Gesundes Raumklima in den eigenen vier Wänden

Schimmel in der Wohnung ist ein häufiger Streitpunkt zwischen Mietern und Vermietern. Hier kommt es schnell zu gegenseitigen Schuldzuweisungen, da der Verursacher für eventuelle Schäden aufkommen muss. Meist verweisen die Mieter auf eine schlechte Bausubstanz oder schlampig ausgeführte Dämmungsmaßnahmen, während Vermieter den Vorwurf äußern, dass nicht ausreichend gelüftet wird. Oft landen solche Fälle vor Gericht.

Häufiges und langes Lüften ist nicht in jedem Fall das geeignete Mittel, um einer Schimmelbildung vorzubeugen. Keller und andere Räume, in denen für gewöhnlich eine niedrige Raumtemperatur herrscht, sollten im Sommer tagsüber möglichst nicht gelüftet werden. Die in diese Räume eindringende Luft kühlt sonst ab, was zur Feuchtigkeitsbildung führt. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann zu feuchten Wänden und Schimmelbildung führen. Häufig geschieht dies, weil sich Feuchtluft an den Wänden niederlässt, meist in den Ecken, wo kaum Luftzirkulation herrscht.

Wer in seiner Wohnung Lüftungsanlagen installiert hat, sollte diese regelmäßig warten lassen. Verschmutzte Filter tragen sonst zu einer Verschlechterung der Luftqualität bei, da sie Feinstaubpartikel ausstoßen. Befindet sich eine Lüftungsanlage in der Wohnung, ist ein Luftaustausch über die Fenster nur selten nötig.

Ein Mensch, der nur auf der Couch liegt, schwitzt im Durchschnitt bis zu einem Liter pro Tag aus. Ist er aktiv, kann die Menge das Doppelte oder mehr betragen. Mit Luftbe- und Entfeuchtern wie sie brune.info anbietet, lässt sich das Raumklima erheblich verbessern. Messgeräte sind wirksame Instrumente, um den Feuchtigkeitsgehalt der Luft zu kontrollieren.

Die Türen von Badezimmer und anderen Feuchträumen sollten möglichst geschlossen bleiben, da sich die Feuchtigkeit sonst in der gesamten Wohnung verteilt. Stattdessen empfiehlt sich eine Lüftung über das Fenster. Wer seine Wäsche im Haus trocknen muss, sollte für eine konstante Frischluftzufuhr sorgen.

Morgens das Schlafzimmer gut durchzulüften empfiehlt sich besonders, da der Mensch während der Nacht eine Menge Kohlendioxid ausatmet. Jeder weiß, dass ein schlecht belüfteter Raum Konzentration und Denkarbeit nicht gerade fördert. Dagegen wirkt frische Sauerstoffzufuhr auf das Gehirn anregend.

Klimaanlagen und Heizungen setzen Nasen und Schleimhäuten erheblich zu. Zu trockene, aber auch zu feuchte Luft in den eigenen vier Wänden stellt ein Gesundheitsrisiko dar.
Der optimale Gehalt der relativen Luftfeuchtigkeit liegt bei Wohnräumen zwischen 40 und 60 Prozent.

Stundenlange Kipplüftung ist weniger effektiv als eine Stoßlüftung mit weit geöffneten Fenstern. Gekippte Fenster kühlen den Raum lediglich aus, ohne für einen vollständigen Luftaustausch zu sorgen. Der ist aber nötig, um den Sauerstoffgehalt im Zimmer hinreichend anzuheben, wenn die Atemluft verbraucht wurde.


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