Kreativität fördern – mit Kreativitätstechniken zum Erfolg

Ob Berufs- oder Privatleben: Immer häufiger werden kreative Ideen, Ansätze und Gedanken verlangt bzw. benötigt. Doch wer unter Druck steht, ist genau dazu nicht unbedingt fähig. Oft kommen die wirklich guten Einfälle erst, wenn die enorme Belastung nachgelassen hat. Allerdings hat nicht jeder die Zeit auf diesen Moment zu warten. Keine Sorge, es gibt eine Lösung: Kreativitätstechniken. Mit ihnen lässt sich auch unter Druck ein gutes Ergebnis erzielen.

Was sind Kreativitätstechniken?

Wenn man in der eigenen Kreativität gehemmt ist, helfen bestimmte Techniken dabei den Gedankenfluss wieder anzuregen. Es handelt sich dabei um mentale Werkzeuge, die bei der Ideenfindung unterstützen. Sie alle bauen auf bestimmten Grundgerüsten auf, bei denen es darum geht Grundideen zu notieren und zu visualisieren. Hierfür ein gesondertes Notizbuch, zum Beispiel von Brandbook, anzuschaffen ist empfehlenswert, da so keine Ideen mehr zwischen den Unterlagen verloren gehen.

Welche Kreativitätstechniken gibt es?

Da aktuell über 350 verschiedene Kreativitätstechniken bekannt sind, kann an dieser Stelle nur eine kleine Auswahl vorgestellt werden. Mit die bekanntesten Methoden sind:

  • Mindmapping
    Bei dieser Technik werden rund um ein Thema in einem Inseldiagramm alle mögliche Stichworte und -sätze notiert. So ergibt sich ein Gebilde, in dem man Zusammenhänge darstellen kann und das später als Gedankengrundlage zum Ausformulieren dient.
  • Brainwriting
    Diese Technik wird in der Gruppe umgesetzt, während die Teilnehmer im Kreis sitzen. Zunächst notiert jeder für fünf Minuten seine Gedanken zu einem bestimmten Thema. Anschließend werden die Notizen linksherum weitergegeben. Für weitere fünf Minuten werden die Gedanken des neu erhaltenen Zettels mit eigenen Ideen ergänzt. Das Ganze wird solange wiederholt, bis jeder wieder seinen ursprünglichen Zettel in den Händen hält.
  • ABC-Methode
    Diese Technik kann alleine oder in der Gruppe durchgeführt werden. Auf einem Blatt stehen alle Buchstaben des Alphabets, Ziel ist es themenspezifisch zu jedem Buchstaben eine Idee mit entsprechendem Anfangsbuchstaben festzuhalten. In der Gruppe können die Einfälle anschließend diskutiert werden.
  • Thomas Edisons Methode
    Eine deutlich ausgefallenere Technik, die Thomas Edison entwickelte, um seine Gedanken, die ihm im (Halb-)Schlaf kamen, festzuhalten. Er entspannte auf einem Stuhl und hielt dabei jeweils eine Metallkugel in jeder Hand. Sobald er einschlief, fiel mindestens eine Kugel auf bereitgelegte Tortenbleche. Das führte dazu, dass er hochschreckte. Die Idee, die er in diesem Moment hatte, schrieb er sofort auf vorbereitetes Notizpapier. Zahlreiche seiner Erfindungen sind auf diese Methode zurückzuführen.

Wie kann man kreative Engpässe vorbeugen?

Nicht unterkriegen lassen! Kreativität ist tagesformabhängig und man kann sie nicht erzwingen. Um kreative Hemmnisse zu verhindern, kann man dennoch versuchen Folgendes zu vermeiden:

  • Zeitdruck
    Unter (Zeit-)Druck funktioniert selten etwas wirklich gut. Am besten nimmt man sich also einen Moment der Ruhe und sorgt allgemein für eine bessere Zeitplanung.
  • Schlafmangel und Hunger
    Damit die eigene Konzentrationsfähigkeit die Kreativität nicht stört, sollte man stets darauf achten, dass man ausgeruht und gesättigt an die Arbeit geht.
  • Starre Denkmuster
    Normen und Traditionen, auch in der Denkweise, müssen aufgebrochen werden, um neue Ideen zu kreieren.
  • Persönliche Kritik
    Man sollte die eigenen Gedanken nicht schon während des Denkens werten, so kommt der richtige Einfall garantiert nicht. Lieber der eigenen Fantasie freien Lauf lassen und dabei stets offen für Neues sein.

Paart man diese Punkte mit einer auf den eigenen Typ passenden Technik und einem stressfreien Umfeld, sind kreativen Gedankenflüssen keine Grenzen gesetzt.


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