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Kleidung als Ausdruck von Lebensgefühl

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    Kleidung ist ein Kriterium, um unser Gegenüber einzuschätzen. Doch nicht immer entspricht das Bild der Wahrheit. Was Menschen tragen, hängt stark von den herrschenden Wetterverhältnissen ab. So werden Pelze in Ländern mit kalter Witterung wie beispielsweise Russland mit großer Selbstverständlichkeit getragen, während sie in unseren Breiten in weiten Teilen der Gesellschaft verpönt sind.

    Personen mit einem Faible für skandinavische Mode finden bei scandinavian-lifestyle.de z.B. eine tolle Auswahl.

    Kleidung und Accessoires sind sowohl Ausdruck eines individuellen als auch gesellschaftlichen Lebensgefühls.

    Als nach den New Yorker Anschlägen vom 11. September 2001 Zivilisten vermehrt Camouflage Hosen und Jacken trugen, erklärten Sozialpsychologen das damit, dass die Träger Wehrhaftigkeit und Verteidigungsbereitschaft signalisieren wollten. Ein gleichlautendes Erklärungsmuster gibt es auch mit Hinblick für die anhaltende große Nachfrage nach SUVs. In einer Zeit, wo jeder Mensch jederzeit Opfer eines Anschlags werden kann, vermittelt die gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen höhere Sitzposition im SUV dem Fahrer ein größeres Sicherheitsgefühl.

    Weitaus friedlicher und lebensfreudiger kam die Hippie-Mode der 1970er-Jahre daher. Leuchtende Farben und Blumenmuster zeugten von Optimismus und Aufbruchstimmung. Die legere Kleidung war sichtbarer Protest gegen das als graue Einerlei empfundene Establishment. Dass Hippies in modernen Medien immer noch Erwähnung finden, belegt ihren gesellschaftspolitischen Einfluss.

    Den 1980er-Jahren, als Frauen sich daran machten, klassische Männerberufe zu erlernen, verdanken wir die Jacken mit den Schulterpolstern. Frauen, besonders wenn sie in bis dato Männern vorbehaltenen Domänen einbrachen, standen unter hohem Leistungsdruck. Sie mussten sehr darum kämpfen, von ihren Kollegen ernst genommen zu werden. Die künstlichen Schulterpolster suggerierten einen kräftigeren Körperbau, was den Damen zu einem „männlicheren“ Erscheinungsbild verhelfen sollte.

    Latzhosen und Overalls trugen Frauen in den 80ern bewusst, um sich äußerlich den Kollegen anzupassen. Frauen können alles ebenso gut wie Männer sollte die Botschaft dieser Garderobe sein. Unterschiede wurden nur schwer akzeptiert. In TV-Serien dieses Jahrzehnts fällt auf, dass weibliche Protagonisten in Männerberufen bisweilen ein schwer testosterongesteuertes Gehabe an den Tag legen, viel herumbrüllen und auch mal tätlich werden.

    Erst im Lauf der 90er fand eine Art Rückbesinnung statt, in deren Verlauf Frauen genug Selbstbewusstsein entwickelten, um eigene Wege zu gehen, ohne männliches Gehabe 1:1 zu übernehmen. Diese neue Sicht fand auch in der Mode ihren Niederschlag. Vielfalt wurde wieder Trumpf, ohne dass deswegen die Idee der Emanzipation Schaden nahm. Natürlich gibt es sogar in den Gesellschaften, die sich besonders fortschrittlich wähnen, noch einiges in dieser Hinsicht zu tun. Dies zeigen Themen wie „Pay-Gap“ und die angesichts der Bevölkerungszahl mangelnde Präsenz weiblicher Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft sehr deutlich.

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