Kinderbücher für den Familienurlaub – diese Kinderbücher regen die Fantasie der Kinder an

Reisen ist auch immer Abenteuerzeit. Für Kinder noch viel mehr als für Erwachsene. Dafür bedarf es einer passenden Garderobe, gutem Sonnen- und Insektenschutz und einem Eimer, um alles neu Entdeckte sammeln zu können. Doch das Wichtigste für ein gutes Abenteuer ist die Fantasie. Je blühender sie ist, desto besser. Reichlich Futter bieten da die Kinderbücher von TinyFoxes.

Bis zu den Sommerferien ist es zwar noch etwas hin, doch ein schöner und entspannter Familienurlaub will gut geplant sein. Sitzt der Badeanzug des letzten Jahres noch, haben die Kinder auch ausreichend Kleidung und sind auch alle gegen potentielle Urlaubskrankheiten geimpft? Diese Liste kann noch ewig fortgeführt und entsprechend der Familiensituation und des Urlaubszieles tausendfach abgewandelt werden.

Ein Aspekt bleibt jedoch gleich: Die Kinder brauchen Nahrung. Nicht nur etwas zwischen die Zähne, sondern auch Nahrung für den Geist, die die Abenteurerherzen der Kleinen höherschlagen lässt. Dabei helfen insbesondere Kinderbücher.

Deswegen sind Kinderbücher auch bei Reisen so wichtig

Für Kinder sind Bücher viel mehr als für die meisten Erwachsenen. Sie sind Tore zu anderen Welten, aus denen die Kleinen allerhand Inspiration holen können. Darum sind Kinderbücher so wichtig:

  • Ritual des Vorlesens

Regelmäßiges Vorlesen wird zu einem Ritual, welches für die Bindung des Kindes zu den Eltern sehr wichtig ist. Die Kinder hören die Stimme der Eltern, Kuscheln sich an diese ran und können anhand von Illustrationen an der Geschichte selbst Teilnehmen. Es ist wichtig, das Vorlesen im Alltag als Ritual zu etablieren, so dass auch die Stimmung des Kindes ein wenig gelenkt werden kann. Derartige Rituale lassen sich dann auch in den Urlaub übertragen und sorgen dafür, dass Eltern wie auch Kinder trotz all der neuen Eindrücke nicht ganz so stark aus ihrem etablierten Rhythmus fallen.

  • Fantasie anregen

Die Fantasie ist das wichtigste Spielzeug für Kinder. Sie animiert zum Erkunden und Entdecken, hilft beim Lernen und sorgt für Ablenkung in sonst langweiligen Situationen. Das gilt für den Alltag, aber auch besonders für den Urlaub, wo den Kindern so viele neue Eindrücke geboten werden. Das kann die Kinder schnell überfordern und ihnen sogar Angst machen. Fantasievolle Kinder gehen mutiger mit ihrer Umwelt vor, da sie diese mithilfe ihrer Gedanken zu einem Stück ihrer eigenen Welt machen, über die sie selbst Kontrolle haben. Kinderbücher inspirieren und regen die Fantasie der Kinder an, egal ob es sich um Geschichten aus dem Alltag handelt oder die Reise eines Wichtels zum Mondpalast.

Welche Kinderbücher eignen sich zum Reisen?

Grundsätzlich sollten die Lieblingsbücher der Kinder mit in den Urlaub genommen werden. Dies gibt den Kindern etwas altbekanntes in der neuen Umgebung und ist wichtig für Rituale, sofern diese etabliert worden sind. Es ist aber auch wichtig, dem Kind extra für die Reise ein neues Buch zu schenken. Das neue Buch ist noch frei von Erinnerungen und kann vom Gedächtnis des Kindes mit dem Urlaub direkt in Verbindung gebracht werden. Natürlich macht es keinen Sinn, für die Reise ein Buch über den ersten Arztbesuch oder defäkierende Tiere zu kaufen. Mehr Sinn machen Bücher über Entdeckungen und den Bezug zur Natur. Dies animiert die Kinder dazu, ihrer Umgebung gegenüber aufgeschlossener zu sein und den Wald oder den Strand mit all seinen Facetten und Bewohnern zu erkunden.

Besonders die Bücher von Kristin Franke, die bei dem Leipziger Verlag TinyFoxes vertrieben werden, beschäftigen sich mit dem Thema Erkundung und Natur:

  • Linus im Frühling / Sommer / Herbst / Winter

In den vier Büchern entdeckt das Bärenjunge Linus zusammen mit seinem Papa die Jahreszeiten und all die Veränderungen in der Natur, die das Fortlaufen des Jahres mit sich bringt. Kristin Franke kreiert in Linus im Frühling / Sommer / Herbst / Winter mit leichter Sprache und wunderschönen Illustrationen eine Welt, die sich besonders an die ganz kleinen Kinder richtet. Zusammen mit Linus können sie den Wald und die Felder erkunden, viele verschiedene Tiere kennen lernen und erleben, welche unterschiedlichen Auswirkungen die Jahreszeiten auf Flora und Fauna haben.

  • Fee und Hummel

Die Baumhummel Lale und die Fee Jolanda starten ihre Beziehung denkbar schlecht. Die Hummel möchte ihr Nest direkt vor Jolandas Haustür Bauen und die Fee ist davon ganz und gar nicht angetan. Mit der Zeit entwickelt sich zwischen den beiden aber eine tiefe Freundschaft und zusammen bestehen sie Gefahren und schaffen es, Lales junges Hummelvolk vor allen möglichen Gefahren zu schützen. Fee und Hummel behandelt die ungleiche Freundschaft zwischen den beiden Wesen, die verschiedener nicht sein könnten, auf sehr subtile, humorvolle und einfühlsame Weise. Autorin Kristin Franke schreckt dabei nicht zurück, auch auf tiefergehende Fragen des Lebens einzugehen. Denn während die Fee Jolanda mit Unsterblichkeit gesegnet ist, ist das Leben ihrer Freundin Lale nur auf ein Jahr begrenzt.

  • Die abenteuerliche Reise zum Mondpalast

Ein gieriger Troll hat alle Sterne vom Himmel gestohlen und ausgerechnet ein kleiner Wichtel ist dazu bestimmt, die Sterne und damit den Zauber der Welt zurück zu holen. In

„Die abenteuerliche Reise zum Mondpalast“ richtet sich Kristin Franke an Kinder ab sechs Jahren und kreiert eine fantastische Welt voller Magie, Abenteuern und Gefahren.

  • Hexe Nelli. Halbsommerfest im Munkelwald

Das große Halbsommerfest steht an, welches nur alle sieben Jahre gefeiert wird. Es sind magische Wesen aus aller Welt geladen und der Hexenrat hat beschlossen, dass die junge Hexe Nelli das Fest dieses Mal ausrichten soll. Auch diese Geschichte richtet sich an Kinder ab sechs Jahren und behandelt Themen wie Verantwortung und Freundschaft.

Doch das Wichtigste, was die Bücher vermitteln, ist die Entschleunigung vom Alltag. Dadurch können die Eltern mit ihren Kindern die gemeinsame Zeit besonders genießen – ganz ohne Stress und ohne Eile.


Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Nach über einem Jahr kommen die Leipziger Milieuschutzsatzungen am 10. Juni im Stadtrat zur Abstimmung
Wortmeldung in der Leipziger Südvorstadt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Wohnungsmarkt ist auch in Leipzig eng geworden. Nicht für alle. Wer gut verdient und sich Quadratmetermieten von 10 Euro leisten kann, hat Auswahl im ganzen Stadtgebiet. Die Probleme haben all jene Leipziger/-innen, die aufgrund von Niedriglöhnen und mageren Renten und Sozialleistungen schon mit 5 Euro je Quadratmeter an ihrer Leistungsgrenze sind. Und die ganz elementare Sorgen haben, morgen noch in ihrem alten Wohnumfeld wohnen bleiben zu dürfen.
Mit „Maria auf dem Seil“ beginnt am 12. Juni auch der Westflügel wieder vor Publikum zu spielen
Maria auf dem Seil. Foto: Wilde & Vogel

Foto: Wilde & Vogel

Für alle LeserLangsam regt sich das Leipziger Kulturleben wieder. Das Gewandhaus plant die ersten Konzerte, Oper und MuKo machen im Westbad Programm. Und auch der Westflügel Leipzig lädt ab Freitag, 12. Juni, wieder zu Veranstaltungen ins Haus in der Hähnelstraße – unter den durch Corona bedingten Hygiene-Auflagen, versteht sich. Das eigene Hygienekonzept ist fertig.
Die neue Achdujemine-Kampagne zum 365-Euro-Ticket in Leipzig
Demo für das 365-Euro-Ticket. Foto: Ökolöwe

Foto: Ökolöwe

Für alle LeserManchmal nehmen Geschichten seltsame Schleifen, wenn sie die autoverliebten Kollegen im Peterssteinweg in die Hände kriegen. So wie die Geschichte zum 365-Euro-Ticket, über das Leipzigs Stadtrat just vor einem Jahr abgestimmt hat. Und richtig ist: Ende März sollte Oberbürgermeister Burkhard Jung ein „Finanzierungskonzept über das Nachhaltigkeitsszenario für den Zeitraum 2021 bis 2030“ vorlegen. Aber falsch ist, dass die Einführung des 365-Euro-Tickets für das Jahr 2021 beschlossen wurde.
Die Zukunft nach Corona: Matthias Horx wirft einen Blick in die Zukunft in unseren Köpfen
Matthias Horx: Die Zukunft nach Corona. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserKann man die Zukunft voraussagen? Es gibt einen Haufen Leute, die tun so, als könnten sie es. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie gibt es kaum noch einen Tag, an dem nicht irgendein Kommentator, Politiker, Ökonom oder sonstiger Kaffeesatzleser aus voller Brust behauptet zu wissen, dass nach Corona alles anders wird. Oder sich gar nichts ändert – was dann sozusagen die Variante für gutverdienende Zyniker ist. Oder für Blender. Aber was kommt wirklich danach? Nur eins ist sicher, stellt Matthias Horx fest.
Die Schulschließungen wegen Corona haben Mütter besonders belastet
Die Auswirkungen des Homeschoolings auf die Eltern. Grafik: DAK

Grafik: DAK

Für alle LeserZuletzt merkten ja auch endlich die Regierenden, dass nicht die Wirtschaft am meisten gelitten hat unter dem Shutdown. Der größte Teil der Last wurde auf Familien mit Kindern abgeladen. Eltern waren auf einmal zum Zuhausebleiben verdonnert, weil Kindertagesstätten und Schulen schlossen. Und das oft in Wohnungen, in denen überhaupt kein Platz für Homeoffice und Homeschooling war. Die psychischen Folgen waren dramatisch, wie die DAK jetzt feststellt.
Linksfraktion beantragt eine neue Leipzig-Anleihe und eine Verlängerung des Schuldenabbaus bis 2050
Steffen Wehmann (Linke) im Stadtrat. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAm 3. Juni gab die Bundesregierung den Inhalt ihres 130-Milliarden-Euro-Konjunkturpaketes bekannt. Darin enthalten sind auch konkrete Unterstützungen für die Kommunen, die mit einbrechenden Steuereinnahmen zu rechnen haben. Nicht nur 2020, sondern wohl auch in den Folgejahren. Das wird die Diskussion auch um den Leipziger Haushalt anheizen. Die Linksfraktion hat schon mal ihren Handschuh in den Ring geworfen.
Digitale Klimarallye, anders wirtschaften und jede Menge Ansprechpartner für ein weltverträgliches Leben in Leipzig
Mit dem UiZ können Jugendliche einzeln oder in Teams per App auf Klima-Rallye durch Leipzigs Innenstadt gehen. Foto: UiZ Julia Zimmerhäkel

Foto: UiZ Julia Zimmerhäkel

Für alle LeserDie Ökofete musste schon abgesagt werden wegen Corona. Aber wie ist das mit den ganzen Veranstaltungen, die der Leipziger Ökolöwe für die Leipziger Umwelttage geplant hatte? Die Themen Klima und Artenschutz werden ja nicht weniger brisant, bloß weil Corona vorerst größere Veranstaltungen verhindert. Dann machen wir es eben digital, beschloss der Ökolöwe.
Drei Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt am 6. und 7. Juni in Leipzig
Der Freizeitpark Rabet im Leipziger Osten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserHeute wird auch in Leipzig gegen Rassismus demonstriert. Die Gruppe „Series Be:“ ruft für den 6. Juni unter dem Titel ‚STAND UP, SPEAK UP, SHOW UP‘ zu einer Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt auf. Um 14 Uhr startet die Auftaktkundgebung am Augustusplatz, die Route verläuft über den Leipziger Innenstadtring, durch die Südvorstadt vorbei am Amerikanischen Konsulat und dem Bundesverwaltungsgericht bis zum geplanten Ende am Wilhelm-Leuschner-Platz. Die nächste Demo gibt es am Sonntag, 7. Juni.
Leipzigs Verwaltung möchte auch die Jahnallee nicht umbenennen
Blick in die Jahnallee. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMan wird sie nicht so einfach los, diese alten Rauschebärte und Nationalisten. Schon bei der Umbenennung der Arndtstraße gab es ja nach dem Stadtratsbeschluss heftige Reaktionen, die augenscheinlich auch das Leipziger Verwaltungsdezernat beeindruckt haben. Weshalb man dort jetzt mit einem ganzen Berg von Argumenten versucht, das Ansinnen, auch noch die Jahnallee umzubenennen, abwehrt. Dabei wäre der Vorschlag Frankfurter Allee nur eine Rückbenennung.
Regionalliga-Saison abgebrochen, NOFV erklärt Lok zum Meister, Chemie feiert Klassenerhalt
Viermal durfte Lok gegen Nordhausen jubeln. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserDer 1. FC Lokomotive Leipzig ist erstmalig Meister der Regionalliga Nordost. Das entschied der Nordostdeutsche Fußballverband mit einem einstimmigen Votum für den Saisonabbruch am Freitag. Auf der Präsidiumssitzung wurde außerdem entschieden, dass es keine sportlichen Absteiger geben wird. Die BSG Chemie Leipzig hält damit nach dem Aufstieg im Vorjahr die Klasse.
Freitag, der 5. Juni 2020: Vor dem „Black Lives Matter“-Demowochenende
Antirassistische Demonstration im September 2019. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserRassismus, Polizeigewalt und die „Black Lives Matter“-Bewegung dominieren seit Tagen die Schlagzeilen. Für das Wochenende sind in Leipzig mehrere Demonstrationen angekündigt; die wohl größte am Sonntag um 13 Uhr vor dem Hauptbahnhof. Die „taz“ enthüllt derweil, dass eine Leipziger Burschenschaft offenbar den „Rassenkrieg“ plante. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 5. Juni 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Berliner Luft in der Kirchenruine Wachau – Konzert mit „clair-obscur“
Die Kirchenruine in Wachau. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Am 12. Juni 2020, 19.00 Uhr spielt das Saxophonquartett der Berliner Philharmoniker „clair-obscur“ in der Kirchenruine Wachau, Kirchplatz 1. Das Konzert mit dem Titel „Berliner Luft“ findet im Rahmen des Festivals „Sommertöne“ statt. Die Saxophonisten der Berliner Philharmoniker gastieren 2020 zum ersten Mal bei den Sommertönen, doch ihr hervorragender Ruf eilt ihnen voraus.
Sexuelle Übergriffe auf Frauen: Serientäter kommt in Psychiatrie
Serientäter Martin L. (r.), hier mit seinem Anwalt Stefan Wirth, muss in die Psychiatrie. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserEs war eine absehbare Entscheidung: Nach einer Reihe brutaler Übergriffe auf junge Frauen in Leipzig wurde der geständige Täter vom Landgericht wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen, aber in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen.
Ensembles von Oper, Leipziger Ballett und Musikalsicher Komödie im Westbad
Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

An fünf aufeinanderfolgenden Wochenenden werden Oper, Leipziger Ballett und Musikalische Komödie ab dem 12. Juni 2020 jeweils Freitag und Samstag zur Veranstaltungsreihe „Vorstellungskraft voraus!“ mit einem eigenen Programm wieder auf der Bühne im Westbad zu sehen, hören und erleben sein.
FES-Papier wirbt für weitere Unterstützung für eine echte Mobilitätswende in Deutschland
LVB-Baustelle in der KarLi 2014. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie lange diskutierte Abwrackprämie für Pkw war dann zum Glück nicht mehr Bestandteil des am 3. Juni bekannt gegebenen Konjunkturpakets der Bundesregierung. Da dürften auch die Autor/-innen eines Positionspapiers der Friedrich-Ebert-Stiftung aufgeatmet haben, die schon befürchteten, dass nun wieder Milliarden in den Verbrenner investiert werden, die dringend für eine richtige Mobilitätswende gebraucht werden. Den Corona-Shutdown hatten sie zur Gelegenheit genommen, dieses Papier zu verfassen.