Wohin driftet das mittelöstliche Deutschland? – Neues „Regjo“-Heft versucht’s mit „Mehr Raum“

Es lag schon beinah auf der Hand, als die Redaktionsmannschaft des Quartalsmagazins "Regjo" sich das Schwerpunktthema fürs dritte Heft ausdachte: "Mehr Raum". Immerhin ist es "Das Magazin für Wirtschaft und Kultur aus Mitteldeutschland". Und wenn man da über Raum nachdenkt, dann wäre eigentlich eine Raumuntersuchung Mitteldeutschland dran gewesen.
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Das Thema kommt zwar immer wieder mal vor. Und der Berichthorizont des Heftes, das jetzt in seiner 30. Ausgabe erschien, umfasst zum Glück alle drei Bundesländer, die sich schüchtern zum größeren Label Mitteldeutschland bekennen. So kommen regionale Einzelsichten ins Gespräch, bekommen auch die Sachsen mit, wie man die fast deckungsgleichen Probleme in Thüringen und Sachsen-Anhalt anpackt.

Aber Heft um Heft wird auch deutlich, wie diese Initiativen fast immer auf ihr Bundesland oder gar nur ihre Stadt beschränkt bleiben, dass Fahrräder und Stadtumbau, Energiepolitik und was es der gemeinsamen Themen noch mehr gibt, jedes Jahr drei Mal neu erfunden werden. Sehr schön deutlich wird das im neuen Heft im Kapitel „Immobilien & Architektur“, das heterogenste im Heft. Denn das Interview mit der Professorin für Immobilienmanagement Ulrike Hausmann („Städteplanung ohne Dogma“) und der Artikel „Stadt, Land, Frust“, der sich mit dem unterschiedlich verteilten Bevölkerungsverlust beschäftigt, reißen im Grunde nur an, worüber in den drei Bundesländern diskutiert werden müsste.

Jetzt. Auf trilateraler Ebene.

Denn Fakten, Zahlen und Prognosen gibt es mittlerweile genug. In allen drei Bundesländern hat sich in den letzten zehn Jahren ein klares Schema der Bevölkerungswanderungen herauskristallisiert – die jungen Menschen zieht es in die Großstädte, in denen – auch auf Kosten hoher Verschuldung – noch funktionierende Infrastrukturen vorgehalten werden. Das stabilisiert in Sachsen-Anhalt die beiden Großstädte Halle und Magdeburg, während die ländlichen Räume verlieren.In Sachsen sind Dresden und Leipzig die Gewinner. In Thüringen sind es Städte wie Jena und Erfurt. Und so langsam wird deutlich, dass alle drei Landesregierungen für diesen Trend kein Rezept haben, keine sozialen, wirtschaftlichen und strukturellen Visionen. Selten war Landespolitik so simples Verwalten und Abwarten wie heute. Der Grund ist genauso simpel: Mit solchen Aufgaben war noch keine moderne Regierung konfrontiert. Dafür gibt es keine fertigen Lösungsansätze. In den Großstädten fehlen die finanziellen Ressourcen, um den wachsenden Bedarf an Investitionen zu tätigen, und nicht nur die vermeintlich ländlichen Räume verlieren ihren Nachwuchs. Auch die Klein- und Mittelstädte sind längst zwischen die Mahlräder geraten, werden von der Politik meist behandelt wie Dörfer, empfinden sich aber selbst als urbane Kerne.

Unbeantwortet bis heute die simple Frage: Warum verstärkt sich die Abwanderung? Warum nimmt sie sogar zu? Welche Weichenstellungen waren falsch? – Immer nur vom „demografischen Wandel“ zu reden, ist mittlerweile müßig, hilft niemandem weiter, wenn Landesregierungen nicht endlich den Mumm finden zu definieren: Was brauchen – vor allem junge – Menschen, um dazubleiben, um sich auch in kleinen Städten und Dörfern heimisch zu fühlen und nicht um den Verlust eines auskömmlichen, sozial reichen Lebens fürchten zu müssen?

Was natürlich heißt: Welche Infrastrukturen brauchen moderne (Klein-)Städte und Dörfer?

Böse Frage. Denn wenn sich die Minister und Amtsverweser hier bekennen würden, wären die üblichen Handlungsrezepte – „Verdichten, Zentralisieren, Straffen, Kürzen“ – sehr schnell als falsche Maxime entlarvt. Als reine Rückzugspläne – ohne Optionen für die „verlassenen Räume“. Aber mit allen Chancen, aus „blühenden Landschaften“ ganz schnell „abdriftende Regionen“ zu machen.Den Akteuren der Immobilienwirtschaft das Feld ganz zu überlassen, ist genauso visionslos. Man löst die strukturellen Veränderungen nicht mit reinem Rückbau an einer Stelle und Zubau an anderer. Auch wenn sich Kommunen natürlich auch baulich verändern müssen. Was kurz angerissen wird – aber wohl ein eigenes Heft braucht. Denn es geht nicht nur um den so oft postulierten „nachhaltigen Stadtumbau“ – es geht um eine Neudefinition des Lebens in urbanen Räumen. Wie schafft man Barriere- und Bewegungsfreiheit für alle? Wie schafft man belastbare Netzwerke aller Art? Wie organisiert man regionales Wirtschaften? Und wie schafft man dabei Vernetzungen im ganzen mitteldeutschen Raum …

So weit ist man aber noch lange nicht. Die widersprüchlichsten Trends stehen auch im „Regjo“-Heft nebeneinander – der Lehmbau neben den Glas- und Stahlkonstruktionen der modernen Architektur, die als sanft gedachte Erschließung des Leipziger Neuseenlands neben einem Loblied auf die Höfe am Brühl, die für eine Stadtentwicklung stehen, die auf kleinteilige Strukturen keine Rücksicht mehr nimmt. Was eigentlich das Grundproblem eben dieses Kapitels „Immobilien und Architektur“ sichtbar macht: Es sind Großinvestoren, die ihre Marksteine setzen. Nicht nur in Leipzig – auch in Halle und Jena. Die Räume für Kleininvestitionen, für organisch wachsende Strukturen aus der Region heraus, schmelzen. Das Ergebnis ist eine Ungleichzeitigkeit der Entwicklungen, ein diffuser Raum, in dem für die meisten Einwohner der Region auch komplette Teilräume verloren gehen – exemplarisch an einem Artikel zu sehen, der den Sponsor’s Club des Leipziger Gewandhauses und insbesondere das Porsche-Engagement würdigt.

Erstaunlicherweise gibt es auch keinen Artikel zur Verkehrsproblematik in Mitteldeutschland, die auch eine Raumproblematik ist – mit großen Verzerrungen überall dort, wo der Raum in den vergangenen 20 Jahren mit allerlei Centern, Gewerbeparks und Wohnparks besetzt wurde. Über Flächenverlust und Destrukturierung müsste gesprochen werden. Der Titel „Mehr Raum“ ist ja auch eine Täuschung – der verfügbare Raum ist begrenzt. Die Bewohner der Region müssen lernen, mit wertvollem Raum auch wesentlich verantwortungsbewusster umzugehen.

Aber auch das ist noch ein Zukunftsthema, zu dem nicht einmal die wichtigsten (gemeinsamen) Vorarbeiten getan sind. Da könnte man auch der „Regjo“-Mannschaft mehr Biss wünschen. Ebenso beim Thema demografische Entwicklung, die nun alle gestalten wollen, auch die Thüringer mit ihrer „IBA“. Aber ihre Wurzeln erforschen will augenscheinlich niemand, man nimmt es wie eine Naturerscheinung hin, bastelt an „innovativen Lösungen“. Die Fragen und die Lösungen bleiben fast alle auf der technischen Stufe. Aus dem Artikel „Das Unmögliche möglich machen“ zitiert: „Mit dem demografischen Wandel verbunden sind auch Fragen der Daseinsvorsorge, der Auslastung und Funktionsfähigkeit der technischen und sozialen Infrastrukturen.“

Man kann den Ingenieuren die Lösung des Wandels nicht allein überlassen. Auch nicht den Finanz-Ingenieuren. Noch aber ist die Bewältigungs-Strategie in allen drei Bundesländern zuallererst eine technische. Das ist zu wenig.

Aber das sind schon abschweifende Gedanken, die einem so kommen, wenn man über Raum nachdenkt. Oder Räume. In denen Menschen leben und sich verorten und unterwegs sind.

Aber da ist man ja schon im nächsten Abschweif … Man ahnt nur, was alles noch gar nicht bedacht ist.

www.regjo-leipzighalle.de


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