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Gesellschaft

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Where the magic happens: Im Hauptquartier der Dezentrale e.V. werden die Computer aufgearbeitet und verteilt. Foto: Birthe Kleemann

Projekt „Hardware for Future“ feiert Geburtstag

Seit einem Jahr ermöglicht das Projekt „Hardware for Future“ (HfF), das von der Dezentrale e.V. und dem Referat Digitale Stadt der Stadt Leipzig ins Leben gerufen wurde, Menschen die Teilnahme am digitalen Leben. Die Mitglieder von HfF bereiten PCs und andere technische Geräte auf und vergeben diese an Personen, die sich die Technik anderweitig nicht leisten können. Vor wenigen Tagen ging der 1000. Computer über die „Theke“.

Foto: Andreas Lischka / pixabay

Backen mit kleinen Helfern

Aufwendige Kuchen, witzige Kekse und leckeres Gebäck lassen sich in der heimischen Küche schnell und einfach herstellen. Wichtig ist beim Backen nicht nur die Technik, sondern auch die passenden Zutaten. Für Kinder ist das Backen in der heimischen Küche immer ein großes Spektakel und ja, es dauert meist viel länger, als würde man den Kuchen gleich selbst machen und ja, die Küche ist danach oft ein echter Sanierungsfall und doch ist es die ganze Schweinerei wert, denn das Backen und Schlecken ist ein echtes Kinderevent.

Gastkommentar von Christian Wolff: Deutung und Zukunftsgestaltung statt Rückkehr zur Normalität

Seit 14 Monaten werden die privaten Gespräche wie die öffentliche Kommunikation von einem Thema beherrscht: der Corona-Pandemie. Wer Nachrichten hört, die Zeitung aufschlägt, die Gesprächsfetzen vorübergehender Menschen beim Spaziergang aufschnappt – immer geht es um das Coronavirus, seine krankmachende Gewalt und die damit verbundenen Einschränkungen und Veränderungen des öffentlichen wie persönlichen Lebens. Eine Frage allerdings wird kaum erörtert: Welche Botschaft geht von dieser Pandemie aus? Wie deuten wir das globale Wüten des Virus unter den Menschen im Blick auf die Zukunftsaussichten dieser Welt?

Volker Beiser bei der Kundgebung am 26. April 2021. Foto: Martin Schöler

Pandemie-Leugner/-innen demonstrieren erneut auf dem Richard-Wagner-Platz + Video

Mit etwa 150 Menschen hat die „Bürgerbewegung Leipzig 2021“ zum dritten Mal auf dem Richard-Wagner-Platz demonstriert. Rund 250 Personen protestierten in Sicht- und Rufweite gegen die Veranstaltung aus dem Reichsbürger- und „Querdenken“-Spektrum. Auf beiden Seiten waren es somit erneut mehr Teilnehmende als eine Woche zuvor: etwa 25 mehr bei der „Bürgerbewegung“ und etwa 50 mehr beim Gegenprotest von „Leipzig nimmt Platz“.

Querdenkende Schauspieler auf allesdichtmachen.de (Screenshot)

Kommentar: Der rosa Elefant

Jetzt, wo so viele schlaue Artikel verfasst werden, wie es denn sein konnte mit diesen Schauspieler/-innen-Videos und was da so an Bildern auftaucht und das in „der Mitte der Gesellschaft“, hab ich mich nun seit Tagen gefragt, schreibst Du nun was zu Jan Josef Liefers und den 52 anderen Zündelfreund/-innen? Und wie sollte es wohl angesichts des dargebotenen Zynismus zu einem sachlichen Artikel kommen? Angesichts der Bilder, die sie reproduzierten, ihrer Scheinargumente im Nachgang, ihrer Phrasen, die wie aus einem der zahllosen Propaganda-Kanälen der „Querdenker“ entnommen scheinen? Und da wurde mir klar: Du hast darüber schon geschrieben, vor Jahren. Also doch ein Kommentar.

„Pflegeleichte“ Steine machen den Vorgarten heiß, staubig und laut. Foto: LZ

Die Philosophie des Unkrauts: Warum die ungeliebten Pflanzen nicht unnütz sind

Unwetter, Unglück, unschön – mit der Vorsilbe „un“ lässt sich kein Blumentopf gewinnen. Und ein Blumentopf mit Unkraut wäre mindestens ungewöhnlich und für viele ein Unding. Zwar begehe ich den 28. März nicht feierlich, aber ich weiß, dass es der Tag des Unkrauts ist. Und ich mag die Einteilung in Nutzpflanzen und Unkraut nicht. Zeit für eine Spurensuche.

400 Menschen demonstrieren gegen Neonazis in Stötteritz

Entwickelt sich der Stadtteil Stötteritz zu einem „Viertel für Nazis“? Etwa 400 Menschen haben sich am Samstag, dem 24. April, auf dem Weißeplatz versammelt, weil sie genau das befürchten. In den vergangenen Monaten sei es immer wieder zu „Gewalt und Raumnahme durch zugezogene und alteingesessene Neonazi“ gekommen, hieß es in einem Aufruf. Mit der Kundgebung wollten die Organisator/-innen unter anderem die Einwohner/-innen des Stadtteils auf das Problem aufmerksam machen.

Foto: picjumbo/pixabay

Bikini-Knack-Po durch Trampolinspringen?

Der Sommer naht und damit auch der Wunsch nach einer schönen Bikinifigur, bzw. einem guten Look in der Badehose. Nur schlank zu sein reicht oftmals nicht, um im Bikini eine gute Figur zu machen. Abnehmen geht recht schnell, wenn Sie auf eine gesunde Ernährung achten und die Kalorienzufuhr reduzieren. Doch straff und knackig wird der Körper nur, wenn Sie auch regelmäßig Sport treiben. Gerade das Trampolin ihrer Kinder ist hier ein ideales Sportgerät, um Kalorien zu verbrennen und den Po so richtig knackig zu machen – und das Beste daran: Workout auf dem Trampolin macht richtig gute Laune!

Unübersichtliche Lage nach 21 Uhr in Connewitz. Foto: LZ

Der Fall Lina E. geht weiter: Sponti in Leipzig Connewitz? + Updates

So exemplarisch, wie ihn offenbar der Generalbundesanwalt Dr. Peter Frank hält, so exemplarisch wird der Fall Lina E. zunehmend in der linken Szene Leipzigs empfunden. Ist die junge Frau nun die gefährliche Terroristin, die auch nach der heutigen Haftprüfung in der Untersuchungshaft verblieb, eine 27-jährige Leipzigerin, die sich womöglich mit Gewalt gegen Neonazis stellte oder gar nichts von alledem? Auch vor diesem Hintergrund verläuft längst eine Auseinandersetzung, ob hier das schärfste Schwert der Strafverfolgung, der Paragraf 129 wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung, angemessen ist oder nicht. In Leipzig Connewitz könnte es noch heute aus Anlass der noch unbegründeten Entscheidung, Lina E. in der Chemnitzer U-Haft zu behalten, eine spontane Demonstration geben.

Neonazi-Besuch bei den neuen Corona-Kundgebungen in Leipzig + Video

Die selbsternannte „Bürgerbewegung Leipzig 2021“ wächst. Etwa 125 Personen versammelten sich am Montagabend, dem 19. April, auf dem Richard-Wagner-Platz, um die Corona-Pandemie anzuzweifeln und zahlreiche Maßnahmen als übertrieben zu kritisieren. Nur wenige Meter entfernt standen rund 200 Antifaschist/-innen und protestierten gegen diese Kundgebung. In der Vorwoche waren es noch circa 75 beziehungsweise 100 Teilnehmer/-innen.

Auch auf der Arbeit sollte man immer den Gegebenheiten entsprechend gekleidet sein: Foto: bernardbodo

Kleider machen auch im Büro Leute

Kleider machen Leute – das gilt vor allem auch im Büroalltag. Allerdings sind die Regeln hier nicht immer einfach: Zum allgemeinen Dresscode der Branche kommen spezielle Kleiderordnungen für Kundentermine, Firmenfeiern oder den Casual Friday hinzu. Fast könnte man meinen, als Angestellter eine Maxi-Garderobe und einen professionellen Stylisten zu brauchen.

Kundgebung auf dem Augustusplatz: Solidarität mit dem Widerstand in China

In der Berichterstattung über Freiheitskämpfe gegen das autoritäre China geht es meistens um die Proteste in der Sonderverwaltungszone Hongkong. Doch auch in China selbst gibt es nicht nur jene, die Freiheiten unterdrücken, sondern auch Aktivist/-innen, die das nicht akzeptieren wollen. Um ihre „Solidarität mit den emanzipatorischen Kämpfen in China“ auszudrücken, versammelten sich am Samstag, dem 17. April, etwa 50 Menschen auf dem Leipziger Augustusplatz. Zudem gab es Kritik am Verhältnis mancher Linker zu China.

Kommentar: Die herzloseste Art, Straßenbahn-TV zu machen

„Die Hand eines älteren Menschen wird von der Hand eines jüngeren Menschen gehalten“, so bewirbt das Deutsche Hygienemuseum in Dresden auf seiner Homepage einen Livestream zur „Woche für das Leben“ am 19. April, der auch in Leipziger Straßenbahnen beworben wird. Sehr zur Verstörung mancher Fahrgäste, die es gerade in Zeiten voller Intensivstationen und steigender Sterbezahlen durch COVID-19 für ziemlich pietätlos halten, derartige Werbung zu treiben.

Teilt Stories, nicht Corona. Foto: Marko Hofmann

Gastkommentar von Christian Wolff: Leben abseits von Lockdown und Lockerungen

Die Infektionszahlen steigen, der Sieben-Tage-Inzidenzwert auch. Vor allem: Die Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben und klinisch behandelt werden müssen, teilweise auch auf den Intensivstationen, werden immer mehr. Es ist absehbar, dass die Krankenhäuser an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit geraten. Das ist mehr als beunruhigend – vor allem deswegen, weil es sich in einer seit November 2020 andauernden sogenannten Lockdown-Situation ereignet.

Theodor Kranz. Foto: Erich-Zeigner-Haus e.V.

Erinnerung an einen stillen Helden: Gedenktafel erinnert ab 19. April an Theodor Kranz

Im Rahmen eines einjährigen Projektes haben sich 13 engagierte Schülerinnen und Schüler der elften Klasse des Maria-Merian-Gymnasiums Schkeuditz in Kooperation mit dem Erich-Zeigner-Haus e. V. in Leipzig mit dem Leben des „Stillen Helden“ Theodor Kranz auseinandergesetzt. Die intensive Recherche und Projektvorbereitung finden am Montag, 19. April, durch die Einweihung der Gedenktafel für Theodor Kranz und seine Taten im Leipziger Rettungswiderstand einen Abschluss.

Stechkartenfächer vor 100 Jahren. Foto: Michael Gaida / pixabay

Von der Fabrikglocke über die Stechuhr bis zur App – die Arbeitszeiterfassung wird immer moderner

„Zeit ist Geld“ – dieses zum Sprichwort avancierte Zitat stammt von Benjamin Franklin, einem der Gründerväter der Vereinigten Staaten. Es ist nachzulesen in seinem 1748 erschienenen Buch „Ratschläge für junge Kaufleute“. Seitdem bestimmt es zunehmend unsere Vorstellung von der Zeit. Mit Beginn der Industrialisierung in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts erlangte der Kontrolle der Arbeitszeit eine große Bedeutung. In der bis dahin bäuerlich geprägten Gesellschaft wurden die Arbeiten in der Regel erledigt, wenn sie anfielen, abhängig von Jahreszeit und Bedarf. Zu jener Zeit lebten 85 Prozent der Bevölkerung in Deutschland auf dem Land – die Städte, in denen die Zünfte das Sagen hatten, waren meist noch sehr mittelalterlich geprägt.

Immer auf die Autofahrer! Foto: Michael Freitag

Kommentar: Immer gegen die Autofahrer!

Es ist schon ein wenig her, da gab es am 26. März 2021 mal wieder einen dieser netten Privat-Pkw-zentrierten Menschel-Berichte in der lokalen Autofahrerzeitung. Für diese war bereits im Juni 2020 „verkehrte Welt“ gewesen, als sich Bewohner des Leipziger Stadtteils Anger-Crottendorf gegen mehr Stellplätze an der Gregor-Fuchs-Straße wehrten und mehr Raum für den Radverkehr forderten.

Südufer des Bockwitzer Sees. Foto: Stephan Schürer

Kein Platz mehr für Natur? Die Folgen unserer naturentrückten Gegenwart auf die psychische Gesundheit

Die Menschheit führt einen sinnlosen und selbstmörderischen Krieg gegen die Natur, der menschliches Leid und enorme wirtschaftliche Verluste verursacht und gleichzeitig die Zerstörung des Lebens auf der Erde beschleunigt. Mit dieser Botschaft eröffnete der UN-Generalsekretär António Guterres im Februar diesen Jahres die Präsentation des ersten UN Enviornmental Program Report mit dem Titel „Making Peace with Nature“. 

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