Aktuelle Gesundheitstrends der Gesellschaft

Immer wieder kommt es in unserer modernen Gemeinschaft zu neuen Trends rund um die Gesundheit. Diese helfen dabei die Lebensqualität ganz nebenbei und mit einem Kollektivbewusstsein zu steigern. Wir stellen ein paar der aktuellen Trends vor. Doch vorab die Frage, weshalb es eigentlich so wichtig ist, sich regelmäßig mit seinem Körper zu beschäftigen.

Warum überhaupt selbst um die Gesundheit kümmern?

Klar sind wir es gewohnt, dass wir zuerst den Arzt aufsuchen, wenn wir krank werden, uns untersuchen lassen und schließlich mit dem verschriebenen Medikament die Symptome bekämpfen. Nur vergessen wir dabei eines: Wieso ist die Krankheit überhaupt aufgetreten?

Die Antwort ist meist schnell gefunden. Ungesunde Ernährung, fehlende Bewegung sowie ein leichtfertiger Umgang mit dem eigenen Körper können das Immunsystem über kurz oder lang erheblich beeinträchtigen. Auch chronisch auftretende Schlafstörungen sind leider keine Seltenheit mehr. Zum Glück wird das immer mehr Menschen klar, wodurch diese die verinnerlichten, ungesunden Lebensweisen schließlich konsequenterweise drastisch ändern und damit die eigene Lebensqualität auf lange Dauer erheblich steigern können.

Schon in der antiken Philosophie Platons war klar, dass der Mensch dann am besten funktioniert, wenn er im Einklang mit seinem Körper sowie gleichermaßen seinem Geist ist. Durch Sport und Bewegung ist ein regelmäßiger Umgang mit dem eigenen Körper möglich.

Da sich heute so viele verschiedene Trends für ganzheitliche Körperaktivitäten entwickelt haben, wird es den meisten Sonst-Couch-Potatoes relativ einfach gemacht, endlich Einklang mit ihrem Körper zu finden. Denn ein glücklicher Körper führt nachweislich in vielen Fällen in der Folge auch zu einem deutlich glücklicheren Geist. Ein fortwährend starkes Immunsystem, das die Gesundheit nachhaltig erhöht, wird nämlich nur durch die gesunde und reflektierte Lebensweise möglich.

Pilates und Yoga zum Stressausgleich

Foto: Unsplash, @mmm_mark

Regelmäßige Ganzkörperübungen zur Stärkung der Körpermuskulatur finden seit einiger Zeit immer mehr Anhänger. In sämtlichen Großstädten bieten die großen und kleinen Fitnessstudios heutzutage Pilates- und Yogakurse an. Unter der Anleitung eines professionellen Trainers werden die Kursteilnehmer dazu angehalten den Körper durch kontrollierte Atmung und koordinierte Bewegungsabfolgen in einen Zustand absoluter Entspannung zu bringen.

Die meditativen Abläufe entspannen Körper und Geist gleichermaßen und lassen zur inneren Ruhe zurückfinden. Sicher gibt es zwischen Pilates und Yoga Unterschiede in Durchführung und Struktur, nur die grundlegende Idee ist trotzdem dieselbe. Denn der regelmäßige Stressabbau gewinnt besonders heute, in dieser schnelllebigen und rasanten Welt, für viele große Bedeutung.

„Waldbaden“ – Für ein paar Momente raus aus der Stadt und rein in die Natur

Das Shinrin Yoku ist aktuell in vieler Munde. Das ist der japanische Begriff für „Waldbaden“ und bedeutet nichts anderes als den Trubel der Großstadt für ein paar Stunden hinter sich zu lassen und ganz bewusst und reflektiert bildlich gesprochen durch die Natur zu schweben. Eben mit einem komplett freien Geist, ganz ohne etwaige Gedanken an den ständigen Alltagsstress verschwenden zu müssen. Auch für die Leipziger wird so aktuell der Bezug zur Natur wieder wichtiger.

Nämlich weil das Waldbaden, beispielsweise im nahegelegenen Naturpark Dübener Heide endlich wieder eine willkommene Ablenkung zum stressigen Alltag darstellt. Was das Waldbaden dabei so besonders mache und grundlegend von einem herkömmlichen Waldspaziergang abheben soll, sei, laut dem zertifizierten Waldbader Nico Fliegner, die tiefe Philosophie dahinter.

Denn so finde das Erlebnis unter der professionellen Führung auf eine Weise statt, auf die man mit allen Sinnen die Umgebung, Ruhe und Schönheit der Natur wahrnehmen könne. Darüber hinaus werde durch das regelmäßige Waldbaden das Immunsystem auf lange Sicht hin erheblich gestärkt, was dies natürlich insbesondere als guten Gesundheitstrend relevant machen könnte.

Lieber E-Dampfen statt normaler Zigarette?

Die E-Zigarette prägt immer mehr das Alltagsbild. Wo man früher die aktiven Raucher sehen konnte, die sich Zigarette um Zigarette ansteckten und damit sogar die hässlichen Stummel auf den schönen Leipziger Wegen hinterließen, sieht man heute vermehrt die E-Dampfer und E-Zigarrettenraucher. Ein großer Vorteil dieser Art des Konsums ist es, dass keine der angesprochenen Stummel mehr zurückbleiben.

Ein weiterer Vorteil beim E-Dampfen ist nach aktuellem Wissensstand, dass der Passiv-Rauch weniger schädlich ist, als der einer herkömmlichen Zigarette. Natürlich muss hier eingeräumt werden, dass die Forschung hier bei weitem noch nicht zu Ende geführt wurde. Allerdings zeigt sich aktuell, dass der Rauch einer E-Zigarette einen deutlich geringeren Schadstoffanteil als eine herkömmliche Zigarette enthält.

Somit profitiert auch die Umgebung und die Mitmenschen von weniger belasteter Luft. Für viele macht der Umstieg auf die E-Zigarette zudem den schrittweisen Entzug von Nikotin um einiges leichter.

Gesundheits-Apps sind immer mehr im Aufschwung

Schaut man heutzutage in den App-Store, so finden sich reichlich Empfehlungen zu Fitness- und Gesundheits-Apps die den persönlichen Alltag auffrischen sollen und mit motivierenden Popups zu mehr Bewegung animieren.

Nach der aktuellen Trendlage zu urteilen, finden sich diese Apps heutzutage auf den meisten Smartphones wieder. Jeder Zweite Deutsche nutzt demnach hochgerechnet aktiv eine Gesundheits-App. Der Vorteil: Durch Push-Up-Benachrichtigungen, übersichtlichen und individuellen Grafiken sowie Ernährungstipps wird der Nutzer spielerisch für gesunde Aktivitäten motiviert. Meldungen wie: „Vergiss nicht genug Wasser zu trinken!“ oder „Nimm heute lieber die Treppe!“ oder auch „Geh gleich ein bisschen spazieren!“ gehören zum Alltag mit diesen digitalen Gesundheits-Coaches.

Für viele ist der tägliche Drill sogar überhaupt nicht mehr wegzudenken. Die Resultate, können sich bei einigen wirklich sehen lassen. So finden immer mehr Deutsche zu einem gesunden Gewicht zurück und lernen die einfachen Dinge des Lebens wieder schätzen. Damit ist das tägliche Jogging oder das Nordic Walking für viele ohne eine Fitness-App gar nicht mehr wegzudenken. Weil Extras wie ein Schrittzähler sogar schon dazu motivieren können, den Einkauf ohne Auto und diesmal eben zu Fuß zu erledigen.

Insbesondere die Ernährungstipps machen die Gesundheits-Apps zu wahren Gesundheits-Gurus. Denn wenn man seine Ernährung genau im Blick hat, garantiert man, dass man dem Körper immer genügend Nährstoffe zuführt, damit er den Alltag problemlos überstehen kann.

Foto: Unsplash, Luca Bravo

Zusätzliche Formen dieser hilfreichen Gesundheits-Apps sind übrigens die heute ziemlich weit verbreiten Nichtraucher-Apps die eigentlich fast jeder Raucher, der mal ernsthaft aufhören wollte, mindestens schon einmal versuchshalber installiert hatte.

Pflanzlich statt fleischhaltig

Der Veggie-Markt boomt ebenfalls seit einiger Zeit. Die Nachfrage für pflanzliche Fleisch- und Fischprodukte ist 2019 erheblich gestiegen. Es ist sogar aktuell so, dass für die Jahre 2017 bis 2026 von einer jährlichen Wachstumsrate der Fleischersatzprodukte auf dem Markt von 5,8% auszugehen ist – Tendenz steigend.

Der Grund dafür ist, dass den meisten Menschen bewusstwird, dass der Großteil der Minerale und Nährstoffe, die bisher sonst nur von Tierprodukten zugeführt wurden, genau so auch in der Pflanzenwelt vorkommt. Natürlich muss man sich bei einer rein-pflanzlichen Ernährung deutlich bewusster verhalten. So ist es bei einer rein veganen Ernährung notwendig, einen klaren Überblick über den Stoffwechsel und die zugeführten Nährstoffe zu gewährleisten, da dem Körper sonst früher oder später wichtige Bestandteile fehlen könnten.

Natürlich kann man aber auch als Nicht-Veganer zur Abwechslung mal zu einer pflanzlichen Alternative greifen und selbst den Effekt auf die Gesundheit beurteilen. Ohnehin ist eine bewusstere und gesündere Ernährung generell ein guter erster Schritt in Richtung eines gesunden Wohlbefindens.

Glückseligkeit anstreben statt psychischer Probleme ertragen

Dass es so viele verschiedene, weitreichende Gesundheitstrends gibt, muss einen guten Grund haben und dieser findet sich mit Sicherheit in unserer aktuellen Zeit. Denn immer mehr Menschen beschäftigen sich in Anbetracht wachsender Umweltprobleme, überbordendem Konsum und steigendem Leistungsdruck, mit greifbaren Alternativen. Sinn ist es diesen unschönen Zuständen nachhaltig entgegenzuwirken.

Viele fragen sich, warum die Menschen heutzutage so unglücklich wirken. Liegt es an der beruflichen Situation? Dem allgemeinen Wohlbefinden? Oder ist es vielmehr eine Ansammlung unterschiedlichster Faktoren, denen man nur mit einem ganzheitlichen Lebenswandel entgegenwirken kann?

Der sich aktuell ausbreitende Trend, mehr auf die eigene Gesundheit Acht zu geben, suggeriert ebendies. Denn bei den vielen Gesundheitstrends wurden alle Bereiche des alltäglichen Lebens unter die Lupe genommen und dabei durch eine gesundheitliche Richtlinie auf neue Bahnen geführt. Vielleicht kann mit einer solchen effektiven Lebenswandlung zukünftig auch jeder Leipziger dem besorgniserregenden Barmer Gesundheitsreport von 2018 entgegenwirken.


Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Protest in Dresden kann Neonazidemo stören, aber nicht verhindern
Protest gegen Neonazis in Dresden. Foto: René Loch

Foto: René Loch

Für alle LeserIn jedem Jahr „gedenken“ Neonazis in Deutschland der Opfer der alliierten Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg. Bekannt sind vor allem die Veranstaltungen in Dresden, die früher zu den größten Naziaufmärschen Europas zählten. In diesem Jahr beteiligten sich etwa 1.000 Rechtsradikale daran. Mehrere tausend Personen störten die Veranstaltung. Die Polizei ging teilweise brutal gegen Antifaschist/-innen vor.
11. internationales Kids Jazz Festival in Leipzig vom 20.-23. Februar
Quelle: Verein Kids Jazz LE

Quelle: Verein Kids Jazz LE

Rund 100 Kinder und Jugendliche werden vom 20.-23. Februar beim 11. Kids Jazz Festival wieder zeigen, dass Jazz alles andere als out ist. „Vielleicht, weil es Improvisation gibt – und das ist immer etwas Neues und Unvorhersehbares“, beschreibt Saxofonist Tymofy Lysenko den Musikstil. Der 14-Jährige kommt, wie andere Bands und Solisten, aus der Ukraine. Zum ersten Mal tritt auch ein israelisches Ensemble aus der Stadt Herzliya auf. Auch Bands aus Niedersachsen, Berlin, Bayern und Baden-Württemberg werden zum Festival erwartet.
Unter Freunden – Seniorentheater im Doppelpack
Quelle: Theater WageMut
Im Nachbarschaftstheater Ostpassagen-Theater (Konradstr. 27) steht Sonntag, der 23. Februar 2020 unter dem Motto „Unter Freunden - Seniorentheater im Doppelpack“. Das Seniorentheater der VILLA und das Seniorentheater WageMut laden ein zu einem Theatertag der Generation 60+: zwei Vorstellung und dazwischen Kaffee und Kuchen versprechen einen interessanten, humorvollen und gemütlichen Sonntag.
Dia-Show am 21. Februar in der naTo: 41.000 km mit dem Fahrrad durch Amerika
Am Tropic of Capricorn (Argentinien). Quelle: Thomas Meixner

Quelle: Thomas Meixner

Im Mai des Jahres 2013 landete der Weltenradler mit seinem neuen Expeditionsrad in Alaska. Sein Weg führte ihn zunächst nach Norden - in die Arktis, wo er die Stadt Inuvik besuchte. Von dort reiste er nach Süden, durch das Yukon Territorium auf dem Alaska Highway, durch British Columbia bis nach Vancouver am Pazifik. Die Räder rollten weiter in den Osten dieses riesigen Landes.
Bum Bum Bene: Benedikt Braun zeigt Schießbudenbilder aus der Spaßgesellschaft
Schießstand (Ausschnitt). Foto: Benedikt Braun

Foto: Benedikt Braun

Für alle LeserSage niemand, Künstler würden sich nicht mit dem beschäftigen, was derzeit in der Welt vor sich geht. Sie tun es oft sogar intensiver als die hyperventilierenden Medien. Auch weil sie noch eine Vorstellung davon haben, dass es garantiert ein Danach geben wird und dass der schrille Zustand der mit sich selbst zufriedenen Spaßgesellschaft garantiert endet. Wahrscheinlich mit einem sehr bösen Erwachen. Der in Weimar lebende Benedikt Braun widmet sich diesem Thema.
Eine Katzensteuer ist rechtlich nicht möglich, teilt Leipzigs Finanzdezernat mit
Immer auf der Lauer. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserLeipzig bekommt keine Katzensteuer. Das wäre schlichtweg rechtswidrig, teilt das Finanzdezernat jetzt auf einen Antrag von Marcus Weiss, Stadtrat der Linksfraktion, mit. Der war augenscheinlich ziemlich verärgert über das, was Katzen in unserer Umwelt anrichten. Denn ganz so harmlos sind die Biester ja nicht, jedenfalls nicht, wenn sie frei draußen herumlaufen.
Geldsammlung für eine zweite Ausgabe der Zeitung „Gefährlicher Gegenstand: Eisenbahnstraße“
Frieder Bickhardt und Rafael Brix. Foto: unofficial.pictures

Foto: unofficial.pictures

Für alle LeserDie Einführung der Waffenverbotszone rund um die Leipziger Eisenbahnstraße war von Anfang an umstritten. Ob sie überhaupt hilft, Straftaten im Gebiet vorzubeugen, ist höchst zweifelhaft, auch wenn die Polizei regelmäßig lauter vor allem kleine Rechtsverstöße bei Kontrollen feststellt, die die Einrichtung der Zone erst ermöglicht hat. Auch deshalb sagt das Sächsische Innenministerium eine Evaluation zu. Doch wie die jetzt gehandhabt wird, erzählt sie einmal mehr vom Scheuklappendenken des Ministeriums.
Ich zu Ich: Von (un-)behüteten Elternhäusern, ADHS, Ritalin und einem irrelaufenden Bildungssystem
Michaela Rothe: Ich zu Ich. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs gibt Bücher, die sind eine Überraschung, auch wenn man beim Lesen des Waschzettels die Stirn runzelt: Wieder ein Buch über Glauben, Gott und die glückliche Rückkehr zur Religion? Aber was Michaela Rothe geschrieben hat, ist kein Zurück-in-die-Kirche-Buch. Und das Thema, das sich beim Lesen herauskristallisiert, entpuppt sich ganz und gar nicht als Glaube-Liebe-Hoffnung-Musik. Auch wenn es letztlich darum geht, da, wo wir uns fragen: Wer bin ich wirklich?
Am 19. Februar im Werk 2: Lesebühne Schkeuditzer Kreuz – Hallraum der Ewigkeit
© Enrico Meyer

© Enrico Meyer

Julius Fischer, André Herrmann, Franziska Wilhelm, Hauke von Grimm und Kurt Mondaugen sind die Lesebühne Schkeuditzer Kreuz und soundbranden ihre neuesten Texte über uns in die Nacht. – Space of Eternity – wie immer!
OBM-Wahl 2020: Sebastian Gemkow sagt wiederholt Wahlpodium zu Umweltthemen ab + Video
Wahlpodium des BUND Leipzig im Zeitgeschichtlichen Forum. Foto: BUND Leipzig

Foto: BUND Leipzig

Für alle LeserSchon vor der ersten Wahlrunde zur Leipziger Oberbürgermeisterwahl am 2. Februar gab es mehrere Enttäuschungen bei Einladern zu den diversen Wahlforen. Die meisten Kandidat/-innen kamen ganz selbstverständlich und stellten sich den teilweise sehr speziellen Stadtthemen. Doch mehrfach ließ sich CDU-Kandidat Sebastian Gemkow entschuldigen. Das erlebten neben dem Stadtelternrat auch die Parents for Future und der BUND Leipzig. Und der wurde nun ein weiteres Mal enttäuscht.
Am 21. Februar in Böhlen: Die Schöne und das Biest – das Musical
Die Schoene und das Biest. Foto: Nilz Boehme

Foto: Nilz Boehme

Am Freitag, 21. Februar 2020, um 16 Uhr, gastiert das Theater Liberi mit der Produktion „Die Schöne und Biest – das Musical“ im Kulturhaus Böhlen. Das in Bochum ansässige Tourneetheater inszeniert die berühmte Geschichte als modernes Musical für die ganze Familie.
Leipzigs Grünflächenamt will dem Park an der Auferstehungskirche endlich eine Schönheitskur verpassen
Was wird aus dem Park an der Auferstehungskirche? Grafik: Magistralenmanagement Georg-Schumann-Straße

Grafik: Magistralenmanagement Georg-Schumann-Straße

Für alle LeserZwischen Dantestraße und Jupp-Müller-Straße in Möckern befindet sich ein Park. So ganz normal, dass er nicht mal auf der Website des Leipziger Grünflächenamtes auftaucht und auch nicht im 2013 im Passage Verlag erschienenen Parkführer „Leipzigs Grün“. Einen Namen hat er auch nicht. Höchste Zeit, findet das Magistralenmanagement der Georg-Schumann-Straße, an der der Park ja auch liegt, dass man sich jetzt endlich mal um die Verschönerung dieses Kleinods kümmert. Mit Bürgerbeteiligung natürlich.
Lesereihe „Buchmesse schmeckt“ im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig
Ein großer Stapel Bücher zum Vorlesen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig, die Leipziger Buchmesse und die Leipziger Kulturakteure Regine Möbius und Lutz Hesse laden ab Montag, dem 24. Februar 2020, täglich um 12.12 Uhr zur mittäglichen Lesereihe „Buchmesse schmeckt“ ein. Leipziger Persönlichkeiten lesen für das interessierte Publikum aus ihren Lieblingsbüchern. Damit hat dieser traditionelle Buchmesseauftakt in seinem 15. Jahr ein neues Domizil im Zeitgeschichtlichen Forum gefunden. Der Eintritt ist frei.
Wer bringt das Leipziger Amtsblatt eigentlich in die Leipziger Hausflure?
Ein Stapel „Sachsen Sonntag“ wartet aufs Verteiltwerden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMehrfach war ja das Leipziger Amtsblatt schon Thema im Stadtrat. Meist ging es um die Frage, ob es auch alle Leipziger Haushalte bekommen. Denn viele wichtige Informationen zum Stadtgeschehen und amtliche Bekanntmachungen stehen nur im Amtsblatt. Man kann es zwar auch online lesen auf leipzig.de. Aber seit September treiben die SPD-Fraktion noch ein paar andere Fragen um.
Johanniter suchen händeringend nach Erzieherinnen und Erziehern für ihre Kindertagesstätten
Die Johanniter-Kindertagesstätte „Tillj“ in der Südvorstadt. Foto: Die Johanniter / Sebastian Späthe

Foto: Die Johanniter / Sebastian Späthe

Für alle LeserSpätestens seit 2017 war das Problem bekannt, gab es die ersten heftigen Engpässe bei der Gewinnung von Erzieherinnen und Erziehern für die neu entstehenden Kindertagesstätten in Leipzig. Verantwortlich für die Ausbildung des Kita-Personals ist das Land. Doch dort fühlte man sich durch die wachsende Kinderzahl und den steigenden Betreuungsbedarf in den Kitas nicht wirklich animiert, endlich Gas zu geben. Mittlerweile suchen Leipziger Träger händeringend nach Personal. Die Johanniter in Leipzig z. B. suchen dringend Personal für die Kindertagesstätte „Tillj“ in der Leipziger Südvorstadt.