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Der Tag: In Leipzig häufen sich die OBM-Wahlpodien und auf Schloss Augustusburg ist „er“ wieder da

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    Mittlerweile vergeht kaum noch ein Tag ohne ein mehr oder weniger wichtiges Podium zur Oberbürgermeisterwahl am 2. Februar. Die L-IZ gibt heute einen kleinen Überblick und fasst zusammen, was am Dienstag, den 14. Januar 2020, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus außerdem wichtig war – unter anderem sorgt die sächsische Polizei mal wieder mit einem „Naziskandal“ für Aufsehen.

    In weniger als drei Wochen findet in Leipzig die Wahl des Oberbürgermeisters beziehungsweise der Oberbürgermeisterin statt. Sowohl die Straßen und öffentlichen Plätze in der Stadt als auch die Social-Media-Kanäle der Parteien und Bewerber/-innen sind mit Werbung gefüllt. Hinzu kommen seit vergangener Woche diverse Podien zur OBM-Wahl.

    Nachdem vergangene Woche vor allem die Diskussionsveranstaltungen der LVZ mit Schwerpunkt Connewitz, Wohnen und Mobilität sowie des SpinLab mit Schwerpunkt Digitales hervorstachen, stand zu Beginn dieser Woche bei der IHK das Thema Wirtschaft im Fokus.

    OBM-Podien von BUND, ADFC und Parents for Future

    Ein Video von dieser Veranstaltung und eine Einschätzung von Ralf Julke gibt es hier. Aus seiner Sicht konnten vor allem jene Bewerber/-innen überzeugen, die „sich seit Jahren in Stadtrat und Verwaltung ernsthaft mit diesen Themen beschäftigen“.

    Weitere OBM-Podien gibt es beispielsweise diese Woche am Donnerstag beim BUND (ab 19 Uhr im Zeitgeschichtlichen Forum) sowie nächste Woche am Dienstag beim ADFC (ab 17 Uhr in der Frauenkultur) und am Freitag bei den Parents for Future (ab 17 Uhr in der Alten Handelsbörse). Beim ADFC sind lediglich die vier Frauen dabei und bei den Parents nur die wohl aussichtsreichsten Bewerber/-innen – also von Linkspartei, Grünen, SPD und CDU.

    Demo in Halle und Hitler-Darsteller bei Chemnitz

    Weiterhin gibt‘s täglich Neuigkeiten zu den Ausschreitungen in Connewitz. Am Montagabend fand in Halle eine Spontandemonstration statt. Die etwa 60 Teilnehmenden wollten damit gegen Polizeigewalt protestieren und ihre Solidarität mit den Gefangenen ausdrücken. Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat sich unterdessen bei einem Journalisten gemeldet, der über Polizeigewalt berichtet hatte, und um die Kontaktdaten seiner Quellen gebeten. Überflüssig, Journalisten müssen ihre Quellen schützen und sind keine Ermittlungsgehilfen der Strafverfolgungsbehörden.

    Doch nicht nur in Connewitz sind einige Polizist/-innen in diesem Jahr negativ aufgefallen. Bei einem Bikertreffen auf dem Jagdschloss Augustusburg nahe Chemnitz erschien ein Teilnehmer in Adolf-Hitler-Verkleidung. Ein Polizist filmte das Geschehen mit seinem Smartphone und amüsierte sich dabei offensichtlich. Er habe den Fehler zwar mittlerweile eingesehen, dennoch drohen ihm nun dienstrechtliche Konsequenzen.

    Die L-IZ.de hat unterdessen bereits vor drei Tagen eine längere Anfrage an das Innenministerium Sachsens gerichtet, in welcher es um die Qualität der Nachwuchsgewinnung und die Vorauswahl in den vergangenen Jahren geht.

    Mal wieder Bombenstimmung in Leipzig

    Abschließend noch eine Nachricht ohne allzu viel Nachrichtenwert: In Leipzig wurde mal wieder eine Bombe entdeckt. Statt einer Evakuierung von 10.000 Menschen gab es diesmal jedoch wenig Aufregung. Kampfmittelexperten transportierten die Bombe an einen sicheren Platz und sprengten sie dort. Alle konnten in ihren Wohnungen bleiben.

    Bei Wirtschaft und Verkehr zeigt sich die Lokal-Kompetenz der Leipziger OBM-Kandidat/-innen

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