Reiseland USA, beliebte Destinationen

Die Sachsen lieben es zu reisen. Doch nicht immer reicht ein Kurztrip in eine deutsche Stadt oder in ein benachbartes europäisches Land aus, um das Fernweh zu stillen. Manchmal muss es eine Reise über den großen Teich sein und wo ist das Angebot an verschiedensten Reisezielen größer als in Amerika?

Ehe es an die Vorbereitungen für die USA-Reise geht, ist zu klären, welche Destinationen angesteuert werden sollen. Quer durch das Land, von der West- zur Ostküste gibt es viele Reiseziele, die für Touristen besonders interessant sind.

Die Westküste

Die Bezeichnung „Westküste“ meint typischerweise die vier Staaten Alaska, Washington, Oregon und Kalifornien. Die Staaten Nevada und Arizona gehören geografisch gesehen nicht zur Westküste, werden aber aufgrund ihrer kulturellen Ähnlichkeit oft dazugezählt. An der Westküste Amerikas befinden sich viele großartige Städte, die das Touristenherz höherschlagen lassen.

Der immer wiederkehrende Nebel und das milde Klima machen Seattle im US-Bundesstaat Washington zu einer grünen Oase mit üppigen Parks. Touristen kommen aber nicht nur wegen der Natur nach Seattle, sondern auch wegen der Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören der Pike Place Market, die Seattle Waterfront mit Riesenrad und die Universität von Washington. Die beliebteste Attraktion in Seattle ist die Space Needle, einem 184 Meter hohen Aussichtsturm inklusive dem Restaurant SkyCity, das sich langsam um die eigene Achse dreht, einem Café und einer Cocktail-Lounge. Von hier hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die ganze Stadt.

Die Stadt Portland in Oregon ist wegen ihres jährlichen Rosenfestivals auch als „Stadt der Rosen“ bekannt. Doch außerhalb des Festivals spielen Rosen eine wichtige Rolle: Im International Rose Test Garden kann man über 10.000 Rosenstöcke von fast 550 unterschiedlichen Sorten bewundern. Doch Portland hat noch weiter Attraktionen. Das Wild Forestry Center, ein Wald mitten in der Stadt, ist eine erholsame Grün-Oase. Der Washington Park bietet Erholung und viele Outdoor-Aktivitäten.

Kalifornien hat vergleichsweise besonders viele Städte zu bieten, die bei Touristen sehr beleibte Reiseziele sind. Da wäre zunächst Sacramento, die Hauptstadt des Staates. Die Stadt ist eng mit der Geschichte des Goldrausches verbunden. Passend dazu lädt die Altstadt mit ihrer einzigartigen Wildwestromantik zum Verweilen ein. Über hundert Gebäude versetzen sie zurück in die Zeit der Goldgräber. Ihnen verdankt Sacramento auch seinen Status als Stadt.

In San Francisco kommen viele verschiede Kulturen und Lebenseinstellungen zusammen. Das macht die Stadt zur liberalsten in den USA. Noch dazu hat San Francisco einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Ein absolutes Muss ist die Golden Gate Bridge, die vielleicht berühmteste Brücke der Welt. Beliebt ist auch der Besuch des ehemaligen Hochsicherheitsgefängnisses Alcatraz auf einer Insel vor der Stadtküste.

Ein weiteres Kronjuwel Kaliforniens ist Los Angeles, die „Stadt der Engel“. Die preiswerten DASH-Minibusse bringen die Besucher durch die weitläufige Stadt und fahren alle Sehenswürdigkeiten an: Darunter sind die Universal Studios, der Walk of Fame in Hollywood, Beverly Hills, das Hollywood Sign und der Santa Monica Beach.

In San Diego, der achtgrößten Stadt der USA, geht es wesentlich ruhiger zu als in L.A. Nicht umsonst bezeichnen die Bewohner San Diegos ihre Stadt als „America‘s Finest City“. In keiner anderen Stadt Amerikas sind die Bewohner so zufrieden wie hier. Kein Wunder, denn die vielen Grünflächen und die jungen, unbeschwerten Menschen sorgen für ein entspanntes Klima. Das macht San Diego zu einem der beliebtesten Wohn- und Urlaubsorte in den USA. Hier ist es das ganze Jahr über sonnig, sodass es sich an den vielen Traumstränden gut aushalten lässt. Sehenswert sind auch die Old Town San Diego, das USS Midway Museum, der Balboa Park und der San Diego Zoo, der schönste Tierpark weltweit.

Las Vegas ist vor allem für sein buntes Nachtleben bekannt. Foto: stock.adobe.com © jotily # 305804834

Las Vegas ist weltberühmt für seine vielen Casinos, Wedding Chapels und Table-Dance-Bars entlang Las Vegas Boulevards. Das macht die Stadt in Nevada so aufregend und so beliebt bei Touristen. Genau wegen dieser Beliebtheit sollten Touristen den ein oder anderen Tipp beherzigen, wenn sie eine Reise nach Las Vegas planen. Es ist auf jeden Fall ratsam, nicht spontan, sondern im Voraus ein Hotelzimmer zu buchen. Zu Spitzenzeiten kann es schwierig sein, kurzfristig noch eine schöne Unterkunft zu finden. Entlang des Las Vegas Boulevard, dem sogenannten Strip, ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sehr gut. Deswegen kann man auch einfach die Doppeldeckerbusse statt einer teuren organisierten Stadtrundfahrt nutzen, um sich die Sehenswürdigkeiten anzuschauen, da die meisten ohnehin entlang des Strips liegen.

Phoenix im US-Bundesstaat Arizona ist die fünftgrößte Stadt der USA und hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Dazu gehören neben Museen wie dem Phoenix Art Museum auch die St. Mary‘s Basilica. Die Sammlung an Glasmalereien ist bei den Besuchern besonders beliebt. Das Mystery Castle ist ebenfalls einen Besuch wert. Der riesige Wasser- und Erlebnispark verspricht viel Spaß und eine angenehme Abkühlung für die Besucher.

Weitere Sehenswürdigkeiten entlang der Westküste: Gran Canyon, Death Valley, Yosemite Nationalpark, Sierra Nevada.

Der mittlere Westen

Die Region der USA, die als mittlerer Westen bezeichnet wird, ist insgesamt eher ländlich geprägt und typisch amerikanisch.

Wenn von der „Windy City“ die Rede ist, ist Chicago am Lake Michigan in Illinois gemeint. Die Stadt ist eine der größten in den USA und für ihre schöne Architektur bekannt. Außerdem ist sie der beste Ausgangspunkt, um die berühmte Route 66 zu befahren, die von Chicago bis nach Los Angeles verläuft. Typische Sehenswürdigkeiten in Chicago sind neben dem Wahrzeichen, dem Navy Pier, die Magnificent Mile, das Boad of Trade Building, der Lincoln Park Zoo, und der Buckingham Fountain, der bekannteste Brunnen in Chicago.

Chicago hat eine außergewöhnliche Architektur. Foto: stock.adobe.com © rudi1976 # 130742118

Oklahoma hat heute noch eine genauso große Anziehungskraft wie damals auf die Pioniere. In der Hauptstadt des Bundesstaates, Oklahoma City, erinnern heute noch zahlreiche Museen und Denkmäler an das Pioniererbe, etwa das Oklahoma City Memorial & Museum. Das National Cowboy & Western Heritage Museum ist ein Muss für jeden Fan des Wilden Westens. Die Stadt ist aber auch für ihr reges Nachtleben und ihre vielfältige Kunst-, Sport- und Gastroszene bekannt. Typisch sind beispielsweise die Barbecue-Spezialitäten.

Weitere Sehenswürdigkeiten im mittleren Westen: Mount Rushmore, Indianerreservate, die Großen Seen, der Badlands Nationalpark, das Henry Ford Museum.

Der Süden

Der Definition des United States Census Bureau zufolge zählen insgesamt 16 Staaten zu den Südstaaten, einer Großregion in den USA. Dieser südliche Teil der USA ist, geografisch gesehen, sehr kontrastreich. Allein im US-Bundesstaat Texas gibt es drei verschiedene Klimazonen: Trockenes Kontinentalklima im Westen, subtropischen Klima im Süden und maritimes bis gemäßigt subtropisches Klima im Osten. Hier gibt es urtümliche Naturlandschaften, Ölfelder, Kakteen und Prärien, aber auch riesige Gebirge und Tiefebenen.

Die größte Stadt von Texas und die viertgrößte der USA ist Houston. Die Stadt ist in einer ganzen Reihe von „Best of“- Listen vertreten, etwa zählt sie zu den beliebtesten und erschwinglichsten Reisezielen der USA. Houston ist vielfältig und hat für Kunst-, Kultur- wie auch für Sportinteressierte einiges zu bieten. Da wären unter anderem das Museum of Fine Arts, das Houston Museum of Natural Science und der Memorial Park.

Das French Quarter in New Orleans. Foto: stock.adobe.com © evenfh # 228176194

Ein Großteil von Louisiana ist Feuchtgebiet und von großen Sümpfen und Flüssen mit großen Deltas geprägt. Der Bundesstaat liegt am Golf von Mexiko und ist durch französische, afrikanische, amerikanische und franko-kanadische Einflüsse geprägt. New Orleans ist die größte Stadt des Bundesstaates. Sie ist besonders bekannt für das French Quarter, einem Überbleibsel aus der Kolonialzeit direkt am Ufer des Mississippi. Weitere touristische Attraktionen der Stadt sind unter anderem die Bourbon Street, der Jackson Square, die Old Cemeteries und der Garden District.

Weitere Sehenswürdigkeiten im Süden: Big Bend Nationalpark, Texas Surf Museum, das Space Center.

Die Ostküste

Die Ostküste der Vereinigten Staaten hat eine Reihe an sehenswerten Städten zu bieten, die nicht unterschiedlicher sein könnten.

Miami, die wohl bekannteste Stadt im sonnigen Florida an der US-amerikanischen Ostküste, ist sehr vielfältig: Sie ist sportlich, grün, aber auch Trendsetter in Sachen Styling und Mode. Von paradiesischen Stränden bis hin zu bunten Gebäuden mit Leuchtreklamen ist hier alles dabei. Diese Vielfalt macht Miami zu einem Reiseziel der Superlative. Genauso bunt wie die Stadt ist ihr Angebot an Sehenswürdigkeiten: Dazu gehört South Beach, der angesagteste Hotspot in Miami, der Zoo Miami, einer der besten der USA, das Miami Museum of Science, Coral Castle und Jungle Island.

Die Stadt Washington D.C. ist der Regierungssitz der USA. Sie ist benannt nach George Washington, dem Oberbefehlshaber im Unabhängigkeitskrieg und ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten. Die Stadt ist berühmt für das Weiße Haus, Amtssitz und Residenz des amtierenden Präsidenten, das historische Capitol, aber auch für viele weitere Sehenswürdigkeiten wie das Washington Monument, das Lincoln Memorial, die National Gallery of Art und die Washington National Cathedral. Ein echter Geheimtipp ist das Old Post Office.

Das Weiße Haus ist Amtssitz und Residenz zugleich. Foto: stock.adobe.com © Zack Frank # 103059113

Die größte und vermutlich auch die bekannteste Stadt in den USA ist New York City im US-Bundesstaat New York. Sehenswert ist der Times Square, der Stadtteil Manhatten mit seinen Wolkenkratzern und das berühmt Empire State Building, eines der höchsten Gebäude in New York. Es liegt an der 5th Avenue, die als Kulisse für verschiedene Serien dient. Auch das Rockefeller Center ist ein beliebter Drehort. Nicht zu vergessen das Wahrzeichen ist die Liberty Island mit der Freiheitsstatue, die über dem Hudson River thront. Im Kontrast zum pulsierenden Großstadtleben steht die weltweit einzigartige und große Parkanlage, der Central Park.

Boston, die ist die größte und bedeutendste Stadt des historischen Neuenglands und gleichzeitig ein der ältesten und reichsten Städte der USA. Bildung und Kultur spielen hier eine wichtige Rolle, was sich im gesamten Stadtbild und im Freizeitangebot widerspiegelt. Im Grunde kann man in der Hauptstadt von Massachusetts zu Fuß auf Entdeckungstour gehen. Der innerstädtische Wanderweg „Freedom Trail“ führt Touristen auf einer Strecke von etwa vier Kilometern an die wichtigsten Stellen der Unabhängigkeitsbewegung und verbindet 16 Sehenswürdigkeiten. Darunter sind das Paul Revere’s House, das Old State House, die Symphony Hall, der Fenway Park, das MIT und die University of Harvard.

Weitere Sehenswürdigkeiten entlang der Ostküste: Der Acaida Nationalpark, die Monument Avenue und natürlich die Everglades.


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