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In ungefähr anderthalb Jahren endet die letzte Amtszeit von Oberbürgermeister Burkhard Jung. In der Linkspartei hofft man offenbar, bis dahin einen deutschen Zohran Mamdani gefunden zu haben, der die Amtsgeschäfte anschließend übernehmen kann.
Am Tag nach dem Wahlerfolg des neuen New Yorker Bürgermeisters tauchten auf den Social-Media-Kanälen der Linkspartei verschiedene Beiträge auf, in denen man die Hoffnung äußerte, bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin im kommenden Jahr und bei der OBM-Wahl in Leipzig Anfang 2027 ähnliche Erfolge feiern zu können.
Doch wer soll es machen? Bei der vergangenen OBM-Wahl 2020 war Franziska Riekewald angetreten. Naheliegend wären auch Kandidat*innen wie der Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann oder Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke. Den Charme von Mamdani haben sie allesamt nicht, aber das lässt sich wohl von fast keinem beziehungsweise keiner Politiker*in in Deutschland behaupten.
Denkbar wäre ja auch, dass sich Linke, Grüne und SPD auf eine gemeinsame Person einigen. 2020 wäre CDU-Kandidat Sebastian Gemkow fast ins Amt gekommen. Seitdem ist die CDU in Leipzig noch stärker geworden.
Unklar ist auch, in welchem Zustand sich die Linke im nächsten Jahr befinden wird. Teile des sächsischen Landesverbandes haben sich gerade erst von einem Israel-feindlichen Beschluss vom jüngsten Bundeskongress der Linksjugend distanziert.
In Leipzig hingegen lehnt es die Parteispitze ab, zu Gruppen auf Distanz zu gehen, die das Hamas-Massaker am 7. Oktober gefeiert haben. Was wiederum auf wenig Verständnis bei prominenten Lokalpolitiker*innen stößt, allen voran Juliane Nagel.
Palästinasolidarität und der 7. Oktober sind übrigens auch eines der Themen im Schwerpunkt unserer Ausgabe. Wir wünschen eine angenehme Lektüre.
