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Übertriebene Intimpflege und Blasenentzündung

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    Häufiges Händewaschen und generell eine penible Hygiene sind an sich sehr gut. Aber an anderer Stelle kann es zu viel des Guten sein. Denn eine Blasenentzündung kann auch durch falsche Intimhygiene entstehen. Und das ist gar nicht so selten.

    Blasenentzündung durch falsche Intimhygiene

    Mit einer guten Intimpflege wollen Frauen sich sauber und wohl in ihrer Haut fühlen. Wer trotzdem öfter an Blasenentzündungen leidet, sollte bei der Ursachenforschung auch seine Reinigungsgewohnheiten Revue passieren lassen. Selbst Frauen, die eigentlich schon alles über Blasenentzündungen wissen, können hier noch Fehler machen.

    Besonders reizende Stoffe und ein falscher pH-Wert im Intimbereich leisten der Blasenentzündung Vorschub. Ebenfalls ungünstig wirkt sich eine trockene Scheidenschleimhaut aus, die die Schlagkraft der körpereigenen Abwehr senkt.

    Fehler 1: Zu viel

    Die tägliche Intimpflege ist Pflicht und führt deshalb noch nicht unbedingt zu einer Blasenentzündung. Wer sich jedoch gleich mehrmals täglich wäscht, immer reinigende Feuchttücher oder beim Duschen jede Menge Seife benutzt, macht genau diesen Fehler.

    Die natürliche Flora dieses Bereichs wird ständig gestört und strapaziert und kann dadurch ihrer Schutzfunktion nicht mehr nachkommen. Der Intimbereich ist mit Pflegemitteln – und schlimmstenfalls gleich noch mit Duft- und Konservierungsstoffen – überfrachtet. Die Blasenentzündung durch falsche Intimhygiene ist dann oft nur noch eine Frage der Zeit.

    Fehler 2: Falscher pH-Wert

    Die Haut im Intimbereich hat einen sauren pH-Wert. Der wird durch Milchsäurebakterien aufrechterhalten. Die Intimpflege sollte ihn bewahren, da nur dieser niedrige pH-Wert vor Blasenentzündungen schützen kann. Das saure Milieu ist für Krankheitserreger kein guter Lebensraum. Sie können sich hier also eher schlecht vermehren und in die Harnröhre aufsteigen – wo sie dann die Blasenentzündung auslösen.

    Eine falsche Intimhygiene mit basischen Produkten hebt den pH-Wert dieses Hautareals und bereitet damit den Boden für krankmachende Keime. Wer also unbedingt eine Seife oder ein Gel für die Reinigung des Intimbereichs verwenden möchte, sollte zu Produkten mit entsprechend angepasstem pH-Wert greifen.

    Fehler 3: Slipeinlagen

    Slipeinlagen können die Hygiene eigentlich verbessern. Im Rahmen der Intimpflege sollen sie Flüssigkeiten aufnehmen und den Bereich trocken und sauber halten. Trotzdem können sie zu Blasenentzündungen beitragen.

    Duftstoffe und andere Zusätze kommen in direkten Kontakt mit dem empfindlichen Intimbereich und können ihn reizen. Ungünstig sind außerdem luftundurchlässige Einlagen. Sie stauen Wärme und Feuchtigkeit – und schaffen dadurch für Keime ein ideales Milieu.
    Wer also eine Blasenentzündung durch falsche Intimhygiene vermeiden will, sollte zu atmungsaktiven Slipeinlagen ohne Duft greifen. Am besten geeignet sind hier in der Regel Bio-Produkte, da für diese weniger Zusätze zugelassen sind.

    Fehler 4: Feuchttücher

    Die meisten Feuchttücher sind in eine Seifenlösung eingelegt. Die enthält meistens nicht nur Duft- und Konservierungsstoffe, sie kann auch die Schleimhaut austrocknen. Durch die trockene Scheidenschleimhaut wird die natürliche Flora geschädigt und kann fremde Keime nicht mehr so gut abwehren. Wer diese Tücher also für die Intimpflege nutzt, steigert eher das Risiko einer Blasenentzündung, statt es zu senken.

    Noch bedenklicher sind desinfizierende Tücher, die optimale Hygiene für unterwegs versprechen. Sie sind meist gar nicht für den empfindlichen Intimbereich konzipiert.

    Fehler 5: Waschlappen

    Sie nutzen nur spezielle Reinigungsmittel, Wasser und tragen keine Slipeinlagen. Trotz dieser durchdachten Intimpflege leiden Sie öfter an einer Blasenentzündung? Dann könnte der Waschlappen der Übeltäter sein.

    Der Lappen ist immer leicht feucht und hängt in der Regel in einer eher warmen und ebenfalls oft feuchten Umgebung. So wird er schon nach kurzer Zeit zu einem idealen Nährboden für Bakterien. Wer sich dann damit wäscht, überträgt diese Bakterien in den Intimbereich. Besonders empfindliche Frauen leiden dadurch dann gehäuft an einer Blasenentzündung. Falsche Intimhygiene hat also nicht unbedingt nur etwas mit den Reinigungspräparaten an sich zu tun. Wer trotzdem einen Waschlappen nutzen will, sollte ihn täglich wechseln und die Lappen in der Kochwäsche mitwaschen.

    Fehler 6: Chemische Enthaarung

    Enthaarungscremes sind praktisch, ergeben eine wunderbar glatte Haut ohne Stoppeln und tun beim Enthaaren nicht weh. Trotzdem sind sie für die Enthaarung des Intimbereichs die falsche Wahl. Sie können wie andere zu scharfe Pflegepräparate den sensiblen Bereich reizen und so eine Infektion begünstigen. Waxing, Sugaring oder der gute, alte Rasierer sind also besser für die Intimpflege, um eine Blasenentzündung zu vermeiden.

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