvarianten, die wir vom Neandertaler geerbt haben, können unser Risiko, bei einer Infektion mit Sars-CoV-2 schwer zu erkranken, sowohl erhöhen als auch verringern. Grafik: Mattias Karlén

Ein paar Neandertaler-Gene helfen uns sogar bei Corona-Infektionen

Im vergangenen Jahr entdeckten Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und am Karolinska Institutet in Schweden, dass wir den wichtigsten genetischen Risikofaktor für einen schweren Verlauf der Krankheit Covid-19 vom Neandertaler geerbt haben. Das klang also gar nicht ermutigend. Nun beschreiben dieselben Forscher, dass Neandertaler nicht nur schädliche, sondern auch schützende Varianten zu unserem Genom beigesteuert haben.

Die bis jetzt in Sachsen selten gesichtete Nymphenfledermaus. Foto: hochfrequent GbR

NABU sucht den fliegenden Winzling: Wo lebt die Nymphenfledermaus?

Im Jahr 2001 wurde das erste Vorkommen der Nymphenfledermaus (Myotis alcathoe) in Europa entdeckt. 2008 wurde sie erstmalig im Colditzer Forst und somit für Sachsen nachgewiesen. Bis 2010 kamen durch gezielte Netzfänge mehrerer ehrenamtlicher Fledermausschützer rasch neue Nachweispunkte hinzu. Diese Dynamik ist in den vergangenen Jahren allerdings merklich zurückgegangen. Das will der NABU Sachsen nun ändern.

Prof. Dr. Hannes Zacher. Foto: Swen Reichhold / Universität Leipzig

Leipziger Forschungsergebnis: Introvertierte Menschen erleben die Corona-Pandemie als weniger stressig

Vielleicht ist das sogar eine gute Erklärung dafür, warum die einen immer unruhiger und lauter werden, weil sie den Lockdown nicht mehr aushalten. Und die anderen kochen sich ein Süppchen, machen sich ein Weinchen auf und lesen die ganzen dicken Bücher, die sie sonst nie geschafft haben zu lesen. Bestimmte Persönlichkeitsmerkmale beeinflussen, wie stressig Menschen die Corona-Pandemie erleben, stellt nun der Leipziger Arbeitspsychologe Prof. Dr. Hannes Zacher fest.

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