Wie man digitaler Nomade wird

Digitale Nomaden sind in der Regel alleinstehend, kümmern sich also nur um sich und akzeptieren einen minimalistischen Lebensstil. Denn vor allem zu Beginn ist es durchaus schwer, an gutbezahlte Jobs zu kommen.

Ein digitaler Nomade hat kein festes Einkommen – er weiß einfach nicht, wie viel Geld in den nächsten Wochen oder Monaten auf sein Konto wandern wird. Eine beängstigende Vorstellung? Nicht jeder wird sich mit einem derartigen Leben anfreunden können. Vor allem auch dann nicht, wenn man eine Familie ernähren muss. Denn spätestens dann, wenn man monatliche Fixkosten hat, die mitunter bezahlt werden müssen, weil man sonst in eine finanzielle Notlage gerät, sollte man zumindest finanzielle Rücklagen haben, auf die man im Notfall zurückgreifen kann.

Wenn von überall aus Geld verdient werden kann

Ganz egal, ob man sich schon intensiv mit der Materie befasst hat oder nicht – wer ein digitaler Nomade werden möchte, sollte sich zu Beginn über den besonderen und sehr außergewöhnlichen Lebensstil informieren. Denn digitale Nomaden sind viel unterwegs, wechseln also immer wieder ihre Unterkünfte und bereisen auch gerne andere Länder, um so fremde Kulturen kennenzulernen. Schlussendlich kann man als digitaler Nomade ja von überall aus Geld verdienen. In der Regel benötigt man ja nur einen Laptop und eine aufrechte Internetverbindung.

Natürlich geht es aber auch um die Frage, welche Leistungen man anbieten kann. Ist man ein talentierter Grafikdesigner, ein begnadeter Texter oder fotografiert man gerne Landschaften oder Tiere? Wichtig ist, dass man einen Bereich findet, in dem man so gut ist, um sein Talent zu Geld zu machen. Denn es geht schlussendlich nicht nur darum, Geld zu verdienen, sondern auch Spaß an seiner Arbeit zu haben.

Der Einstieg

Die wohl schwierigste Aufgabe: Man ist der digitalen Welt völlig unbekannt – das bedeutet, man muss erst einmal andere Menschen von seinen Fähigkeiten überzeugen. Es kann durchaus dauern, bis man hier ein paar gutzahlende Auftraggeber gefunden hat. Aus diesem Grund mag es ratsam sein, zu Beginn ein finanzielles Polster anzusparen. Denn nur dann, wenn man nicht ständig von monatlichen Einnahmen abhängig ist, kann man sich vermehrt auf sein neues Leben als digitaler Nomade konzentrieren. Vor allem zu Beginn ist es schwierig, entsprechende Summen zu verdienen, damit ein „normales Leben“ weitergeführt werden kann.

Man kann natürlich aber auch zum Spekulant werden. Denn wer sich mit Aktien oder Kryptowährungen auskennt, der kann auch auf diesem Weg Geld machen – und mit einem glücklichen Händchen sogar richtig hohe Gewinne einfahren. Besonders vorsichtig sollte man aber sein, wenn man sein Geld, etwa über Bitcoin Circuit, in den Kryptomarkt pumpt. Denn Verluste sind, wenn sich der Markt in die andere Richtung bewegt, immer möglich. Das heißt: Während man als digitaler Nomade nicht weiß, wie hoch das nächste monatliche Einkommen wird, besteht auch noch die Gefahr, dass man Geld verliert – ein Umstand, der unbedingt berücksichtigt werden muss.

Vor allem auch im Hinblick auf die Kursbewegungen. So lag der Bitcoin etwa noch zu Beginn des Jahres bei 3.000 US Dollar – Ende Juni bewegte sich die Kryptowährung dann auf einmal bei 14.000 US Dollar. Wenig später folgte dann der Absturz: Beflügelt durch Libra, die Facebook-Kryptowährung, befand sich der Bitcoin zwar auf einem Höhenflug, wurde aber durch das Libra-Projekt wieder gebremst, als namhafte Partner ihre Unterstützung zurückzogen – und der gesamte Kryptomarkt damit belastet wurde. Der Bitcoin rutschte bis Mitte Oktober auf 7.500 US Dollar.

Foto: pixabay

Das Ziel vor Augen haben

Der digitale Nomade muss ehrgeizig sein, darf sich nicht von Rückschlägen verunsichern lassen und sollte immer das Ziel, die Unabhängigkeit, vor Augen haben. Denn nur so kann man am Ende erfolgreich werden.

 


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