Die Zukunft ist digital: Trends, die unser Verhalten verändern

Noch nie hat sich Technologie so schnell verändert wie im Zeitalter der Digitalisierung. Immer mehr Menschen besitzen ein Smartphone, das sie nicht nur zum Telefonieren benutzen, sondern auch um damit alltägliche Aufgaben zu erledigen. Auch viele öffentliche Dienstleistungen werden bereits online angeboten, was Bürgern den Gang zu den Ämtern erspart.

Laut eines Berichts des MDR hat etwa der LVB im letzten Jahr überwiegend digitale Fahrtickets ausgegeben. Wie sich die Digitalisierung auf das Alltagsleben in den nächsten Jahren auswirken wird, zeigen diese Zukunftstrends.

Viele Menschen nutzen bereits intelligente Haushaltsgeräte, ohne dass es ihnen bewusst ist. In Zukunft wird es immer mehr smarte Geräte geben, die nicht nur den Alltag vereinfachen, sondern auch Energie sparen und für mehr Sicherheit sorgen. Beispielsweise können intelligente Thermostate das Heizungsmanagement eines Hauses übernehmen, was die Energiekosten signifikant senken kann. Smarte Beleuchtungsanlagen sorgen wiederum dafür, dass elektrisches Licht nur dann eingeschaltet wird, wenn sich jemand im Raum befindet oder das einfallende Tageslicht nicht ausreicht.

Jeder vierte Deutsche erledigt mehr als die Hälfte seiner Einkäufe im Internet. Laut der Postbank-Studie „Die digitalen Deutschen 2019 schätzen vor allem die Unter-40-Jährigen die Vorzüge des Onlineshoppings. Es ist davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren der Anteil an Online-Einkäufen wächst, worauf der Einzelhandel reagieren muss. Viele Händler haben deswegen zusätzlich zu ihrem Ladengeschäft eine Onlinepräsenz mit Versandhandel. Auch das Bezahlen wird immer einfacher: Online stehen beispielsweise Kreditkartenzahlung und Sofortüberweisung zur Verfügung, im stationären Handel können Kunden dank Debit- und Kreditkarten mit Nahfeldkommunikation ihre Einkäufe bargeldlos und in Sekunden bezahlen.

Dank des Internets ist Wissen global zugänglich geworden. Es war daher noch nie so leicht wie jetzt, sich weiterzubilden. Tatsächlich nehmen immer mehr Deutsche Online-Fernstudiengänge oder webbasierte Weiterbildungsmöglichkeiten in Anspruch – Tendenz steigend. Auch in Klassenzimmern und an Universitäten ist der Gebrauch von digitalen Geräten und Online-Plattformen zur Normalität geworden. In der Zukunft wird das Lernen auch immer mobiler: In den USA bieten bereits viele Bildungseinrichtungen Live-Streams von Unterrichtseinheiten an, die sich die Studenten auf einem Endgerät ansehen können, egal, wo sie sich gerade befinden.

Heutzutage ist es völlig normal, immer und überall erreichbar zu sein. Die jüngere Generation hat im Zuge der Smartphonenutzung geradezu einen eigenen Kommunikationsstil entwickelt. Auch der Berufsalltag hat sich infolge der zunehmenden digitalen Vernetzung verändert: Inzwischen ist es möglich, dass Kollegen in einem Team zusammenarbeiten oder zu einem Meeting zusammenkommen, die sich in verschiedenen Städten oder gar auf unterschiedlichen Kontinenten befinden. Möglich machen dies Videokonferenzen, Chat-Dienste und andere internetbasierte Kollaborationstools. In der Zukunft werden auch Sprachbarrieren kein Problem mehr sein: Intelligente Software übersetzt Gesprochenes in Echtzeit, sodass sich zwei Menschen, die nicht die Sprache des Anderen sprechen, unterhalten können.

Natürlich berührt die Digitalisierung viele weitere Bereiche des täglichen Lebens. Wie sie auch die Landwirtschaft grundlegend verändert, steht in diesem Artikel.


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