Burn-out oder einfach nur erschöpft?

Seit dem Roman von Graham Greene „A Burnt-Out Case“ ist der Begriff populär geworden. Auch durch prominente Burn-Out Fälle ist die Burn-Out Problematik in den Medien breit behandelt und damit breiteren Schichten bewusst geworden.

Erschöpfung hat viele Gründe

Der Psychiater Herbert Freudenberger war es, dessen Untersuchung über „Staff Burn-Out“ das Burn-Out Syndrom zu einem Gegenstand machte, dem sich immer mehr Mediziner widmeten. Vor allem unter Angehörigen der Pflegeberufe war dieses Syndrom vermehrt feststellbar. Dabei konnte festgestellt werden, dass es nicht nur um eine körperliche und emotionale Erschöpfung ging, sondern auch um eine mentale. Die Anerkennung durch Vorgesetzte und Bezahlung stand in den Pflegeberufen nämlich in einem besonders krassen Gegensatz zu den Leistungen, die den Mitarbeitern abverlangt wurden.

Christina Maslach, eine amerikanische Sozialpsychologin konnte drei typische Faktoren feststellen, die Burn-Out auslösen:

– die Überwältigung des Patienten durch eine Erschöpfung, die alle Ressourcen, sowohl physisch als auch emotional komplett aufzehrt
– eine Entfremdung von der täglichen Arbeit, während der alle zwischenmenschlichen Bindungen einer geradezu zynischen Distanziertheit Platz machen
– der Patient hat das Gefühl, das er nichts mehr zustande bringt und all seine Bemühungen wirkungslos bleiben

Menschen, die sich in ihrem Leben und Arbeiten dauerhaft belastenden Situationen ausgesetzt sehen, sind besonders anfällig für diese Faktoren und damit der Gefahr eines Burn-Out ausgesetzt, insbesondere, wenn zwei weitere Faktoren hinzutreten:

– die Anforderungen, die an eine Person gestellt werden, übersteigen deren Möglichkeiten zur Bewältigung

– die Person besitzt sehr wenig oder gar keine Kontrolle über Art und Umfang ihrer Tätigkeit

Die Abgrenzung zur Depression ist häufig nicht einfach. Während aber die Depression allgemein als Krankheit anerkannt ist, wird das Krankheitsbild des Burn-Out bis heute von vielen Ärzten mit Skepsis betrachtet. Vor allem auch deshalb, weil die Erscheinungsformen eines Burn-Out von Beruf zu Beruf verschieden sind. So ist der Burn-Out eines verantwortlichen Managers mit dem einer Kassiererin im Supermarkt nicht vergleichbar.

Möglichkeiten von Therapie und Vorsorge

Als hilfreich haben sich alternative Behandlungsformen erwiesen, die mit einem ganzheitlichen Ansatz versuchen, Körper, Geist und Seele zu stabilisieren. Dazu gehören die verschiedenen Formen der Meditation wie die Gelassenheits-Meditation des Norwegers Are Holen oder die Transzendentale Meditiation.

Weiterhin das Autogene Training, das sogar von den Krankenkassen ganz oder teilweise übernommen wird. Immer mehr Zulauf hat auch Yoga in seinen vielen klassischen und modernen Varianten.

Ziel dieser Übungen ist es, den Blick des Übenden auf sich und seine Umwelt wieder positiver werden zu lassen. Tiefenentspannung und ganzheitliche Gesundung sollen ihn aus dem Loch des Burn-Outs herausholen.

Die emotionale Erschöpfung eines Burn-Out kündigt sich mit körperlichen Symptomen an. Chronischer Stress leitet schleichend eine Burnout-Spirale ein. Der Endpunkt ist dann ein massiver Kollaps. Der ist aber nur dann fällig, wenn über einen längeren Zeitraum die Warnsignale des Körpers ignoriert worden sind. Wer also einen Total-Zusammenbruch vermeiden will, muss lernen, auf seinen Körper zu hören und Vorsorgemaßnahmen wie oben aufgeführt treffen.

Stärkungsmittel aus der Apotheke

Die Apotheken bieten Medikamente und Nahrungszusatzmittel an, die bei Erschöpfungszuständen und Burn-Out dem Menschen helfen sollen, wieder auf die Beine zu kommen und physisch und psychisch wieder zu gesunden.

Unter shop-apotheke.com/staerkungsmittel findet man beispielsweise Mittel, die Ihnen helfen können, Angstzustände, Erschöpfung, Stress und Burn-Out zu lindern. Zusammen mit den oben beschriebenen Entspannungs-Techniken sind das weitere Möglichkeiten, von sich aus vorsorgend oder therapierend tätig zu werden.


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