Die unberechenbaren wirtschaftlichen Folgen von Covit-19

Der Coronavirus versetzt derzeit das ganze Land in einen Zustand der Lähmung. Die gesamte Bevölkerung ist dazu angehalten, sich möglichst in den eigenen vier Wänden aufzuhalten und den Kontakt zu anderen Menschen auf ein Minimum herunterzufahren. Zu groß ist die Gefahr, mit der Lungenkrankheit angesteckt zu werden und zu dessen Verbreitung beizutragen.

Aus diesem Grund sind inzwischen auch viele öffentliche Einrichtungen geschlossen. Dazu zählen unter anderem Theater, Bibliotheken, Museen und Schwimmbäder. Das Leben in Deutschland ist binnen kurzer Zeit weitgehend zum Erliegen gekommen.

Wie lange der Coronavirus noch unser Leben bestimmen wird, ist ebenso unklar wie die Folgen, die seine Bekämpfung für die Wirtschaft bringen werden. Schon jetzt steht allerdings fest: Tausende von Unternehmern stehen vor dem finanziellen Abgrund. Bars und Restaurants verzeichnen deutliche Einbußen, der Tourismus liegt aus verständlichen Gründen am Boden, und private Betreiber von Kinos, Theatern und anderen kulturellen Einrichtungen sind ihrer Existenzgrundlage beraubt.

Vor allem die Inhaber kleiner Firmen haben oftmals kaum Rücklagen, um für extreme Situationen wie die Corona-Krise gerüstet zu sein. Zudem ist momentan nicht absehbar, für welchen Zeitraum die Finanzen reichen müssen. Kurzfristig besteht für viele Unternehmer nur eine Option: Sie können die derzeit herrschende Lage aus momentaner Sicht lediglich mit einem Sofortkredit überbrücken. Auf diese Weise erhalten sie bis zu 3.000 Euro, die sie für die nötigsten Besorgungen verwenden können, welche sie wahrscheinlich sogar aus den vom Staat zur Verfügung gestellten Hilfsfonds zurückerstattet bekommen könnten.

Wer solch einen Sofortkredit beantragt, der erhält in der Regel innerhalb von nur 48 Stunden den gewünschten Betrag auf sein Konto überwiesen und ist somit recht schnell wieder liquide. Nötig ist dafür der Nachweis eines Hauptwohnsitzes in Deutschland sowie ein Konto bei einer deutschen Bank.

Zudem muss der Antragsteller ein monatliches Gehalt oder sonstige Einkünfte von mindestens 500 Euro aufweisen. Darüber hinaus darf keine Überschuldung vorliegen. Sollte ein Schufa-Antrag existieren, ist dies nicht automatisch ein Ausschlussgrund für die Genehmigung solch eines Sofortkredits.

Um den Antrag einzureichen, muss die eigene Identität per VideoIdent nachgewiesen werden. Dies geschieht, indem man seinen Personalausweis oder seinen Reisepass vor die Kamera seines Computers, Tablets oder Smartphones hält. Keine Sorge: Das Verfahren verfügt über eine starke Verschlüsselung und ist daher absolut sicher. Der Nachweis des Einkommens geschieht durch die Vorlage eines Gehaltszettels. Dieser kann eingescannt werden, auch hier ist kein Gang zur Bank vonnöten.

Aufgrund dieses relativ geringen Zeitrahmens sind die anfallenden Zinszahlungen sehr überschaubar. Wer beispielsweise einen Kredit über 1.000 Euro mit einer Laufzeit von 60 Tagen beantragt, der muss lediglich einen Zinsbetrag von 17,41 Euro zahlen. Angesichts der Hilfe, die der Sofortkredit leisten kann, ist diese Geldsumme verhältnismäßig gering und fällt daher nicht wirklich ins Gewicht.

Es bleibt trotz allem zu hoffen, dass die Krise in absehbarer Zeit für uns alle ein Ende finden wird. Meldungen über ein Abflachen der Neuinfektionen in asiatischen Ländern wie China und Südkorea machen ebenso Hoffnung wie die Aussicht darauf, dass es bald einen Impfstoff gegen den Corona-Virus geben könnte. In den Vereinigten Staaten wird Testpersonen bereits ein Mittel verabreicht, das den Krankheitserreger bekämpfen soll. Wie lange die Entwicklung des Impfstoffes und dessen Marktreife dauern werden, steht jedoch in den Sternen – wie so vieles im Zusammenhang mit dem heimtückischen Virus.


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Karte: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

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