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Grippaler Infekt – Informationen zu Symptomen und Dauer

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    Ist es jetzt die Grippe oder ein grippaler Infekt? Das entscheidet der Erreger. Bei der echten Grippe sind das Influenzaviren. Ist es dagegen ein grippaler Infekt, kommen gleich über 200 Viren als Ursache in Frage.1 Welche weiteren Unterschiede existieren und was sind typische Symptome? Sie erfahren es hier!

    Grippaler Infekt – Der Unterschied zur Grippe

    Doch nicht nur der Erreger selbst unterscheidet sich bei beiden Erkrankungen. Während der grippale Infekt meist eher mild als typische Erkältung verläuft, geht es Patienten mit Grippe oft sehr schlecht. Auch setzen die Symptome der Grippe viel unvermittelter ein, als dies beim grippalen Infekt der Fall ist.
    Nicht zuletzt ist die Grippe vor allem eine sehr saisonale Erkrankung, die ihren Schwerpunkt im Herbst und Winter hat. Dagegen ist eine Erkältung im Sommer gar nicht so selten. Die sogenannte Sommergrippe ist nämlich auch nur ein grippaler Infekt, der sich beispielsweise nach einem recht kühlen Abend und zu dünner Kleidung einstellt – aber bald wieder verschwindet.

    Grippaler Infekt – Die Symptome

    Die Erkältung ist in ihren Symptomen sehr vielfältig. Oft kündigt sie sich mit einem Fließschnupfen, mit allgemeiner Abgeschlagenheit oder leichtem Halsweh an. Im Verlauf wird aus dem Fließschnupfen oft eine verstopfte Nase. Sie riechen nichts mehr oder nur wenig und näseln beim Sprechen. Der Stimme kann außerdem eine Halsentzündung zusetzen. Die macht sich unangenehm mit Halsschmerzen bemerkbar, aber auch mit Heiserkeit bis hin zum Stimmverlust.

    Husten reizt den Hals und die Stimme meist zusätzlich und kann vor allem als trockener Husten auch bei einem grippalen Infekt quälend werden.
    Hinzu kommt ein allgemeines Krankheitsgefühl. Sie sind müde und leiden unter Kopf- und Gliederschmerzen. Seltener – vor allem bei kleinen Patienten – ist außerdem die Temperatur erhöht und die Betroffenen frieren.

    Besonders typisch für die Erkältung ist der Dreiklang „Husten, Schnupfen, Heiserkeit“, die aber oft recht mild verlaufen. Die Symptome können je nach genauem Erreger in beliebigen Kombinationen auftreten.

    Grippaler Infekt – Dauer und Verlauf

    „Eine Erkältung dauert mit Doktor sieben Tage und ohne eine Woche“, weiß der Volksmund. Damit liegt er auch gar nicht so weit daneben. Etwa acht bis zehn Tage2 zieht sich der durchschnittliche grippale Infekt hin. Das gilt allerdings nur, wenn Sie sich in dieser Zeit schonen. Wer weiter voll durchpowert – sei es im Beruf oder im Sport – kann eine Erkältung auch deutlich länger haben.

    Ein bis zwei Tage davon braucht das eindringende Virus, um die ersten Symptome zu verursachen. Sie fühlen sich nicht mehr so leistungsfähig, sind müde und abgeschlagen. Kommendes Halsweh kündigt sich an und Sie leiden vielleicht schon unter leichten Kopf- und Gliederschmerzen.

    In den kommenden Tagen werden diese Symptome schlimmer, Sie bekommen zusätzlich Schnupfen, Husten und haben erhöhte Temperatur oder gar Fieber. Diese Symptome halten sich nur für wenige Tage und bessern sich dann wieder. Lediglich der Husten kann noch etwas hartnäckig sein.
    Nach zehn Tagen sind Sie dann in der Regel schon wieder symptomfrei – sollten sich aber dennoch etwas schonen, um sich nicht gleich die nächste Erkältung einzufangen.

    Erkältung – Das hilft!

    Ein grippaler Infekt verschwindet in der Regel auch ohne Behandlung wieder. Gegen die Symptome können Sie aber trotzdem etwas unternehmen. Wichtig ist vor allem eines: Ruhe. Legen Sie sich ins Bett und geben Sie dem Körper Zeit, die Viren zu bekämpfen. Einfach ein Antibiotikum schlucken und der Spuk ist vorbei – das funktioniert bei einem grippalen Infekt nämlich nicht, da Antibiotika nur gegen Bakterien helfen. Zum Schonprogramm gehört für Raucher auch ein Zigarettenstopp für die Zeit der Erkältung. Das hilft dem Körper, Entzündungen im Hals- und Rachenbereich besser zu heilen.

    Zusätzlich können Sie einzelne Symptome mit Hausmitteln oder Medikamenten aus der Apotheke lindern. Trinken sollten Sie ohnehin viel. Warum dann nicht gleich einen Erkältungstee – mit etwas Honig gegen das Halsweh? Salbeibonbons oder Lutschtabletten lassen Halsschmerzen und Schluckbeschwerden abklingen und ein Dampfbad mit Salz, Kamille oder ätherischen Ölen befreit die Nase von festsitzendem Sekret. Ist die Nase abends noch verstopft, helfen Nasensprays oder Nasentropfen, dass Sie nachts frei atmen und entspannt schlafen können.

    Hustenstiller können bei starkem Reizhusten einen erholsamen Schlaf unterstützen. Diese Medikamente sollten Sie deshalb abends vor dem Schlafengehen einnehmen. Schleimlöser helfen beim grippalen Infekt dagegen tagsüber, den Schleim und damit auch die Erreger besser abzuhusten und so aus dem Körper zu entfernen. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

    1 Lungenärzte im Netz: Abgrenzung zu Erkältungskrankheiten. URL: https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/grippe/abgrenzung-zu-erkaeltungskrankheiten/ (17.06.2020).
    2 Deutsche Familienversicherung: Erkältung (grippaler Infekt): Ursachen, Symptome, Verlauf und Therapie. URL: https://www.deutsche-familienversicherung.de/ratgeber/artikel/erkaeltung-grippaler-infekt-ursachen-symptome-verlauf-und-therapie/ (10.06.2020).

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