Zwischenfinale im Panometer: Everest als Pausen-Bild bis zum Amazonien-Comeback im Juni 2012

Im asisi Panometer Leipzig findet aktuell ein spannender Panorama-Countdown statt, findet zumindest Karsten Grebe, der dasselbe aus dem Hause asisi GmbH meldet. Die Adresse ist Berlin, wo seit dem 30. September direkt vorm Pergamon-Museum das jüngste Asisi-Rundbild zu bestaunen ist: "Pergamon - Panorama der antiken Metropole".
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Mit diesem historischen Rundblick ist Yadegar Asisi etwas Ähnliches gelungen wie mit „Rom 312“, das von 2005 bis 2009 in Leipzig zu sehen war, bevor der Panorama-Künstler die Leipziger 2009 – im Humboldt-Jahr – mitnahm in die Welt Amazoniens. Parallel war in Dresden das 360-Grad-Bild „1756 Dresden“ zu sehen, das die königliche Residenzstadt den Dresdnern mit der Turmperspektive des Jahres 1756 nahe brachte. Das Bild wurde inzwischen auch dort durch einen Nachfolger ersetzt. Und das ist – welch Überraschung: „Rom 312“.

Am 1. Dezember hatten die Dresdner mit einem Wandelkonzert von ihrem 1756-Panorama Abschied genommen. Am 6. Dezember wurde das neue Rom-Panorama gehängt. Offiziell für die Öffentlichkeit zugänglich ist es ab Samstag, 10. Dezember. Wer die Reise ins konstantinische Rom seinerzeit in Leipzig also verpasst hat, der kann den Besuch jetzt bei einem Dresden-Ausflug mit einbauen.Ist auch ein Bildungserlebnis. So plastisch kann selten ein guter Geschichtsunterricht den Eindruck des antiken Rom vermitteln. In Kurzform aus der Asisi-Factory: „ROM 312 zeigt den triumphalen Einzug Kaiser Konstantins und seiner Legionäre in Rom nach der siegreichen Schlacht gegen Konstantins Gegner Maxentius und behandelt damit den Wendepunkt von der Antike zum christlichen Abendland. Der Legende nach stellte der Kaiser am Vorabend der Schlacht die Weichen für die Ausbreitung des Christentums, nachdem ihm ein leuchtendes Kreuzzeichen mit der erläuternden Inschrift ‚In diesem Zeichen siege‘ erschienen war. Daraufhin ließ er die Schilde und Feldzeichen mit dem Kreuz versehen, besiegte seinen Gegner und wurde Alleinherrscher. Wenige Jahre vor der Konstantinischen Wende waren die frühen Christen noch grausam verfolgt worden.“Wer dann ins etwas ältere Pergamon zur Zeit Kaiser Hadrians ins Jahr 129 n. Chr. will, der fährt nach Berlin.

Und die Leipziger? Immerhin startete hier Yadegars Experiment mit den Riesenpanoramen und seiner Bergwelt-Vision Everest 8848.

Der Leipziger darf staunen: Am 28. Januar öffnet das Leipziger asisi Panometer wieder mit „Everest“. Eine überarbeitete Version, die das „Amazonien“-Panorama kurzzeitig ersetzt.

Am 8. Januar ist deshalb das vorläufige Ausstellungsende für das durchaus erfolgreiche Panorama „Amazonien“. Wer es in der aktuellen Form noch einmal sehen möchte, sollte die Zeit bis dahin wohl nutzen. Am 28. Januar 2012 eröffnet dann das überarbeitete Panorama „Everest“.

Bislang ließ Yadegar Asisi seine Panoramen nach der Abhängung zwar stets vernichten. Aber das digitale Material hat er ja auf Festplatte. Nach einer Überarbeitung kann er die beeindruckende Bilderwelt jederzeit neu ausdrucken und auf Stoffbahnen reproduzieren lassen. In diesem Fall also die Gipfellandschaft um den Mount Everest. Und das tatsächlich als Zwischenschaltung. Denn ab Juni 2012 soll es dann eine Wiederauferstehung von „Amazonien“ – dann in einer überarbeiteten Version – geben.

Für alle, die noch einmal den „alten“ Amazonas-Urwald sehen möchten, findet in der ersten Januarwoche täglich von Dienstag bis Sonntag eine Führung mit vielen Informationen zu den aktuellen und zukünftigen Panoramaprojekten Asisis, zur Technik des Künstlers und natürlich auch zu den Wundern des Regenwaldes statt. „Versprochen“, sagt Karsten Grebe, „das eine oder andere Geheimnis wird gelüftet!“

Die Sonderführungen im Leipziger Panometer finden vom 3. bis 8. Januar 2012 täglich 13 Uhr statt. Preis: 3 Euro pro Person (zzgl. Eintritt). Öffentliche Führungen finden in dieser Woche außerdem täglich 11 und 14 Uhr statt.

Vom 9. bis zum 27. Januar bleibt das asisi Panometer Leipzig dann geschlossen.

www.asisi.de


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