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Samstag, der 20. Februar 2021: Politiker schlägt Wartelisten für Corona-Impfungen vor

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    Zur Verbesserung der Terminvergabe für Corona-Schutzimpfungen schlägt der sächsische Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst (FDP) die Einführung von Wartelisten vor. Aufgrund eines technischen Fehlers konnten am Freitag kurzzeitig auch Lehrer und Polizisten Termine in den Impfzentren buchen. Außerdem: In Dresden und Annaberg-Buchholz demonstrierten Pandemieleugner mit Autokorsos. Die LZ fasst zusammen, was am Samstag, dem 20. Februar 2021, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

    FDP-Abgeordneter schlägt Wartelisten für Impfwillige vor

    Das sächsische Impfmanagement steht seit Beginn der Impfkampagne gegen COVID-19 unter massiver Kritik. Nach wochenlangen Engpässen bei der Vergabe der Impftermine in Sachsen sind nach Angaben des DRK Sachsen mittlerweile in einigen Impfzentren deutlich mehr Impfdosen verfügbar als für aktuell registrierte Impfwillige benötigt werden.

    Gleichzeitig liegt Sachsen beim Impftempo unter dem Bundesdurchschnitt. Der Bautzener Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst regte am Samstag die Einführung von Wartelisten an. „Nach der wochenlangen, pannenreichen Hängepartie bei der Vergabe von Impfterminen verfügt Sachsen mittlerweile über tausende Impfdosen des Herstellers AstraZeneca, die aufgrund geringer Nachfrage noch nicht genutzt werden. Daher sollte Sachsen Wartelisten für impfberechtigte Personen einführen. Damit könnten Impfberechtigte Termine online oder per Callcenter sofort buchen, sobald sie über freie Kapazitäten benachrichtigt werden. Ein solches Impfmanagement wendet Baden-Württemberg bereits an“, sagte der FDP-Politiker am Samstag.

    Noch keine Impftermine für Lehrer und Polizisten verfügbar

    Lehrer, Polizisten und Angehörige des öffentlichen Gesundheitsdienstes können im Freistaat noch keine Termine für die Corona-Schutzimpfung vereinbaren. Am Freitag war das Terminportal für diesen Personenkreis kurzzeitig freigeschaltet worden. Vereinbarte Termine sollen stattfinden, sagte DRK-Sprecher Kai Kranich dem MDR. Hintergrund ist dem Bericht zufolge die Einigung der Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Freitag, Erzieher und Lehrer bevorzugt zu impfen. Sie sollen den Impfstoff von AstraZeneca verabreicht bekommen, der in Deutschland für Personen bis 65 Jahre zugelassen ist. Zunächst muss dazu allerdings die Impfverordnung angepasst werden.

    Querdenker demonstrieren in Dresden und im Erzgebirge

    In der Landeshauptstadt demonstrierten Pandemieleugner und Verschwörungstheoretiker am Samstag mit einem Autokorso gegen die Corona-Beschränkungen. Nach Polizeiangaben fuhren 482 Fahrzeuge am Nachmittag vom Volksfestgelände auf einer 26 Kilometer langen Strecke in die Innenstadt. Eine Kundgebung war nicht geplant.

    Zu den Protesten hatten die Initiativen „Eltern Stehen auf“ und „Querdenken 351 Dresden“ unter dem Motto „Lautstarke Aufklärung“ aufgerufen. In Annaberg-Buchholz versammelten sich ebenfalls rund 500 Menschen, um mit einem Autokorso gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren. Der MDR berichtet von mehren Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz.

    Verkehrsmanagement für extremes Wetter, grüne Wellen und RB Leipzig

    Worüber die LZ heute berichtet hat: Die Grünen beantragen nach dem Schnee ein besseres Verkehrsmanagement für außergewöhnliche Wettersituationen, das Verkehrsdezernat erklärte der AfD, warum grüne Ampelwellen in Städten nicht funktionieren und das Jugendparlament wünscht sich eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Leipziger Zoos bis 1945.

    Was morgen passieren wird: Das Meisterschaftsrennen in der Bundesliga könnte morgen zum ersten Mal seit Jahren wieder richtig spannend werden. Voraussetzung wäre ein Auswärtssieg von RB Leipzig bei Hertha BSC. Nachdem der FC Bayern heute bei Eintracht Frankfurt 2:1 (2 : 0) unterlag, würden die Rasenballer im Falle eines Dreier auf zwei Punkte an den Tabellenführer aus München heranrücken. Anpfiff im Olympiastadion ist um 15:30 Uhr.

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