Paradies? Globalisierung für alle!

Für alle LeserLeute! Was für ein Stress. Telefonate, Mails, Entscheidungen. Ein Gerenne und Gewimmel in manch bescheidener Hütte. So auch in meiner. Natürlich hätte ich auch alles auf Malta und den Bermudas lassen können, ist ja alles legal. Aber wer will schon ganz offiziell als reich gelten? Jetzt faseln die ersten dieser Schmierfinken ja schon vom „Paradies“ auf Erden. Nicht mal ein Jahr nach Panama also mal wieder: Briefkasten abschrauben, einpacken und woanders wieder anschrauben. Auf nach Delaware! In die USA wollte mein Geld schon immer mal. Es ist so demokratisch und global veranlagt.
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Hey pssst. Sind sie auch so entrüstet? Und so enttäuscht? Jetzt muss sich alles ändern! Verbrecher, Diebe, Steuerräuber! Bitte nicht, das ist scheinheilig. Ja, richtig gelesen – ich finde es nicht in Ordnung, dass sich jetzt wieder geistig Querschnittsgelähmte über uns, die Säulen der Gesellschaft, erregen. Immerhin sind „wir“ Apple, Nike, die Queen, Glencore, Bono und die Ilse. Mindestens. Und wir sind High-End-Marken, werden gekauft und schaffen doch Arbeitsplätze! Wie Glencore aus der Schweiz im Kongo, wo die Kinder die Rohstoffe für Europa aus dem Boden kratzen. Aber sie dürfen kratzen, Bildung und Schule ist schließlich nicht alles.

Vor allem aber diese weiße Geiferspucke im Mundwinkel mancher dieser Tage ist ein unschöner Anblick. Luft holen, einatmen, ausatmen, einatmen – am besten in eine Tüte.

Beruhigt?

Kommen wir also zu Frage 1: Du zahlst gern Steuern, weil Du denkst, dass davon Kitas, Schulen und Straßen gebaut werden? In Deutschland? Weil Du irgendwo angestellt bist? Nachdem wir die drei Anfängerfehler geklärt haben, gleich die grobe Lösung Deines eigentlichen Problems.

Sei ein Löwe! Bestimme selbst, was entsteht! Entmachte die Politik! Dann wird’s noch besser!

Step One: Firma auf den Virgin Islands (unsere britischen Freunde) oder in Delaware (U.S.A., U.S.A.) gründen. Wie das kinderleicht für kleines Geld geht, frag einfach den Martin in Thailand. Oder man ruft halt die Profis an (heute heißen sie noch so) Appleby Global Group Services Ltd.

Und vor allem!: das Gehalt als Rechnungen im Namen der eigenen Firma stellen. Der Arbeitgeber freut sich (endlich keine Sozialabgaben mehr!) und das Geld wird das erste Mal international. Und natürlich frei von Steuern. Was danach an steuerfreien Rückflüssen kommt, kann man hier bei Bono von U2 nachlesen.

Profitipp 2: Nicht unbedingt Namen wie „Nude Estates Malta Ltd.“ aka „Nackt am Strand von Malta“ wie Bono für seine Steuerumgehungen Richtung Osteuropa wählen. Kommt nicht gut, wenn einem mal wieder ein noch nicht erschossener Journalist auf den Füßen steht und die Moralkeulen herumfliegen. Apropos Moral: Wenn so ein werbe- oder gar!!!! steuerfinanzierter Schmierlappen am Telefon ist und was von „vorliegenden Unterlagen“ winselt, dreimal „Lügenpresse“ oder „Strafanzeige“ rufen und auflegen. Um den Rest kümmert sich der englische Rechtsanwalt.

Klappt immer. Denn legal ist das eh nicht – dieser ganze Aktendiebstahl und dass Whistleblower in den Knast gehören, ist seit Frau Manning und der Putin-Bitch Snowden geklärt. Wenns der Jakob Augstein am Telefon ist, gern auch „Erbschaftsteuer auf Privatvermögen auf 100 Prozent“ brüllen, dann macht der Spiegel-Erbe aber flott den Schnapper und den „Freitag“ zu.

Step Two: Dann in die zweite Firma investieren, Firmensitz „Wohnzimmer“ genügt und eifrig Verluste machen. Das ist leicht, man braucht ja was zu Fressen, Saufen, Wohnen und Vögeln. Aber wirklich JEDE Quittung aufheben und immer als Geschäftsessen, Geschäftsreise, Geschäftsleben deklarieren! Auch wenns nur mit Steve in die Kantine zum Vorfickenkaffee oder mit den männlichen Kollegen zum Rudelknattern im Flatratepuff geht.

Profitipp 2 also: Quittung ist King! Ich quitte meine Küchenfirma „Homework and Facility Solutions Enterprises Ltd.“ regelmäßig beim Tanken reich. Ganz ohne Auto, das Finanzamt hat eh nicht genug Leute und im Zweifel hab ich die Bude gerade irgendwo in Lettland zur Generalinventur. Einfach ein paar Minuten an die Waschanlage stellen und Tankquittungen für 2 Euro abkaufen – es lohnt sich. (Denn das Kaufen ist das neue Sparen. Beweis? Einfach mal ne „Energiesparlampe“ rund um die Uhr brennen lassen und dann schauen, wie das gesparte Geld auf der Stromrechnung auftaucht.)

Verstanden? Gut, dann kommen wir nun zu Ilses Special, der „Übersicht für Eilige“:

Die nächsten Reiseziele für den neuen, eigenen Briefkasten: Virgin Islands (mit dem Brexit besser als je zuvor), Panama (wieder aus dem Fokus raus), Delaware (best way today), Belize (noch angenehm unbekannt), Isle of Man (in zwei Jahren wieder), Antigua und Barbuda (klein aber oho), Bahamas (leider verbrannt, kommt aber wieder, in etwa 5 Jahren wieder anschauen), Cayman Islands (der gesicherte Klassiker), Costa Rica (Geheimtipp 1), Nevada (Geheimtipp 2), Seychellen und Zypern (beide namentlich schon fast zu bekannt, aber solide).

Profitipp: Hilfreich ist bei all dem natürlich immer mindestens ein Zweitwohnsitz in der Schweiz. Wie das genau funktioniert, kann man bei Alice Weidel von der „Auch für Dumping“ erfahren, die hat noch das Spezial „Partei für ein Weiterso“ in petto. Denn die weltweite Erfahrung meines Geldes lehrt mich: die AfD ist eine CDU-Nachfolge-Partei für meine finanzielle Zukunft – Wahltipp für reiche Deutsche!

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es

Wenn es wirklich alle so machen, wie es nun das X-te Mal im investigativen Ablasshandel auftaucht, wird uns sicher angesichts der weltweiten Steuerquote von knapp 10-15 Prozent etwas Besseres einfallen, als „Steueroasen“. Aber wohl erst dann, denn es läuft prächtig. Rohstoffe für Handys, Verbrenner und E-Motoren für Zweifuffzig und woanders leben die Neger halt im Dreck. Der neue Holyshit ist übrigens die neu gegründete „Ilse Solutions for stupids“, Sitz in Delaware, Zweigstelle Leipzig. Aufgabenfeld Wählerberatung angesichts der derzeitigen Koalitionsverhandlungen. Erreichbar über. Eine Limited! Hurra!

Wichtiger Hinweis: Den oasenberatenden Kollegen Martin Falkmeier erreicht man immer ganz persönlich in 18 / 78 m 5 Chatkaew Hill, TH 20150 Banglamung Nongprue, Thailand. Quasi Ficken und Geld in einem, ein echter Fachmann in Sachen Paradies.

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SchwarwelPanamaParadies
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Wolfgang Rischer zum Fünfundachtzigsten: Ein ganz persönliches Poesiealbum für den Dichter aus dem Grenzgebiet
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Foto: Ralf Julke

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