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Wissenschaftliches Arbeiten – Basics für Studierende

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    Das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten ist für viele Studierende ein Grauen. Kaum steht im Bachelor-Studium die erste Hausarbeit oder Essay an, wird man auch schon damit konfrontiert, nicht einfach via Copy and Paste einen Text von Wikipedia zusammenschneiden zu dürfen. Stichwort: Plagiat!

    Aber wie funktioniert wissenschaftliches Arbeiten und worauf ist zu achten?

    Wichtig ist, zuerst mit Hilfe einer Literaturrecherche ein klares Thema abzugrenzen, um dann eine interessante Forschungsfrage formulieren zu können. Darüber hinaus ist auf die richtige Formatierung und Zitationsstil zu achten. Hierbei kann z.B. der Zitatgenerator von ACAD WRITE eine Hilfe sein. Das kostenlose Tool generiert den richtigen Quellenverweis und stellt sicher, dass kein Plagiat entsteht.

    Das richtige Thema und die Literaturrecherche

    Zuerst solltest du dir Gedanken über das Thema deiner Arbeit machen, welches an deinen Studiengang oder Kurs thematisch anknüpfen sollte. Anschließend beginnt die Recherche in Bibliotheken, in Suchmaschinen im Internet oder Datenbanken mit dem jeweiligen Schwerpunktbereich (z. B. Medizin, Sozialwissenschaften, Chemie, Biologie etc.). Schau auf der Website deiner Universität nach Datenbanken, denn viele sind nicht öffentlich zugänglich und können nur mit einer Lizenz aufgerufen werden. Die meisten Hochschulen und Universitäten haben hierzu Kooperationen oder Abonnements abgeschlossen, um ihre Studierenden mit ausreichend Material versorgen zu können.

    Bei der Literaturrecherche verschaffst du dir einen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Wissenschaft. Arbeite am besten mit Schlagworten, die als Überthema über deinem Titel schweben, z.B. Management und Maschinenbau, wenn du etwas zum Thema Führung im Bereich Maschinenbau schreiben möchtest. Verwende auch die Operatoren [AND] bzw. [OR], je nachdem, ob alle Suchbegriffe im Titel, Abstract oder Klappentext vorkommen sollen oder nur das eine oder das andere.

    Wurde dein Thema bereits hinreichend erforscht, suche nach Nischen, zu welchen keine Daten vorliegen. Falls du eine solche Nische gefunden hast, kannst du dich mit deiner Forschungsfrage beschäftigen.

    Die Suche nach einer interessanten Forschungsfrage

    Nachdem du erste Literatur gesichtet und dich in das Thema eingelesen hast, kannst du deine Fragestellung formulieren. Achte hierbei darauf, dass es sich nicht um eine geschlossene Frage handelt, die mit Ja oder Nein beantwortet werden kann, sondern um eine offene Frage. Diese kannst du zum Beispiel mit dem Fragewort „Inwiefern…“ einleiten.

    Beispiel: Inwiefern nimmt ein Mensch an Gewicht zu, wenn er Schokolade isst?

    Im weiteren Verlauf kannst du Hypothesen aufstellen, die du am besten mit einer Wenn-Dann-Struktur formulierst.

    Beispiel: Wenn ein Mensch täglich 300 Gramm Schokolade isst, dann nimmt er zu.

    Zitieren leicht gemacht

    Klingt doch gar nicht so schwer, oder? Kniffelig wird es bei der Zitation, denn du darfst nicht einfach Stellen von fremden Texten übernehmen. Übernimmst du einen Satz eins zu eins, musst du ihn als Zitat in Anführungszeichen setzen und mit Autor, Erscheinungsjahr und Seitenzahl in einem Kurzbeleg kenntlich machen. Der konkrete Titel des Buches, Verlag, Erscheinungsort etc. erscheinen am Ende der Arbeit im Quellenverzeichnis.

    Kleiner Tipp: Versuche erst gar nicht zu schummeln. Deine Arbeit durchläuft digital ein Programm, das selbst kleinste Textstellen als Plagiate überführen kann. Achte also darauf, nie mehr als drei aufeinanderfolgende Wörter unverändert zu übernehmen. Paraphrasiere mit deinen eigenen Worten. Dein Professor wird zudem merken, wenn sich der Duktus innerhalb einer Arbeit verändert.

    Welche Zitation deine Hochschule oder Universität verlangt, steht entweder in deinem Studienhandbuch oder kannst du bei deinem Professor einfordern, denn Zitat ist nicht gleich Zitat. Manche bevorzugen Kurzbelege direkt im Text, andere wünschen den Verweis in der Fußzeile. Gängige Methoden sind APA, Harvard, Chicago und der IEEE-Zitierstil. Da eine falsche Zitierweise häufig Punktabzug gibt, solltest du hier also keine Fehler machen.

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