Die größten Umweltprobleme – Ursachen, Folgen und was jeder einzelne dagegen tun kann

Schmelzende Eisgletscher, vom Aussterben bedrohte Tierarten, Bodenerosion – das ist nur ein Teil der schlimmen Folgen, welche die größten Umweltprobleme unserer Zeit mit sich bringen. Besonders verheerend: hinter alldem steckt der Mensch. Jetzt gilt es zu handeln, bevor es zu spät ist. Doch wie bekommen wir die Umweltprobleme in den Griff? Die Antwort auf diese schwierige Frage besteht aus vielen kleinen Lösungen, für die jeder einzelne seinen Beitrag leisten kann und muss. Ein Blick auf die Ursachen und Folgen macht verständlich, wie ernst die Lage ist.
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Die globale Erderwärmung

Mit dem Industriezeitalter ab der Mitte des 18. Jahrhunderts begann im Grunde auch der vom Menschen verschuldete Anteil am weltweiten Klimawandel: Seitdem gelangen Unmengen an Schadstoffen in die Umwelt. Die industriellen Aktivitäten, die Landwirtschaft und die Verbrennung fossiler Brennstoffe (etwa bei Autos und Flugzeugen sowie bei der Energiegewinnung) haben die atmosphärische CO2-Konzentration in den vergangenen 200 Jahren von 280 auf 400 ppm (parts per million) erhöht. Dieser drastische Anstieg der Emissionen in vergleichsweise kurzer Zeit konnte nicht ohne Folgen bleiben. Das Ergebnis ist der Klimawandel.

Folgen des Klimawandels

Die globale Durchschnittstemperatur ist laut wissenschaftlicher Messungen bereits um 1,0 Grad angestiegen im Vergleich zum vorindustriellen Niveau. Nach den Analysen der Weltwetterorganisation waren die Jahre 2015 bis 2018 die vier wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen im 19. Jahrhundert und die 20 wärmsten lagen in den vergangenen 22 Jahren.

Der Klimawandel hat aber noch weitere, ganz unterschiedliche Auswirkungen: Er zeigt sich in Form von extremen Witterungsverhältnissen wie anormalen Hitze- und Kältewellen, Dürreperioden oder Dauerregen und dadurch, dass die Luftqualität immer schlechter wird, weil sich die Erdatmosphäre verändert. Außerdem schmelzen wegen der globalen Erderwärmung die Gletscher, sodass der Meeresspiegel ansteigt und das Wasser wiederum Insel- und Küstenregionen überflutet. Die Wassertemperatur steigt an und wegen der überhöhten CO2‑Werte versauern die Meere, weil sie nur bis zu einem gewissen Maß CO2 aufnehmen können. Zudem kippt der pH-Wert, wenn dieses Maß überschritten wird. Auf vielfache Weise bedroht der Klimawandel den Lebensraum von Menschen, Tieren und Pflanzen und darunter leidet letztendlich auch die Biodiversität, die biologische Artenvielfalt.

So kann jeder etwas gegen den Klimawandel tun

Dass der Klimawandel weiter voranschreitet, lässt sich nur aufhalten, wenn zukünftig deutlich weniger Schadstoff-Emissionen in die Atmosphäre abgegeben werden. Entsprechende Maßnahmen kann jeder im Alltag umsetzen. Dazu gehört es, so oft wie möglich auf das Auto zu verzichten und stattdessen zu Fuß zu gehen oder auf umweltfreundlichere Transportmittel umzusteigen.

Doch auch beim Einkaufen kann man dazu beitragen, dass weniger Emissionen verursacht werden, und zwar, indem man darauf achtet, woher die Produkte kommen, die man kauft. Waren, die aus anderen Ländern importiert werden, gelangen über lange Transportwege in unsere Supermärkte. Deswegen ist es umweltfreundlicher, Produkte wie Obst und Gemüse der Saison entsprechend einzukaufen und möglichst auf Produkte aus dem regionalen Anbau zurückzugreifen. Sie halten sich meist länger und erfordern keine langen Transportwege wie Importware. Gleiches gilt auch für Rohstoffe, die für den Hausbau benötigt werden.

Ebenso ist es ratsam, das Haus klimafreundlich umzugestalten: Eine bessere Dämmung senkt den Energieverbrauch für die Heizung und damit den Bedarf an Energieträgern. Idealerweise werden für Heizung und Strom erneuerbare Energieträger genutzt, die kaum Emissionen verursachen. Ansonsten gilt es, den Verbrauch von Strom und Heizenergie so gut wie möglich zu senken. Die beste Energie ist immer noch jene, die gar nicht erst verbraucht wird.

Die starke Luftverschmutzung

Kein (Land-)Lebewesen kommt ohne Sauerstoff aus. Ohne die Luft, die auch wir Menschen zum Atmen brauchen, gibt es kein Leben auf der Erde. Doch genau dieser lebenswichtige Rohstoff gerät immer mehr in Gefahr: Wie viele epidemiologische Studien zeigen, ist die Atemluft vielerorts aktuell derart mit Feinstaub und Stickoxiden versetzt, dass es unserer Gesundheit schadet. Noch dazu fördert die Luftverschmutzung die globale Erderwärmung.

Feinstaub und Stickoxide verschmutzen die Atemluft

Unter Feinstaub versteht man winzig kleine Partikel, die in der Luft schweben und einen Durchmesser von weniger als zehn Mikrometer haben, wobei ein Mikrometer einem Millionstel Millimeter entspricht. Diese Partikel bestehen aus Ruß, Reifen-, Kupplungs- und Bremsenabrieb, Plastikteilchen, Pollen, Staub von Baustellen oder der Schüttgutverladung sowie Rückständen aus der Abfallbeseitigung oder Düngung.

Die Quellen für Feinstaub sind also vielfältig, doch fast ausschließlich durch den Menschen verursacht. Je kleiner die Partikel sind, desto leichter gelangen sei in die tiefsten Verästelungen der Lunge. Manche können sogar in die Lungenbläschen eindringen und werden von da ins Blut und in den gesamten Körper transportiert. Dort können sie überall Entzündungen und gefährliche Krankheiten hervorrufen. In Gegenden, in denen die Feinstaubbelastung besonders hoch ist, gibt es deutlich mehr Fälle von tödlich verlaufenden Schlaganfällen, Herzleiden, Krebserkrankungen und Atemwegserkrankungen.

Zusätzlich zum Feinstaub verschmutzt Kohlenstoffdioxid (CO2) die Luft. Die Freisetzung von CO2 wird immer dann verursacht, wenn Kohle, Öl, Gas und Holz verbrannt werden. Seit dem Beginn der Industriellen Revolution Mitte des 18. Jahrhunderts belastet der Mensch die Atemluft mit mehr Stickoxiden als die Natur bewältigen kann: Flugzeuge, Autos, LKWs, Industriebetriebe, private Haushalte – überall kommt es zum Ausstoß von Schadstoffen. Ein zusätzlicher Faktor ist die wachsende Bevölkerung der Erde, denn mehr Menschen bedeutet auch mehr Industrie, mehr Haushalte und mehr Fahrzeuge auf den Straßen.

Abgase von Fahrzeugen erzeugen zu viele Schadstoff-Emissionen. Foto: © 290712 # 138828497/ stock.adobe.com

Das Problem: Immer mehr schlechte Luft

Das Problem der Luftverschmutzung geht allein auf den Menschen zurück. Überall dort, wo der Mensch lebt, gibt es keine völlig reine Luft mehr – jedenfalls in den Industriestaaten. Besonders schlimm ist die Schadstoffbelastung in Ballungsräumen und Städten. Einige Kommunen in Deutschland haben freiwillig ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge erwirkt, in vereinzelten Städten wurde es gerichtlich beschlossen und in weiteren Städten steht es noch in der Schwebe, ob ein Diesel-Fahrverbot verhängt wird oder nicht.

Allerdings beschränkt sich das Umweltproblem Luftverschmutzung nicht auf Deutschland oder auf vereinzelte Länder. Tatsächlich handelt es sich um ein globales Problem. Beispielsweise hat die nigerianische Stadt Onitsha mit 594 Mikrogramm pro Kubikkilometer die höchste Feinstaubbelastung aller Städte weltweit.

Die Luftverschmutzung kennt keine Ländergrenzen – damit geht dieses Umweltproblem jeden etwas an. Die Werte der Luftverschmutzung durch Schadstoffe sind aufgrund des technischen Fortschritts in der Mobilitätsbranche glücklicherweise rückläufig – dennoch ist die Schadstoffbelastung der Luft immer noch zu hoch.

Die Lösung: Weniger Abgase produzieren

Da allein der Mensch die Luftverschmutzung verursacht, liegt es an ihm, das Problem in den Griff zu bekommen. Wichtig ist auch hier, dass jeder einzelne seinen Beitrag dazu leistet, um die Schadstoffbelastung zu verringern. Etwa, indem wir weniger mit dem Auto fahren und stattdessen öfter die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, denn die fahren ohnehin und je mehr Menschen sie transportieren, desto besser für die Umwelt. Noch besser ist es natürlich, auf das Fahrrad umzusteigen oder kurze Strecken zu Fuß zu gehen.

Was ebenfalls zu einer geringen Luftverschmutzung beiträgt, ist eine ordnungsgemäße Entsorgung des Mülls. Außerdem ist es wichtig, fossile Brennstoffe mehr und mehr durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Solarenergie, Windenergie, Geothermie und weitere regenerative Energieträger verursachen kaum CO2-Emissionen und sind damit schonend zur Umwelt. Je grüner der Strom aus der Steckdose ist, desto besser ist auch die Ökobilanz von Elektroautos.

Plastikmüll ist eine große Gefahr für Tiere. Foto: © Jens Metschurat # 108343341/ stock.adobe.com

Die Vermüllung der Natur

Dem Plastikatlas 2019 zufolge landen jedes Jahr rund zehn Millionen Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren, also etwa eine LKW-Ladung pro Minute. Inzwischen treiben schon knapp 200 Millionen Tonnen in den Meeren und Ozeanen. Doch auch die übrige Natur bleibt nicht von immer größer werdenden Müllbergen verschont. Die vielen Tüten, Flaschen, Kanister und Verpackungen sind die Folge einer weltweit steigenden Plastikproduktion und von fehlendem Müllmanagement an dicht besiedelten Küsten.

Müll als Gefahr für die Tiere

Das Problem: Der Plastikmüll ist sehr langlebig und wird dementsprechend langsam abgebaut. Übrig bleibt Mikroplastik, der in die Organismen der Tiere gelangt: Schon jetzt verenden viele Tiere, weil sie Plastik fressen und dadurch der Verdauungstrakt verstopft. Doch schon vorher wird Plastik zur Lebensgefahr für die Tiere: Sie verheddern sich in großen Müllstücken und können sich nicht mehr befreien, sodass sie verhungern oder ertrinken – wie es bei Schildkröten und anderen Meeresbewohnern, die zum Atmen auftauchen müssen, oft der Fall ist. Oder aber die Tiere verletzen sich bei ihren Befreiungsversuchen schwer.

Die Reduzierung der Müllberge ist unabdingbar

Die einzige Lösung des Müllproblems: Zukünftig weniger Müll produzieren. Dazu kann jeder einen Beitrag leisten. Beim Einkaufen kann man darauf achten, Produkte zu wählen, die keine oder möglichst wenig Verpackung haben. Statt der kleinen Plastiktüten kann man Obst und Gemüse in wiederverwendbaren Netzen oder Beuteln verstauen.

Ideal ist das verpackungsfreie Einkaufen in den sogenannten Unverpacktläden, von denen es immer mehr in Deutschland gibt. Dort bekommt man sämtliche Produkte ganz ohne Verpackung. Die Einkäufe kann man in Glasbehältern und Stofftaschen nach Hause transportieren, sodass auch hier kein Plastik nötig ist und kein Müll entsteht. Generell ist es ratsam, auf wiederverwertbare Dinge umzusteigen, möglichst viele Plastikdinge im Haushalt durch umweltfreundlichere, recycelbare Varianten zu ersetzen und den Konsum im Gesamten zu reduzieren, um weniger Müll zu produzieren. Damit weniger Müll in der Natur landet, sollte dieser immer ordnungsgemäß in dem vorgesehenen Mülleimer entsorgt werden.

Die Wasserknappheit

Gute 120 Liter – so viel Trinkwasser verbraucht jeder Deutsche pro Tag. Davon werden etwas weniger als die Hälfte für Baden und Duschen genutzt, der restliche Verbrauch verteilt sich auf Toilettenspülung, Wäschewaschen, Geschirrspülen sowie Essen und Trinken. Zu den über 120 Litern kommt noch der indirekte Wasserbedarf, der täglich für Textilien, Lebensmittel, die tägliche Trinkmenge (empfohlen sind zwei bis drei Liter pro Tag) und ähnliches anfällt.

Dieser Verbrauch liegt viel höher als der Trinkwasserverbrauch – wie hoch, hängt vom individuellen Konsum ab. Insgesamt ergibt sich ein durchschnittlicher Tagesverbrauchswert von rund 5.300 Litern Wasser.

Das Problem mit dem Trinkwasser und seine Ursachen

Ohne Wasser ist auf der Erde kein Leben möglich. Jedes Lebewesen, jede Pflanze braucht Wasser, um überleben zu können. Dem gegenüber steht eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit: die zunehmende Wasserknappheit. Zwar ist die Erde größtenteils von Wasser bedeckt, doch 97 Prozent des Wasservorkommens ist salziges Meerwasser, das nicht trinkbar ist. Weitere zwei Prozent des weltweiten Wasservorkommens sind zu Eis gefroren. Übrig ist lediglich ein Prozent, das zum Trinken und Bewässern genutzt werden kann.

Eine Ursache für die zunehmende Trinkwasserknappheit ist unser Umgang mit der wertvollen Ressource, denn tagtäglich werden weltweit viele Tausend Liter Wasser verschwendet. Dazu kommt, dass das Trinkwasser immer schlechter wird bzw. aufwendiger gereinigt werden muss, weil sich zunehmend Reste von Pflanzenschutzmitteln, Kosmetika, Medikamenten und chemischen Stoffen darin finden, die über den Abfluss entsorgt werden.

Aber auch die zunehmende Vergiftung der Flüsse sorgt dafür, dass vielerorts bereits akute Wasserknappheit herrscht. Gleichzeitig steigt der globale Wasserbedarf weiter an. Grund genug, um den Wasserverbrauch zu reduzieren.

Es gibt immer weniger Trinkwasser, gleichzeitg steigt der Bedarf. Foto: © Lakshmiprasad # 257865836/ stock.adobe.com

So werden Verbraucher zu Wassersparern

Jeder kann einen Beitrag dazu leisten, dass weniger Trinkwasser ungenutzt im Abfluss verschwindet. Statt einem Vollbad sollte man lieber öfter eine Dusche genießen, wobei das Wasser abgestellt werden sollte, während man sich einseift. Das gilt auch für das Händewaschen und Zähneputzen am Waschbecken. Moderne und effiziente Wasch- und Spülmaschinen verbrauchen weniger Wasser als ältere Modelle. Zusätzlich sollten diese Geräte möglichst nur in Gebrauch genommen werden, wenn sie voll beladen sind. Außerdem kann man Kleidung in der Regel mehrmals anziehen und muss sie nicht unbedingt nach nur einmal tragen wieder waschen. Bei der Toilettenspülung sollte man nicht grundsätzlich die große Spültaste drücken, die pro Spülgang fünf Liter Wasser in den Abfluss verschwinden lässt, sondern so oft es geht die kleinere bzw. die Spartaste nutzen. Wer darauf achtet, kann viel Wasser sparen.

Das Artensterben

Seit seiner Existenz auf der Erde hat der Mensch schon zahlreiche Tierarten ausgerottet. Dadurch sind weitaus mehr Tierarten durch den Einfluss den Menschen ausgestorben als durch klimatische Veränderungen. Auch heute noch werden viele Tierarten erbittert gejagt, von Einsicht keine Spur.

Das Insektensterben wird für den Menschen zur Gefahr. Foto: © Eileen Kumpf # 276600810 / stock.adobe.com

Tatsächlich war das Ausmaß des Artensterbens noch nie so extrem wie derzeit. Es ist gut möglich, dass etwa eine Million Tier- und Pflanzenarten in den kommenden Jahrzehnten von der Bildfläche verschwinden.

Aussterben der Tierarten: Gründe und Konsequenzen

Der Hauptgrund, weshalb so viele Tierarten aussterben, ist der Mensch. Die Tiere an Land jagt er für ihr Fleisch, aber auch, weil sie wertvolles Elfenbein oder teuren Pelz einbringen. In den Meeren ist eine haltlose Überfischung das Problem, doch auch andere Meeresbewohner sind in Gefahr: Noch immer wird Jagd auf Haie, Wale, Schildkröten und andere Tiere gemacht.

Die Haiflossen und das Fleisch der gejagten Tiere sind für den Verzehr gedacht, doch nicht selten werden die Tiere auch einfach nur als Trophäen gesammelt. Dazu lohnt es sich schon längst nicht mehr, aus wirtschaftlichen oder kommerziellen Gründen auf Waljagd zu gehen, weil es viel günstigere Alternativen zu Walfett und -fleisch gibt – und trotzdem nimmt es kein Ende. Diese Jagd auf Tiere bis zu ihrer Ausrottung bringt immer auch die Ökosysteme durcheinander, in denen die Tiere leben.

Viele Tierarten sterben aber auch deswegen aus, weil der Mensch ihren Lebensraum immer stärker zerstört. Die Meeresbewohner trifft es besonders hart: Neben dem großen Problem der Überfischung verschmutzen die Meere zunehmend und mit durch den Klimawandel erwärmt sich auch das Wasser der Ozeane, was vielen Tierarten nicht gut bekommt.

Ein deutliches Beispiel für mangelnden Lebensraum ist das Insektensterben. Die vielen Monokulturen, eine zu intensive Landwirtschaft und zu wenig blühende Pflanzen vertreiben Bienen, Hummeln, Wespen und andere sogenannte Bestäuber. Doch wenn diese Tiere aussterben, wird langfristig auch der Mensch nicht mehr überleben können, weil keine Pflanzen mehr bestäubt werden – immerhin werden fast 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen allein durch Bienen bestäubt.

Die Folge: Massive Ernterückgänge, und zwar weltweit. Vor allem bei Obst und Gemüse wären die Rückgänge stark. Noch dazu hängen von der Bestäubung der Pflanzen zwischen fünf und acht Prozent der weltweiten landwirtschaftlichen Produktion ab.

Maßnahmen gegen das Artensterben

Speziell im Fall der Bestäuber kann jeder etwas gegen das Artensterben tun. Um den Insekten wieder einen besseren Lebensraum zu bieten, ist es hilfreich, blütenreiche Pflanzen und Küchenkräuter auf dem Balkon anzupflanzen. Ein sogenanntes Insektenhotel auf dem Balkon oder im Garten bedeutet für Insekten einen guten Unterschlupf.

Wichtig ist auch, Pflanzen im eigenen Garten nicht mit Pestiziden behandeln und möglichst nur ungespritzte Obst- und Gemüsesorten kaufen. Ansonsten sollte man keine Kleidung aus echtem Pelz kaufen, genauso wenig wie Waren aus Elfenbein oder sonstige Souvenirs, für die ein Tier sterben musste.

Die Abholzung der Wälder beschleunigt weitere Umweltprobleme. Foto: © Mario Hoesel # 221240163/ stock.adobe.com

Die Abholzung der Wälder

Weltweit gibt es etwa vier Milliarden Hektar Wald – das entspricht 31 Prozent der gesamten Landfläche. Die Wälder sind ungemein wichtig für ein intaktes Ökosystem und sorgen für saubere Luft, weil die Bäume CO2 binden. Doch jedes Jahr werden etwa 30 Millionen Hektar Waldfläche vernichtet.

Ursachen und Folgen der Waldvernichtung

Die Gründe, warum so viele Bäume abgeholzt werden, sind vielfältig. Zu den größten Ursachen gehören die Tropenholzgewinnung, der Landgewinn für Viehhaltung und den Anbau von Lebensmitteln, die Papierproduktion sowie der Abbau von Rohstoffen wie Gold, Eisenerz oder seltenen Erden. Bäume werden also abgeholzt, weil sie im Weg sind oder weil man das Holz benötigt.

Das hat gravierende Folgen – vor allem, wenn der Rohstoff Holz schneller abgebaut wird als er nachwachsen kann. Die Rodung und Abholzung der Wälder beschleunigen den Klimawandel, das Artensterben und die Bodenerosion. Bäume geben das CO2, das sie gebunden haben, in die Atmosphäre, wenn sie abgeholzt werden.

Lösungen für den Alltag

Holz ist in unserem Alltag allgegenwärtig. Dennoch ist es falsch, Holz und die Produkte, die daraus hergestellt werden, als selbstverständlich zu erachten. Vielmehr ist es an uns Verbrauchern, den wertvollen Rohstoff zu respektieren. Dazu gehört auch, den eigenen „Holz-Konsum“ zu reflektieren. Wenn jeder seinen Holz-Verbrauch so weit wie möglich senkt, ist das ein wichtiger Beitrag, um gegen die Abholzung der Wälder anzugehen. Beispielsweise sollte man darauf verzichten, Einrichtungsgegenstände aus Tropenholz zu kaufen.

Außerdem ist es sinnvoll, den Papierbedarf zu reduzieren. Sprich, nur noch recyceltes Toilettenpapier zu benutzen und auf ein weitestgehend papierloses Büro umzusteigen. Zusätzlich kann man dazu übergehen, Bücher nur noch als E-Book-Variante anzuschaffen und auch die Tageszeitung über eine App digital zu beziehen.

Fazit: Können wir diese Probleme lösen?

Die großen Umweltprobleme, mit denen der Mensch, vor allem aber die Natur zu kämpfen hat, sind nicht über Nacht entstanden, noch sind sie die Schuld eines einzelnen. Dementsprechend ist es ein langwieriger Prozess, die Umweltprobleme wieder zu beseitigen oder sie zumindest auf ein Maß zu reduzieren, das für die Natur und die Lebewesen erträglich ist. Diesen Prozess sollten und müssen alle Menschen weltweit gemeinsam angehen, denn ansonsten machen die einen die Mühe der anderen permanent zunichte.

Vielen stellt sich dabei unweigerlich die Frage, ob es überhaupt möglich ist, die großen Umweltprobleme zu lösen. Die Antwort auf diese Frage lautet – zumindest jetzt noch – ja. Die Probleme sind lösbar, sie erfordern allerdings ein enormes Umdenken, das weltweit erfolgen muss.

Das ist die erste Hürde, die die Menschheit bislang daran hindert, stärker gegen die Luftverschmutzung, das Artensterben und so weiter vorzugehen. Aber selbst diejenigen, die den Ernst der Lage eigentlich begriffen haben und aktiv werden wollen, tun sich schwer damit, ihr Verhalten auch tatsächlich zu ändern. Anspruch und Realität klaffen oft weit auseinander.

Psychologische Ursachen

Schuld sind psychologische Hürden, und das sind gleich mehrere. Psychologen kennen das Phänomen als „Attitude-Behaviour-Gap“ (Einstellungs-Verhaltens-Lücke). Der Bereitschaft, eigene Beiträge zum Umweltschutz zu leisten, folgen nicht immer Taten. Was viele ausbremst, sind subjektive Normen: Wie reagieren Freunde und Familie, wenn man das eigene Verhalten zugunsten der Umwelt ändert?

Ähnlich wichtig ist es, wie sich die Mitmenschen verhalten. Wir neigen dazu, unser Verhalten an das der anderen anzupassen – egal, in welche Richtung. Selbst, wenn das bedeutet, Müll achtlos liegen zu lassen. Dazu kommt, dass Umweltprobleme so umfassend sind, dass die eigenen Maßnahmen oft wirkungslos erscheinen. Man möchte außerdem keinen Nachteil daraus ziehen und nicht schlecht dastehen, weil man selbst sich der Umwelt zuliebe einschränkt, andere aber nicht. Eine weitere Hürde ist die Gewohnheit, die sich nur schwer ablegen lässt.

Hürden meistern

Was noch nicht allen klar ist: Die Klimaerwärmung kann nur abgemildert werden, wenn jeder einzelne etwas tut – und die Politik entsprechende Vorgaben macht. Doch wie kann man die psychologischen Hürden meistern und aktiv werden? Es ist wichtig, mit kleinen Schritten anzufangen und damit positive Erfahrungen sammeln. So wird Umweltschutz nicht als Verzicht angenommen. Generell ist es sinnvoll, die Maßnahmen zum Umweltschutz mit anderen positiven Effekten wie mehr Gesundheit oder einer besseren Lebensqualität zu verknüpfen. Man sollte außerdem einen Plan machen, was man tut, wenn unerwartet eine Hürde auftaucht und man wieder in das alte Verhalten zurückfallen will.


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