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Verena Noll und Peter Schneider im Doppel-Interview: „Na, vor allem um die Buchkinder zu unterstützen!“

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    Den Buchkinder-Leseabend am 15. November 2019 werden neben Sandra Borgmann mit Verena Noll und Peter Schneider zwei weitere Schauspieler/-innen gestalten, die man in Leipzig, aber längst auch aus TV und Film kennt. Wie auch Borgmann hat sie das Engagement des Vereins für die Kinder und ihre selbstgeschriebenen und illustrierten Geschichten überzeugt. Nun werden sie diese am Freitag selbst vortragen. Zeit für ein Doppel-Interview mit den beiden rings ums Lesen, Literatur und Bildung.

    Warum macht Ihr bei der Benefiz-Lesung der Buchkinder mit?

    Verena: Ich bin schon vor vielen Jahren auf die Kalender und die Spruchkarten der Buchkinder gestoßen und mochte diesen speziellen Humor immer sehr gerne. Ich mag diesen Aspekt des Ungefilterten, des Ungeschönten – umso schöner wird es dann.

    Und natürlich ist es die Arbeit mit Kindern, die meiner Meinung nach nicht genug unterstützt werden kann und soll. Naja, und dann seid ihr einfach ein sehr sympathischer Verein ;-)!

    Peter: Weil ich das Projekt als Heranführung von Kindern an das Schreiben, Lesen, Geschichtenerzählen und Malen wunderbar und erhaltenswert finde.

    Wie wichtig sind Bücher bei Euch zu Hause?

    Verena: Ich würde schon sagen, dass Bücher bei uns ziemlich wichtig sind. Bei mir hat das natürlich auch viel mit meinem Beruf zu tun. In unserer Wohnung und da speziell in meinem Zimmer gibt es so „Büchertürme“, zum Leidwesen anderer Bewohner.

    Da staple ich dann immer all die Materialien, die ich für die nächsten Lesungen oder Theaterprojekte sammle. Manchmal bedauere ich es, dass ich fast ausschließlich „zweckgebunden“ lesen muss, aber vor kurzem habe ich es mal wieder geschafft, ein Buch „ganz privat“ zu lesen.

    Meine Kinder schwirren natürlich vorwiegend in den modernen Medien herum, aber immer wieder greifen sie auch zu einem Buch. Puh!

    Peter: Sehr wichtig. Ich und wir lesen sehr viel. Beruflich wie privat. Dabei bin ich ein analoger Typ geblieben, der sein Buch in der Hand haben muss. Besonders gerne mache ich Eselsohren an Stellen im Buch, die mir wichtig erscheinen und die ich vielleicht irgendwann noch mal nachlesen möchte. Bisher ist das allerdings noch nicht passiert, warum auch immer …

    Habt Ihr eigentlich ein Kinderbuch, das Euch in Eurer Kindheit geprägt hat?

    Verena: Ja, da gab es zum Beispiel „Das kleine Ich bin ich“ von Mira Lobe, ein Kinderbuchklassiker in Österreich. Ein Tier, das durch die Welt läuft, um herauszufinden, zu welcher Gruppe von Tieren es gehört und überall zwar Ähnlichkeiten entdeckt, nicht aber volle Übereinstimmung, bis es eben zu der im Titel zitierten Erkenntnis gelangt. Sehr schön war das.

    Dafür habe ich mich immer schrecklich bei „Hatschi Bratschis Luftballon“ gefürchtet, da werden Kinder entführt. Würde heute wahrscheinlich nicht mehr so auf den Markt dürfen, hat sich trotzdem sehr eingeprägt.

    Peter: Bücher aus meiner Jugend und Kindheit, die ich bis heute immer wieder gerne lese: „Alfons Zitterbacke“, „Ottokar Domma“, „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“ und Günter Görlichs „Den Wolken ein Stück näher“

    Wie wichtig ist das abendliche Vorlesen?

    Verena: Jetzt sind meine Kinder schon zu groß, früher war das schon wichtig. Ich habe zum Beispiel meinem Sohn „Herr der Ringe“ plus „Der kleine Hobbit“ komplett vorgelesen. Das hat mir großes Vergnügen bereitet.

    Interessant fand ich, dass Kinder, wenn sie noch recht klein sind, immer wieder nach dem gleichen Buch verlangen, x-mal die gleiche Geschichte hören wollen. Das fällt uns Großen schwer, oder?

    Peter: Wichtig. Aber mal so oder so von den Kindern gewollt. Die Konkurrenz bildgebender Medien wird mit zunehmendem Alter der Kinder stärker.

    Welches Buch liegt im Moment auf Eurem Nachtisch? 

    Verena: Viele Bücher von Friederike Mayröcker und Ernst Jandl. Als Vorbereitung für meine Premiere JANDLN (am 22.11. in der naTo, kleine Schleichwerbung;-)

    Peter: „Konrad Wolf“ (Antje Vollmer/ Hans-Eckhardt Wenzel) und „Schluss mit der Geduld“ (Philipp Ruch).

    Warum sollte man unbedingt am 15. November zur Buchkinder-Lesung kommen? 

    Verena: Na, vor allem um die Buchkinder zu unterstützen! Und Sandra und Peter werden bestimmt ein Vergnügen sein, die Musik wird auch cool, und die Texte sind ja sowieso großartig. Außerdem kann man seine ganzen Weihnachtseinkäufe nach der Veranstaltung am Büchertisch erledigen!

    Peter: Weil gemeinsames Lesen und Hören kommunikativ ist, verbindet und bildet.

    Informationen zu Verena Noll im Netz

    Informationen zu Peter Schneider im Netz

    Worum geht es am 15. November 2019?

    Der Verein Buchkinder Leipzig e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche auf dem Weg zum eigenen Ausdruck durch Bild und Sprache zu begleiten.

    „Trotz großartiger Hilfe vieler Partner, Eltern und Unternehmen braucht es kontinuierlich finanzielle Unterstützung, um unsere Kinder im Rahmen der Buchkinderarbeit zu bilden, sie an die Schönheiten ihres Ausdrucks heranzuführen – an Sprache, Bild, Text und Literatur, sagt Buchkinder-Geschäftsführerin Birgit Schulze Wehninck.

    Ziel des Abends sei es, die Aufmerksamkeit verstärkt auf die Buchkinderarbeit zu lenken und weitere Unterstützer zu gewinnen.

    Tickets gibt es noch für 15 € auf www.buchkinder.de oder an der Abendkasse. Senioren, Inhaber eines Leipzig-Passes oder Studenten zahlen 10 Euro. Kinder erhalten kostenfreien Zutritt. Start ist am 15. November 2019, 19 Uhr im Haus des Buches (Gerichtsweg 28).

    Alle Einnahmen aus den Ticketverkäufen kommen der Bildungsarbeit des Buchkinder Leipzig e.V. zu Gute. Die musikalische Begleitung des Abends übernehmen in diesem Jahr Franz Schwarznau (Kontrabass), Peter Schneider (Klarinette) und Helge Nitzschke (Klavier).

    Impressionen aus dem Jahr 2018

    Video: L-IZ.de

    Sandra Borgmann im Interview: „Bücher sind wie Geschichten, die ein Zuhause geben“

    Benefizlesung des Buchkinder Leipzig e.V. am 15.11.: „Von ausgedachten Tieren, Superhelden und dem Tod“ + Video

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