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Kultur·Theater

Am 2. November startet die euro-scene: Das erste Programm des neuen Festivalleiters Christian Watty mit drei Uraufführungen und vier Deutschlandpremieren

Wenn jetzt nicht die steigenden Inzidenzzahlen noch einmal dazwischenfunken, könnte es am 2. November tatsächlich losgehen mit dem diesjährigen europäische Tanz- und Theaterfestival euro-scene Leipzig. Es startet am 2. November um 19:30 Uhr im Leipziger Schauspielhaus. Nach langem Stillstand und sozialer Distanz im Alltag sowie auf der Bühne eröffnet „The Köln Concert“ die Festivalwoche, ein Tanzstück zu der berühmtesten Soloklavier-Einspielung aller Zeiten von Keith Jarrett.

Verlorene Orte. Foto: Haus Steinstraße
Kultur·Theater

Verlorene Orte: Eine spontane Premiere im DachTheater am 10. Oktober

Erinnerst Du Dich noch an die Zeit vor Corona? An damals? An … Menschen und Orte können für uns verloren gehen. Andere Menschen und Orte bleiben oder finden wir neu. Darüber macht sich das neue Theaterstück von Alexander Brock Gedanken und will zur Auseinandersetzung mit Erinnerungen anregen. Am Sonntag, 10. Oktober, gibt es dafür ganz spontan eine Premiere im DachTheater.

Die Troerinnen / Hekabe. Foto: Mim Schneider
Kultur·Theater

Premiere am 8. Oktober in den Cammerspielen: Die Troerinnen/Hekabe, beides nach Euripides

„Es gibt ein Unten, unter allem, für das die Worte fehlen. Dann kommt das Knurren“, sagt Kassandra in „Hekabe“. Troja, die einst leuchtende und mächtige Stadt, liegt in Trümmern. Eine List der Griechen brachte nach zehn Jahren erbittertem Krieg ihren Untergang. Die wenigen überlebenden Frauen werden als Beutestücke verlost – unter Männern, unter Griechen, unter den Siegern der Schlacht. Hekabe, die gefallene Königin Trojas, hat alles verloren – ihre Kinder, ihren Mann, ihre Heimat – doch ein Ende des Leids, der Grausamkeit und der Demütigung ist nicht in Sicht …

Forces of Nature. Foto: Schauspiel Leipzig / Alix Boillot
Kultur·Theater

Premiere in der Residenz des Schauspiel Leipzig am 6. Oktober: Forces of Nature

Mobilität, Flexibilität, ständige Verfügbarkeit. Viele Zeitgenossen merken gar nicht mehr, wie sie selbst zum Teil einer riesigen, spritfressenden Maschine gemacht werden, die Menschen fortwährend in Bewegung setzt und damit Energien verbrennt, die eigentlich deutlich besser eingesetzt oder gar gespart werden könnten. Die Klimakrise ist das direkte Ergebnis einer gedankenlosen Dauerbeschleunigung. Aber da war ja dann auf einmal das Stopp-Jahr 2020. Beides Thema in einer neuen Inszenierung des Schauspiels Leipzig.

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