Stimmung im Osten zweigeteilt: Rückbesinnung auf Privatleben und Familie angesichts wirtschaftlicher Turbulenzen

Gedämpfter Optimismus in Ostdeutschland. Das ist im Großen und Ganzen das Ergebnis der Allianz-Zuversichtstudie für das vierte Quartal 2011. Demnach blicken die Menschen in den Neuen Bundesländern dem Jahreswechsel mit eher gemischten Gefühlen entgegen. Während sich die Zuversicht für das persönliche Leben im Aufwind befindet (plus sieben Prozentpunkte), ist der Optimismus der Ostdeutschen im vierten Quartal 2011 für die Entwicklung Deutschlands eher gedämpft.
Anzeige

Nur jeder Fünfte (19 Prozent) sieht die Gesamtsituation der Bundesrepublik in den kommenden zwölf Monaten „mit Zuversicht“ oder „mit großer Zuversicht“. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist die in den Neuen Bundesländern ohnehin skeptische Stimmung hinsichtlich der Zukunft Deutschlands somit um weitere sechs Prozentpunkte gesunken. Positiv freilich ist, dass der Anteil der Ostdeutschen „mit großer Sorge“ in dieser Frage um vier Prozentpunkte auf elf Prozent abgenommen hat. Damit sind die Neuen Bundesländer zwar deutschlandweit nach wie vor Schlusslicht, ziehen nun aber mit Norddeutschland gleich.

Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der monatlich durchgeführten repräsentativen Befragungen zur Allianz Zuversichtsstudie, einem Gemeinschaftsprojekt der Allianz Deutschland AG in Zusammenarbeit mit der Universität Hohenheim. Mit Blick auf die einzelnen Gesellschaftsbereiche lässt sich feststellen, dass die allgemein eher skeptische Stimmungslage besonders auf der mangelnden Zuversicht für die bundesdeutsche Konjunktur gründet. Im Vergleich zum vierten Quartal 2010 ist das Zutrauen in die deutsche Wirtschaftskraft um fünf Prozentpunkte gesunken.

Trotz des Aufwärtstrends in den anderen Kategorien kann die Abwärtsbewegung insgesamt nicht ausgeglichen werden. Den deutlichsten Sprung nach oben macht die Zuversicht für den Umwelt- und Klimaschutz: 30 Prozent der Befragten zwischen Ostsee und Erzgebirge sind optimistisch für die Durchsetzung ökologischer Interessen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum spiegelt sich dies in einem Anstieg um neun Prozentpunkte wider.

Hoffnungsträger Arbeitsmarkt

Ein weiterer Hoffnungsschimmer für die Zuversicht in Ostdeutschland ist der Arbeitsmarkt: 22 Prozent der Befragten glauben an die Sicherheit der Arbeitsplätze in Deutschland. Dieser Wert hat sich seit dem vierten Quartal 2010 spürbar stabilisiert (plus drei Prozentpunkte). Auch die gesetzliche Pflege- und Krankenversicherung (15 Prozent; plus sieben Prozentpunkte) sowie die Rentenversicherung (14 Prozent; plus sechs Prozentpunkte) wird auf niedrigem Niveau zunehmend positiv eingeschätzt. „Die Verschlechterung des Geschäftsklimas, eine hohe Armutsquote, die diskutierte Absenkung des Solidaritätszuschlags und die über allem schwebende Euro-Krise drücken den Ostdeutschen sichtlich aufs Gemüt und bestimmen die Wahrnehmung der politischen und wirtschaftlichen Großwetterlage. Diese Probleme schüren die Sorge, dass Deutschlands Perspektiven trübe sind“, erklärt Prof. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim, der die Zuversichtsstudie wissenschaftlich begleitet.

„Dennoch schauen die Menschen in den Neuen Bundesländern über den Tellerrand hinaus und honorieren durchaus die gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen in den Feldern Ökologie, Bildung und staatliche Versorgungssysteme, die dann auch allesamt optimistischer eingeschätzt werden als vor einem Jahr.“ Im Gegensatz zur eher skeptischen Stimmung hinsichtlich der bundesdeutschen Entwicklung hellt sich die Zuversicht in den neuen Ländern mit Blick auf das eigene Leben auf: Dieser Zuversichtswert hat sich um sieben Prozentpunkte auf 56 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2010 verbessert. Damit bleibt Ostdeutschland auch in dieser Kategorie im bundesweiten Vergleich der Regionen Schlusslicht, verringert im vierten Quartal 2011 aber den Abstand zum Bundesdurchschnitt auf sieben Prozentpunkte.

Außerdem ist der Zuwachs für das persönliche Leben nur in Bayern so groß wie im Osten der Republik. Die Stimmungswerte für alle persönlichen Lebensbereiche sind in Ostdeutschland entweder auf Wachstumskurs oder sind zumindest auf gleichem Niveau geblieben. In drei Kategorien hat die Zuversicht gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugelegt: bei der eigenen finanziellen Lage (plus zehn Prozentpunkte), der finanziellen Versorgung im Alter (plus neun Prozentpunkte) und den eigenen vier Wänden (plus acht Prozentpunkte). Die Werte für das familiäre Umfeld und den eigenen Job (jeweils plus drei Prozentpunkte) sowie die persönliche Vorsorge bei Krankheit und Pflege (plus einen Prozentpunkt) haben sich stabilisiert.

Zusammenhalt von Familie und Nachbarschaft

Mehr zum Thema:

Klares Ergebnis einer Allianz-Studie: Partnerschaft kommt vor Karriere
Wofür lebt der Mensch eigentlich …

Allianz-Zuversichtsstudie: Miese Noten für die Bundespolitik
Als Versicherungsunternehmen will man ja …

Zuversichtsstudie: Auch der Osten sieht wieder optimistischer in die Zukunft
Eigentlich leben ja Versicherungen davon …

Zuversichtsstudie: Ostdeutsche trauen dem Frieden nicht so recht
In den neuen Bundesländern sind die …

„In Ostdeutschland erleben wir derzeit angesichts der wirtschaftlichen Turbulenzen eine Rückbesinnung auf das Privatleben. Dieses Phänomen zeigt sich an der wachsenden Zuversicht in allen Bereichen des persönlichen Lebens“, sagt Frank Brettschneider. „In den Neuen Bundesländern ist das Vertrauen auf den Zusammenhalt von Familie und Nachbarschaft nach wie vor stark. Die Menschen schöpfen hauptsächlich daraus ihren Optimismus für die kommenden zwölf Monate.“

Basis der Allianz Zuversichtsstudie, einer gemeinschaftlich durchgeführten Untersuchung der Allianz Deutschland AG und der Universität Hohenheim, sind repräsentative monatliche Befragungen mit jeweils mindestens 500 – 1.000 Interviewpartnern. Im vierten Quartal 2011 wurden insgesamt 1.504 Interviews durchgeführt. Seit dem Start der Studie im Herbst 2007 wurden mehr als 30.000 Bundesbürger befragt. Ziel der Allianz Zuversichtsstudie ist es, die Stimmungslage in Deutschland zu erheben.

Dazu wird regelmäßig die Zuversicht der Menschen für die jeweils kommenden zwölf Monate in sechs persönlichen und sechs gesellschaftlich übergreifenden Lebensbereichen erfasst. Die aktuellen Ergebnisse der Allianz Zuversichtsstudie sowie Trends, die sich daraus ablesen lassen, werden der Öffentlichkeit in der Regel vierteljährlich vorgestellt. Die Ergebnisse des ersten Quartals 2012 erscheinen im März 2012.


Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Ein kleines, großes Zeichen aus dem Leipziger Stadtrat: Sieben Stadträt/-innen beantragen die Aussetzung der Erhöhung der Aufwandsentschädigung
Der Stadtrat tagt im Neuen Rathaus. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserCorona geht an die Substanz. Auch an die Substanz eines städtischen Haushalts. Mit einem 57-Millionen-Euro-Defizit rechnet Leipzigs Finanzbürgermeister Torsten Bonew in diesem Jahr. In den nächsten beiden Jahren könnten 153 Millionen und 130 Millionen Euro fehlen. Jetzt schlagen mehrere Stadträt/-innen aus mehreren Fraktionen vor, die Aufwandsentschädigungen für ihre Arbeit in den nächsten zwei Jahren nicht zu erhöhen.
Finissage am Sonntag: „Andere Ansichten“ – Malerei & Skulptur
© Gerlinde Oppermann

© Gerlinde Oppermann

Am Sonntagnachmittag geht diese schöne Ausstellung zu Ende. Doch Sie haben noch die Möglichkeit an diesem Tag die Werke in der art Kapella zu erleben. Kommen Sie mit dem Kurator Axel Görig ins Gespräch und das selbstverständlich mit dem nötigen räumlichen Abstand.
AWO Sachsen schlägt Alarm: Eine Kürzung in den Schuldnerberatungsstellen wäre jetzt unverantwortlich
Ein kleines bisschen Geld. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs kam gar nicht gut an, als mit den beginnenden Haushaltsverhandlungen in der Regierungskoalition auf einmal Forderungen zu Kürzungen im Sozialbereich aufkamen. Das würde zum Beispiel auch die Finanzierung der 15 Schuldnerberatungsstellen der AWO betreffen. Und das in einer Zeit, wo – coronabedingt – deutlich mehr Sachsen in Einkommensprobleme und Finanzierungsschwierigkeiten rutschen. Menschen, für die niemand streikt. Machtlose Menschen.
Wie geht es jetzt weiter im Gebiet zwischen Volkmarsdorf und Bahngelände?
Das Gebiet der Schulze-Delitzsch-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie weiter im Norden des Leipziger Ostens? In jenem Gebiet, das noch heute von seiner engen Verbindung mit der Bahn und dem Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs berichtet, das heute aber eher aussieht wie ein Fransenteppich mit Löchern. Auch hier könnte doch endlich eine ordentliche Bauleitplanung dafür sorgen, dass dieses Gebiet zu einem lebendigen Teil der Stadt wird, beantragte die Grünen-Fraktion im Juni. Jetzt bekommen die Grünen Schützenhilfe von der CDU-Fraktion, auch wenn alles ein bisschen komplizierter ist.
NABU Sachsen kritisiert: Der Europäische Green Deal droht zur Bruchlandung zu werden
Rapsfeld bei Leipzig. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserWie viele Entscheidungen gab es eigentlich in der letzten Zeit, bei denen die politischen Gremien endlich verantwortungsvoll auf Klimakrise und Artensterben hätten reagieren können? Und jedes Mal geriet das Ganze zur Farce, setzen sich die alten, finanzstarken Lobbygruppen durch. So auch bei der Abstimmung zur EU-Agrarpolitik, die auch die nächsten Jahre den Löwenanteil der GAP-Gelder in eine klimazerstörende Landwirtschaftspraxis fließen lässt. Der NABU Sachsen ist entsetzt.
Szenenmacher: Wie sehr sich Regie und Schauspiel seit Wagners Tod tatsächlich verändert haben
Katharina Wagner, Holger von Berg, Marie Luise Maintz (Hrsg.): Szenenmacher. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZum Glück bin ich kein Wagnerianer. Ich muss den großen „Meister“ nicht verteidigen. Ich muss auch nicht Meister zu ihm sagen. Und ich muss auch keine Partei ergreifen im Streit um Neu-Bayreuth oder gar die Unantastbarkeit von des „Meisters“ Werk. Obwohl: Jetzt, da ich diesen neuen Band zum „Diskurs Bayreuth“ gelesen habe, darf ich.
Ausstellung: Seilakt III – VI: On A Razor’s Edge
Fumi Kato, Die Schlange, 2020, Privatbesitz, © Künstler

© Künstler

Das MdbK zeigt in Kooperation mit den Klassen Intermedia und Bildende Kunst der Fachrichtung Medienkunst der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) eine Gruppenausstellung, in der sich die Studierenden mit Werken des Mittelalters und der frühen Neuzeit auseinandersetzen. Die ersten beiden Positionen der Ausstellungsreihe „SEILAKT“ wurden 2019 im Personenaufzug des MdbK gezeigt.
Zum Geburtstag gibt’s Eis: Icefighters erhalten Zulassung für Spielbetrieb und Mietvertrag für Kohlrabizirkus
Die Icefighters sind zurück im Kohlrabizirkus. Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Foto: Jan Kaefer (Archiv)

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelEinen 10. Vereins-Geburtstag stellt man sich schon ziemlich toll vor: Party-Hütchen, Luftschlangen und immer eine handbreit Sekt im Glas. Viele Gäste, beschwingte Festreden und der verklärte Blick auf die zurückliegenden Jahre. Auf all das mussten die Icefighters Leipzig in diesem Jahr leider verzichten. Corona und der ungewisse Blick in die Zukunft sprengten die schönsten Party-Pläne.
Montag, der 26. Oktober 2020: Einigung im Tarifstreit und ein plötzlicher Tod
Thomas Oppermann (SPD) starb unerwartet am Sonntag, den 25. Oktober 2020. Foto: Foto: SPD / Susie Knoll

Foto: SPD / Susie Knoll

Für alle LeserIn Sachsen hat es heute viele Reaktionen auf Nachrichten von der Bundesebene gegeben. Während die Einigung bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst für Erleichterung sorgte, rief der unerwartete Tod des SPD-Politikers Thomas Oppermann parteiübergreifend Bestürzung hervor. Außerdem: Leipzig hat eine Online-Umfrage zur Markthalle gestartet. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 26. Oktober 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Weltrekorde am laufenden Band: Marcus Schöfisch attackiert den 50-Kilometer-Rekord auf dem Laufband
Marcus Schöfisch: Das große Ziel bleibt aber Olympia. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelDas große Ziel von Marcus Schöfisch war es, sich dieses Jahr auf der Marathonstrecke für die Olympischen Spiele in Tokio zu qualifizieren. Dann kam Corona und alles ganz anders. Der Langstreckenläufer musste sein Trainingslager in Südafrika abbrechen und Mitte März vorzeitig nach Leipzig zurückkehren. Aus sportlicher Sicht war die Enttäuschung groß, denn bereits im Vorjahr musste der Deutsche Meister von 2016 verletzungs- und krankheitsbedingt auf Marathon-Wettkämpfe verzichten.
Ausgezeichneter kritischer Journalismus: Zwei Mal Unterstützung für Leipziger Journalisten durch die Otto-Brenner-Stiftung
Michael Kraske: Der Riss. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 17. November zeichnet die Otto-Brenner-Stiftung wieder herausragende Leistungen für kritischen Journalismus aus. Diesmal gehen zwei Auszeichnungen an Journalisten aus Leipzig. Beide konnten wir mit ihren Büchern schon in der L-IZ vorstellen. Die Preisverleihung findet aufgrund der Corona-Pandemie am 17. November in Berlin ohne Publikum statt – sie wird für alle Interessierten ab 18 Uhr im Livestream über die Internetseiten der Stiftung zu verfolgen sein.
Ausstellung: CONNECT Leipzig #2
Erik Swars, o. T., 2020, Privatbesitz, (Ausschnitt) © Künstler

© Künstler

Mit „CONNECT Leipzig“ öffnet das MdbK dem künstlerischen Nachwuchs das Haus und bietet ihm die Möglichkeit, sich im fünfwöchigen Wechsel im Zündkerzen-Hof im Erdgeschoss zu präsentieren. „CONNECT Leipzig #1“ fand mit großem Erfolg vom 14. März 2018 bis 24. März 2019 statt. Insgesamt konnten zehn Künstler/-innen ihre erste institutionelle Einzelausstellung realisieren. Das MdbK setzt dieses außergewöhnliche Ausstellungsformat, das sich dezidiert der Förderung junger Künstler/-innen verschrieben hat, nun als Biennale fort.
Die zweite Welle: Landkreis Nordsachsen hat noch zu kämpfen, um die Corona-Fallzahlen in den Griff zu bekommen
Corona-Ambulanz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserGewarnt waren alle vor der sogenannten Zweiten Welle der Corona-Pandemie. Aber als sie dann kam, wurden die örtliche Behörden doch wieder kalt überrascht. Und ausgerechnet da, wo sich zwei westdeutsche Ministerpräsidenten als besonders gute Bekämpfer der Pandemie zelebrierten, färbte sich die Infektionskarte in rasendem Tempo Rot. Aber die Alarmsirenen hörte man bald auch aus den beiden an Leipzig angrenzenden Landkreisen Leipzig und Nordsachsen.
Am 29. Oktober: Sinfoniekonzert des Hochschulorchesters im Gewandhaus
Das Hochschulsinfonieorchester unter der Leitung von Prof. Matthias Foremny im Gewandhauskonzert 2019 © Gert Mothes

© Gert Mothes

Es ist eine seit langem bestehende Tradition, dass das Hochschulsinfonieorchester (HSO) jährlich ein Gewandhauskonzert gibt – und zwar anlässlich des Todestages von Konservatoriumsgründer und Hochschulnamenspatron Felix Mendelssohn Bartholdy, der am 4. November 1847 – also vor 173 Jahren – starb.
2.500 Bäumchen für das Klima: Erste Baumpflanzaktion von „LEIPZIG pflanzt“ im Leipziger Südraum + Video
Pflanzaktion von „LEIPZIG pflanzt“ auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Peres. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserIm Dezember 2019 stießen die Mitglieder der Leipziger Gruppe „Omas for Future“ auf die ergreifende Geschichte von Elzéard Bouffier, den „Mann der Bäume pflanzte“. Als dieser Bouffier in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erkannte, dass seine ganze Gegend in den französischen Cevennen aus Mangel an Bäumen absterben werde, entschloss er sich, etwas dagegen zu unternehmen.